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Eine Grundschule in Kalifornien hat eine DVD mit “Der König der Löwen” im Rahmen einer Spendensammlung abgespielt und dafür flugs eine Rechnung von Disney erhalten, sodass ein großer Teil der gesammelten Spenden direkt an den Megakonzern geht. (Via)

Die Rechnung von Disney betrug 250 US-Dollar als Lizenzgebühr für die Vorführung des Films – fast ein Drittel der insgesamt gesammelten 800 US-Dollar. Spannend ist, dass absolut niemand weiß, wie diese Info überhaupt zu Disney gelangt ist. Es würde mich nicht wundern, wenn da wieder irgend so ein “Gutmensch” die Sache gepetzt hat – muss ja auch alles seine Ordnung haben, richtig?

Mittlerweile rudert Disney aufgrund des öffentlichen Drucks natürlich zurück. Disney-Chef Iger persönlich hat sich via Twitter gemeldet…



13 KOMMENTARE

  1. Schon komisch, wenn es um kleine Content Creator geht schreit jeder um faire Vergütung. Bei einem Großkonzern sind die aber natürlich die bösen, wenn jemand entgegen der Richtlinien einer Privat-DVD eine öffentliche Vorführung damit macht…

  2. Verstehe jetzt auch nicht die Pointe.

    Schon als ich zur Schule ging hieß es bei Filmen “Die dürfen wir aus rechtlichen Gründen nicht allen zeigen” und soweit mein Stand, wird dies auch explizit immer am Ende des Films oder am Anfang gezeigt.

    Sobald irgendwie der Film in einem kommerziellen Zweck gezeigt wird, ähnlich einem Kinoscreening, bedarf es einer entsprechenden Lizenz.

  3. Ist das nicht so, wie bei Blizzard und den Plagiaten? Dass das Gesetz sie dazu zwingt, dagegen vorzugehen, selbst wenn sie es eigentlich gar nicht wollen?

  4. U. A. deshalb werden Rechteinhaber für ihren Scheiß von mir nie auch nur einen Cent sehen.
    Unsympathischer Sauhaufen dort in Hollywood und Co.

  5. Neulich hat auch ein Diablo II-“Spieler” im offiziellen Forum auf eine Mod aufmerksam gemacht und gefordert, da durchzugreifen… was stimmt mit solchen Leuten nicht?

  6. Vorallem, erst ein Gutmensch, der da meldet. Dann irgendein BWLer bei Disney der sieht, die nehmen unser Zeug, GELD GELD GELD!

      • Sehe ich ehrlich gesagt nicht so… Wo hört Kulanz dann irgendwann auf und fängt der Verstoß an? Derzeit gibt es ja eine klare Linie, warum immer das hin und her? Es hätte natürlich eine Abmahnung gereicht, aber der Verstoß gehört halt geahndet.

        Ein klein wenig Schwanger gibts halt nicht! Entweder oder, vorallem in Amerika.

        • Was? Es bleibt ja noch immer ein Verstoß, auch wenn man sich kulant zeigt. So wie es jetzt gehandelt wurde haben sie den Publicity-Schaden und müssen sich trotzdem kulant zeigen, wo soll da bitte der Vorteil liegen?

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