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Meine Schwester hat sich gestern bei mir gemeldet und mir davon berichtet, dass eine gute Jugendfreundin von uns mit Corona im Krankenhaus liegt und beatmet wird. Sie steht in engem Kontakt zur ihr und hat mir daraufhin Bilder und Videos davon geschickt – warum weiß ich auch nicht. Ich musste jedenfalls jegliche Bilder und Videos davon sofort löschen, weil ich es nicht ertragen konnte, meine alte Freundin so zu sehen.

Sie ist gerade mal drei Jahre älter als ich. Ja, sie ist eine Risiko-Patientin, da sie mit Asthma vorbelastet ist. Trotzdem und gerade deshalb sollte jedem da draußen klar sein, dass es vor allem darum geht, solche Menschen vor dem Virus zu schützen. Ich werde die Bilder jetzt erstmal nicht mehr los und es belastet mich sehr.

Ich würde mir wünschen, dass die ganzen Spinner, die auf die Straße gehen und mit ihren scheiß Demos solchen betroffenen Menschen ins Gesicht lachen, mal selbst mit so einem Fall im Familien- oder Freundeskreis konfrontiert werden, damit sie endlich aufwachen. Die ganze Sache ist nämlich kein Spaß. Und es ist auch nicht cool, nur weil man mit seinem Leben nichts anzufangen weiß, den ganzen Covidioten nachzulaufen und ihre Parolen nachzuplappern.



19 KOMMENTARE

  1. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich unangebracht unter diesem Blogeintrag von Steve eine Diskussion über Corona Maßnahmen zu beginnen.
    Deshalb will ich dir einfach nur Kraft wünschen und hoffen das deine Bekannte die Krankheit übersteht.

  2. Einige Kommentare sind ja echt scharf.
    Jaaa deine alte Schulfreundin liegt auf der ICU, ABER man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass alles nur Schlaf schafe sind und die Döner Bude um die Ecke ja eigentlich garnicht zu machen muss, weil Wilfred steht da auch immer mit Abstand.

    Mein Beileid, möge sie schnell wieder gesund werden. Habe selber eine Bekannte die im März auf der ICU lag, aber wieder voll genesen ist.

  3. Ich hoffe eure Freundin wird wieder fit. Sowas ist sicherlich schrecklich.

    Man muss hier aber beide Seiten der Medaille sehen bzw. die Verhältnismäßigkeit. Wenn wir den Virus loswerden wollen, dann müssten eben alle Menschen auf der Welt mal für 14 Tage einkaufen gehen und dann ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Wird aber eben nicht funktionieren.

    Warum müssen Restaurants schließen ? Ich fahre morgens mit der S-Bahn auf die Arbeit. In meinem Wagon bin ich eingequetscht wie in einer Sardinenbüchse. Da gibts nicht mal 1,5cm Abstand zum Nachbarn. Warum besteht dort keine Ansteckungsgefahr aber in einem Restaurant mit Hygienekonzept schon ?

    Ich sitze danach mit zig Leuten im Büro und muss auch teilweise Kundschaft empfangen. Trotz Maske ist das natürlich ein Risiko.

    Ich soll keine privaten Freunde mehr treffen, aber es ist ok mit 100 Menschen in der Sbahn eingepfercht zu sein und danach den ganzen Tag mit zig Leuten im Büro zu sein ? Wo ergibt das noch irgendeinen Sinn ?

    Und das unser Privatleben eben NICHT das (Haupt)Problem ist zeigen ja die aktuellen Zahlen, die nach über 14 Tagen Lockdown Light ohne Feiern und Restaurants sogar noch weiter steigen.

    Ich leugne Corona nicht und ich stand im März voll hinter den Maßnahmen, aber was hier gerade abgezogen wird ist einfach absolut lächerlich und inkonsequent.

    Wo bleibt außerdem das Recht auf Homeoffice ? Da hat in der Politik mal wieder keiner die Eier für. Die Privatwirtschaft hätte damit kein Problem, die sind digital und finden Homeoffice inzwischen richtig gut. Wo liegt das Problem ? Im eigenen Garten, nämlich beim öffentlichen Dienst der in der digitalen Steinzeit lebt und wo Homeoffice noch ein Fremdwort ist.

