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Nach „gründlicher Überprüfung“ wollen sich die Washingtoner Redskins umbenennen. Name und Logo sollen im Zuge antirassistischer Bestrebungen geändert werden, teilte der US-Footballclub mit. (Via)

Ein weiterer Lauf mit Fackeln und Mistgabeln, dem am Ende aus PR-Gründen nachgegeben wurde. Dem Klub wurde wohl vor allem von den großen Sponsoren ordentlich Dampf gemacht – FedEx, Pepsi und Nike. Darüber hinaus wollten Amazon, Walmart, Nike und Target keine Fanartikel mehr mit dem „rassistischen Logo“ verkaufen. Nun haben alle ihren Willen bekommen und der Klub wird umbenannt.

Ich frage mich bei sowas immer: Es gibt die Washington Redskins seit dreißig Jahren. Warum ist vorher niemandem aufgefallen, dass das Logo und der Klubname rassistisch sind?



54 KOMMENTARE

  1. Ich finde ja das mich das Wort Cowboy extrem triggert.
    Ich identifiziere nämlich al Minotaurus. Und finde das Wort einfach nur beleidigend.
    Ich schlage daher for die Dallas Cowboy um zu benennen.
    In „Dallas white priviledge males on horseback“

  2. Über den Namen lässt sich streiten und die Änderung ist wahrscheinlich das Beste.

    Jedoch hat es, wie hier mehrfach beschrieben, jahrelang niemanden wirklich gejuckt, was die betroffene Gruppe, die Native Americans dazu sagen. Ihr Protest ist irgendwie jetzt „nur“ eine Randerscheinung.

    Das Ganze wird allen ernstes der BLM-Bewegung als Erfolg zugeschrieben und die Proteste der Natives in den letzten 50 Jahren sind irgendwie egal.

    Im US-Sprotfernsehen wird sogar schon kolportiert, wer als nächstes „dran“ ist:

    -die Florida State Seminoles
    -die Atlanta Braves
    -die Chicago Blackhawks

    (kleine regionale Teams sind eh reif)

    Das das ganze über Geld lief und nicht durch Überzeugung, also ganz genau genommen Erpressung war, wird z.B. von Shannon Sharpe mit „I think that’s good“ kommentiert.

    (Quelle von dem hier angeführten: https://www.youtube.com/watch?v=1YkSwWzvweU )

    Ich persönlich halte diese ganzen Entwicklungen, die oft mit „SJW“ bezeichnet werden für eine reine Machtdemonstration.

    Anders kann ich es mir nicht erklären, warum eine laut Eigenbezeichnung linke Bewegung, wie BLM und die SJWs als Interessengruppen damit ok ist, wenn Multimilliardäre für sie Macht ausüben.

    AMAZON – behandelt ihre Arbeitnehmer wie Dreck.
    FED EX – zahlt nur Billiglöhne und scheißt auf Arbeitsrecht
    NIKE – lässt ihre Produkte in Sweatshops und von kleinen Kindern nähen

    Und das sind jetzt die neuen linken Helden?

    Seit wann feiert man als Arbeitnehmer das Großkapital? Weil sie für einen mal ne Erpressung durchsetzen? Weil sie einen auf SJW machen in ihren Kampagnen?

    Leute die sich Portestshirts und Fahnen auf Amazon bestellen, die Made in China sind und damit auf ihrem neuesten I-Phone Videos von ihrer Revolutionsdemo machen… ihr habts echt geschafft!

    Herbert Wehner rotiert dazu im Grab.

    • Der Unterschied zwischen den Seminoles und den Redskins ist der, dass die Redskins von den natives als beleidigend eingestuft werden weil das Wort Redskins 1. negativ konnotiert ist und 2. kein individuelles volk von natives bezeichnet. Die Seminoles hingegen sind ein Volk das ursprünglich aus Florida stammt und die Florida State Seminoles arbeiten seit über 70 Jahren mit den Seminoles zusammen. Daher empfinden dass die natives auch nicht als Herabsetzung sondern als Würdigung ihres Andenkens.

