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Es ist schon spannend, was diese Serie mit den Menschen macht: Wurde von einem halben Jahr und bei den ersten Trailern quasi nur gemeckert, hat sich dies nach der Ausstrahlung quasi überwiegend in Lob und Begeisterung verwandelt. Auch das Feedback in meiner Community zur ersten Staffel von „The Witcher“ fällt überwiegend „positiv bis überwältigt“ aus.

Ich selbst habe mich bis jetzt mit einer finalen Einschätzung zurückgehalten, da ich die Serie erst komplett bis zur letzten Folge durchschauen wollte, bevor ich mich äußere. Gestern Nacht habe ich mir das Staffelfinale angeschaut und möchte nun meine Meinung zur ersten Staffel hier niederschreiben: Die Serie ist absolut fantastisch. Die Leistung der vorab viel kritisierten Hauptdarsteller Henry Cavill (Geralt) und Anya Chalotra (Yennifer) waren ebenfalls äußerst beeindruckend. Die einzige Kritik, die ich an dieser Stelle äußern kann, ist wieder mal die Länge der Staffel: Acht Folgen sind meiner Meinung nach einfach zu kurz für eine Serie. Auch wenn das gefühlt der neue Serien-Standard ist, bietet es meiner Ansicht nach zu wenig Raum, eine Serie angemessen zu entwickeln. Gerade bei einer Witcher-Serie könnte man (ähnlich wie bei Supernatural) viele „Füller-Folgen“ stricken, in denen Geralt neue Abenteuer erlebt und Monster jagt.

Da immer wieder in den Kommentaren geäußert wurde, dass „man“ die Serie und die verschiedenen Zeitlinien nicht verstanden hätte, möchte ich kurz auch darauf eingehen: Ich habe kein einziges Witcher-Game intensiv gespielt. Ich hatte ebenfalls absolut keine Ahnung von der Hintergrundgeschichte. Und ich habe alles ohne Probleme verstanden. Es gab während der Serie auch immer wieder Hinweise, dass die Zeitlinien teilweise nicht parallel liefen (Beispiel: Yennifer trifft den König als Kind, dem Geralt in der Folge davor als Erwachsenem geholfen hat). Wenn man sich halbwegs ernsthaft auf die Serie einlässt, kann ich mir persönlich nicht erklären, wie man die Kritik „Ich habe die Spiele nicht gespielt und die Bücher nicht gelesen, daher habe ich nichts verstanden“ äußern kann. Denn in der ersten Staffel werden alle Charaktere behutsam aufgebaut und erklärt.



Was mich persönlich am meisten ärgert, sind die immer noch sehr unsachlichen Kritiken, die teilweise sogar von großen Plattformen geäußert werden. Hier nur mal ein Beispiel:

Die Kritiker Darren Franich und Kristen Baldwin von Entertainment Weekly zerrissen The Witcher in einer dialogartig geschriebenen Kritik einmal komplett. Allerdings gab Franich dabei zu, er habe zunächst nur die erste halbe Stunde gesehen und schließlich die folgenden Episoden einfach übersprungen, um bei Folge 5 weiterzuschauen. Baldwin schien über die zweite Folge nicht hinauszukommen. (Via)

Sorry, aber das macht mich richtig wütend. Wer eine Serie beurteilen soll und davon nicht mehr als zwei Folgen schaut, hat meiner Ansicht nach den Beruf verfehlt. Geschmack hin oder her, aber hier wollte man die Serie offensichtlich bereits vorher verreißen. Ähnlich ist es bei der bekannten Film- und Serienseite Rotten Tomatoes: Von offizieller Seite gibt man hier eine Wertung von 56% – zum Glück bietet die Plattform parallel auch noch eine „Audience-Score“ an. Hier bewerteten 10.000 Menschen die Serie mit 93%. Auch hier darf sich der Kritiker die Frage stellen, ob man evtl. den Beruf verfehlt hat – bei „Star Wars: The Last Jedi“ war es auf der Seite übrigens genau andersherum. Vielleicht spielen hier noch andere Faktoren bei der offiziellen Bewertung eine Rolle – Stichwort: „Freiwillige Spenden“?

