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Eine vor kurzem aufgetauchte Werbung für FIFA 21 sorgt derzeit für einen großen Shitstorm der Fans. Auslöser für den Unmut ist die sehr offensive Anpreisung von FIFA Points – also die Ingame-Währung, die ihr wahlweise für echtes Geld erwerben könnt. Electronic Arts hat sich bisher nicht dazu geäußert. (Via)

Eigentlich wäre dies das perfekte Thema für den bekannten Youtuber Varion. Ich sehe das Thumbnail bildlich vor mir: „Wenn Spielehersteller ehrlich wären“.

Eigentlich könnten sie Fifa nämlich auch direkt in „Buy Fifa Points“ umbenennen. Dieses Spiel bietet schon seit Jahre nichts wirklich Neues mehr. Es geht nur noch darum, jedes Jahr wieder das Ulitmate Team der Spieler zu resetten, damit die Leute vieeeele neue Packs kaufen und EA so das dicke Money daran verdient.

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15 KOMMENTARE

  1. Irgendwo ist man aber als Spieler auch selbst schuld, wenn man jedes Jahr das fast exakt gleiche Game mit minimal besserer Grafik zum Vollpreis kauft und sich dann auch noch die Mikrotransaktionen gefallen lässt.

  2. Fifa ist ein wenig wie Nintendo. Kauft sich trotzdem jeder.
    Alles was EA mit einem neuen Fifa bringt, könnten sie locker auch als Update rausbringen, aber das bringt ja kein Geld 🙂

    • This exactly.

      Ansonsten ist es ‚eventuell‘ noch Aufgabe der Politik die Menschen vor Ihrer eigenen Dummheit zu bewahren (Verbraucherschutz, Grenzen durch Verordnungen usw). Hier, economics 101: Die gewinnbringensten Geschäftspraktiken basieren auf a) Der Ausbeutung von Menschen und/oder b) der Dummheit von Menschen.

      • Und was gibt dir das Recht, die „Dummheit“ zu quantifizieren und eine Generalentscheidung zu treffen, welcher Konsum jetzt dumm oder schlau ist?
        Wo ziehst du die Linie? Willst du mündigen Leuten jetzt auch vorschreiben, wie sie ihr verdientes und versteuertes Geld auszugeben haben?
        Warum Leute, nur weil eine Kleinigkeit gegen ihre Meinung geht, gleich den Faschismus vom Dachboden holen müssen, ist mir unbegreiflich. Von diesem Populismus haben wir heutzutage verdammt noch einmal genug.

        Besonders Fifa ist ein Spiel, welches sich die Zielgruppe oft exklusiv gönnt. Das sind größtenteils casual-Spieler, welche NUR Fifa nach dem Feierabend zocken. Genau diese Zielgruppe gibt auch gerne etwas Geld aus, um grinds zu überspringen. Das machen die nicht aus Dummheit, sondern aus einer eher schlauen Kalkulation heraus.
        Wenn du mal 120€+/Stunde verdienst und für 5€ 3 Stunden grind überspringen kannst, verstehst du den Punkt vielleicht.

        Aber schon klar, du redest nur von den armen Kindern, die süchtig und kriminell werden. Kannst aber kein einziges Beispiel hervorbringen.

        • Keine Ahnung ob du schon einmal fifa gespielt hast aber mit 5€ kommst du da nicht weit. Um das endgame „high end Karten) zu sehen reichen nicht einmal 1000€. Mit 1000€ kannst du dann mit traden irgendwann diese Karten sehen. Das Ding ist, dass es sich hierbei um Glücksspiel handelt. Ganz einfach. Ich habe es letztes Jahr mal mit 1000€ probiert weil ich es skippen wollte und musste trotzdem traden tun und machen. Also ist der Ansatz mindestens berechtigt.

