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Darf ein Musik-Streaming-Dienst den Standort seiner Nutzer abfragen? Diese Frage beschäftigt aktuell wieder Kunden von Spotify. Das Unternehmen möchte nämlich in Zukunft Daten erheben, um sich gegen Missbrauch beim beliebten Familien-Abo zu wehren. (Via)

Oh oh, ich selbst höre ja auch (wenn ich ehrlich bin) bei nem Community-Mitglied mit, was mir einen Platz in seinem Familienabo überlassen hat. Auf der einen Seite finde ich den Schritt von Spotify nachvollziehbar, auf der anderen Seite frage ich mich, warum sie dieses Familien-Abo überhaupt anbieten. Es war doch klar, dass das so „missbraucht“ wird. Und wo zieht man die Grenze: Darf ich mein Abo nur in der Familie verteilen? Oder ist auch der Nachbar okay? Was ist mit meinem Kumpel, der am anderen Ende der Stadt wohnt?

Warum bieten sich nicht einfach ein weiteres Abo-Modell mit freien Verwendung der Spots an?

8 KOMMENTARE

  1. Finde es durchaus legitim, Spotifiy hat wirklich einen sehr fairen Preis. Zudem ist mir aus Datenschutzgründen immer sehr suspekt bei jemand anderen mit zu hören oder mit zu sehen.

  2. Dass mag jetzt sehr… unbedarft klingen aber: Was ist wenn die Mitglieder des Abos alle Spotify übers Handy nutzen? Ich tue das fast ausschließlich und dabei überschneidet sich mein Standort häufig mit einem oder mehreren der anderen Nutzer unseres Accounts.

  3. Halskrankheit. Scheinbar bekommt man den Hals nicht voll…

    Spotify ist es zu verdanken, dass Musik quasi gar nicht mehr „illegal“ runtergeladen und getauscht wird, weil es mit Spotify günstig und vorallem „einfach“ eine Option gibt.

    Über viele viele Jahre hat man das Familienabo in seiner Form gedulded und seien wir ehrlich, die wissen ganz genau wie es benutzt wird.

    Damit hat man eben den Markt erschlossen. Jetzt isses natürlich besser gegen diese „unerlaubte“ Art der Nutzung vorzugehen als einfach die Preise zu erhöhen.

    Naja sie werden sehen was sie davon haben. Ich habe eh kein Spotify, da ich keine Musik höre unterwegs, aber ist bei Netflix ja auch nur noch eine Frage der Zeit.

  4. es steht bei der Erstellung des „Familien“ Abos ganz klar, das die Personen die die das abo nutzen wollen die selbe Anschrift haben müssen, und das wird auch geprüft bei der Vernetzung bzw Verifizierung der Mail. Also:
    Darf ich mein Abo nur in der Familie verteilen? – nein auch an andere
    Oder ist auch der Nachbar okay? – wenn im selben Haus ja
    Was ist mit meinem Kumpel, der am anderen Ende der Stadt wohnt? – Pech das geht nicht.

    ich finde es sehr gut das spotify den schritt geht und hoffe das viele dann rausfliegen. Weil so ist es immer durch die die es missbrauchen wird es für die anderen teurer.

    • Spotify (und Netflix auch) kalkulieren genau mit diesem „Missbrauch“. Da ist keiner auf die Idee gekommen „huch, das wird ja ausgenutzt, da müssen wir aber jetzt mal was gegen machen“.

  5. Ich denke das Netflix früher oder später den selben Weg gehen wird. In den AGBs ist bereits genau vorgeschrieben wie ein 4 Personen vorgesehen ist.

  6. Also ich habe jetzt kein Spotify und kenne die Definition von Familie dort nicht, aber es ist doch vollkommen normal, dass Familienmitglieder nicht beisammen wohnen. Meine Schwester und ich wohnen 100km auseinander, sind wir jetzt nicht mehr Familie?

  7. Naja, ich denke das Abo soll sich halt auf einen Haushalt beschränken. Wenn man den Nachbarn einen Spot gibt, wird das vermutlich auch nicht so das Problem sein. Dass das ausgenutzt wird, ist natürlich klar und hätte den Spotify-Typen auch klar sein sollen.

    Man hätte den Standort also von vorn herein überprüfen sollen.

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