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In den neuen Modellen des US-Autoherstellers Tesla filmen Kameras das Geschehen rund um das Fahrzeug. Neben dem Fahrer, der teilweise die gestochen scharfen Umgebungsbilder ansehen und abspeichern kann, hat der Konzern Zugriff auf die Bilder – via Fernabfrage aus den USA. Die Aufzeichnungen aus acht Kameras rund um den Wagen können per Fernzugriff von Tesla abgerufen werden. Die Halter selbst haben dabei keinerlei Kontrolle über die Verarbeitung der Daten. (Via)

Ich habe Euch dazu mal nen relativ interessanten Beitrag vom rbb angehängt – schaut mal rein. Irgendwie kann man sich heutzutage gar nichts mehr kaufen: Vom Echo Dot und Alexa über WhatsApp bis hin zu den Kameras am Tesla – alles überwacht einen und schickt die Daten in den USA. Aber Trump verbietet Tiktok in den USA, weil China quasi „nur“ dasselbe macht. Spionieren dürfen also nur die Amis. Und irgendwie macht auch niemand was dagegen, oder?

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8 KOMMENTARE

  1. Und wo ist jetzt der Unterschied zu JEDEM höherpreisigen Mittelklasse-Wagen?
    Ich weiß zumindest, dass BMW, Audi und Mercedes das genauso tun.
    BMW hat sogar einen systemeigenen Staumelder, welcher durch gesammelte Fahrerdaten berechnet wird. Auch einen Concierge-service, welcher remote auf alles im Auto zugreifen kann.
    Deren Kamera-Daten werden auch für KI-Verbesserungen und Deep Learning ohne Mitwissen verarbeitet; eben um mehr Bilder für Stopp-Schilder und co. zu sammeln.

  2. schon witzig
    Da kaufen Menschen Autos, die innen und außen rund um die Uhr Kameraüberwacht werden, das alles wird direkt in die USA geschickt und gespeichert, aber alles was so kommt ist:

    machen andere ja auch
    das autonome fahren wird verbessert
    man kann damit ja auch Diebstahl oder Straftaten aufklären

    Ja hey, dann lasst doch ab sofort sämtliche Straße und Gebäude innen und außen überwachen. Auch jedes Privathaus. Natürlich dann gleich mit Gesichtserkennung.
    Was das an Straftaten verhindert oder aufklärt Wahnsinn. China wir kommen…

    • Worauf willst du genau hinaus?
      Hier wird wieder mal polemische Scheiße breitgetreten, um clickbait Artikel zu schreiben und eine politische Stimmung aufzuheizen… um noch mehr clickbait zu vertreiben.

      Es geht dabei nicht um das Gutheißen, sondern darum, dass auf das böse Tesla geschossen wird, anstatt erst einmal vor der eigenen Haustür zu kehren.
      Ein journalistisch wertvoller Beitrag wäre die korrekte Erwähnung und Recherche, dass es eben bei allen Hersteller so gehandhabt wird. Genauso auch die Recherche, ob es erstens überhaupt der Wahrheit entspricht (kein Nachweis wurde geliefert) und wieso verarbeitet wird (kein Nachweis wurde geliefert).
      Tesla kommuniziert ihre software-Nutzung dabei sehr offen via Datenschutz-Erklärungen, das macht kein einziger Deutscher Hersteller.

      • Kommt da nun noch ein Argument außer „ja aber die anderen auch“?
        So wie Tesla in Sachen KI, Computer usw. meilenweit vorn ist, so weit vorn sind die auch was Überwachung, Datenaufzeichnung und Datenauswertung betrifft.
        Vor allem tun sie das eben in den USA, mit sicherlich Direktzugriff derer Geheimdienste.

        Über Datenschutz-Erklärungen oder AGBs und so Scherze brauchen wir uns erst gar nicht unterhalten.

  3. Mit den Daten wird aber auch der Autopilot verbessert. zBsp wenn der Fahrer eingreift wird auch geschaut weswegen, und dann schaut man sich das an was man vlt verbessern muss.

    Man hat aber die Otion ob man es möchte in den Einstellungen und kann jederzeit wiederrufen. Ob sich Tesla dran hält weiß ich nicht.

  4. Die Technik ist nicht erst seit kurzem in Tesla, sondern seit Ende 2016. Es wird auch offen kommuniziert. Insofern wundert mich, dass jetzt auf einmal aufgeschrien wird.

    Der Sentry Mode hat vielfach geholfen bei Diebstahl oder Straftaten – auch bereits in Deutschland. Darüber hinaus werden die Videos anonymisiert verwendet zur Verbesserung der KI für das autonome Fahren.

    Es ist wie bei vielen Daten bzw. den Diensten dahinter: man kann den Vorteil daraus sehen oder den Nachteil und es verfluchen. Jeder muss für sich „sein Level“ kennen.

  5. Ich denke das man mit den Kameras nur selten etwas wirklich interesantes Filmen kann, kann mir auch nicht vorstellen das Tesla die Unmengen an Daten lange speichert, Speierplatz kostet immer noch Geld. Interesanter sind die Standort Informationen, z.B über das NAVI gesammelt. Habe mal bei Google Maps die Funktion aktiviert mir einen Report zu schicken wo ich die letzten Jahre so war, DAS war erschreckend, beängstigend und wäre, wenn ich wichtig wäre, auch für Geheimdienste nutzbar.

  6. Also wenn ich die Daten auswerten würde, wären mir die Leute die dran vorbeigehen egal, wenn es dazu beiträgt das Unfälle Verhindert Diebstahl oder Sachbeschädigung, „Jemand haut seine Tür gegen mein Auto und verpisst sich“ verhindert wird. Wäre es mir egal, jeder von uns nutzt Facebook, Google, Apple, Amazon.

    Ich finde den Wächter Modus super sollte in jedem Wagen verbaut werden.

    Richtig Spionieren dürfen nur die Ami’s, dann wird es von uns Akzeptiert.

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