        • Ich denke du hast mich hier Missverstanden. Das ist wie oben geschrieben im Zweifel hat noch die Politik recht die Menschen zu schützen (Verbraucherschutz, …). Also Eindämmen von gewissen Werbepraktikten, schutz vor Glücksspiel usw.

          Ein Beispiel, ja ich quantifiziere Dummheit aus meiner eigenen Meinung herraus: Die Bild, als erfolgreichste Zeitung Deutschlands – nutzt die Dummheit von Menschen aus mit Clickbait und Drama. EA nutzt die Dummheit der Community aus, welche es nicht hinkriegt den Laden konsequent zu beukottieren. Und ich halte beides für nicht schlimm, denn die Firmen tuen das was ich von Ihnen erwarte: Gewinn erwirtschaften. Fun Fact – meine erfolgreichsten Anlagen sind in Firmen die ich moralisch am höchst verwerflichsten finde: Nestle -> Ausbeutung, Zynga -> Dummheit, Amazon -> Faulheit/Bequemlichkeit

        • Es ist nunmal die Aufgabe des Staates so etwas zu quantifizieren und Leute vor ihrer eigenen Dummheit zu schützen. Das ist genau der Grund warum man nicht mit riesigen Plakatwänden Werbung für Heroin machen und dieses dann im Supermarkt verkaufen darf. Aber das wäre für dich sicherlich ok, man kann ja schließlich einem mündigen Bürger nicht vorschreiben für was er sein besteuertes Einkommen ausgeben kann, gell?

          Und da du ja anscheinend keine Beispiele für die Gefahr von FUT und Fifa Points besonders auf Jugendliche kennst, hier nur ein paar Beispiele die ich in 2 Minuten bei google gefunden habe:
          https://www.bbc.com/news/technology-48925623
          https://the18.com/soccer-news/fifa-microtransactions-horror-story
          https://www.bbc.com/news/technology-48908766
          https://www.mirror.co.uk/news/uk-news/mum-blasts-ea-sports-after-3185676
          https://winfuture.de/news,90546.html

  3. Was genau ist denn jetzt an der Werbung schlimm? So Funktioniert Ultimate Team nun mal und Spiele wie Hearthstone und Co. auch.

    Ich will jetzt nicht wieder die ewige Diskussion lostreten aber ich finde das Thema einfach bescheuert. Wer Ultimate Team nicht mag spielt es halt nicht. Fifa bietet sonst genauso viel gutes wie jedes andere Sportspiel auch.

    Die Leute die über diese „abzocke“ sich aufregen sind zu 90% Leute die eh niemals Fifa spielen würden. Ich habe letztes Jahr das erste mal etwas Ultimate Team gezockt weil es mich vorher nicht interessiert hat und was soll ich sagen? Ich hatte sehr viel Spaß ohne Geldausgeben! Natürlich hatte ich keinen Messi und Ronaldo aber das muss auch nicht sein denn ich bekomme Gegner auf meinem Level zugewiesen.

    • Microtransactions, in einem Vollpreisspiel, die das Gameplay sogar beeinflussen, sind also völlig ok? Na dann kann man bei CoD, BF, CS und co ja auch mal 5-10 Euro für Waffen oder Ausrüstung verlangen, am besten auch zufällig durch Lootboxen 🙂
      Das F2P Karten Spiele sich so finanzieren, ok, ist irgendwie klar und verständlich. Aber man zahlt für Fifa jedes Jahr 70 Euro. Stats und Roster Updates für 70 Euro! Und das ganze Geld was man im Vorgänger in diesen Modus reingesteckt hat, ist auch einfach mal weg und nutzlos.
      Ich verstehe echt nicht wieso sich das Menschen jedes Jahr wieder antun. Ich weiß natürlich, dass man da kein Geld reinstecken braucht und man auch viel Zeit investieren kann.
      Dennoch sollte man anprangen können, dass es Echtgeldtransaktionen gibt, die das Gameplay gegen andere Spieler beeinflussen. Zumal es ggf. irgendwann Einfluss auf die komplette Industrie nehmen kann. Kosmetische microtransactions in Vollpreisspiele gibt es schließlich schon!

