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Kleidung zählt zu den größten Klimatreibern weltweit. Das gilt auch für Fußballtrikots. Die Hamburger wollen das jetzt ändern […] Dafür gründete St. Pauli die Marke „DIIY“ und hat sich nach eigener Aussage zum Ziel gesetzt, die „nachhaltigste Teamsportkollektion der Welt zu produzieren.“ (Via)

Ich bin sehr gespannt, wie sie das hinkriegen. Wenn man die Trikots selbst herstellt, spart man sich natürlich die ganzen Kosten für die vielen Zwischenhändler, die an den Trikots mitverdienen (hier mal am Beispiel der DFB-Elf). Auf der anderen Seite wird es natürlich sehr viel kostenintensiver, wenn man die Trikots nicht günstig irgendwie in der dritten Welt fertigen lässt. Ich werde die Sache auf jeden Fall verfolgen. Wenn St. Pauli es hinbekommt, ein schickes Trikot bezahlbar und nachhaltig zu produzieren, kaufe ich mir aus Solidarität auf jeden Fall so ein Jersey. Versprochen!



3 KOMMENTARE

  1. Nachhaltig und Fair hast ja nicht zwingend, dass man alles in D produzieren muss. Es genügt ja schon allen in der Lieferkette einen fairen Lohn (für das entsprechende Land fair) zu zahlen. Da wird so ein Trickt sicher teurer aber immer noch für nen Deutschen leistbar.

  2. Stimme dir da zu, sehr spannend. Aber ob die ~20% ausreichen um eine Produktion in Deutschland zu finanzieren? Wenn sie selber irgendwo im Osten produzieren lassen, gibt es sicherlich einen Shitstorm (wär dann auch verdient tbh), kann mir das beim St. Pauli Image aber auch nicht wirklich vorstellen.

  3. …ich hab gelesen „St. Pauli produziert seine Tickets selber“ und war sehr irritiert, was jetzt das besondere daran sein soll…

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