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Die „Tesla vs. Porsche“-Geschichte geht in die nächste Runde, denn Tesla hat den Nürburgring mittlerweile besucht. Es gab erste Testfahren mit zwei Modellen vom Tesla Model S […] auch wenn das hier noch keine richtige Testfahrt mit einem „offiziellen“ Ergebnis war, so schaffte der Tesla die Strecke in 7:23 Minuten. Der Rekord von Porsche (7:42 Minuten) wäre damit locker geknackt. (Via)

Der erste offizielle Rekordversuch steht am morgigen Mittwoch an. Wenn der Tesla den Porsche aber in Testfahrten tatsächlich um 20 Sekunden unterboten hat, muss man sich hier wohl keine Sorgen machen. Man darf gespannt sein, wie die Sache ausgeht und wie Porsche auf diese deutliche Niederlage reagiert…

12 KOMMENTARE

  1. Ach Gott sei Dank, da bin ich wirklich beruhigt. Ich habe schlaflose Nächte hinter mir gehabt, weil möglichweise ein unerschwinglich teures Elektroauto eines deutschen Premiumherstellers unter Umständen schneller auf einer abgesperrten Rennstrecke unterwegs gewesen sein könnte als ein unerschwinglich teures Elektroauto eines amerikanischen Herstellers.
    Das sind die Sorgen, die mich nachts wach halten.

      • Ja aber natürlich. Ich habe doch ausführlich geschildert, wie sehr mich diese Thematik bewegt hat! Ich bin erleichtert und glücklich, heute Nacht endlich wieder zur Ruhe kommen zu können. Es sei denn, das Internet informiert mich vor dem Schlafengehen über die nächste alarmierende Neuigkeit…

  2. Man hatte mit dem 918 Spyder bei Porsche ein perfektes Sportauto, in der Stadt auf E gestellt und sonst den Verbrenner. Das machte Sinn und ist für mich der Porsche der letzten Jahrzehnte. Mit reinem Elektroantrieb kann man sich im Sportwagensegment nur blamieren. Man hätte bei Porsche auf Walter Röhrl hören sollen und sich nicht zum Kasper machen sollen.
    Wer E fahren möchte soll das auch tun, aber es vermittelt bei weitem nicht die Emotionen, welcher ein Verbrenner von sich gibt. Und Porsche verkauft nun einmal vor allem Emotionen. Der Klang, die Straßenlage, das Handling, das ist Porsche. Selbst der Geruch den Innenraumes ist ein völlig anderer, als bei allen anderen Kfz. Wäre der Taycan von VW vorgestellt worden, alles gut, aber so, haben sich die Jungs blamiert. Was auch absolut lächerlich ist, die Bezeichnung Turbo. Und ob Tesla ne schnellere Runde fährt als der Taycan ist völlig Wurscht. Auch dieser Wagen weit über 7 Minuten und damit eine lahme Ente auf diesem Kurs. Nur eben vertritt er auch nicht den Anspruch ein Sportwagen zu sein, wie der Taycan. Da hat Porsche sich ein dickes Ei in sein Nest gelegt

    • Man kann ja schon heraus lesen, dass du kein Elektrofan bist, aber von einer Blamage zu reden finde ich nun wirklich etwas übertrieben. Du musst es nicht gut finden, aber man kann sich ja auch in verschiedene Richtungen entwickeln und Porsche hat ja schon lange nicht mehr die pure Sportwagen DNA.
      Die redest hier von Emotionen bezüglich Klang, Straßenlage, Handling und Geruch. Also über den Klang lässt sich streiten, aber alles andere kann ein Elektrofahrzeug doch genau so erfüllen wie ein Verbrenner.
      Desweiteren nennst du Wagen die weit über 7 Minuten auf der Nordschleife fahren “lahme Ente”, was einfach völlig übertrieben ist. Mit 7:42 befindet sich der Porsche Taycan z.B. in guter Gesellschaft umgeben von Porsche Cayman GT4 (981), Porsche 911 GT3 (997), Chevrolet Corvette C6 ZR1 und Lamborghini Murciélago LP670-4 SuperVeloce, oder wenn man einfach mal 2 Sekunden weiter bei 7:40 guckt dem Bugatti Veyron 16.4. Das sind nun wirklich keine lahmen Enten, auch wenn sie jetzt nicht die absolute Bestzeit auf dem Ring fahren.

  3. Ja, Serienfahrzeug (Porsche) gegen eine spezielle Sonderedition getuned für eine Runde.
    Den Vergleich hat Tesla ja schon dadurch verloren, bevor Sie die schnellere Runde drehen.

    • Na ja, wie man ja gerade auf der Homepage der AutoMotorSport nachlesen kann, hat Porsche auch nur Vorserienmodelle für die Rekordjagt genutzt und die unterscheiden sich ja immer noch zu den eigentlichen Serienmodellen. Also kann man hier nicht unbedingt von ungleichen Bedingungen sprechen.

      Egal, Porsche hat zum Schwanzvergleich geladen und bekommt jetzt wohl die Packung. Neueinsteiger gegen jahrelange Erfahrung – das kann auf dem Papier funktionieren, nur klappt das in der Realität meist selten!

  4. Ein Unternehmen wie Porsche was 2018 mehr Gewinn durch Aktiengeschäfte gemacht hat als durch Fahrzeugverkäufe sollte sich eventuell das Geschäftsmodell überdenken.

    • Ein Unternehmen will Geld verdienen. Ob es das über Autos, Aktien oder Collectors-Edition Gürtelschnallen macht, ist im Endeffekt wurscht. Und Aktiengeschäfte gehören heute nun mal ganz natürlich als Posten in die Bilanz von Porsche. Könnte daran liegen, dass es eine Aktiengesellschaft (AG) ist.

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