      Über die Risiken für Minderjährige gehe ich erst gar nicht weiter ein.

      • Das man das ganze mal Anprangert finde ich persönlich auch nicht schlimm. Ultimate Team wäre ein überragender Modus wenn man kein Echtgeld investieren könnte. Mir geht nur die Häufigkeit des Anprangerns auf die nerven. Vor allem da die Kritik zu 90% von Leuten kommt die Fifa eh nicht spielen und EA nur gerne weiter als das pure Böse sehen wollen.

        Auch nervt mich dieses Typische „Ist ja eh jedes Jahr das gleiche Spiel!“. Die Leute die Fifa wirklich aktiv Spielen wissen das sich durchaus einiges ändert. Genau wie bei jedem anderen Sportspiel seit 20 Jahren. Das dass Rad nicht neu erfunden wird jedes Jahr ist Logisch es ist halt ein Fußballspiel.

        Ich z.b. liebe den Football Manager und ganz ehrlich. Auch wenn der jedes Jahr verbessert wird sind die Änderungen von Jahr zu Jahr dort auch nicht Gigantisch. Dennoch zahle ich gerne den Preis weil ich jedes Jahr meine 200 Stunden aus dem Game raushole. Genau das ist bei Fifa eben bei sehr vielen Leuten auch der Fall.

        Ich persönlich habe mir jetzt schon 2 Jahre kein Fifa mehr geholt weils mich nicht so sehr reizt. Ich kaufe in der Regel einen Monat Origin Access wenn das Spiel rauskommt und habe einen Monat Spaß (Großteils OHNE Ultimate Team) und danach hab ich für 1 Jahr genug.

        • Kurze Frage:
          Ist ja kein Geheimnis, dass dich kein Blizzard Game (außer Classic?) mehr anspricht. Wenn du aber offensichtlich nicht mehr zur Zielgruppe gehörst und dir die Games eh nicht kaufst – heißt das dann, du bist von dir selbst genervt, dass du es bei jeder Gelegenheit anprangerst, obwohl es dich nicht betrifft?

          Und wenn du jetzt denkst „ja doch, weil…“, dann weißt du, warum Leute sich an FIFA stören, selbst wenn sie es nicht zocken 🙂

          • Nein weil du gerade Äpfel mit Birnen vergleichst.

            Ich habe Blizzard über Jahre abgöttisch geliebt. Es war eine meiner Lieblingsspiele Schmieden. Dadurch besteht auch bei mir immer die Hoffnung das sich was ändert und bessert. Würde sich z.b. WoW Retail wieder in eine für mich bessere Richtung Entwickeln würde ichs z.b. auch zocken. Unter anderem habe ich ja auch BFA damals eine Chance gegeben und wurde extremst enttäuscht.

            Auch Diablo 4 werde ich sicherlich Spielen auch wenn meine Hoffnung auf ein gutes Spiel inzwischen verschwindend gering ist.

            Bei Fifa merke ich aber immer wieder das Leute die kein Fußball mögen und erst recht kein Fifa sich diesen „Shitstorms“ anschließen.

          • Gut, nach der Logik unterhält EA einige meiner Lieblingsentwickler (Bioware, PopCap) und Kritik an FIFA ist für mich nur Kritik an EA allgemein, alles auf Abzocke und Gewinnmaximierung auszurichten.
            Und schwups ist FIFA wieder „mein“ Problem, obwohl ich es gar nicht zocke.

          • @Balnazza

            Wenn EA anfängt genau diese Art von Microtransactions in die Spiele einzubauen die dich interessieren dann ja 😉

            Aber Aktuell geht EA ja sogar ehr den anderen weg wie man an Star Wars Fallen Order sehen konnte.

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