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Der Game-Streaming-Dienst Mixer wird für Microsoft trotz aller Bemü­hungen und großen Investitionen für die Abwerbung bekannter Twitch-Stars immer mehr zum Millionengrab. Das Wachstum der Zuschauer­zahlen stagniert auch weiterhin. (Via)

Laut dieser Bloomberg-Erhebung stagnieren die Zuschauerzahlen auf Mixer. Trotz bekannter Twitch-Streamer wie Ninja (der laut dieser Statistik 2/3 seiner Zuschauer durch den Wechsel verloren hat), Shroud und KingGothalion konnte man keine signifikante Erhöhung der Zahlen feststellen. Es wird interessiert, inwieweit Microsoft den Streaming-Dienst in seine neue Konsolen-Generation implementieren wird. Vielleicht ändert sich dann was an den Zahlen bei Mixer.



10 KOMMENTARE

  1. Liegt mmn. rein an Fanboy-Kultur. Die sich gern als „Community“ bezeichnen. Es wird sehr schnell einfach grundlos gehatet wenn diese „Community“ keinen Vorteil durch Konkurrenz bekommt.

    Dazu kommt noch Generationskonflikt. Siehe Steam und Epic Store. Der Epic Store ist nicht gut für den Consumer auf dem PC (eine Platform die sich immer mit Freiheit brüsten konnte die in Gefahr durch „Konsolen“-esque Exclusives ist), auch wenn die sich gern so geben.

    Der Epic Store hat aber eine Menge (sehr junge) Verteidiger durch Fortnite. Und auch nur deswegen.

  2. Nicht zu vergessen, dass Microsoft Mixer (ehemals Beam) nicht selbst erschaffen hat, sondern für eine unbekannte Summe eingekauft hat.

    Kapital ist jedenfalls genug vorhanden – gemessen an den Lizenzgebühren die Unternehmen für Office / Windows zahlen.

    Wird schon wie bei Skype laufen…

  3. Ohne leichtere Partnerkonditionen und einem massiven Mehrwert für die Viewer, werden sie auch in der Bedeutungslosigkeit verbleiben. Twitch lebt auch davon ein breites Angebot zu liefern und das schaffen sie durch die TwitchPrime-Abos und die amazon-Symbiose. Ich weiß nicht, ob der Fokus auf einzelne große Streamer nicht genau der falsche Ansatz war. Aber solange keine Streamingplattform die Symbiose Twitch-Amazon ernsthaft aushebeln kann, wird es für jeden Konkurrenten sehr schwer. Es ist fast schon dreist von amazon noch Werbung zu schalten, wenn sie schon vom Affiliatemarketing profitieren 😀 aber klar, so hat man auch noch ein Argument mehr für das amazonPrime-Abo 😀 Es ist einfach nur stark 🙂 Chapeau ans amazon-Management!

  4. Da steht doch aber das Wachstum der Zuschauer stagniert, nicht die Zuschauerzahlen stagnieren. Das heißt es kommen schon neue Leute auf die Platform, aber halt durch die teuren Streamer nicht mehr als vorher.

  5. Es ist klar, dass es am Anfang ein Millionengrab ist, weil man eine bestehende Institution wie Twitch nicht einfach von heute auf morgen kippen kann, dazu ist der Netzwerkeffekt noch zu stark.

    Mixer sollte es eigentlich wie Netflix machen: Zuerst liberal für alle offen und leicht zugänglich öffnen und dann wenn eine bestimmte Basis vorhanden ist peu a peu anziehen mit Preisen, Werbung oder Zugangsbeschränkungen, um den Dienst profitabel zu gestalten.

    Ich habe noch nichts von einer Mixer-App gehört geschweige denn außer über dein Blog sonst irgendwo was gehört. Dh das Marken-Branding funktioniert auch null.

  6. Auf der XBOX gibt es Mixer schon sehr präsent. Ich denke also nicht das sich da mit einer neuen Konsolen-Generation viel ändert.

  7. So toll Konkurrenz auch sein mag, es gibt einfach Platzhirsche die man nicht vom Thron stossen kann.

    Twitch ist und bleibt einfach die Nummer Eins. Ich bin keinem Streamer so sehr angetan, dass ich ihm zu Mixer folgen würde. Wäre mir viel zu viel Arbeit. Ich mach Abends oft einfach mal Twitch für ne Stunde an und schaue spontan wer grad on ist und was er zockt. Egal wer alles zu Mixer geht, ich würde trotzdem Twitch anschmeissen, aus purer Gewohnheit.

    Es gab nichts was Facebook etwas anhaben konnte. Ausser Instagram und das hat man schnell aufgekauft, damit man es im Haus hat.

    Eine Youtube Konkurrenz hat es auch nie gepackt.

    Steam wurde auch nie nur Ansatzweise „verdrängt“. Klar es gibt Origin und Uplay, die punkten halt mit „ihren Eigenen“ Spielen die man teilweise nur da bekommt. Der Epic Store ist ein riesen Flop bisher. Selbst die Exklusivrechte an manchen Spielen haben nix gerissen. Ok es gibt noch GoG was sehr beliebt ist, aber auch eher eine Randerscheinung ist.

    • Gerade im Netz gibt es so viele Beispiele, wo unumstößlich scheinende #1 Größen komplett abgelöst wurden, das man das so einfach einfach nicht sagen kann.
      Nichts ist schlimmer für den Nutzer auf lange Sicht, als Monopole oder Quasimonopole.

    • GOG hat es aber auch geschafft, einen weißen Fleck von Steam auszunutzen. Ich sag mal grob im „Retro- und Kindheitserinnerungen“bereich ist GOG eindeutig überlegen Aber direkte Konkurrenz, wie es hier Mixer versucht, ist meistens vergeblich.

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