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Rap-Star Kanye West will noch in diesem Jahr US-Präsident werden.* Das hatte der Ehemann von Kim Kardashian bereits 2015 bei den MTV Music Awards angekündigt. Jetzt verkündete West sein Vorhaben noch einmal und ganz offiziell via Twitter: „Ich kandidiere als Präsident der Vereinigten Staaten!“ (Via)

Und nein, das ist kein Scherz. Der meint das wirklich ernst! Hier einige Infohappen dazu:

– Der Wahlkampfslogan, unter dem Kanye West antritt: „Yes!“ Der Slogan dürfte eine deutlich verkürzte Anspielung auf Barack Obamas einstigen Slogan „Yes we can“ sein.

– Seine Vizepräsidentin: Michelle Tidball, die sich selbst als „biblischen Lebenscoach“ und „Priesterin“ bezeichnet, über die bislang aber kaum etwas bekannt ist.

– Die Partei für die Kanye West antritt: Die „Birthday Party“ (Geburtstagspartei). Denn wenn Kanye West gewinnt, „hat jeder immer Geburtstag“, so der Rapper.

Die USA sind in Sachen Politik wirklich das bescheuerteste Land der Welt. Stellt Euch mal vor, hier würde Bushido offiziell ankündigen, dass er Bundeskanzler werden will. Wie groß wären hier seine Chancen?



19 KOMMENTARE

  1. Kanyes Chancen sind gleich null. Er ist (nach eigener Angabe) bipolar und verweigert jegliche Medikamente. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass er gerade manisch ist und denkt, er könne mit den Fingern schnippen und die ganze Welt springt. Der Mann braucht Hilfe.

    • „und denkt, er könne mit den Fingern schnippen und die ganze Welt springt.“
      Inwiefern unterscheidet ihn das von Donald Trump? Von der Realität maximal entkoppelt und ein wenig megalomanisch zu sein scheint ja kein Hindernis auf dem Weg zur US Präsidentschaft darzustellen.

  2. Vielleicht Stimmen der Schwarzen Wählerschicht zwischen Biden und ihm splitten, damit Trump in speziellen Schwingstates mit hohem Anteil Schwarzer Wähler eine Chance hat?

    • Würde ich lieber noch eine weitere Amtszeit von Frau Merkel erleben (einer erfahrenen Politikerin mit guten Ruf in der Welt) als einen Künstler, der sich durch pupertäre und gewaltgeschwängerte Texte sowie Konfrontationskurs hervorgetan hat. Und der genausowenig Probleme lösen würde wie bestimmte „Alternativen“ die in der aktuellen Politik unterwegs sind.

      • Im Grunde wäre mir jede Stubenfliege lieber als Merkel. Was hat Merkel denn in den letzten 15 Jahren wirklich entschieden? Also im Sinne „alles hört auf mein Kommando“, nicht etwa „mir nach, ich folge euch“? In den aller meisten Punkten hat Merkel sich entweder treiben lassen oder ist dann irgendwann der Masse hinterhergerannt.

        Und in den drei Punkten, in denen sie wirklich mal auf den Tisch gehauen und ihren Kopf durchgesetzt hat, hat sie uns unermesslich geschadet:
        – Eurorettung
        – Energiewende
        – Grenzöffnung

        Deshalb: Die Stubenfliege hätte dasselbe getan und zusätzlich die Fehler vermieden!

  3. Am besten war dazu die Reaktion von George „Hikaru Sulu“ Takei:
    A Cardassian in the White House? Not while I am a Starfleet Officer XD

  4. Das was die Sache aus meienr Sicht brisant macht, ist, dass falls Kanye es schafft nennenswert Stimmen zu bekommen (da sind ja auch Formalien im Weg), werden es sicher eher Stimmen sein die sonst an die Demokraten gegangen werden.

    Wenn man das damit kombiniert, dass Kanye sich wiederholt positiv über Trump (z.B.https://www.tagesspiegel.de/politik/skurriler-auftritt-im-weissen-haus-rapper-kanye-west-liebt-donald-trump/23177980.html) und Trump sich ebenfalls positiv zur Kandiadatur von Kanye geäußert hat (z.B. https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-ueber-moegliche-kandidatur-von-kanye-west-sehr-interessant-a-fc43c772-e750-4b7e-b86e-31b234c41c43), stellt sich die Frage inwieweit das vielleicht knallhart geplant ist. Dank dem hinrrissigen Wahlrecht können ein paar Stimmen in Swing States das Ergebnis ja deutlich beeinflussen.

    Dass dann noch Prominente mit klarem Nutzen and er republikanischen Wirtschaftpolitk wie z.B. Elon Musk (jemand mit extremer Reichweite und ausgesprochen rücksichtlosem Verhalten wenn es um öknomische Dinge geht), mit bei der Sache waren gibt dem Ganzen noch zusätzlich einen faden Beigeschmack. Glücklicherweise ist Musk wieder auf Distanz gegangen.

    Dass Joe Biden (der nebenbei bemerkt ja auch eher ein Kämpfer für die Reichen ist, aber nicht auf so komplett korrupte Weise wie Trump) dabei Wahlauftritte hinlegt, bei denen er phasenweise wirkt als wäre er nicht mehr Herr seiner Sinne, macht es nur noch schlimmer.

    Aber falls das Trump die zweite Amtszeit bringt, dann Gute Nacht.

    • Jo wollt ich auch schreiben.
      Trump und Kanye sind halt buddies. Das ist haltn „Plot“ um den Demokraten Stimmen zu klauen und Biden losen zu lassen.

  5. Im schlimmsten Fall hilft der Kasper damit Trump. Das Trump Lager wählt Trump. Das Gegenlager wäre – aufgrund des US Wahlsystems – gut beraten sich hinter einen Gegenkandidaten zu stellen: Joe Biden

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