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Ist ein #Elektroauto (für mich) alltagstauglich? Um diese Frage soll es in dieser Videoreihe gehen. Im zweiten Teil dreht sich alles um die Bereiche Aufladen und Verbrauch des eAutos. Darüber hinaus zeige ich den Hyundai von innen und stelle einige nützliche Funktionen vor.

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21 KOMMENTARE

  1. Ich kann alles unterstreichen, was du sagst: Ein E-Auto ist Spaß pur beim Fahren (und die Sache mit der Rekuperation hat man nach ein paar Kilometern raus). Aber es ist eben ein Spartenprodukt; Fahrprofil und Infrastruktur müssen einfach dazu passen, ansonsten macht es keinen Sinn.

    Und wenn die Dinger eines Tages millionenfach rumfahren, werden wir ganz neue Probleme haben, aber das ist ein anderes Thema.

    Für den Moment gilt: Wer nahezu ausschließlich Kurzstrecke fährt und die Möglichkeit zum Laden hat, sollte gerade jetzt zugreifen. Ich würde so ein Auto aber derzeit niemals kaufen, sondern nur leasen. Und zwar einfach aus dem Grund, da wir am Anfang der Entwicklung stehen, und ein E-Auto, das man heute kauft, kann – nein: wird – in 3-4 Jahren komplett veraltet sein, insbesondere in der Akkutechnik. Und dann versucht mal, ein Auto gebraucht zu verkaufen, in dem das Äquivalent einer Babyzelle verbaut ist …! Deshalb: Leasen und die Sorge des Wiederverkaufs im Autohaus lassen.

  2. Habe mir Anfang März einen e-Up bestellt zum Pendeln in die Arbeit (44km einfach). Der Kauf ist für mich ein No-Brainer, bei aktuell fast 10k Subventionen. Er ersetzt bei mir einen Fiat Panda der jetzt 10 Jahre alt ist, und Laden kann ich die Kiste zuhause bei mir. Nur die Wartezeit aufs Auto nervt, Liefertermin vorraussichtlich im November.

  3. Hallo Steve,
    vielen Dank für das Video. Klingt ja eigentlich alles ganz nett, aber den Kaufpreis für so ein Auto finde ich doch etwas heftig. Wie soll sich eine Familie ein 42.000 € Auto leisten können ?

    Damit ist das Fahrzeug (neben den Reichweiten/ Ladeprobleme (danke Köln) bei meinem Fahrweg) leider gestorben und ich nehme lieber einen Verbrenner.

    • Du musst noch den Umweltbonus abziehen. Mag sein, dass das manche für unangebracht halten, aber die 3000€ die der Hersteller übernehmen muss, werden halt einfach an den Kunden weitergegeben. Zudem gibt es weitere 6000€ vom deutschen Staat.
      Hinzu kommt eine Steuerbefreiung, niedrigere Kosten pro Kilometer (Strompreis vs. Spritpreis) und geringerer Verschleiß (und damit indirekt auch der bessere Werterhalt), sodass die sogenannten „Total Costs of Ownership“ (Kosten über die Haltedauer des Fahrzeugs) heute in der Regel tatsächlich niedriger sind, als bei vergleichbaren Verbrennern.
      Sowas muss man sich natürlich immer mal durchrechnen. Und den hohen Verkaufspreis muss man sich auch erstmal leisten können. Im Netz findet man aber durchaus sehr gute Excel-Sheets mit denen man die „TCO“ für sich und seinen Vergleichsverbrenner durchrechnen kann.

      • Das mag ja alles sein, aber ich fahre in Köln (Stadtverkehr und über die Ringe) knapp 47/50 km pro Tag. Laden auf der Arbeit ist zwar theoretisch möglich, aber mein Arbeitgeber würde mir was anderes erzählen, wenn ich jeden Tag nach 2 Stunden raus gehe um umzuparken. Zu Hause laden kann ich nicht, da wir keine Garage haben. Meine Freundin hat kein Auto. Also brauchen wir eins mit Platz (gerade beim Blick in die Zukunft/ Kinder). Für einen Ford Focus (mit meiner Ausstattung) würde ich knapp 250 € pro Monat in der Finanzierung bezahlen (48 Monate, 15.000 km pro Jahr). Selbst das ist mir eigentlich zu teuer.

        Die Elektrofahrzeug sind meiner Meinung nach keine wirkliche Alternative für die „normal“ Verdiener bzw für junge Familien. Ich würde mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen lassen.

