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Weil die ganze Staffel (und besonders das Staffelfinale) so spannend war, möchte ich gerne mit Euch darüber reden. Vielleicht habt Ihr ja Bock, Euch daran zu beteiligen und über die zweite Staffel und das Finale in den Comments zu diskutieren.

ACHTUNG! DIESER BLOGEINTRAG UND DIE KOMMENTARE ERHALTEN SPOILER DER ERSTEN BEIDEN STAFFELN. ES KÖNNTE ALSO PASSIEREN, DASS IHR GESPOILERT WERDET, WENN IHR WEITERLEST!

Wie hat Euch die Staffel gefallen? Seid Ihr zufrieden mit den Entwicklungen? Was fandet Ihr gut und was schlecht?



Meine Analyse/Fragen:

Grandiose zweite Staffel, die meiner Meinung nach das Niveau der ersten Staffel halten konnte. Grandiose Charakterentwicklung von Homelander, der mittlerweile Darth Vader-Dimensionen angenommen hat und ein perfekter Oberbösewicht ist. Ich fand auch Stormfront als bitterbösen Nazi-Sidekick richtig klasse – ich muss immer noch grinsen, wenn ich an die Vögelszene denke, in der Homelander dem Dieb den Kopf zerdrückt (mein Humor).

Das Staffelfinale war der Oberhammer. Was mich allerdings ein bisschen traurig gemacht hat, ist die Tatsache, dass Butcher den Jungen einfach so weggegeben hat. Ich hätte mir gewünscht, dass er sich selbst um ihn kümmert – schließlich hat er das seiner Frau versprochen, oder? Ist denn seine Zukunft unter „staatlicher Aufsicht“ so viel besser als wenn Vought ihn hat?

Auch der Cliffhanger mit dem Victoria Neuman als geheime „Kopf-Explodiererin“ fand ich sehr gelungen. Man darf gespannt sein, was in der dritten Staffel passiert und wie die Boys sich wieder formieren.

Wie man hört spielt ja Dean Winchester (Jensen Ackles) aus Supernatural den neuen Superhelden-Bösewicht Soldier Boy in der dritten Staffel. DAS könnte lustig werden!

10 KOMMENTARE

  1. Ich muss sagen das ich immer noch begeistert bin. The Boys widersetzt sich wirklich allen gängigen Normen was man momentan sonst in einer Serie haben muss, worüber man Scherze machen darf, oder wie man Minderheiten integrieren muss. Schwarze, Behinderte, Homosexuelle, usw. sind Opfer, Täter und irgendwas dazwischen. Samthandschuhe gibt es für keinen, oder wie Butcher es sagen würde…..alle Fotzen bekommen was sie verdienen. Nie wird die Moralkeule rausgeholt und trotzdem versteht es jeder. Ob das nun Butcher´s Vater ist, der schwarze Obermacker von Vought, oder Stormfront. Jeder (noch so kleine) Charakter bekommt starke Lines in den Mund gelegt, die ihn zu mehr machen, als dem üblichen eindimensionalen Rollenbild aus gut und böse. In dem Punkt hat sich Season 2 imo sogar noch gesteigert.

    Das Butcher den Jungen nicht zu sich nimmt war klar und alles andere wäre Bullshit gewesen. Er war eine Szene zuvor bereit Becca für immer gehen zu lassen, weil er und der Hass in ihm niemals möglich gemacht hätte mit ihr und dem Jungen einen auf Familie zu machen. Ob nun CIA oder Vought besser für den Jungen sind k.A. aber Butcher wäre die aller schlechteste Entscheidung und das ist ihm selbst bewusst. Oh wie ich hoffe das sie dieses Niveau noch 1-2 Seasons halten können.

  2. Sehr gut, aber ganz knapp an genial vorbei.
    So die letzte Konsequenz fehlt mir, teilweise wirkts auch ein bisschen konstruiert [homelander story und sein child am Ende]. Ein bisschen Sparflamme manchmal, eigentlich müsste mehr los sein und mehr zu sehen sein imho. Leider (doch) nicht so gut geworden, wie GoT Season 1-4, was ich gehofft habe, aber immer noch das beste für mich seit hmm.. Stranger Things probably?

    9/10 aber keine 10/10.
    Aber 9/10! Also: Meeeeeeeeeeehr!

  3. Mein WTF-Moment der zweiten Staffel war, als Homelander beim Interview einfach anfängt die Leute mit dem Laser Blick zu griffen. Dann kam raus das er sich das noch vorgestellt hat. Also ich hätte ihm die Aktion zugetraut.

  4. Der Abschluss hat mich mit der Staffel noch versöhnt muss ich sagen.

    In der Mitte hatte ich aber einige Folgen das Problem, dass sie irgendwie ist wie aus dem Drehbuch-Baukasten zusammengestellt wirkte und nicht wie eine durchgehende Geschichte.
    Man schickt immer Gruppe x oder Pärchen y zu einem Ereignis und die müssen das dann alleine klären, weil man immer irgendwelche Gründe hat, wieso diese dann nicht mehr mit den anderen interagieren oder kommunizieren können.