Die Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich äußerte sich nun auf Twitter zu diesen ganzen teilweise seltsamen Kritiken…

Und genau das ist der Punkt: Die Fans lieben offensichtlich die Serie und nur das zählt. Ich selbst bin ein bisschen traurig, dass die Serie so schnell zu Ende ging und dass ich mir jetzt nicht mehr jeden Abend eine neue Folge anschauen kann. Das große Warten auf die zweite Staffel beginnt. Was man so liest, fangen die Dreharbeiten dazu 2020 an. Veröffentlicht werden soll die zweite Staffel aber leider erst 2021. Zum Glück wurde bereits angekündigt, dass die Serie mindestens sieben Staffeln haben soll. Ein Community-Mitglied bezeichnete den Inhalt der ersten Staffel als „den Prolog“, in dem bisher nur die Charaktere vorgestellt und eingeführt wurden. Inhaltlich hat man also genug Stoff für viele weitere Staffeln.

Abschließend bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass es gut für die Gaming-Szene ist, dass sich Hollywood endlich mal einen großen Gaming-Trademark „rausgefischt“ und sich damit richtig Mühe gegeben hat – ja, ich weiß, dass es die Bücher vorher gab und es eigentlich eine Buchreihe war. Aber erst durch die Spiele wurde diese Reihe richtig groß und bekannt. Vielleicht erkennt Hollywood jetzt endlich mal, welch großes Potential in den Geschichten hinter den Spielen steckt. Es gibt so viele tolle Storys, die ich gerne hochwertig verfilmt sehen würde. Und seien wir mal ehrlich: Wann hat sich Hollywood denn überhaupt mal richtig Mühe gegeben, einen großen Gaming-Trademark aufwendig produziert auf die Leinwand zu bringen?



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24 KOMMENTARE

  1. Ich fand die Serie auch Sau gut. Das dreckige Setting war super, Henry Cavill s Geralt einfach perfekt.
    Dass sie die erste Staffel überhaupt in Sachen Story nur ansatzweise interessant hinbekommen haben, hat mich überrascht. Sie basiert ja auf dem ersten Buch, welches noch nicht so richtig Teil der 5 teiligen Hexer Saga ist. Und dieses Buch besteht nur aus Kurzgeschichten, die quasi Welt und Charaktere einführen. Da per Zeitsprüngen einen Handlungsfaden draus zu machen, schien mir eigentlich passend. Ab Staffel 2 soll sich ja mehr aus der fünfteiligen Haupthandlung bedient werden. Da geht dann bestimmt noch mehr. Aber die Staffel ist quasi dadurch in der Tat eine Art Prolog. Und ich vermute auch, dass Netflix das wusste und deswegen schon vor Veröffentlichung Staffel 2 genehmigt hatte.

    Für mich die beste Serie dieses Jahr (wobei ich Mandalorian und Bis Dark Materials noch nicht geschaut habe).

    Die Spiele sotest du btw ruhig spielen, Steve. Gerade Teil 3 ist für mich das beste Spiel der aktuellen Konsolengeneration, auch wenn God of War und Breath of the Wild nah drann sind ^^
    Aber Story, Charaktere und Welt haben mich einfach weggehauen. Spiele es Grad auf der Switch nochmal und selbst mit Grafikanstrichen wird man einfach wahnsinnig in die Welt gezogen.

  2. Habe jetzt 3 Folgen von Witcher geschaut und habe auch Bock auf den Rest. Nur sind mir manche Sachen einfach zu komplex und ich verstehe sie nicht. Vielleicht kann mir hier jemand auf die Sprünge helfen:

    Folge 1: Als sich Renfri und Geralt im Wald treffen, überzeugt Geralt Renfri nicht weiter ihre Rachpläne zu verfolgen und sie stimmt ein. Troztdem kehr sie nach Blaviken zurück und will den Zauberer dort töten. Weiß jemand warum? Und warum sagt sie Geralt vorher Bescheid?

    Folge 3: Ich habe die Familienbeziehungen zwischen der ungeborenen Tochter und dem König null kapiert. Kann mich hier jemand aufklären?

    Weiter bin ich noch nicht gekommen. Bin gespannt was noch passiert 😀

  3. Also mir hat die Serie auch echt gut gefallen, aber dem zeitlichen Ablauf zu folgen fand ich teilweise nicht ganz leicht, es fühlte sich teilweise etwas Sprunghaft an.