    • Naja, es geht doch vor allem darum Kontakte zu reduzieren und währenddessen die Wirtschaft am Leben zu halten. Wie du schon sagst, es ist nur ein Lockdown „Light“.

      Ganz ehrlich, dadurch dass keine Restaurants oder Kinos mehr offen haben, treffe ich insgesamt kaum noch Freunde.

      Außerdem ist mir kein Restaurant bekannt, bei dem in der Mitte vom Tisch eine große Plexiglasscheibe platziert wurde, um die Personen zu trennen sowie es bei mir auf der Arbeit ist. Ein Gespräch ist dadurch auf jeden Fall äußerst unangenehm.

      Weiterhin ist doch das Homeoffice vom Arbeitgeber, sowie von der jeweiligen Stelle abhängig. Was bringt einem Bäcker das Recht aufs Homeoffice? Bei uns sind fast alle Mitarbeiter inzwischen remote im Homeoffice. Bei Servicekräften klappt in viele Fällen nicht.

      Wie du schon sagst, die Zahlen steigen weiterhin. Das wäre doch gerade ein Grund weitere Maßnahmen zu ergreifen?

  4. Mich stört hier immer extrem, dass es nur „Alles was die Regierung macht ist gut“ und „Coronaleugner und Covidioten“ gibt..

    Man kann doch differnziert darüber diskutieren, ob manche Maßnahmen in einem gesunden Kosten/Nutzenverhältnis stehen.

    Ja Masketragen tut keinem Weh, und die Maskenverweigerer verstehe ich auch nicht.

    Dass sich der Handel und die Gastronomie über den Lockdown beschweren verstehe ich schon eher. Bisher hat noch keine Studie schlüssig gezeigt, dass ein zusperren der Gastronomie (Tagesgastro, nicht Nachtclubs) tatsächlich positiv auf die Infektionszahlen wirkt.

    Es gibt Lokale die haben ordentliche Konzepte wie Personen mit viel Abstand bewirtet werden können, die haben gute Belüftungs und Hygienekonzepte. Die werden aber in den gleichen Topf geworfen wie das 30 QM Sauflokal am Bahnhof.

    Auch was im Rahmen der Kontaktverfolgung durch die Behörden geschied finde ich zweifelhaft. Da wird Quarantäne ohne positiven Test verhängt, weil man sich irgendwann im selben Raum mit einer mglw. sogar unbekannten Person befunden hat. Egal ob man MNS getragen hat, ob man Abstand gehalten hat oder nicht.

    Auch wird vergessen, dass die Todeszahlen für nicht-Corona Infizierte auch steigen, da weniger zum Arzt gegangen wird, weniger im Spital gemacht wird.
    Ein Fam. Angehöriger musste z.b. 1 Woche auf einen Arztbesuch warten, obwohl er Fieber hatte, weil ihn der Arzt ständig vertröstet hatte – nach dem Motto das wird schon, einfach im Bett bleiben.

  5. Ein Freund meiner Eltern ist im Mai im Krankenhaus gestorben. Wurde auch zwei Wochen beatmet, aber half alles nix. Den kannte ich auch seit kleinauf. Bin mit seiner Tochter befreundet. Das war schon krass. Mein Vater gehört zur Risikogruppe. Und ich Handhabe es mittlerweile so, dass ich jedem der mir ohne Maske auf die Pelle rückt aggressiv zu Abstand Aufrufe. Ich fange da auch nicht zum Diskutieren an. Abstand oder richtig Ärger!

  6. Moin Steve
    Ich verstehe deine Wut und deine Sorge.

    Nur ist das halt alles nicht so einfach wie du es hier darstellst.

    Ich kenne auch einige Risikopatienten, sei es Gesundheitlich vorbelastet oder aber Altersbedingt.
    So ziemlich alle haben eines gemeinsam.

    Es wird am We immer was unternommen,
    es wird ein scheiß auf Abstandsreglung gegeben.
    Man ist fleissig das Jahr über in den Urlaub gefahren.
    Masken werden auch nicht ordentlich getragen (wenn überhaupt).

    Man macht halt alles was man als Risikopatient nicht machen soll.

    Wir hatten neulich erst nen Beitrag von dir über die Rentner im Supermarkt und genau da ist doch das Problem.

