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Habt Ihr eigentlich die Sache mit Joko und Klaas bzw. ihren Kurzbericht zu Moria mitbekommen?

15 Minuten Sendezeit haben die Entertainer Joko & Klaas ihrem Arbeitgeber Pro Sieben in einer Spielshow abgerungen. Sie nutzen sie, um Elend und Leid der Menschen in Moria zu dokumentieren. (Via)

Schaut es Euch unbedingt an, da bleibt einem die Luft weg…

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19 KOMMENTARE

  1. Ist jetzt nicht schön anzusehen, aber was soll man noch machen? Haben sich teils auch selbst in die Situation gebracht.
    Das Land bzw EU haben in 5 Jahren nichts geschafft was die Situation verbessert und wenn das gleiche wie 2015 passiert, wären sie genau so hilflos wie damals. Wird auch nichts mehr kommen.
    Und 90% wollen nach Deutschland, ist doch klar, dass die anderen Länder kein Bock auf diese Leute haben und Deutschland schon gehasst wird. Ohne Deutschland hätten die den Stress nicht.
    Meine Lösung wäre, sich mit allen EU Staaten endlich zu einigen und direkt nach Afrika zu kommunizieren, dass an der Grenze Schluss ist. Dann eine Verteilung stattfindet und es ohne Wahl genau so gut sein kann, dass man in Bulgarien, Slowenien etc. landet. Wird schon mal viele abschrecken. Und wer nach 2 Jahren kein Deutsch kann bzw straffällig wird, fliegt raus.
    Man kann nicht jeden hier aufnehmen. Klar könnte man noch einige reinquetschen aber wenn in 5 Jahren in China Krieg ist, soll man dann nochmal x Mio aufnehmen um dann da zu „helfen“?

  2. Sowas wächst aus falschen Versprechungen von Schlepperbanden und einer Merkel, die sagt „Wir schaffen das“, aus falschen Hoffnungen auf ein besseres Leben, aus einer überbürokratisierten EU, aus unfähigen Politikern.
    Nein wir schaffen das eben nicht. Die 25 (?) EU Staaten sind nicht fähig eine gemeinsame Lösung zu finden und ich finde den Alleingang von Deutschland komplett falsch. Ich möchte nicht, dass diese Menschen, die dort 5 Jahre Leben, bei denen sich Wut, Frustration, Hass und Perspektivlosigkeit aufgebaut haben, in dieser Masse zu uns kommen. Das überlastet unser komplettes Sozial- und Gesellschaftssystem. Wenn jedes EU-Land seinen Teil beitragen würde, wäre das gar kein Problem, aber der Alleingang von Deutschland klappt einfach nicht.
    So traurig und bitter diese Situation ist, in genau solchen Verhältnissen Leben bestimmt über eine Milliarde Menschen auf der Welt. Sollen wir jetzt alle aufnehmen und hier versorgen? Ich frage mich bis heute, warum Menschen, die im Mittelmeer aufgegriffen werden, nicht direkt in ihr Heimatland zurück gebracht werden.

    Diese Situation ist ein Komplettversagen der kompletten EU Bürokratie und der Beweis dafür, dass wir die Milliarden, die die EU verschlingt, locker einsparen könnten. Und anstatt zu handeln werden die Probleme auf die Bevölkerung abgewälzt, die dadurch tief gespalten wird. Da ist der nächste Konflikt in der Bevölkerung vorprogrammiert.

    • Es „überlastet unser komplettes Sozial- und Gesellschaftssystem“ wenn 13.000 Flüchtlinge aus absolut menschenunwürdigen Zuständen zu uns kommen? Na dann…

  3. Schwieriges, erstes und emotionales Thema, was man sicher nicht mit ein paar Zeilen erörtern kann.
    Nur es gibt hier keine einfachen Lösungen. Weder von der einen Seite, die sagt: „was sind wir hier für Ego-Schweine, denen muss sofort geholfen und die Menschen alle nach Deutschland gebracht werden“, und auch nicht von der anderen Seite die sagt „Die haben ihr Lager selber angezündet, Pech gehabt“

    Ich sag es wie es ist, ich möchte diese Leute auch nicht hier haben.
    Mir reichen die paar wenigen die seit wenigen Jahren nun hier leben und sich das Recht raus nehmen, ab 22 Uhr oder 24 Uhr das halbe Viertel zu unterhalten. Weil die es gewohnt sind im Sommer auf der Straße zu leben oder was weiß ich.
    Da rede ich noch lange nicht von den Vierteln ist Großstädten, wo man sich als Deutscher aller spätestens in der Nacht gar nicht mehr hin traut. Die Menschen sind hier Gäste und haben sich auch so zu verhalten.

    Trotzdem sind die Zustände in dem Lager unhaltbar, selbst vor dem Brand.
    Es muss doch finanziell und auch personell für Europa möglich sein, da ein vernünftiges Lager hinzustellen und zu betreiben.

