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Der Weltkonzern Tesla kommt ins beschauliche Grünheide. Anwohner des Brandenburger Örtchens schwanken zwischen Hoffnung, Sorge und Wut. Währenddessen versucht die deutsche Bürokratie, mit der berühmten „Tesla- Geschwindigkeit“ mitzuhalten. Das rbb Fernsehen zeigt die großen Ereignisse und die kleinen Momente vor Ort. Politische Entscheidungsträger kommen genauso zu Wort wie „ganz normale“ Anwohner. Die Sendung erzählt abwechselnd die Chronik der Tesla-Ansiedlung und die Schicksale der Menschen im Ort.

Super spannende Doku über den ganzen Prozess, der in Brandenburg rund um Teslas Gigafactory stattfand und immer noch stattfindet. Die Doku versucht dabei, so neutral wie möglich zu sein und lässt quasi beide Seiten zu Wort kommen. Wer sich für die Sache interessiert, wird viel Spaß an dieser Doku haben, also schaut mal rein!

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7 KOMMENTARE

  1. Ich kann den Hype um die Person Elon Musk nicht wirklich nachvollziehen und bekomme Gänsehaut wenn ich um Minute 26 die Cringe People in dem Video sehe und höre. Als wäre er eine Art Übermensch. Vollkommen übertrieben.
    Er alleine kann nicht die Welt verändern. Die Personen die wirklich großes vollbringen tun dies in seinem Schatten während er was von einer 120h Arbeitswoche erzählt, Amber Heard bumst und sich bescheuerte Namen für seine Drölf Kinder ausdenkt.
    Nichts desto trotz ist die Elektromobilität ein Bestandteil der Energiewende und daher bin ich froh das wir den Marktführer nach Deutschland locken konnten.
    Jede Technologie trägt einen ökologischen Rucksack, das lässt sich nicht leugnen, doch Elon Musks Vision eines für jedermann erschwinglichen Elektroautos wird in naher Zukunft nur mit dem Weg den er eingeschlagen hat Realität. Sein nachhaltiger Ansatz ist richtig, muss aber jederzeit kritisch auf ihren Erfolg hin überprüft werden sonst gewinnen wir bei der Unternehmung zu wenig.
    Ich bin gespannt wie sich das ganze Projekt entwickelt aber wir dürfen nicht vergessen das die E-Mobilität nur ein Puzzlestück in der Bewältigung der Energiewende ist.

  2. Ich frage mich so ganz grundsätzlich, was Elon Musk nach Deutschland treibt. Selbst wenn wir uns auf Europa beschränken, so könnte er so ziemlich an jedem anderen Ort günstiger produzieren. Ich erinnere an die grandios gescheiterten Versuche, ITler und sonstige Hochqualifizierte ins Land zu locken.

    Abgesehen von eher irrationalen Erklärungsversuchen sehe ich eigentlich nur drei Argumente für diesen Standort:
    a) Musk will ganz bewusst den führenden deutschen Autobauern vor die Haustür kacken.
    b) Er wird durch völlig überzogene Subventionen und Vergünstigungen angelockt.
    c) Er glaubt, dass – gefördert durch die Regierung – in Deutschland der Elektrohype ausbricht.

    Ich sehe so ein wenig Gefahr, dass die Elektrobegeisterung gerade genug anhält, um unsere eigene Autoindustrie, insbesondere die Zulieferer, platt zu machen, und dann, je mehr Stromer auf die Straße kommen, sich die Nachteile herauskristallisieren und die Blase platzt. Dann ist Musk wieder weg, die Arbeitsplätze sind wieder weg, und die geflossenen Subventionen sind auch weg.

    Das muss nicht so kommen. Und eigentlich traue ich Musk so ein Kalkül auch nicht zu, wenn ich sehe, mit welchem Herzblut er SpaceX aufgebaut hat. Ich glaube, der will wirklich was richtig machen. Aber ich sehe halt auch, dass die Elektromobilität Grenzen hat, insbesondere da wir für die Ladeinfrastruktur praktisch das ganze Land aufbuddeln und neu verkabeln müssten. (Immerhin, vielleicht könnten wir bei der Gelegenheit ja auch gleich mal die Kupferkabel durch Glasfaser ersetzen!) Wer soll das machen? Unser Staat begreift das ja nicht als eigene Aufgabe, sondern hat das schon bei der Kommunikation an Private delegiert. Und selbst wenn es beim Strom anders wäre: Glaubt jemand, unser Staat wäre in der Lage, halbwegs koordiniert und schnell jedes existierende Wohngrundstück mit dickeren Stromkabeln zu versorgen? Oder soll die Elektromobilität auf Grundstückseigentümer beschränkt bleiben, die sich Starkstromanschlüsse leisten können und wollen? Bitte: ich rede hier nicht von einer Wallbox. Ich rede vom Mietshaus mit 20 Wallboxen, wo nach der dritten die Sicherung rausfliegt. Ich rede von Anwohnerstraßen, wo die Stromkabel in den 60ern verlegt wurden, die durchbrutzeln, sobald zwei, drei Anwohner gleichzeitig Strom aus einer Wallbox ziehen wollen.

    Ich wünsche mir, dass unser Land das hinkriegt. Stromer fahren macht Spaß! Aber es ist ein Projekt, das finanziell vermutlich die Zuwanderung in den Schatten stellt. Und wir alle wissen, wie gut Großprojekte wie BER oder Stuttgart 21 hierzulande laufen. Ich muss leider skeptisch bleiben.

  3. Verstehe nicht, warum viele hier über den „bösen Ami-Ausbeuterkonzern“ schimpfen. Wenn VW, Daimler, BMW etc. in Sachen Elektromobilität nicht geschlafen hätten, könnte das deren Gigafactory sein

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