        • Ich kann das Problem durchaus nachvollziehen. Gerade wenn man zu Hause keinerlei Lademöglichkeit hat, ist das im Moment noch ein Problem, denn mehr als 200 m zur Ladestation zu laufen, halte ich für unzureichend. Die Ladestation muss beim Einkaufsladen des Vertrauen vorhanden sein und am Arbeitsplatz.
          Laden im Mehrfamilienhaus ohne Garage mit Verlängerungskabel ist auch unsinnig.
          In Norwegen klappt das allerdings tatsächlich sehr gut. Hier gibt es an vielen öffentlichen Stellen Ladestellen, ebenso bei den Arbeitgebern und Supermärkten.
          Bei deinen 50 km pro Tag verbrauchst du maximal 10 kW pro Tag. Die sind nach jedem 30 min Einkauf wieder drin. Und theoretisch kämst du auch locker über die Woche und könntest am Wochenende laden.

    • Ich möchte noch hinzufügen: Am besten funktioniert dieser Vergleich tatsächlich mit dem Hyundai Kona, Hyundai Ioniq und dem eGolf. Denn die 3 Modelle gibt es sowohl als Elektro, als auch als Diesel und Benziner.
      Über den eGolf wirst du am Meisten finden.

  4. Hallo Steve,
    danke für die nette Videoreihe.
    Bei dem 99€ Angebot muss man aber zumindest hervorheben, dass es sich nur um die Variante mit kleinen 39 kwh Akku handelt, und nicht um die, die du gerade fährst. Die Reichweite ist also nochmal deutlich geringer. Die große kostet dann direkt 199€.
    Dem allgemeinen Leasen stehe ich aber ehrlich gesagt auch etwas kritisch gegenüber, da so diese absurde Kaufprämie noch weniger seinen Zweck erfüllt. Aber gut, die Händler freuts (rechne mal den Prämie raus und guck dir Leasingfaktor, etc. an) – dann sind die vermeindlichen Angebote doch garnicht mehr so geil – und wer zahlt dafür: Der Steuerzahler.

    • Hey Schlafmu3tz3,
      grundsätzlich hast du mit der Subventionierung der Fahrzeuge durch den Staat (Steuerzahler) recht, dabei ist aber nicht der Handel der Gewinner, sondern tatsächlich eher Hersteller und auch wieder der Staat. So haben die EU-Mitgliedsstaaten extrem hohe Vorgaben bezüglich der Einhaltung der CO2-Ausstöße und diese geben die jeweiligen Staaten an die Hersteller ab. Die Hersteller benötigen die Elektro-Fahrzeug Verkäufe zur Einhaltung der vom Staat auferlegten Vorgaben, um extreme Strafzahlungen zu vermeiden. Eins kann ich dir mit Gewissheit versprechen: Weder verdienen wir als Handel damit Geld, noch sind die im Leasing hinterlegten Restwerte, welche wir übernehmen müssen, attraktiv.

      Jetzt stellt man sich die Frage, warum macht der Handel das denn? Weil er es muss… so wie die Hersteller… so wie der Staat.

      • Hey Sven,
        vielen Dank für deine ausführliche Antwort und Perspektive zu der Thematik. Mein Post war zu unpräzise und oberflächlich und klang ggf. kritischer dir gegenüber, als beabsichtigt. Falls das so ankam, entschuldige ich mich. Ich stehe der Maßnahme (Innovationsbonus/Umweltbonus) kritisch gegenüber, ausfolgenden Punkten:
        Es handelt sich um eine künstlich geschaffene, vermutlich nur vorgezogene, Nachfrage. Ich kaufe mir ja nicht ohne Grund einen Neuwagen – diese Entscheidung trifft man ja nicht spontan, sondern ist in der Regel geplant. Hatte ich eh vorgehabt, einen Neuwagen zu kaufen, dann freue ich mich jetzt. Wollte ich mir nächstes Jahr ein Kaufen, dann mache ich das halt jetzt – lohnt sich ja gerade. Dafür brauche ich dann aber nächste Jahr keinen mehr. Oder ich gehöre zu der Kategorie, die sich gar kein Auto leisten konnten bzw. wollten. Und nun durch günstige Leasingraten wird sich für ein-zwei Jahre ein PKW angeschafft – gut investierter Umweltbonus…
        (Am Rande bemerkt, sind auch nur ca. 35% der Neuzulassungen in Deutschland von Privatpersonen, 65% sind von Gewerben.)
        Aus einer ökonomischen Sicht handelt es sich um eine absolute Marktverzerrung, da primar nur eine Branche gefördert wird. Wenigsten sind die Verbrenner nicht mehr dabei. Und verstehe mich bitte nicht falsch, ich sehe die „Notwendigkeit“ und die ganzen Regionen, Zulieferer, Familien bzw. Menschen, die an der ganzen (Auto-)Industrie hängen, dennoch bleibt der Fade Beigeschmack, das andere, ebenfalls wichtige nachhaltige umweltbewusste und ggf. auch innovative Industrien nicht so stark gefördert werden. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass vor allem die jahrelangen Fehler der deutschen Autobauer hier gefixt werden. Vor allem nach so Banalitäten wie dem Dieselskandal.
        Das bringt mich auch zu meinem dritten und letzten Punkt dieses Kommentars:
        Es ist ein Umweltbonus und keine Innovation: Ist das erste, was man da fördern sollte wirklich Autos und das Autofahren per se? Sind Forschung/Entwicklung und Subventionen von ÖPNV, Recycling, erneuerbaren Energien und die Digitalisierung nicht ebenso große Themen mit jedoch viel größerer Hebelwirkung, um den Umweltgedanken, mal ganzheitlich betrachtet, zu pushen? Es geht ja schließlich nicht nur um CO2-Austoß, sondern auch den Ressourcenverbrauch (seltene Metalle z.B. in Akkus, Erdöl, Atom und Kohlekraft, etc.) auf unserer Erde.

