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Mit einem Text, der Polizisten auf den Müll wünscht, ist die linke Autorin bekannt geworden. Nun macht sie Karriere – in Klamotten eines Berliner Luxuskaufhauses […] Nun schmückt die Autorin nicht nur das Schaufenster, sondern posiert auch in einem Prospekt des Luxuskaufhauses mit Kleidung […] „Ledermantel Marni, 3900 Euro. Ankle Boots By Far 459 Euro.“ (Via)

Bullen sind Schweine, aber Kapitalismus geht doch irgendwie klar, oder was? Daran sieht man mal wieder, was das alles am Ende des Tages doch für eine Heuchelei ist. Man dreht sich das alles einfach so hin, wie es für einen selbst am besten passt. Am Ende wird es wieder heißen, man solle sich doch nicht so anstellen, schließlich dürfe man als linke Autorin doch sicher auch Werbung machen bzw. schöne Klamotten tragen. Wenn man in seiner Rolle als ultralinke Autorin bei der Taz ernstgenommen werden will, habe ich da so meine Zweifel…



23 KOMMENTARE

  1. Bei dem zweiten Bild kommt grad eine Erinnerung zurück, die ich eigentlich komplett verdrängt hatte.

    In meiner Studienzeit war ich mal einer Party und nach einigen Stunden des Alkoholflusses hat dann einer Two Girls One Cup angemacht und wollte damit einige richtig anwidern. Das war gerade die Zeit in der das Video in aller Munde war.

    Er wollte dann noch einen draufsetzen und hat einen „Porno“ angemacht in dem mega hässliche und fette Frauen nur mit Regenmänteln bekleidet sich mit Sahnetorten einschmieren und dann ausziehen usw., genau daran musste ich nun denken bei dem rechten Bild. Bah…

  2. Der Zusammenhang zwischen ihrem Anti Bullen Text und der Empörung jetzt, dass sie Werbung macht, erschließt sich mir nicht wirklich. Will mich einer aufhellen?

  3. Haha, allein schon: „Die Reaktion auf den Artikel war so heftig, dass die „taz“ für ihre Autorin Polizeischutz anforderte.“ ist die wahre Ironie…
    Wieso sie Polizei und Kapitalismus miteinander verbindet, habe ich allerdings nicht verstanden. In der DDR und anderen kommunistischen Staaten gab bzw gibt es doch auch Polizisten… Hatte mich schin gefragt, wieso die Zeitung da einen Zusammenhang sieht. Aber das kam tatsächlich von ihr…
    Aber gut, vllt steh ich auch gerade einfach nur auf dem Schlauch…

  4. Ach, das liebe Hengameh Yaghoobifarah muss mal wieder einen raushauen. „Das“, weil es sich als weder weiblich noch männlich, sondern als nichtbinär bezeichnet.

    Dieses nichtbinäre Dingsda hat sich in der Vergangenheit schon gegen Fatshaming etc. gewehrt und auch so Blödsinn gelabert, wie dass es gar kein gesundes oder ungesundes Körpergewicht gäbe, das sei alles nur eine Erfindung … keine Ahnung, der Diätologen? Belastungen der Gelenke beim andauernden Schwertransport sind dann jedochfalls wohl nur Einbildung!

    Und „es“ macht jetzt Werbung für Lederstiefel, die wohl eindeutig dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind? Oh the irony! Wäre sie auf dem Foto gestanden, wäre es immerhin ein Qualitätsbeweis dafür, dass die Nähte halten! … Andererseits hätte den ebenfalls beworbenen Ledermantel wohl auch der alte Adolf gerne angezogen, insofern passts dann doch wieder mit der Geschlechtsindifferenz!

    • Mit „es“ entmenschlichst Du die Person und stellst sie einem Objekt gleich. Klingt für mich mehr nach „Adolf“ als ein Ledermantel…

        • Soweit ich weiß, nutzen nicht-binäre Personen oder Transgender gerne das Pronomen „they“ was im Deutschen „sie“ wäre. Nur passt das nicht so ganz, weil „sie“ zufälligerweise auch das weibliche Pronomen ist. Dann im Plural zu sprechen, fände ich auch seltsam, weil es ja doch nur eine Person ist. So würde ich wahrscheinlich das tun, was ich auch bei einem Tier tun würde, dessen Geschlecht ich nicht auf Anhieb feststellen kann: Ich nutze das Pronomen, welches für das Lebewesen üblich ist (der Mensch). Da man das aber nicht möchte, wäre für mich das auch der richtige Artikel.

          Das ist in meinen Augen kein Angriff auf die Menschenwürde, sondern wenn überhaupt, auf die Geschlechtsidentität.

          • Das ist falsch.
            „They“ ist kein Plural! Es ist einfach nur dritte Person, genau wie he/she.
            Die richtige Übersetzung wäre sehr wohl „es“ oder „man/jemand“. „Sie“ aber auf jeden Fall eben gerade nicht.

      • Ich habs inzwischen nachgeschlagen. Offenbar haben die Genderidiot … logen tatsächlich ein extra Personalpronomen erfunden: „hen“, zumindest in Schweden. Wenn das eines Tages im Duden auftaucht, muss ich den Schwachsinn wohl mitmachen. Bis dahin gibts aber für Personen, die weder sie noch er sein wollen, nur eine Alternative.

        Übrigens bezieht sich „es“ u. a. auf „das Mädchen, das Fräulein, das Kind“ … joa, krass entmenschlichend. Hast du lange gesucht, bis die der Schwachsinn eingefallen ist, um ihn mir vorwerfen zu können?

      • Tut er garnicht. ‚Sie‘, wie du es benennst, hat ausdrücklich erklärt non-binary zu sein, führt er ja netter weise auch gleich mit an. Also will ‚es‘ weder mir ’sie‘ noch mit ‚er‘ angesprochen werden, auf EIGENEN Wunsch. Die deutsche Sprache bietet an der Stelle also nur noch ein ‚es‘ an.
        Wer hier also wen entmenschlicht solltest du dir noch mal in Ruhe überlegen.

  5. Ist ja auch in Mode Walrösser als Models zu nutzen aktuell. Gibt da nur zwei Extreme, entweder Hungerhaken oder eben ein Walross um zu zeigen wie modern man ist.

  6. Dachte ihre „Fettwampe war ein Protestschild gegen den Kapitalismus“ oder wie war das?
    Bedeutet das jetzt die nimmt nun doch ab, wenn Kapitalismus doch voll toggo ist?

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