    • Absolute Zustimmung, was die EU-Förderung für die Lager angeht. Aber die weiterführende Frage ist: wie geht es danach weiter? Warten wir, bis das Lager überquillt, was irgendwann passiert, egal welche Größe es hat, und nehmen dann den Überschuss nach Zentraleuropa auf? Oder begreifen wir endlich solche Lager als Remigrationszentren, von wo aus die Heimreise koordiniert und auch durchgesetzt wird?

    • Guter und ehrlicher Kommentar!
      Genau so gehts mir auch. Ich lebe in unmittelbarer Nähe zu 2 großen Unterkünften für Migranten. Seitdem diese hier sind lasse ich meine Kinder nicht mehr unbeaufsichtigt außerhalb unserer Grundstückes umherlaufen/fahren/spielen. Ich muss auf meinem Weg ins Büro daran vorbei fahren. Man sieht dort regelmäßig größere Gruppen an Jugendlichen über den Zaun klettern, die sich dann auf Spielplätzen in unmittelbarer Nähe treffen und dort Verwüstungen hinterlassen.
      Hier gibts auch schon eine Bürgervereinigung, die bei der Politik Druck macht, dass gehandelt wird, aber die stellen sich quer.
      Genauso wird man inzwischen beschimpft, wenn man sich dieser Vereinigung anschließt und wird direkt als rechts abgestempelt. Das treibt einen Keil in unsere Gesellschaft.

  4. Ich habe volles Verständnis für den Erzähler. Diese Leute opfern so ziemlich alles und bringen sich in Lebensgefahr, weil ihnen von einem besseren Leben in Europa vorgeschwärmt wird. Und mit dem rustikalen Vorgehen der griechischen Küstenwache und Polizei bin ich auch absolut nicht einverstanden.

    Liebe Linksgrüne inklusive Merkel: ihr seid Schuld an dieser Situation. Ihr habt das provoziert. Ihr habt dafür gesorgt, dass seit 5 Jahren die Blankoeinladung für ganz Afrika, nach Europa zu kommen, nicht widerrufen wurde. Und genauso ist die EU schuld, weil seit 5 Jahren rumgeeiert wird, während sich die Zuwanderer in solchen Lagern stapeln. 5 Jahre lang war die Gelegenheit, für eine geordnete Rückführung zu sorgen. Aber nein, man hackt lieber auf einem Salvini rum, wenn er ein Schlepperschiff nicht kampflos in den Hafen lassen will.

    Fragt Euch mal, wer von dieser Scheiße profitiert. Profitieren diese Migranten, die in Lagern wie Moria vor sich hinvegetieren müssen? Nein, das hätten sie auch zu Hause haben können. Aber es ist eine riesige Migrationsindustrie entstanden. Das geht von den Schlepperschiffen vor der afrikanischen Küste bis hin zu Typen, die hier ihre maroden Immobilien zu horrenden Preisen vermieten können: Es zahlt ja alles der Staat. Stellt Euch bitte mal die Frage: glaubt ihr, diese Leute wollen Probleme lösen? Glaubt ihr, die haben ein Interesse daran, Fluchtursachen zu beseitigen? Diese Industrie lebt von den Problemen, nicht von Lösungen.

    Moria ist abgefackelt. Blöd gelaufen. Wenn das aber das Ticket nach Mitteleuropa sein soll, dann werden zukünftig alle Auffanglager regelmäßig brennen. Sorry, aber wir haben weiß Gott schon genug falsche Anreize gesetzt.

    Afrika besteht aus einer Milliarde Menschen, und fast allen davon würde es hier besser gehen. Keine Frage. Aber wir können Afrikas Probleme nicht lösen, indem wir ganz Afrika aufnehmen. Dieser Kontinent muss seine Probleme vor Ort lösen. Wir können dabei evtl. helfen, sehr gerne sogar. Aber an Europas Grenzen können wir Afrika nicht retten, wir können dort inzwischen nur noch Europa vor Afrika retten.

    Diesen Film sollte man mit etwas anderer Musik unterlegen und dann in Afrika verteilen. Bleibt daheim, sonst landet ihr am Ende in solchen Drecklagern. Ihr wollt das nicht, wir wollen das auch nicht.

    • ist die Frage, ob es unser Sozial- und Gesellschaftssystem überlasten würde oder ob das nur daher gesagt ist. 12000 auf alle Bundesländer bzw. unter 82 Millionen zu verteilen, würde man sicherlich nicht großartig spüren. denke es kommt auf die Zahl der Zuwanderer an und fest steht, dass der Zustrom nicht abreißen wird bzw. es nicht bei 12000 bleibt. von daher stellt sich die Frage, ob man überhaupt Leute aufnehmen sollte, wenn man davon ausgehen muss, dass man sein Prinzip früher oder später aufgeben muss. jede Debatte über eine bestimmte Zahl ist unehrlich, denn wer moralisch argumentiert muss Antworten dafür haben, was passiert, wenn die Grenze überschritten wird. sinnvoller wäre dann das Geld vor Ort für Hilfe zu investieren, denn damit erreicht man effektiv mehr Menschen: ein Euro in Syrien hilft mehr als ein Euro in Deutschland. von daher würde ich dem insgesamt eher zustimmen, selbst unter der Prämisse, dass es legitim ist zu behaupten, dass die Menschen dort wegen westlicher Außenpolitik aus ihrer Heimat fliehen müssen. jedenfalls waren Syrien und Libyen stabil und relativ wohlhabend bis wir uns dazu entschieden haben Islamisten auszurüsten.