      Das ist eigentlich ein perfektes Beispiel dafür, dass es nicht per se beleidigend oder rassistisch ist einen native als Logo eines Sportclubs zu haben. Wie so oft gilt auch hier, Kontext, Kontext, Kontext.

      • Die Idee, dass nun auch andere dran sind ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

        Bei den Seminoles sei das Problem der „Tomahawk-Chop“, den die Fans skandieren bei jedem Heimspiel. Und das sei ebenfalls rassistisch.
        Selbiges gilt für die Atlanta Braves.

        Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=k5Sx5oKQZko

        Da man das den Fans nicht übergreifend verbieten könne, käme auch ein Namenswechsel in Frage, weil bei einem Teamnamen, wie z.B. Whales statt Seminoles macht dann der „Tomahawk-Chop“ keinen Sinn mehr – und so könne man das beheben.

  3. „Ich frage mich bei sowas immer: Es gibt die Washington Redskins seit dreißig Jahren. Warum ist vorher niemandem aufgefallen, dass das Logo und der Klubname rassistisch sind?“

    Es gab die Sklaverei in den USA für ein paar hundert Jahre. Nachdem die Sklaverei dann für illegal erklärt wurde gab es bestimmt auch Leute die gesagt haben: „Komsich, warum ist vorher niemandem aufgefallen, dass die Sklaverei eine schlechte Idee ist“

  4. Ich kann die Kritik aufgrund des Namens „Redskins“ durchaus nachvollziehen. Allerdings empfinde ich das Logo nicht als rassistisch. Ich bin allerdings auch kein amerikanischer Ureinwohner.
    Jedoch probiere ich bei solchen Themen immer zu beurteilen, was ein äquivalentes Logo mit „privilegierten Weißen“ sein könnte: Beispielsweise ein „Cowboy, Römer oder Germane“ und denke, dass auch hier keiner getriggert wäre.
    Die gleiche Diskussion kam übrigens in Hannover mit dem Traditions-Eishockey-Klub „Hannover Indians“ auf.

  5. Na hoffentlich entwickeln die einen namen und ein neues Logo, das alle Randgruppen, Gender und eventuell zukünftige Ausrichtungen in keiner vorm irgendwie beleidigen könnte, sonst ist der nächste Aufschrei vorprogrammiert.

    Die Welt macht keinen Spaß mehr!
    Aktuell muss man ja schon bevor man besoffen irgendein Lied mitgröhlt, vorher Recherchieren ob das Lied oder der/die/das/es Band/Sänger/in in irgendeiner form Rassist, Rechts, Links, Objektophil oder sonst was ist.

  6. Stimmt in dem Fall einfach nicht Steve. Kritik an dem Namen gibt es seit zig Jahren und hat nix mit der aktuellen SJW Welle zu tun.

    Der Club hat übrigens ne lange rassistische Tradition und hat sich bis weit in die 60er Jahre geweigert, schwarze Profis zu verpflichten.

    Von daher ist die Umbenennung ein längst überfälliger Schritt.

  7. Würdest du es auch für übertrieben halten, wenn der Club sich „Negroes“ genannt und nun den Namen gewechselt hätte? Wahrscheinlich nicht, ist aber an sich auf der gleichen Stufe.
    Ich finde dieses Geheule zurzeit, ehrlich gesagt, ein wenig übertrieben.
    Wenn ich jahrelang scheiße baue und irgendwann damit aufhöre, ist die Frage „warum hast du das nicht schon früher gemacht?“ auch relativ sinnlos.

  8. Es wird schon seid den 1960´er Jahren versucht durch die Indigene Bevölkerung das Logo zu ändern. Neu ist da nichts. Erhält jetzt aber dann doch mal Aufmerksamkeit und Wirkung.

  9. Im nächsten Schritt kommt dann vermutlich PETA und lässt die Falcons, Ravens, Panthers, Bears, Bengals, Lions, Jaguars, Rams, Dolphins, Eagles und Seahawks verbieten.

    Übermorgen kommt dann der Klerus und stört sich an den Cardinals und Saints.

    Freitag protestiert dann Peter Dinklage gegen die Giants und Titans.