    Hinzu kamen so filler, deren Sinn ich auch in der Nachtbetrachtung wenig begreife, wie die ganzen Familiensachen mit Butcher(Eltern, Tante), der viele Kirchenkram mit Deep, was im Ergebnis irgendwie wenig gebracht hat. (Die Akte hätte man ja auch aus Stormfronts Kiste stehlen könne.)

    Stomfront fand ich gut gemacht, wobei ich mich nach dem reveal immer gefragt hab, wie konnte die 70 Jahre so unter dem Radar bleiben?
    Kimiko ist am Anfang der Staffel wichtig und interessant, aber dann lässt man sie irgendwie nur noch „blöd“ in die Kamera schauen. Da hatte ich mehr erhofft.

    Der Abschluss ist wie gesagt super, vor allem das man auch einen echten Staffel-Abschluss gefunden hat finde ich gut.

  5. Ich fands auch stark. Homelander als unbesiegbar aber like-geile Bitch ist einfach genial.
    Bin ehrlich gesagt froh, dass Butcher Frau und Ziehsohn vorerst los ist. Das Ganze wäre so oder so belastend geworden. Behält er LittleHomelander, macht er aus ihm einen unbesiegbaren SupJäger, der offensichtlich stärker als sein Dad ist. Dann läuft man Gefahr eine Cpt. Marvel zu erschaffen, was jegliche Fortsetzung einfach nur langweilig macht.
    Auch die aus dem Gefängnis Geflohene wird bestimmt noch eine interessante Rolle spielen.
    Ein bisschen schade finde ich, dass A-Train nicht mehr auf der Kill-Liste steht. Immerhin hat er ja Dewis Frau zerfetzt.
    Freue mich auf S3

  6. Ich gehöre ja zu denen die finden, S2 hatte etwas nachgelassen (was btw nicht heißt „OMG es ist alles total scheiße und das schlimmste was der Menschheit je passiert ist!!!!1). Die letzten Folgen haben aber mMn wieder echt gut angezogen. Die völlig weirde Comedy von The Boys funktioniert einfach. Sei es die ganze „Black Noir ist allergisch“-Szene (als er den Epipen rausgeholt hat bin ich fucking abgeknickt!) oder der „Girls fight“ in der letzten Folge, als aus einem epischen Superhelden-Battle plötzlich Türkenboxen wurde.
    Darüber hinaus hat die Serie es natürlich weiterhin geschafft, ernste politisch-gesellschaftliche Themen zu verpacken. Es wird nicht passieren, aber gerade die Amis sollten vllt. mal über Stormfronts letztes Statement nachdenken: „Die Leute lieben was ich sage, sie hassen nur das Wort Nazi“.

    Negativ hängengeblieben ist mir tbh vorallem die ganze „The Deep“-Storyline, die einfach extrem uninteressant und random ist, sowie die Tatsache, dass einfach JEDER, der stirbt, Kinder hat. Achtet mal drauf:
    Der unsichtbare Heini – hat ein Kind. Der Typ, der im Flugzeug das Handyvideo aufgenommen hat – hat ein Kind. Die FBI-Dame deren Kopf zerplatzt – hat ein Kind. Der Randomdude auf der Straße, den Starlight ausversehen tötet…guess what, hat ein Kind! Becca…well, you get the idea.
    Wahrscheinlich kann Butcher deswegen auch so viel verrückte Scheiße abziehen. Ohne Kinder ist man einfach sicher in diesem Universum.

    Wie es jetzt weitergeht?
    Gute Frage. Ich habe mir aus eigener Blödheit ein bisschen was aus den Comics gespoilert (keine Angst, ich sag‘ nix), weswegen ich eine Ahnung habe. Ich hoffe aber, dass die Serie eine andere Richtung einschlägt. Hauptsächlich, damit es weiter überraschend bleibt.

    • Oh, eins noch: „Special mentions“ für die Szene, in der Homelander den Supervillain in diesem Dörfen weglasert. Die ganze Arroganz, dieses „terrific“ beim Wegfliegen und der legendäre Satz „what now, they’re all starving but one has a cellphone?“…10/10!

    • Alle finden irgendwie die the Deep Kirchen Story sinnlos, weil sie im Endergebnis natürlich hätte weggelassen werden können.
      Aber sie ar dazu da die Kirche aufzubauen und auch A-Train, der ja schon als herzkrank, entkräftet und verloren galt nach S1.
      Und ich sag euch das wird alles in S3 oder S4 Sinn ergeben.

      Und mal ehrlich the Deep ist nur in der Serie als plotbaustein:
      Staffel 1 quasi der ausschlaggebende Punkt damit starlight überhaupt vault hasst und nicht einfach nach deren Pfeife tanzt.
      Fand die Staffel besser als die 1. , die 1. war mehr wie ein Prolog.

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