      • Nö Nö da blickt man dann schon durch und der Kritikpunkt das Leute die das nicht wussten ja nicht mit der Serie warm werden können ist Schwachfug.

        Die Erkenntnis das das nicht zeitgleich passiert sondern verschiedene Zeitlinen sind hat es dann noch Spannender und Interessanter gemacht.
        Hier wird einem Vorgeschichte mit Serviert . Sprich wir Erfahen im Vorfeld wie es zu den Ereignissen kommt die dann kommen mögen (Kenne weder die Bücher noch die Spiele)
        Das hatte man ja bei GOT nicht da wurde ja imlaufe der Serie dann immer „erklärt/erzählt“ wie es dazu gekommen (oder man muss nachlesen). Ansonsten lief ja alles so gut wie Zeitgleich ab.
        Genau wie im HDR immer Rückblickend Hintergrund erzählt wird meist in Gandalfs Monologen.

        Und wer 1-2 Ritter Geschichten, Fantasy Bücher gelesen hat oder Fantasyfilme gesehen hat.
        Der kommt mit The Witcher klar ist ja keine hohe Kost sonder bedient ..

        – Königreiche im Krieg und eines davon aus sicht der „guten“ ein „Böses“ Check
        – Zwerge die Drachen Jagen *Check*
        – Ritter die Drachen jagen *Check*
        – Drachen können Menschengestalt annehmen *Check*
        – Magier Gilde die eher Grau als Weiß ist Einfluß auf die Politik nimmt *Check*
        – Elfen die von den Menschen aus ihren Landen vertrieben wurden *Check*
        – Prinzessin ist wichtig weil voll mächtig und wird vom gejagt *Check*
        – Magierin versucht mit ihrer Macht das unmögliche zuereichen , mit allen mitteln und gegen den willen der Gilde * Chek*
        – Flüche , Hexenwerk verwandelt Menschen in Unholde *Ceck*
        – Magiebegabte werden in der ganzen Welt von Magiekundigen gesucht aufgespürt und dann Ausgebildet . *Check*

        usw,usw,usw

        Ist jetzt nicht etwas was überfordert

  4. Begründung für diese absurde Kritik war übrigens scheinbar, dass die beiden Kritiker „das Genre nicht mögen“. Klar, ich lass meinen Burger ja auch von einem gluten-sensitiven Veganer testen, der wird mir bestimmt ein 1A vernünftiges Review geben können.

    • Was tut man nicht alles für klicks. Eine Serie gucken die man nicht mag. Von acht folgen vieleicht 2,5 gucken der Serie 0% geben und auf die Klicks der Hater abwarten -win!

      Was sich heutzutage überhaupt Journalist/Kritiker nennt ist schon dreist. Da kann ich mir auch die Meinung vom Youtube Roox00r reinzeihen der mir auch lifehacks beim Tiefkühlpizza zubereiten gibt. Fachlich gibs da keine unterschiede

  5. Gleich vorweg: Ich komme von den Büchern her, habe keines der Spiele gespielt, fand es aber gut, dass die Materie durch die Spiele einer breiteren Masse bekannter gemacht wurde. Allerdings hatte ich Sorge, dass in der Serie Dinge auftauchen, die evtl. im Spiel Sinn machen, für mich aber nicht. War alles unbegründet. Serie is supergeil! Das einzige was man kritisieren kann ist, dass sie sich mehr Zeit zum Erzählen hätten lassen können. Mir als „Buchi“ haben Details gefehlt, dafür war das mit den verschiedenen Zeitlinien dafür sehr klar, weil ich weiß, wo der Weg hingeht. Wer die Bücher nicht kennt, wird sich da evtl. härter mit tun – dafür die Details natürlich nicht vermissen, Egal! Absolut egal! Was die mit dem Stoff gemacht haben ist deutlich besser, als jede Befürchtung. Es fesselt! Es hat Atmosphäre! Ich will mehr! Bald! Viel Mehr! 🙂

    • Die Spiele fangen ein stück nach den Büchern an, es sollte da also nicht aus den Spielen vorkommen.