    Wir können nun alle Bürger zum Maskentragen verdonnern und jeden in den Knast stecken der keine trägt. Alle Maßnahmen knallhart durchziehen und einen harten Lockdown einführen.

    All das bringt nur nichts wenn der Risikopatient selber sich nicht an die Regeln hält.

    Natürlich ist die Sache kein Spaß.
    Aber Corona kostet Jobs und Existenzen und wenn du dann viele Menschen siehst grade aus der Risikogruppe die halt nen absoluten Scheiß auf alles geben. Dann ist das für die Leute die in der Coronakrise den kürzeren ziehen nen ziemlicher Schlag ins Gesicht.

    Stell dir vor du hast dir nen Betrieb aufgebaut, Corona bedingt wirst du wohl alles verlieren wofür du gearbeitet hast um solche Menschen zu schützen. Du stehst vor dem Ende, hast nen Haus zu bezahlen und viele andere Rechnungen. Hast ne Familie zu ernähren und all das steht auf der Kippe.
    Dann siehst du solche Risikopatienten die nen scheiß auf alles geben um die Welt gurken und bloß jede Woche den Stammtisch mitnehmen.
    Wie würdest du dich fühlen ?

    Ich will gar nicht wissen wie sich das anfühlt.
    Ich kann deine Wut nachvollziehen und die Wut mancher Corona“leugner“.
    Nur darf man sich sowas nicht zu einfach machen und einfach nen Sündenbock suchen.
    Die Probleme sind meist vielschichtiger

  7. Steve ich habe die Hoffnung das die Menschen so langsam mal aufwachen. Ich persönlich finde auch viele Dinge blöd und ärgere mich über die Maßnahmen, und wenn ich den Corona Virus in die Finger kriegen würde, würde ich den sofort verhauen. Aber nachdem ich in meiner Familie persönlich betroffen war kann ich die „Vollidioten“ nicht mehr verstehen. Leider ist es auch so das es massiv Probleme an den Schulen gibt. Ich bin ja an 2 Schulen (NRW) als Sozialpädagoge Tätig und habe ja auch noch meine Tanzschule. Meine Tanzschule muss wie überall natürlich schliessen durch den Lockdown was auch soweit in Ordnung ist, an den Schulen allerdings ist es kein Problem Sport oder Tanzunterricht bzw. Kontaktsport weiter unterrichten zu dürfen. Da erschliesst sich mir der Sinn nicht! Ich habe andauernd Schüler welche positiv getestet sind und in Quarantäne mussten, einzelne Klassen werden in Quarantäne geschickt oder es gibt nur eine kurz-Beschulung. Ich kann verstehen das es wichtig ist das die Schulen offen sind, sowohl wirtschaftlich als auch für die Schüler die nicht so ein schönes Zuhause haben, aber ich bin mir zu 100 % sicher das gerade da die Hot-Spots herrschen. Ich arbeite mitten im Brennpunkt und ohne Vorurteile zu haben, aber ich gehe davon aus das viele Eltern die zum Beispiel nicht gut Deutsch können oder vielleicht sich nicht Briefe vom Gesundheitsamt durchlesen trotz angeordneter Quarantäne ihre Kinder zur Schule schicken.

    Ich bin mir ziemlich sicher das wir Coronafälle an den Schulen haben und diese auch in die Schule geschickt werden. Mittlerweile planen wir im Kollegium nicht weiter als einen Tag im voraus weil Bund, Land, Ministerium jederzeit alles ändern kann. Ich habe meine Klassenarbeiten schon geschrieben da keiner weiss was morgen passieren wird und die Ferien wohl vorgezogen werden. Kollegen von mir schreiben am ersten Tag nach den Ferien noch Klassenarbeiten (2 Tage vor Listenschluss)…

    Mir fällt immer wieder auf das die Digitalisierung in Deutschland völlig verpennt wurde. Entweder stoße ich auf Unverständnis bei meinen (älteren) Kollegen, oder es scheitert an den technischen Möglichkeiten. Und wenn diese Hürden überstanden sind macht mir die DSGVO einen Strich durch die Rechnung und dann muss man erstmal noch an den Helikopter Eltern vorbei.

    Und mal Ehrlich an der Schule klappt das ganz gut mit den Hygienevorschriften, aber spätestens wenn die Schule aus ist sind die Masken weg und alle liegen sich in den Armen und bespringen sich.

