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Schönere Ausrüstung gibt’s im nächsten Level – und im Itemshop: Ausgerechnet in Diablo 4 will Blizzard auch Mikrotransaktionen einbauen. Vermutlich können Spieler ihre kostenpflichtigen Outfits dann in der Shared World und in mehreren Erweiterungen spazieren tragen. (Via)

Ich sag’s Euch wie es ist: Solange es a) keine Lootboxen gibt und b) nur kosmetisch ist, habe ich damit überhaupt kein Problem. Wenn ich dadurch regelmäßig neuen Diablo-Content bekomme, nehme ich das gerne in Kauf. Besser als in Diablo 3, womit man keine Kohle mehr verdient und uns deshalb quasi jahrelang im Regen hat stehen lassen…



28 KOMMENTARE

  1. Mir persönlich wäre ein Abo Modell oder kostenpflichtige DLC (dafür regelmässig) lieber. Kosmetische Items führen meist dazu das man im Spiel selber nur lumpen findet und die Ultra seltene mythische Relikt Rüstung einfach nur scheiße aussieht. Wenn ich in der open World jemanden sehe der eine leuchtende Rüstung mit Spezial Effekten an hat möchte ich mich fragen welchen schweren Boss der gelegt hat und nicht wieviel die wohl kostet.

    • Komisch aber ich laufe bei GW2 mit der Rüstung rum die man so findet, gibt zwar auch ein paar geile Sets für Geld, aber das man nur Lumpen findet ist nicht der Fall. Ok bei Black Desert ist das wirklich so und extrem übertrieben, aber diesem Beispiel folgen zum Glück nicht viele. D4 mit monatlichem Abo dagegen würde ich nicht spielen.

      Hier mein kleiner Muffin mit normalen Items: https://twitter.com/VanuskXanorn/status/1192811706604564486

      °_°

  2. Wenn die Spieler heutzutage “verlangen”, dass bis mindestens zum Nachfolgetitel immer weiter content für ein Spiel erscheint, dann muss das natürlich auch finanziert werden.

    Persönlich sehe ich das anders. Ich will ein fertiges Spiel, was ich auch alleine und offline spielen kann und dann 1-2 Addons die ich kaufe und fertig. Ich brauche keine Saesons, regelmäßigen (pseudo-)Content oder auf neudeutsch “Games as a service” . Aber damit bin ich wohl in der Minderheit, vielleicht auch zu altmodisch, kann ich aber nicht ändern.

    • Geht mir auch so! Außerdem würde ich diesen ganzen Shared-World Blödsinn gerne ausstellen können, aber da ist Blizzard wohl leider anderer Meinung.

  3. Früher hat blizz games aus Liebe zu den Spielern und für sich selbst gemacht da sie die ersten Nerds waren. Heute geht es nur noch um Geld……….

    Wenn ich an warcraft 1 und das ur diablo zurückdenke wünsch ich mir diese Zeiten zurück

    • Sorry, aber das ist echt die perfekte Definition von “rosarote Brille”.

      Blizzard hatte immer die Absicht Geld zu verdienen.

      • Natürlich, kostenlos verlangt auch keiner nur will ich einen gegenwert… und Steve was spricht gegen addons? wenn’s solche Sachen wie frisuren oder kopfdetails etc sind hab ich nix dagegen, aber bei ausrüstungsskins hörts bei mir auf.

        Und schön wie noch kein Spiel steht, sie aber schonmal wissen das es mxts hat… Hier ist das perfekte Beispiel was in der Spieleentwicklung schief läuft.

        Ich sag’s nochmal: es will keiner kostenloser Content.. ich will aber wie gesagt auch einen gehe Wert und was spricht gegen ein jährliches addon von 30-40 euro?

    • Jo, und für all das hat es nie wirklich “neuen” Content gegeben. Paar Patches hier, bisschen Balance da, aber wirklich etwas fundamental “neues”? in WC3 haben sie mal drei neue Helden reingepatcht, das war aber schon das Maximum der Gefühle.
      Neuer Content kostet Geld, das ist einfach so. Und auch die 60€ des Vollpreisspieles sind irgendwann weg.