      Das einzigste was vielleicht durch die Spiele „inspiriert“ wurde ist die Musik

  6. Irgendwie interessiert mich die Meinung „professioneller“ Kritiker von Jahr zu Jahr weniger. Ich habe schon so viele Filme/Serien gesehen, die von Kritikern in den Himmel gelobt wurden, die ich aber sterbenslangweilig fand.
    Für mich ist die erste Staffel schon sehr nahe an einem Meisterwerk dran. Warum sich manche Zuschauer jetzt an den verschiedenen Zeitlinien stören, ist mir nicht ganz klar, denn der „Sehfluss“ leidet imho kaum darunter und würde man die Szenen in der richtigen, zeitlichen Reihenfolge abspielen, hätte man halt erstmal zwei Folgen nur Yennefer, dann sehr lange nur Geralt, dann beide zusammen oder im Wechsel und vllt in den letzten anderthalb Folgen noch Ciri. So, wie es dann tatsächlich umgesetzt wurde, sieht man viel besser, wie sich die Schicksale der Figuren langsam aufeinander zubewegen.
    Ebenso verstehe ich die Kritik an Triss Darstellung nicht. Die Frau sieht südeuropäisch aus, nicht „schwarz“ und hat halt dunkelbraune statt hellbrauner Haare, ruft die Feuerwehr! Das Fringilla, die ja in den Spielen ziemlich weiß ist, von einer schwarzen gespielt wird, darüber kann man grundsätzlich streiten. Da Nilfgaard aber ein südlicher Wüstenstaat ist, finde ich eine schwarze Fringilla nicht soo weit hergeholt.
    Anya Chalotra als Yennefer ist richtig gut, bei ihr hatte ich irgendwie die meisten Bedenken, die haben sich aber nicht bestätigt und Henry Cavill ist absolute Weltklasse als Geralt.

  7. Ich finde die Serie gut aber nicht perfekt. Die Story kommt einfach sehr langsam in gang, da die erste Staffel nun mal zu großen Teilen auf den Kurzgeschichten basiert. Daher konnte sich bei mir keine wirkliche Spannung aufbauen.

    Klar sind 8 Folgen recht wenig. Aber es ist einfach sehr aufwendig eine Serie wie TheWichter zu produzierten.

    Ich glaube nicht, dass sich eine typische Spiel-Story gut für eine Verfilmung eignet. Klar profitiert The Witcher stark von der Spielreihe, aber ohne die Bücher hätte es auch nicht die Spielreihe gegeben. Mich hat bisher kaum ein Spiel durch seine Story begeistert. Bei AC und Diablo fand ich persönlich Story nicht wirklich interessant.

  8. Du darfst deine Meinung wie jeder haben Steve, bin da aber nicht ganz d’accord.

    Ich find die Serie zur Unterhaltung großartig und war auch traurig, dass es nur Acht Folgen gab.
    Aber die Rückblenden/Zeitlinien haben mir das Erlebnis schon etwas kaputt gemacht. Letztlich muss man schauen, was man so mag. Wer Action mag, bekommt hier sicherlich viel Geboten (tolle 1:1 Schwertkämpfe usw). Das ist gefühlt auch das was die Leute dann mit den Bewertungen (Audiencescore) so hoch bewerten. Von der Tiefe hab ich bisher noch nicht viel Erlebt, was hoffentlich noch kommt. (Das könnte auch einige Fans der erste GoT Folgen enttäuschen).
    Wenn ich das aber mit anderen Serien vergleiche: The Witcher hat nicht wirklich Cliffhanger gehabt, wo man sich denkt.. die nächste Folge muss ich unbedingt sehen.
    Zumindest hat keine der Folgen dieses Gefühl bei mir ausgelöst. Das mag sicherlich auch an den Format liegen. Kurzgeschichten, große Zeitsprünge usw. Wer also zunächst Fantasy mit tiefer Charakterentwicklung hat, wird IMHO mit Staffel 1 noch nicht bedient, obwohl hier angeblich die Charaktere als Prolog behutsam eingeführt werden sollten.

  9. Ich bin soweit recht zufrieden mit der Serie. Das einzige was ich stark kritisieren möchte, ist in der deutschen Synchro die „schlechte“ Soundabmischung.
    Z.B. in Folge 6 laufen Gerald und Yennifer am Berg entlang, die Stimmen sind aber in einem Raum aufgenommen und passen nicht zu Szene.

    Man kann darüber aber hinweg sehen. Freue mich definitiv auf weitere Staffeln.