    Wir im Kollegium haben schon scherzhaft gesagt das jeder Weihnachten einen Klassenraum bekommt und wir dort mit den Familien feiern können weil Schulen, Busse und Straßenbahnen sind ja geschützt vor Corona.

    Also du merkst es ist auch bei mir nur noch ein Kopfschütteln vorhanden. Und ja ich bin persönlich betroffen von der Situation und ich kämpfe gegen die Insolvenz an. Aber verdammt nochmal, durch diese „egoistischen Arschlöcher“ wird es noch schwerer. Wenn sich alle mal daran halten würden könnte ich früher wieder öffnen oder in den Discotheken als DJ auflegen oder auf die Bühne oder sonst was. Aber diese Vollidioten die meinen wir wollen feiern oder sonst was sorgen einfach dafür das meine gesamte Branche weiter mit Auflagen versehen wird. Alle schreiben nach vergnügen und feiern, aber sorgen mit ihrem Egoismus genau für das Gegenteil.

    Mehr als Kopfschütteln bleibt mir mittlerweile nicht mehr übrig. Wir können alle nichts dafür und es ist nunmal Weltweit so. Dann ist halt mal 2 Jahre kein Urlaub möglich und man bleibt mit dem „Arsch“ zuhause. Danke an Egoisten den ihre Freizeit so wichtig ist das sie die Menschen die davon leben in den Arsch F****n.

    Sorry für mein Aufregen aber ich verstehe dich und deinen Standpunkt sehr gut Steve. Wäre schön wenn jeder andere der auch in der Öffentlichkeit steht es genau so sehen würde wie du.

    Tomatenwurst aka. André

    • Wenn man sich die Geschichte ansieht, kann man wahrscheinlich leider nicht darauf hoffen, dass ein Umdenken stattfindet. Es setzt tendenziell eher ein Gewöhnungseffekt bei den Menschen ein.
      Hinzu kommt, dass manche Sachen halt wirklich schwer zu verstehen sind. Ich schränke mich seit Wochen ein und treffe privat im Prinzip immer nur die gleichen zwei Leute, aber auf der Arbeit „darf“ ich dann mit 100 Menschen in der Kantine sitzen und die Schulen laufen im Regelbetrieb weiter.
      So schlimm das für manche Kinder ist, aber wenn es keine vernünftigen Konzepte gibt, müsste man die Schulen halt parallel zu Freizeiteinrichtungen auch mal für 4 Wochen schließen. Mit der jetzigen „Strategie“ schaffen wir es wahrscheinlich, eine Überlastung des Systems noch irgendwie abzufangen, aber unter die gewünschte Inzidenz von weniger als 50 auf 100.000 werden wir so erst im Frühjahr kommen, wenn das Wetter wieder mitspielt. Mit viel Glück können wir zwar in 2-3 Wochen schon mit dem Impfen anfangen, aber bis das einen merklichen Effekt haben wird, dürfte es mindestens Mitte 2021 sein, zumal die Impfungen ja auch noch etwa einen Monat brauchen, bis sie ihre volle Wirksamkeit entfalten.
      Es wird halt mal wieder an allen Ecken und Enden gepennt. Am MIT wird aktuell eine App entwickelt, die eine Corona-Infektion nur anhand des Hustengeräusches identifizieren kann – Trefferquote bei negativen Patienten aktuell knapp 99 Prozent, bei positiv getesten liegt das Programm praktisch immer richtig. Die Grünen haben im Bundestag gestern eine Anfrage gestellt, ob das Gesundheitsministerium mal Kontakt zu den Entwicklern aufgenommen hätte. Ergebnis: Nein und es gibt auch bisher keine dahingehenden Pläne. Man stelle sich mal die Wirkung vor, die eine solche App hätte, wenn die Mehrheit sie konsequent benutzen würde. Einfach jedes mal, bevor man das Haus verlässt, kurz checken, ob man infiziert ist. Die Krankheit könnte innerhalb von Wochen fast zum Erliegen kommen.
      Aber nein, wir setzen lieber weiter auf Lüften in Schulen und unsere völlig nutzlose Warn-App.