      Davon ab: Solange es nur Kosmetik ist (was es früher überhaupt nicht gegeben hat, bevor wieder das “konnte man alles freispielen!!!1”-Gelaber losgeht), was juckt es dich? Mir finanzieren seit zehn Jahren andere Leute mit ihren Skins meinen LoL-Konsum. Who cares?

      • Natürlich gab es “cosmetics” .. in Form von immer anderen items… Die Rüstung aus Akt 1 sah anders als als ne Akt 4 Rüstung, ja die designes haben sich irgendwann wiederholt ..

        Oder hättest Du Bock für ein geiles tset in wow zu zahlen, genau das ist es nämlich … Verstehe die Leute wirklich null wie man sowas ernsthaft OK finden kann… Bei f2p meinetwegen aber doch Ned bei einem Vollpreisspiel….

        • Als ob vor der Möglichkeit des Transmoggen irgendwer gesagt hätte “ja, das T6-Set meiner Klasse sieht scheiße aus, deswegen nutze ich lieber auch weiter mein T4-Set!”
          Stats>Kosmetik. Und solange die Dinge nur kosmetisch bleiben, ist es mir komplett Latte.

          Wie bereits gesagt: Auch bei einem Vollpreisspiel ist das Geld irgendwann weg. Wenn es Addons und (gute!) DLCs gibt, von mir aus. Ansonsten können sie neuen Content auch gerne mit Kosmetika und anderem Krams bezahlen, solange der neue Content das dann auch Wert ist. Ohne das haben wir halt alle für ~sechs Monate Spaß an an Diablo 4 und dann ist Schluss. Denn so geht es allen Games, die kein weiteres Income haben – und so ging es auch in der Vergangenheit all diesen Spielen.

          Irgendwie glauben die Menschen immer, sie hätten früher D2 oder WC3 ständig und andauernd gedaddelt, weil es “immer was Neues” gab…dabei gab es eigentlich nie irgendwas neues. D3 funktioniert immer noch wie diese Spiele, bietet sogar tbh mehr pro Season als es in den Klassikern gegeben hätte. Trotzdem nörgeln alle daran herum, dass Blizzard nix für D3 tut. Soviel “gute, alte Zeit” soll es dann eben doch nicht sein.

    • ja das ist wie als steve jobs oder bill gates noch in der Garage entwickelt haben.
      Da ging es anfangs auch nur um Entwicklung, was neues machen, für Nerds ect. Später dann die reichster Personen des Planeten.
      Wach auf, das ist nunmal das was passiert, wenn man erfolgreich ist.
      Die Leute von damals sind lange weg, die entwickeln gar nix mehr.

      Such dir die Diablo1 und Warcraft1 unserer Zeit, die gibt es auch. Jahr für Jahr.
      Nur wundere dich nicht, wenn die in 20 Jahren auch anders denken als heute.

  4. So wandelt sich die Gamer Kultur. Bei Oblivion hat noch jeder gelacht wie lächerlich die Pferderüstung ist. Und jetzt hoffen Leute auf kosmetische Items in Vollpreistiteln mit bereits angekündigten ebenfalls kostenpflichtigen Erweiterungen. Wenn man sich gerne zur Bitch von Activision Blizzard macht bitteschön, das wars dann erstmal für mich mit Diablo 4. Achja, fuck Bobby Kotick!

    • Danke… Verstehe da die krasse wandlung auch nicht… Es gibt Massenentlassungen sowie Rekordumsätze und trotzdem meinen Leute das alles nicht mehr bezahlbar ist.

