TEILEN

Coronakrise, Black-Lives-Matter-Proteste – doch US-Präsident Trump denkt an sein eigenes Denkmal. Laut „New York Times“ hat er angefragt, ob sein Gesicht am Mount Rushmore in Stein gehauen werden könnte. (Via)

Mal völlig unabhängig von Trump und seiner Anfrage: Es wird doch bald sicher eh ein Platz am Mount Rushmore frei, oder? Da wird man doch sicher einen Präsidenten finden, dem man im Nachhinein irgendwie Rassismus unterstellen kann. Ist doch gerade voll im Trend, heutige moralische und ethische Werte rückwirkend anzuwenden. Ist natürlich jetzt ne schwierige Abwägung: Startet der übliche SJW-Train, kloppt nen alten Präsidenten ausm Mount Rushmore und macht für Trump nen Platz frei. Oder erträgt man die alten „Rassisten“-Präsidenten und verhindert damit Trumps Visage. Schwierig, oder?



21 KOMMENTARE

    • Willst du jetzt hergehen und die gesame Geschichte mit heutigen moralischen Vorstellungen bewerten? Ja die hatten Sklaven. Das war zu der Zeit einfach normal, so wie heute ein Auto zu haben. Natürlich kann man sich in 100 oder 200 Jahren die Frage stellen ob das notwendig war, aber es sagt nichts über dich als Menschen aus, wenn du bei Dingen partizipiert hast die gesellschaftlich zu deiner Zeit nicht geächtet waren. Ich versteh euch SJWs und eure mentalen Gymnastikübungen einfach nicht. Die Leistungen früher Präsidenten wird nicht dadurch geschmälert, weil sie Sklaven hatten. Müsst ihr einfach mal mit leben lernen.

  1. Wäre jedenfalls nicht das einzige Mahnmal, das auch schon derzeit in den USA zu finden ist. Zu seinem Ego würde es auf jeden Fall passen.

  2. Trump auf Twitter dazu:
    This is Fake News by the failing @nytimes & bad ratings @CNN. Never suggested it although, based on all of the many things accomplished during the first 3 1/2 years, perhaps more than any other Presidency, sounds like a good idea to me!

    • Als ob das, was Trump sagt, irgendeine Aussagekraft darüber hat, ob es stimmt oder nicht. Und bevor jetzt irgendwas mit blabla Medien lügen auch kommt: ja ist richtig, aber NYTimes und CNN glaube ich immer noch eher als Trump.

      • Naja, seit CNN und NYT 3 Jahre lang die Verschwörungstheorie über „Russian-Collusion“ gepusht haben, muss man meiner Meinung nach deren Glaubwürdigkeit zumindest in Frage stellen.

  3. Ich erinnere mich an das Thema Washington Redskins. Es wäre die Maximalstrafe für die SJWs, wenn die sich in Washington Trumps umbenennen würden.

    In diesem Sinne hat die Vorstellung der Orange am Mount Rushmore sogar ihren Charme!

    In your f***ing face, SJWs!

    • Ich hab manchmal das Gefühl das SJWs irgendwie die neuen Veganer geworden sind…im Sinne das ist die neue vokale Minderheit über die man sich gesellschaftlich akzeptiert Aufregen darf, weil ihre Meinungen einen wunden Punkt im Zeitgeist treffen…die und Corona-Leugner
      …ganz ehrlich ich bin Müde bei der ganzen Spalterei. Feindbildet vertiefen hier nur die Lager die es dank diversser politischer Strömungen eh schon zur genüge gibt.
      Das ist langsam kein Streiten oder Debatieren mehr, sondern Meinungsselbsstbefriedigung an einem Feindbild.

      • Zumindest was mich betrifft, lächle ich eher milde über Veganer, aber als Feindbild habe ich sie nie begriffen. Dagegen sind SJWs Gesellschaftsklemptner, die uns in eine Art Borg-Gesellschaft führen würden, wenn man sie ließe. Ich wüsste auch nicht, welchen „wunden Punkt“ sie jemals getroffen hätten, vielmehr hinterlassen sie überall tiefe Wunden, wo sie sich austoben. Sie sind wie Bakterien, die jedes gesunde Gewebe auffressen, und wie Bakterien werden sie nie gesättigt sein. Man muss sie mit exzessivem Antibiotikaeinsatz abtöten, und nein, das meine ich nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinne!