      • So eine App würde mit Sicherheit ein wenig helfen, aber ich glaube du schätzt die ein wenig falsch ein, Covid 19 hat eine stärkere Infektiosität bevor du die ersten Symptome hast, dass macht es so heimtückisch und eine 99% Trefferquote klingt besser als es in der Realität wäre, denn die 1% auf alle erkrankten mit Husten, sind zu viele, im Vergleich zu den Infektionszahlen, außerdem hat nicht jeder Husten. Dazu kommt dann noch ein Teil Idioten, die so einen Akkustiktest, als absolut ausreichend ansehen würde um sich dann nicht richtig testen zu lassen und dann andere anstecken, ich habe das Gefühl, dass es aktuell noch nicht effizient genung ist, als das man die Manpower, die so eine Behörde braucht, nur um das zu prüfen, gerade zur Verfügung stellen sollte, auch eine gute Strategie ist besser, wenn alle dieser folgen, als wenn einige wenige eine sehr gute Strategie bevorzugen, was aber unser aller Anspruch sein sollte. Trotzdem, könnte so eine Funktion ein wenig helfen, weswegen der Ethik nach, man diesem nachgehen muss, auch wenn nur ein Leben dadurch indirekt gerettet wäre, aber zur Zeit stehen dringlichere Aufgaben auf der Agenda, weswegen ich die Entscheidung verstehe, dass aktuell man dies nach hinten aufschiebt. Die Erfahrung hat wunderbar gezeigt, dass die Kommunikation der Regierung und Politiker, eine ihrer größten Schwächen ist, und Corona zeigt gnadenlos alle Schwächen auf, wie sollte man dieses Thema vermitteln?
        Deine große Unzufridenheit, könnte auf deinem Gerechtigkeitsempfinden beruhen, wenn du direkt den „Covidioten“ mit einer Risikogruppe vergleichst, die sowieso geschwächt ist und deswegen nicht auf eine Demo gehen kann, um einen Gegenprotest zu organisieren, aber unsere gesellschaftlichen Strukturen sind zu komplex, als das ein direkter Vergleich, in dieser Perspektive eine große Aussagekraft besitzt, was man aber daran erkennt, sind die Extreme, aber die kannst du nur allgemein betrachten, und nicht indiviuell, diesen Abstand aber immer einzuhalten, ist fast unmöglich, vor allem wenn das persönliche Umfeld betroffen ist.
        Fakt ist, die Pandemie ist in Teilen Unkontrollierbar, was nicht bedeutet, dass wir deswegen aufgeben sollten die Oberhand zu erringen, jedoch müssen wir vor allem Vertrauen, dass die Entscheidungen die getroffen werden, mit gutem Gewissen beschlossen werden. Fehler passieren, dass kommt hinzu. Aber vieles das jetzt falsch läuft wurde nicht innerhalb eines Jahres „verschlafen“, sondern über einen Zeitraum von über 10 Jahren, solch große Problematiken jetzt sofort zu überwinden, ist leider nicht möglich. Eigentlich sollte man sich bei den Richtigen beschweren, diejenigen, die den Fortschritt blockiert haben, selbst die Coronaleugner sind nicht dumm genug, zu verstehen, dass im Vorfeld vieles schief gelaufen ist, aber die Einordnung, wo diese Fehler zu finden sind, ist total daneben. Um ein Beispiel zu nennen, wie oft hat Steve über die fehlende Motivation gesprochen, im Bereich der digitalen Bildung? Wegen solchen Entscheidungen, sollte man die Schilder hochhalten, und mal so richtig protestieren, es gibt einen Shitstorm zu jedem Pups, wo ist der, wenn es mal Notwendig ist? Ich glaube an dem Punkt, wissen die Verantwortlichen, um die Probleme im Schulsystem, nehmen diese aber in Kauf, weil es fast alternativlos ist, eine erkrankte Schule, ist nicht so gefählich, wie ein in einem Altenheim. Was mich persönlich zur Rage bringt, ist das Niemand, so richtig die Verantwortung übernimmt, und sich entschuldigt. Ein Kultusminsiter eines Bundesland, der zB. sagen würde, „Sorry, da ist einiges das gut gewesen wäre, in den letzten 10 Jahren daneben gelaufen, jedoch gebe ich mein Bestes um diese Fehler wieder gutzumachen.“ Man schweigt sich aus der Affäre, und davon schlummern so einige im System. Unserem System fehlt die Weitsichtigkeit, man drückt nur hier und da ein Pflaster, auf die stark blutende Wunde, dann sehen die Probleme nicht mehr optisch so schlimm aus. Ich wünsche mir eine Veränderung mittelfristig, aber sehe keinen der diese Rolle übernehmen könnte.