      hmmm… also Folgendes denk ich dazu: es gibt die Prämisse „wir müssen und wollen Kriegsflüchtlingen helfen und auch Armutsflüchtlinge verdienen Hilfe. doch dabei gibt es verschiedene Grenzen: reale Kapazitätsgrenzen (die werden sehr lange nicht erreicht), gesellschaftliche Akzeptanzgrenzen (die werden mitunter sehr schnell erreicht) und finanzielle Grenzen, sozusagen ein Hilfs-Budget, das eine Gesellschaft bereit ist, einzusetzen. die geleistete Hilfe muss im Rahmen dieser Grenzen kosteneffizient eingesetzt werden, um möglichst vielen Menschen zu helfen. die möglichen Strategien dabei wären 1. die Menschen zu uns zu holen oder 2. vor Ort zu helfen (die Komplexität einmal außer Acht gelassen). ersteres verletzt alle aufgezählten Grenzen wahrscheinlich mehr oder weniger schnell. insbesondere ist aber die Finanzgrenze sehr schnell erreicht, denn die Leute in Europa zu integrieren und zu sozialisieren ist enorm kostenaufwändig, wobei nur ein Bruchteil sozialversicherungspflichtige Arbeit findet, da die meisten sind sehr schlecht ausgebildet und deutsch bspw. ist extrem schwierig zu lernen ist. es wird also teuer, weshalb ich rein rational gesehen solche Maßnahmen eher als ineffizient ansehen würde. den Leuten vor Ort zu helfen verletzt weder Kapazitäten noch Akzeptanz. und mit der Tatsache der höheren Investitionskraft deutscher Währung im Ausland, wo das Geld mehr bewirkt/Wert ist als bei uns ist es aber auch eine sehr effiziente Hilfe. das Problem bisher war, dass die Hilfe extrem scheisse koordiniert und organisiert war, keine langfristige Planung. die kinder z.B. müssen in die Schule, das mit Abstand wichtigste. aber die Länder kamen ihren Verpflichtungen nicht nach, bevor die Leute 2015 über den Balkan hermarschiert sind, musste die UNHCR die Lebensmittelrationen in den Flüchtlingslagern kürzen. jedenfalls gibt es eben nur ein begrenztes Hilfs-Budget, das kann man nicht wegdefinieren.
      davon ab, dass das Problem die Mensch herzuholen, den Effekt in Gang setzt, dass die Leute sehen, dass man mit Hartnäckigkeit in einen Platz in Europa bekommt. also machen sich immer mehr auf den Weg. logisch… und wer kann es ihnen verübeln, würde ich ganz genau so machen. diese Spirale durchbricht man so schnell nicht mehr, von daher will ich von Verteidigern dieser Strategie einen Plan hören, was man macht, wenn eine weitere Million kommt. doch was dann passieren würde, weiß niemand. viel Herz, wenig Verstand und gefühlt ein Kampf gegen Symptome anstatt gegen die eigentlich Ursache.

  5. Aus Brandstiftung wird eine Brandkatastrophe und aus Migranten werden Flüchtlinge … herlich. Dass Joko jetzt auch noch auf den Zug von Klaas aufspringt ist echt traurig.

  6. Alter Verwalter… bei Min 11:55 hatte ich kurz Kotze im Mund. Mit Tränengas auf kleine Kinder schießen. Ich bin sprachlos.

    Ich lese hier auch nicht mehr weiter. Ich kann Kinkis Dreckshasskotz-Kommentare nicht ertragen.

  7. Wenn ich mit einem vorher festgelegtem Ergebnis an sowas rangehe, dann wird das natürlich auch passend dargestellt.

    Klar ist alles schlimm dort, aber die können trotzdem nicht alle herkommen.

  8. Es tut mir leid wenn ich damit jetzt wie ein Riesenarschloch wirke, aber das ist für mich die purste Form der emotionalen Manipulation.

    Die melodramatische Musik. Und immer nur Kinder, schreiende Babys, Frauen mit ihren Kindern.
    Für Leute, die illegal 3 mal versuchen diese gefährliche Route zu nehmen, für ein besseres Leben.
    Für mich klingt das schon nicht mehr nach Flucht, sondern nach dem Wunsch in einem besseren Land leben zu können.

    und es klingt mit jedem „Wir haben alles verloren“ danach als wäre Europa schuld daran. „This is Europe“. Aber sie haben doch ihr Camp selber angezündet.

    Also keine Frage, dass die Zustände dort sicher schrecklich waren und jetzt auch nicht besser geworden sind, aber mich drücken solche 15 Minuten eher vom Thema weg, als dass sie mich sensibilisieren.

    Das ist meine ehrliche Sichtweise auf dieses schwierige Thema.
    Vielleicht liege ich total falsch. Vielleicht bin ich auch einfach ein empathieloses schwein.
    Ehrlich gesagt bin ich auch in den letzten Jahren immer unsicherer geworden.

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