  10. Ich habe mir die Serie innerhalb eines Wochenendes angeschaut und bin absolut begeistert. Dabei kannte ich weder die Bücher, noch die Spiele. Allerdings habe ich mir nun den dritten Teil von The Witcher in der GOTY-Version angeschafft und werde am Wochenende eine Runde zocken. Hoffe es zieht mich in seinen Bann. 😀

    Gestern habe ich dann die 2. Staffel von Lost in Space angefangen und habe soeben die letzte Folge geschaut. Auch hier wurde ich echt überrascht und es würde mich interessieren, was Steve von der Serie und der 2. Staffel hält. Das Ende sagt eine dritte Staffel voraus… *freu*

    Heute Abend heißt es dann in „His Dark Materials“ reinschauen und gucken, ob Good-Old-Steve da wirklich nicht übertrieben hat. Bisher lag er mit seinen Serien-Tipps immer goldrichtig. 😉

    Wünsch allen einen ruhigen 2. Weihnachtstag.

  11. Habe grad die letzte Folge angeschaut und bin ebenfalls sehr begeistert. Da kann man eine richtig gute Serie daraus machen. Die erste Staffel kann man auch als Prolog sehen, wo jeder Charakter gut eingeführt und beschrieben wird. Nur leider muss man jetzt so lange auf die zweite Staffel warten.

  12. Würde mich über eine bioshock Serie freuen. Witcher werde ich nach dem Jahreswechsel mal eine Chance geben. Zeitlich bedingt. Vielen Dank für dein Feedback zur Serie.

  13. Hi Steve, danke für dein Review!
    Ich habe noch eine andere Frage zu „His dark materials“. Bisher habe ich 3 Folgen gesehen, konnte aber nicht mit dem Erzählstil der Serie warm werden. Gerade die Sache, dass man ziemlich oft mit neuen „Mysterien“, bzw. „Rätseln“ konfrontiert wird, macht mir ein wenig zu schaffen.
    Lohnt es sich aus deinen Augen dennoch, die Staffel komplett anzuschauen?

    • Ich kann Dir nur sagen, dass die Serie von Folge zu Folge besser wird. Für mich ist „His Dark Materials“ zusammen mit Mandalorian und Witcher die beste neue Serie des Jahres.

    • Sehe ich komplett anders als Stevinho. Wenn dir der Erzählstil der ersten drei Folgen nicht gefallen hat, gibt es keinen Grund für dich weiterzuschauen. Die Mysterien und Rätsel werden eher mehr. Es werden Figuren eingeführt, die erst in Buch 2 oder 3 eine wichtige Rolle spielen. Vor allem wirst du auch am Ende der Staffel keine Antwort auf die Mysterien oder die Rolle der Figuren finden, was durchaus unbefriedigend sein kann.
      Ändert nichts daran, dass es eine gute Serie ist, aber wohl eher nicht für dich. Nach Ansehen der ersten Staffel wäre mir auch lieber gewesen ich hätte zwei Jahre gewartet, um sie dann in einem Rutsch zu sehen.

      • Das ist halt wieder so ein elitäres Buchleser-Gesülze. Alle wichtigen „Rätsel“ der Staffel werden auch aufgelöst – abgesehen natürlich vom Cliffhanger. Man versteht alles auch sehr gut, wenn man die Bücher nicht gelesen hat.

        Lass Dir die Serie nicht kaputt labern.

        • Akzeptiere doch einfach auch mal andere Meinungen. Ich habe die Bücher nicht gelesen, aber nach Ansehen der Staffel das Bedürfnis gehabt mir weitere Informationen zu holen, weil ich eben nicht der Meinung war, dass alles befriedigend aufgelöst wurde.
          Außerdem habe ich ihm die Serie nicht schlecht geredet, sondern selbst gesagt sie sei gut. Aber wenn jemand schreibt, dass ihm die Serie nach drei Folgen vom Erzählstil nicht gefallen hat, muss man ihm ehrlich sagen, dass die Serie nichts für ihn ist. Es muss nicht allen das gefallen, was dir oder mir gefällt.

          • Du machst doch genau das, was Du mir hier vorwirfst: Du machst ihm die Serie mies. Er hat mich nach meiner Meinung gefragt. Lass ihn doch einfach selbst entscheiden, ob er jetzt weiterschaut…

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