        • Das ist ja der „Witz“ an der App. Die erkannte auch symptomlose Patienten mit über 99-Prozentiger Wahrscheinlichkeit korrekt. Die Anzahl an falsch-negativen Ergebnissen war in Tests verschwindend gering. Lediglich bei nachweislich nicht Infizierten lag sie gelegentlich falsch und lieferte ein falsch-positives Ergebnis (in etwa 1,5 Prozent der Fälle), das wäre aber zu verschmerzen.

          • Hey,

            ich habe mir jetzt mal die im frühen November veröfentlichten Zahlen angesehen des Massachusetts Institute of Technology, kurz MIT. Asymtomatische Patienten werden mit einer 83.2%-igen Quote erkannt, was schon ein erstaunlicher Wert ist. Die 98,5% Trefferquote sind die Teilnehmer, bei denen Covid 19 schon diagnostiziert wurde, ich spekuliere mal und vermute, dass einige Teilnehmer, auch die Daten geliefert haben um so eine AI überhaupt erst einmal anzufüttern. Die durchschnittliche Trefferquote liegt bei 94,2%. Auch ist die technische Qualität der Aufnahme entscheidend, nicht mit allen Geräten ist dies möglich. Bei Asymptomatischen, wird die Krankheit früher/überhaupt erkannt, jedoch nicht früh genug um den kompletten Zeitraum in dem ein Infizierter die Krankheit übertragt abzudecken. Es ist auch nicht das einzige Projekt, im Zusammenhang mit akkustischer Krankheitserkennung, die EU hatte, mal zur Abwechslung schnell, Gelder zur Forschung bereitgestellt. Unter anderem ist über die CORDIS Plattform, das EAR-Project entstanden, der Universität Cambridge. Ich finde den Ansatz gut, und es ist auch richtig, dass man diesem folgt, aber es wird trotzdem noch ein wenig dauern, bis dieses verlässlich genutzt werden kann. Das ist ähnlich wie, wenn eine KI ein Auto steuert, zu 99% fehlerfrei, was vorallem die häufigsten Situationen abdeckt, bei ausergewöhnlichen Situationen, ist die Anzahl der Möglichkeiten, die auftreten könnten, um ein vielfaches höher. Der Mensch besitzt ein Talent, kreativ neue Situationen zB. im Straßenverkehr zu erkennen, die Möglichkeit sich blitzschnell an etwas neues Anzupassen, diese Eigenschaft, ist mitunter eine der größten Stärken die wir überhaupt besitzen und wir kennen nichts Vergleichbares. Deswegen muss der Mensch, die letzte Kontrollinstanz sein, und die KI assistiert uns. Was bedeutet, dass trotzdem eine große Menge an Menschen aktiv die Ergebnisse der App beurteilen müssten. Wir Menschen sind effizienter als die aktuelle Version der App, und die Erkennung ist noch nicht verlässlich genug um diese heute zu nutzen, sie würde mehr Chaos verursachen, als nutzen, noch. Wenn die AI weit genug ist, ist dies mit Sicherheit ein brilliante Ergänzung, mehr aber auch nicht, und diese Errungenschaft wird uns nicht vorenthalten bleiben, wenn es möglich ist diese zu nutzen.

  8. Das ist leider die bittere Realität.

    Die die diese Krise ausbaden müssen haben keine Zeit für solche dumme Theorien wie sie am Mittwoch zu sehen/hören waren, denn diese Leute arbeiten im Krankenhaus etc. am Limit, weil es einige nicht verstehen, was es heißt, andere zu schützen durch das eigene Verhalten.

    Ich drück die Daumen das das Ganze gut endet.

  9. Das tut mir sehr leid.. Ich wünsche ihr alles Gute und das sie schnell wieder auf die Beine kommt! Ich habe auch von Tag zu Tag Angst, das ich oder einer aus meiner Familie sich ansteckt. Mein Papa ist über 60 und hat ebenfalls Asthma + eine OP hinter sich.. Hoffen wir das beste. Ich drücke die Daumen!

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