    Und am Wochenende sind wieder die SJWs dran: Browns und Patriots geht gar nicht, alles Nazischeiß. Und Cowboys und Colts müssen als gewaltverherrlichend verboten werden.

    Überhaupt, grenzt nicht jeder Städtename all diejenigen aus, die nicht das Glück haben, in selbiger Stadt zu leben? Wahre Gleichheit besteht dann, wenn alle Teams nur noch Nummern haben (aber die 18 wird übersprungen!) und alle mit grauen Trikots spielen.

    • Aber wenn die Nationalmannschaft sich aus reinen Marketingzwecken „Die Mannschaft“ nennt, ist das der Volkstod, Hochverrat und nebenbei auch noch (laut einer gewissen Frau von Storch) der Hauptgrund für das Ausscheiden bei der EM 2016?

      • Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Es sei denn, du erklärst mir, für wen das „National“ in Nationalmannschaft beleidigend sein könnte, mal abgesehen von ein paar durchgeknallten linksgrünen Deutschlandabschaffern und Fahnenabknickern.

        Immer wieder faszinierend, wie weit SJWs wie du ihre Pseudoargumente heranziehen müssen. Da sind deine Historienvergleiche ja noch zielführender.

      • Wegen mir auch das! Ich maße mir nicht an, die History aller 32 Teamnamen zu kennen. Und bei Colt denke ich halt immer noch an den Stuntman für alle Fälle!

  10. Der Begriff Rothaut ist rassistisch, ich denke da sind sich alle einig. Das Logo soll dann wahrscheinlich im Zuge der Umbenennung auch weg. Was an dem Logo falsch sein soll erschließt sich mir nämlich nicht.

    Egal, ist doch ne tolle Chance das Franchise neu zu erfinden.

    • Nein, da sind sich nicht alle einig. Gerade die betroffene Gruppe, die amerikanischen Ureinwohner, waren mit einer großen Mehrheit gegen eine Änderung des Logos sowie des Namens, sie sind sogar stolz darauf.

      Das ist einfach pure Idiotie, SJWs kämpfen vermeintlich für eine Gruppe, ignorieren diese aber vollständig…

      • Du sprichst von der Gesamtheit der amerikanischen Ureinwohner (~5,220,579), was schlichtweg falsch ist.
        In der Stude die du anführst wurden 504 Personen befragt die sich selbst als Native Americans identifizieren. 504 von ~5,220,579. Findest du das representativ? Ich nicht.

        Wenn du einen Moment Zeit hast schau dir doch mal diverse historische Dokumente aus der Zeit an, in der die invasiven Siedler und das Militär „Red-Skin“ oder „Savage“ als Kampfbegriffe genutzt haben.
        Dann wirst du vielleicht erkennen das beide Begriffe hardcore rassistisch konnotiert sind und für ein verdammt hässliches Kapitel menschlicher Geschichte stehen.

        Und nein, mit historische Dokumente meine ich nicht Karl May Romane.

          • Das hast du vielleicht falsch verstanden. Die Studie ist in den Staaten journalistisch, wissenschaftlich und auch in ihrer Methodik umstritten.

            „Red-Skin“ ist ein „racial Slur“ und war ein Kampfbegriff. Das hat mit Meinung nichts zu tun, sondern ist ein historisch belegter Fakt.

            Jeder der sich jetzt über eine Umbenennung ärgert soll das gerne machen. Viel Spaß dabei. Wäre aber fresh wenn ihr bei den Fakten bleibt.

            Peace

          • „Das hast du vielleicht falsch verstanden. Die Studie ist in den Staaten journalistisch, wissenschaftlich und auch in ihrer Methodik umstritten.“

            Wer sagt das? Woher hast Du das? Oder ist das das übliche „wenn es nicht meiner Meinung entspricht, ist es nicht repräsentativ“?

            Hast Du den Artikel überhaupt mal bis zum Ende gelesen?

            https://amp.sport1.de/article/5626302

        • Wo findet sich denn die repräsentative Studie welche belegt, dass die Mehrheit oder Großteil der ~5,220,579 amerikanischen Ureinwohner tatsächlich ein Problem mit dem Namen und Logo haben?