        • Die Kampfhaltung find ich echt schwierig.
          Andere als destruktive Weltenzersstörer zu Dämonisieren ist ein Trick der es einfach macht sich nicht mit den Standpunkten einer Fraktion außeinander zu setzen und den jedes politischer Lager inzwisschen drauf hat.
          Diese Dämonen haben viele Namen. Veganer, SJWs, Far Right, Fake News, Hippies, Punks, jede Epoche hat da ihre eigenen Buhmänner.
          („Gegen Demokraten Helfen nur Soldaten“, Wilhelm I von Preußen um 1840, noch so ein Beispiel)
          Ich fänd es mal erfrischend wenn man sich fragt woher solche Meinungen kommen- Weshalb Leute für BLM und Co. auf die Straße gehen bis zur Gewaltausschreitung, aber auch warum eben so viele von Corona und Co. dermaßen frustriert / wütend / verurnsichert sind, dass sie lieber Versschwörungshtoeretikern glauben schenken als renormierten Wissenschaftlern.
          Man trägt ansonsten halt null dazu bei das der Diskurs irgendwie weiter kommt.
          Total Vernichtsungssiege in einer Debatte gibts halt in der Demokratie nicht, man muss als Gesellsschaft einen Kompromiss finden, alles andere fährt den Karren nur weiter in den Dreck und bestärkt den Status quo mit dem (und da sind sich ja alle einig) keiner so recht zufrieden ist.

          • Gesellschaften sind seit Beginn der Menschheit im wesentlichen natürlich gewachsen. Ebenso natürlich haben sich Sprachen und Kulturen entwickelt. Abgesehen von sehr wenigen Auswüchsen gab es noch niemanden wie die SJWs, welche diese Dinge – meist wider die natürliche Entwicklung – quasi am Reißbrett planen bzw. umgestalten wollen.

            Ein paar hunderttausend Jahre Entwicklung zwischen den Geschlechtern, ein paar Jahrhunderte Entwicklung der deutschen Sprache und der christlich-abendländischen Kultur … scheiß drauf, die SJWs wissen alles besser. Es ist hauptsächlich diese Unnatürlichkeit, die an Dystopien wie die Borg-Gesellschaft oder 1984 erinnert.

            Wandel gibt es immer. In 1000 Jahren wird unsere Sprache anders klingen. In einer Million Jahren werden sich auch die Geschlechter ausgehend vom heutigen Höhlenmensch weiterentwickelt haben.

            Aber wer hat in der Vergangenheit versucht, Gesellschaften nach seiner Vorstellung zu formen? Mir fallen da keine positiven Vorbilder ein. Und lässt du die SJWs an die Macht, wird deshalb wieder ein dunkles Kapitel geschrieben werden.

        • Uff, jetzt sind wir also schon wieder soweit, Menschen, deren Meinung einem nicht in den Kram passt, mit Krankheitserregern gleichzusetzen? Und hinterher zu sagen „war ja nicht wörtlich gemeint“, ist natürlich immer die bequemste Rechtfertigung. Da fallen mir so „schöne“ Sätze ein, wie: „Das Judentum stellt eine infektiöse Erscheinung dar.“
          Und wie kommst du eigentlich darauf, die genauen Ziele der SJWs kennen zu wollen? Das ist ja das große Problem der Linken, dass sie sich selbst oft nicht darüber einig werden, welches Ziel denn nun am wichtigsten wäre. Aber du hast natürlich alles durchschaut?

          • Genau wegen Typen wie dir schreibe ich „im übertragenen Sinne“ in den Post rein, was jeder geistig gesunde Mensch ohnehin erkennen würde. Du bist leider so krank, dass du nicht nur den ausdrücklichen Hinweis brauchst, sondern ihn sogar ignorierst. Und natürlich bestätigst du auch gleich noch Godwin’s Law bzw. die reductio ad hitlerum.

            Für eine Diskussion könntest du dich vermutlich nur dadurch mehr disqualifizieren, indem du ein Profilbild wählst, welches dich mit einer vollgekackten Windel als Hut zeigt. Ende!

  4. Also, wenn man mal den Faktor Geschichte „miteinberechnet“ kommen wahrscheinlich fast alle Präsidenten im Vergleich zu Trump noch gut weg.

  5. Hatte Washington nicht eine Reihe von Sklaven? Der kann also seinen Platz für Donald räumen. Trump würde bestimmt gut aussehen neben dem Verfasser der Unabhängigkeitserklärung, dem Sieger über die Sklaverei und dem männlichsten Kerl der Geschichte. Auch wenn seine Leistung bisher nur auf das Umbringen seiner Bürger hinausläuft.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here