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7500 Fans durften beim Pokalspiel in Rostock ins Stadion. An das Hygiene-Konzept hielten sich viele augenscheinlich nicht. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sprach trotzdem von einem „großen Schritt“. (Via)

„Einen großen Schritt in Coronazeiten“ nannte Schwesig die Sache. Krass, wie man das auch noch als Sieg verkaufen will. Wenn das so läuft und die Fans sich nicht benehmen können, muss man die Spiele und Fans mehr überwachen. Ordner in jeden Block stellen und wer die Maske abnimmt oder den Abstand verweigert, fliegt raus. Punkt!



10 KOMMENTARE

  1. Gestern erfahren das bei uns im Landkreis wieder zwei Schulen geschlossen wurden, da ich in Kontakt mit einer Person stehe, musste ich auch zum Corona Test :/

  2. Ich war im Stadion, und kann halt nur sagen das Hygienekonzept war gut, es wurden auch mindestens 2 Plätze neben einen „nutzbaren“ Platz gesperrt. Maske tragen bis zum Platz, dort „darf“ die Maske abgenommen werden.
    Das sich „viele“ gerade der beliebten Südtribüne nicht dran halten ist natürlich genau so Schade, wie auch vorhersehbar.
    Konzept und Umsetzbarkeit sieht man ja in allen Bereichen, sei es ÖPNV, Einkaufszentren. So viele Nasen wie ich da sehe müsste der Goldtopf schon übersprudeln wenn sie jeden mit 150€ belangen.

  3. #Fußball
    In anderen Sportarten werden die Wettbewerbe in Komplettisolation durchgeführt, um Athleten und Fans zu schützen. Beim Fußball spuckt ein vor wenigen Tagen noch positiv getesteter Di Maria seinen Gegner an und kein Schwein interessierts.
    Der Fußballkosmos tickt einfach ein bisschen anders. Da kann man das mMn schon als „Einen großen Schritt in Coronazeiten“ bezeichnen.

    Das Bild von dem Fanblock hat auf jeden Fall eine tolle Symbolik und steht fast schon ein bisschen für eine Zeitenwende. Ich denke, ich kann meine Maske jetzt endlich wegwerfen.

  4. Corona ist halt in Teil von Deutschland vorbei. MV hat in den letzten 7 Tag 25 neu Fälle!
    Eine Maskenpflicht auf den Sitzplätzen gab es nicht, daher auch keine Masken.
    Abstand sieht halt nicht nach viel aus, ist aber viel, im Vergleich zum vollem Station mit 29.000 Zuschauer.

  5. Es ist einfach kein Wunder, dass die Leute die Maßnahmen nicht ernstnehmen oder sogar die Gefahr an sich anzweifeln, wenn sich die „Führungspersonen“ so larifari verhalten.

    Es werden ja auch keine fünf Minuten in die Zukunft geplant – vor der zweiten Welle wird täglich gewarnt, aber hört man auch irgendwas über Vorbereitungen?

  6. Und Manuela Schwesig feiert auf Twitter das toll umgesetzte Hygienekonzept.. sie war im Stadion und konnte keine Probleme/Verstöße sehen…

  7. Wir als kleiner amateurverein aus der 6. Liga brauchen drei Mal mehr Personal für ein Drittel der Zuschauer und bekommen alle drei Tage Besuch Vom Ordnungsamt, die uns kontrollieren. Bestes Aufgebot war an einem trainingsdienstag mit 6 Autos und 15 Personen die kontrolliert haben.

    Diese Aussage von einer Ministerin ist nur zum Kopf schütteln. Man sollte aber auch als Verein seine Dankbarkeit zeigen indem man doppelt und dreifach aufpasst. Es war eine Chance zu zeigen das es mit Fans klappen kann

    „Gescheitert“

  8. Einfach nur rausschmeissen ist zu wenig. Wo sind die Mitarbeiter des Ordnungsamts die allen eine Anzeige schreiben. Was ich da sehe ist mächtig viel Geld für den Staat was da durch die lappen geht. Die Strafzahlung des Vereins sollte auch entsprechend hoch sein das die Stadionöffnung sich einfach nicht mehr lohnt. Maximalstrafe für alle Vereine.
    Eintrittspreis pro Person X 2 als Ordnungswidrichkeit wegen nichteinhalten der Coronavorschriften.
    Auch ein Thema für die Amwälte.

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