    • Rothaut ist rassistisch? Nenn mir ein passenderes Wort. Bedenke dabei die englische Sprache. Und komm mir jetzt nicht mit nordamerikanischer Ureinwohner.
      Dann dürfen wir auch nicht mehr Schwarze und Weiße sagen. Dann ist die bloße Erwähnung einer Hautfarbe rassistisch.
      Dann wäre auch die bloße Erwähnung einer Nationalität rassistisch. Macht mal einen Punkt Leute.

      • Come on…ich glaube jeder hier hat genug Western gesehen um zu wissen, dass „Rothaut“ keine Umschreibung ist (wie z.B. dunkelhäutig), sondern ein abwertender Begriff, wie er früher genauso üblich war wie „Negros/Neger“ oder „Schlitzauge“. Warum man dir nicht mit „nordamerikanischer Ureinwohner“ kommen soll weiß ich nicht so ganz, weil es in der englischen Sprache völlig normal ist zu sagen „native american“. Damit sind idR NICHT in Amerika geborene US-Amerikaner, sondern klassische indigenen Volksgemeinschaften gemeint.

        • Kein Karl May gelesen? Wie oft referenzieren sich Winnetou und Shatterhand als „mein roter/weißer Bruder“?!

          Und jetzt mal von der Fiktion abgesehen: „Native American“ klingt ziemlich modern, politkorrekt. Seit wann wird der Begriff wirklich benutzt? (ich hab keine Ahnung)

          • Die Karl May Bücher sind zum Großteil aus dem 19. Jahrhundert, genauso wie Klassiker wie z.B. Tom Sawyer. In Tom Sawyer werden schwarze auch konsequent als Neger bezeichnet, nicht aus Rassismus des Autors sondern aufgrund der Sprache der Zeit. Ist das jetzt eine Rechtfertigung dafür dass ein Team Namens „Nebraska Negros“ heutzutage nicht mehr rassistisch wäre?

          • Soweit ich weiß, wird der Plural „Negroes“ geschrieben. Und wenn ich jetzt sage, dass „Nebraska Negroes“ nicht rassistisch ist, liegt das hauptsächlich daran, dass ich „Neger“/“Negro“ nicht als rassistisch, sondern allenfalls als veraltet betrachte. Denn es heißt nunmal einfach „schwarz“ und ist eine rein optische Bescheibung. Im Gegensatz zu „nigger“, was in der Tat abwertend gebraucht wird.

            Aber selbst wenn „Negro“ rassistisch wäre, bliebe die Frage, wie der Name seinerzeit entstanden ist. Jetzt mal als Beispiel: Wären es lauter dunkelhäutige Gründungsmitglieder, die sich seinerzeit selbst „Negroes“ genannt hätten, würdest du denen das Recht dazu absprechen? Und andersrum: Welcher (weiße) Teameigentümer hätte sein Team selber mit einer abwertend gemeinten Bezeichnung versehen? Würdest du dein Team die „Rollewurst Rotzlöffel“ nennen?!

  11. vor 30 Jahren wurden auch noch Schwule und Lesen diskriminiert und konnte nicht heiraten usw. Die Welt dreht sich weiter! Ein „gibt’s so schon lange, also warum jetzt meckern“ ist aus meiner Sicht der aller größte Feind aller Minderheiten und Vorurteile…

    Frauen waren auch mal „Eigentum“ der Männer und das über ne weit längere Spanne als 30 Jahre 😉

  12. „Warum ist vorher niemandem aufgefallen, dass das Logo und der Klubname rassistisch sind?“

    Weil sich das Bewusstsein für Probleme mit der Zeit gewandelt hat. Bis 1973 war schwuler Sex in Deutschland strafbar.
    Übrigens gibt es eine Kritik an dem Namen schon sehr lange, wurde aber damals halt von der Mehrheit der Gesellschaft als übertrieben abgetan.
    Und ich finde hier auch nicht, dass dieser Fall eine überzogene Kleinigkeit darstellt, schließlich ist das hier ja mehr oder weniger das Ureinwohner-Äquivalent zum N-Wort.
    Stellt euch mal vor, es gäbe in der NFL z. B. die „Atlanta N*ggers“…

    • „schließlich ist das hier ja mehr oder weniger das Ureinwohner-Äquivalent zum N-Wort“

      Dafür hätte ich aber gerne eine Quelle, denn diese Behauptung ist nicht schlüssig. Den Grund dafür lieferst du selber mit dem Niggers-Beispiel: das ist ja unzweideutig abwertend gemeint. Kein Teambesitzer würde jedoch sein Franchise freiwillig abwerten, indem er es „Untermenschen“, „Halbaffen“ o. ä. nennt. Und soweit Teams nach Tierarten benannt sind, geht es immer um deren positive Eigenschaften.