        Sorry kurzer Exkurs – Kann man hier noch von „Just mit 2 Cents“ sprechen? 🙂
        Es handelt sich einfach um ein zu komplexes und vielschichtiges Thema.

    • Und um auf die Rate einzugehen – bei 99€ bietet der Kona Elektro mit der 39 khw Batterie trotzdem eine absolut alltagstaugliche Reichweite von ca. 300km bei wirklich guter Grundausstattung. Bei der 199€ Version (großer Akku) ist neben zusätzlichen Komfortausstattungen auch ein Navigationssystem inkl. Hyundai Bluelink dabei. Die günstigste 64 kwh-Variante liegt bei 175€ mit der Bafaprämie, ohne weitere Anzahlungen. Die Variante kostet Liste ca. 41.000€ Brutto – da ist 175€ wirklich ein Schnäppchen. Zum Vergleich: ein 3er BMW mit UPE 44.000€ kostet im Leasing 220€ – bei 8.000€ Anzahlung. 🙂

      • Hallo Sven,
        der Kona Elektro ist wirklich ein gutes Gesamtpaket, das steht außer Frage. Preislich sind die beiden Versionen auch sehr gut. Als Berliner würde mir die kleine Version auch für Stadt und Umland (zu dir nach Potsdam) locker ausreichen, sofern man ein Eigenheim mit Lademöglichkeit oder ausreichend Lademöglichkeiten im Alltag/Umfeld hat. Steve testet bloß die ganze Zeit die 64 khw Version, beschwert sich über die Reichweite/Häufigkeit des Ladens bei der Heimfahrt und spricht aber zugleich von 99€ am Ende. Das wollte ich nur hervorheben bzw. aufklären. Und ich möchte noch anmerken, das ich wirklich sehr cool finde, dass du dieses Experiment für Steve und somit folglich derCommunity, überhaupt erst ermöglicht hast.
        Kannst du mir noch sagen, wo man die Angebote findet? Auf https://asl-lichtblau.de/hyundai-kona-elektro/#angebot finde ich z.B. die 175€ nicht. Und gibt es auch ähnliche Konditionen für Gewerbetreibende, wenn ja, sind die online einsehbar oder nur individuell auf Anfrage?

        • Die Angebote auf der Seite sind Beispiele, die Variante mit 175€ ist nicht drauf, da ich beim großen Akku einfach ein Navi mit dabei haben wollte. Jede Variante darzustellen, ist wegen der Menge an verschiedenen Kombinationen einfach zu viel. Als Gewerbetreibender sind die Konditionen zum großen Teil sogar noch besser… da macht es Sinn direkt zu kommunizieren.

  5. Sehr schöne informative Reihe! Bin in Berlin immer mit Carsharing unterwegs und da gibt es auch viele Elektroautos und das ist für die Stadt echt super.

    • Daran einhakend mal die Frage: Geben die Stromer jetzt eigentlich Geräusche von sich? Oder muss man sich als Fußgänger umgewöhnen und darf sich nicht mehr aufs Gehör verlassen, wenn man über die Straße will? Wenn Dir die Teile öfters begegnen, hast du da vielleicht Erfahrungswerte.

      • Ich glaube beim E-Golf von VW gibt es so eine Geräusch Funktion mit Knopf die man an und aus schalten kann. Wie sich das aber genau anhört kann ich von innen nicht beurteilen.
        Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass du eher weniger hörst bzw. was du hörst sind die Reifen die über die Straße fahren vergleichbar mit einem Fahrrad auf einem sandigen Weg.

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