      Jo Witcher 3 und Cyberpunk hatten ja au massiv mxts… Und jetzt gleich kommt “Polen”

      • Kommt für Witcher 3 denn alle drei bis sechs Monate neuer Content? Wie viele Stunden hast du in den letzten vier Wochen Witcher 3 gespielt?
        Zwei simple Fragen, die sich ein RPG, welches mit MMO-ähnlichen Elementen arbeiten will, stellen muss.

        Manchmal frag ich mich ja schon…

  5. Wenn ich deinen Text lese, frage ich mich was es für einen “Riesen Content” in D2 gab?
    Diablo 2 hatte weniger Content als Diablo 3 (durch die Seasons).
    Ich glaube heute würde ein Diablo 2 nicht mehr so einschlagen wie damals.
    Du erwartest zu viel von einem Diablo Spiel, es ist nicht WoW bei dem du Monatlich bezahlst.
    Vermutlich wirst du enttäuscht sein.
    Warum kann ein Game nicht ohne Mikrotransaktionen auskommen, man kauft das Game vermutlich für 50€ und dann wollen die noch mehr Geld sehen? Nicht von mir.
    Ich werde warten bis es raus ist und evtl. etwas länger bis klar ist ob der Item-Shop tatsächlich nur Plüsch und Plunder bringt, wenn nicht gibt es noch andere Spiele.

    • seh ich genauso.
      Entweder ein Offline Game in welchem es keine Mikrotransaktionen gibt, Spielzeit wie früher auch bei den Vollzeittiteln.

      Oder alternativ dann eben Monatliche Gebühren/Mikrotransaktionen und regelmäßig Content.

    • Schade, aber war leider schon zu befürchten.

      Mir persönlich wäre ja eine Finanzierung durch regelmäßiger erscheinende kostenpflichtige Addons oder meinetwegen auch ein Abomodell deutlich lieber gewesen. Dann hätte man zumindest nicht das Problem, dass

      A) Wenn es blöd läuft die besten Sets und Transmogs nicht mehr als Spielcontent sondern als reiner Shopcontent entwickelt werden

      B) Man als Spieler von einem Shop im Spiel mit irgendwelchen Aufforderungen etwas zu kaufen genervt wird

  6. Ist das mit dem Bild da jetzt deren Ernst ? Oder wurde das hier nur durch dich als Beispiel / Platzhalter eingebunden ?

    Die wissen noch nicht mal in welchem Jahr das Spiel kommt, aber haben schon die ersten Cosmetics für den Ingameshop !?

    • Das wäre aber auch gar nicht so abwegig, ich kann dafür die Sendung DEV Play von empfehlen, dort wurde in einer der letzten Ausgaben erklärt, warum bereits vorab solchen Content entwickeln muss und diesen nicht nach Release ein paar Monate später raus hauen können, ohne diesen vorab entwickelt zu haben.

  7. Na ja, könnte, hätte, vielleicht….
    Wenns in 2 jahren oder so kommt kann die Welt schon eine ganz andere sein, und alles kann sich noch ändern.
    Ich denke es macht keinen sind da jetzt schon drüber zu reden, weil alles noch ein fettes “Vielleicht” hat….
    Abwarten, Tee Trinken, und noch mal Grim Dawn mit addons durchspielen.
    D4 ist wie Quantencomputer. Theoretisch cool, aber noch viel zu weit in der Zukunft als das man da jetzt schon drüber philosophieren kann.

  8. Wenn ich schon das Wort itemshop höre…,drehen sich meine Nackenhaare enorm um….Ich als Alter mann finde diese Entwicklung arg bedenklich

  9. War ja abzusehen. Ich mein ja natürlich, wenn es denn unbedingt sein muss damit das Spiel überhaupt eines Langzeitsupports als würdig erachtet wird muss derartige Geldmacherei heutzutage wohl akzeptiert werden.
    Dennoch: Wenn nicht mehr die Sets oder Transmorgs die besten Outfits generieren sondern der Itemshop wird eine weitere Gameplay-Komponente der Monetarisierung geopfert.
    Wir werden sehen müssen wie schlimm es wird und was es kosten wird.

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