      Ich halte Redskins für eine absolut neutrale Referenz zu den amerikanischen Ureinwohnern bzw. Indianern (gibts nicht im Baseball ein Team „Indians“?), passend zu dem Teamlogo.

      • https://en.wikipedia.org/wiki/Redskin
        Erster Absatz, grob übersetzt:
        Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts unterzog sich der Begriff „Redskin“ einem Wandel und wird in Wörterbüchern mittlerweile als abwertend und offensiv bezeichnet.

        Da siehst mal, wie lange die SJWs unsere Gesellschaft schon terrorisieren.

        • Das erklärt nicht, weshalb ein Owner einen abwertenden Teamnamen wählen sollte. Denn im 19. Jahrhundert gabs das Team definitiv noch nicht!

          Ich hab daher eine andere These, nämlich dass die SJWs nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch Wikipedia terrorisieren. Zumindest bei der deutschen Version ist das ja ein offenes Geheimnis.

          Aber o.t.: Gäbe es die „Nashville Niggaz“, glaubst du dieses Franchise hätte Erfolg bei Sportlern, Publikum und Medien? Wären die Redskins dasselbe, warum kann sich der Name jahrzehntelang halten?

          • Das könnte daran liegen, dass Native Americans nichtmal 2% der US Bevölkerung ausmachen, während african americans ca 13% der Bevölkerung stellen. Der zu erwartende Backlash von der einen Gruppe ist also deutlich größer als der der anderen Gruppe. Um das mal in ein deutsches Beispiel zu verpacken: Die Verhälnisse sind ähnlich wie die zwischen AFD und Freien Wählern bei der letzten Bundestagswahl. Und siehe da, die Forderungen der AFD finden Einzug in den politischen Diskurs, die der Freien Wähler interessieren keine Sau.

            Der Name „Nashville niggaz“ wäre btw nicht der beste Vergleich, da das Wort schon immer diskriminierend war. Der bessere Vergleich wären die „Nashville Negros“, das Wort war wie das Wort Redskins zunächst nicht negativ konnotiert, hat sich aber im Laufe der Zeit gewandelt und ist mittlerweile seit etlichen Jahren inakzeptabel.

          • Du vergisst bei deiner Argumentation, dass nicht etwa die Einwände eines Teils der Native Americans zur Namensänderung führen, sondern das Abspringen der Sponsoren. Mit anderen Worten: Die SJWs haben sich dank der momentanen Generalstimmung mal wieder durchgesetzt. Auf die Meinung der Native Americans kommts doch in der Diskussion gar nicht an, und ich kenne außerdem keine Umfrage, wonach die sich mehrheitlich vom Teamnamen gestört gefühlt hätten.

            Und zu den „Nashville Negroes“ habe ich ja weiter oben schon meine Meinung gesagt.

  13. Genauso oft wie hier geschrieben wird, dass die Ureinwohner sich beschweren, wird vergessen dass bei Umfragen unter jenen die Zustimmung bisher immer weit über 50% lagen – sprich man hat auf die Ureinwohner im positiven Sinn aufmerksam gemacht.
    Dass mal wieder die kleine Medienwirksame Truppe nun mit dem SJW eine Bewegung gefunden hat, die Sie unterstützt kann man das nun endlich durchdrücken.

    Andererseits wenn man weiß, dass der Gründer und damalige Besitzer noch ein Vollblut Rassist war, sollte man den Verein generell gleich verbieten und auflösen!

  14. Einfach in Washington Trumps umbenennen, vom Logo die Federn entfernen, die Haare blond und die Haut orange – fertig 😉

    • Das wäre in der Tat die einzig angemessene Reaktion auf diesen Schwachsinn! Nichts würde die SJWs mehr vor den Kopf stoßen.

  15. Wurde das Logo nicht von Ureinwohnern designed? Dass ein Großteil der Natives Stolz drauf ist, so anerkannt zu werden, wird auch wieder vergessen? Und der Name wurde doch aus Respekt und Anerkennung an einem indianischen Trainer gewählt, wenn ich mich nicht täusche.
    Alles ein wenig seltsam in 2020 😀

  16. Ich bin seit fast 40 Jahren Redskins-Fan und hatte mir nie große Gedanken über den Namen gemacht. Wenn es wirklich diffamierend ist, muss es natürlich geändert werden. Aber was ist an dem Logo rassistisch? Bin ich zu naiv? Helft mir!

  17. Die Kritik an dem Namen ist seit Jahren recht laut und wurde sogar in diversen Filmen/Serien schon angesprochen. Erschreckend, dass bisher nicht gehandelt wurde, aber schön, dass sie es nun endlich einsehen. Andererseits aber auch schade, dass sie das offenbar nur aus kommerziellen Interessen tun…

  18. Die Angelegenheit ist alles andere als neu, ich glaub das kommt dir nur so vor. Da gibts seit Jahren Proteste seitens der amerikanischen Ureinwohner.

    Dank der BLM Bewegung ist das Maß mittlerweile halt voll, find ich persönlich vollkommen gerechtfertigt.

  19. Amerikanische Ureinwohner versuchen seit Jahren den Club dazu zu bewegen den Namen zu ändern, da sie sich diskriminiert fühlen. Bislang aber ohne Erfolg. Es jetzt also darauf zu reduzieren, dass es ein „Lauf mit Fackeln und Mistgabeln“ sei, ist nicht richtig. Traurig ist, dass man auf das Empfinden derer scheißt, die betroffen sind und erst einlenkt wenn die Sponsoren Druck machen.

  20. Ich denke nicht, dass eine fortschreitende Gesellschaft nach dem Prinzip „Es ist so, weil es schon immer so war. Und es bleibt so, weil es schon immer so war.“ sich selbst reflektieren sollte.

    Wie du bereits in anderen Blogeinträgen festgestellt hast, sollte man Menschen und ihre Taten nicht nach den heutigen Maßstäben verurteilen. Aber wir können daraus lernen und uns weiterentwickeln.

    Zum Zeitpunkt der Namensgebung war es sicherlich gesellschaftlich akzeptiert. Und auch in der langen Zeit hat niemand genau darüber nachgedacht. Aber wir haben aktuell eine große gesellschaftliche Diskussion und im Rahmen dessen sollte man bereit für Veränderungen sein.

    Heute schüttelst du sicher auch den Kopf darüber wenn damals jemand bei der Abschaffung der Rassentrennung argumentiert hat, dass es doch schon immer so war und niemanden gestört hat.

    Und so neu ist die Diskussion um die Redskins gar nicht. Schon Obama hat 2013 festgestellt, dass eine großer Teil der amerikanischen Gesellschaft sich davon diskriminiert fühlt. https://www.welt.de/sport/article120709898/Wie-rassistisch-ist-der-Begriff-Rothaeute.html

  21. Endlich kann sich der Club in Whiteskins umnennen 😉
    Äh so war das dann doch ok oder? Nein? achso mist ich dachte ich hätte es verstanden ….
    dann vielleicht Noskins?

  22. „Redskin“ ist in der Englischen Sprache offiziell als herablassend bzw. „offensive“ definiert.

    Seit den 40ern protestieren Ureinwohner gegen die Verwending solcher abwertender Begriffe, insb. im Sport. Die Frage ist für mich weniger „warum das jetzt erst auffällt“ wird sondern mehr „warum das jetzt erst geändert“ wird.

  23. Es ist doch vielen schon vorher aufgefallen, dass das Logo und der Name rassistisch sind. Nur wurde Rassismus damals viel eher einfach toleriert.

    Verstehe also deine Frage nicht.

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