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Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat grünes Licht gegeben, um Breakdance an den Olympischen Spielen 2024 ins Programm aufzunehmen. Präsident Thomas Bach erklärt die Beweggründe wie folgt: „Wir haben die klare Priorität, Sportarten aufzunehmen, die bei jüngeren Generationen populär sind.“ (Via)

Bleibt wie immer die Frage: Warum dann kein eSports, liebe alte Herren vom IOC?



10 KOMMENTARE

  1. Woher kommt denn nur diese Idee, eSports olympisch zu machen?
    Es sollte eine größere Anerkennung bekommen und gerade in Deutschland mehr gefördert werden.
    Es wird mit Sicherheit irgendwann ein großes eSports Turnier, mit verschiedenen Spielen, an mehreren Tagen geben welches ähnlich aufgebaut ist.

  2. Wie immer hinkt man auch hier gut 20-30 Jahre dem Zeitgeist hinterher. Alle jungen Leute stehen ja so voll auf Breakdance heutzutage.

  3. Weil sie Olympischen Spiele sich eben auf körperliche Sportarten fokussieren sollen. Natürlich gibt es dort auch in der Vergangenheit “schwarze Schafe” die sich ohne körperliche Anstrengung zu Olympia geschafft haben aber auf dem Papier ist Olympia eben ein körperlicher Wettbewerb.

    Ich bin komplett für eine Anerkennung des E-Sports als Sport und offizielle Förderung der Sache aber E-Sport bei Olympia zu fordern mach einfach keinen wirklich Sinn. Warum sollte man das überhaupt wollen? Mit dem Olympischen Gedanken hat E-Sport leider wenig zu tun.

    Und selbst wenn: was bedeutet “e-Sport bei Olympia” überhaupt? Welches Spiel sollte man spielen? Ein Spiel hat normalerweise nicht wirklich konstante Regeln, selbst ein Patch kann als Regeländerung des Spiels gesehen werden. Die Spiele werden von Publishern und Entwicklern kontrolliert und sind damit nur ein Werkzeug zum Geld machen, etwas das ein olympischer Sport theoretisch nicht sein soll.

    Und jetzt kommt mit nicht mit irgendwelchen Argumenten in denen man den Kalorienverbrauch oder sonstiges bei Profi Gamern gemessen hat.

    • sehe ich auch so
      Gerade der Punkt Vergleichbarkeit und welche Spiele würde mich bei dem Thema stören
      Es müsste eine Art „neutrales Spiel“ geben, aber das ist von der Idee her schon quatsch.

      Wenn dann aber zu den Olympischen Spielen immer das gerade mal aktuelle FOTM Spiel gezockt werden würde, fände ich das auch albern.

    • Das „welche Spiele“ Thema ist auch so ne Sache… Wer soll sowas entscheiden? LoL aber kein Dota? CS aber kein Valorant? Konami bezahlt uns 50mios also wird Pro Evolution Soccer statt Fifa aufgenommen.
      Zum Schluss schafft es dann irgend ein Hype Game was kurz vorher mega war in das Roster und ist bis zum Start der Spiele eigentlich schon wieder tot. Fall Guys wird olympisch! Wer will denn sowas sehen?

    • Also das es ein körperlicher Wettstreit sein muss find ich ein bisschen Steinzeit!
      Wir kloppen uns halt nicht mehr und ein Wettstreit der mit dem Kopf bzw. Strategie, Reflexe und Teamwork bestritten wird ist für die heutige Zeit angemessen. Natürlich kann ich verstehen das Menschen sich schwer tuen mit Veränderungen, aber die ersten Olympischen Spiele waren eine religiöse Huldigung an Zeus. LOL
      Und die neuen Spiele: Als „Treffen der Jugend der Welt“ sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen. Das funktioniert auch mit E-Sports.
      Und zu der kommerziellen Sache, ihr meint doch nicht das mit den aktuellen Spielen nicht irgendwelche Leute nen ordentlichen Reibach machen.

  4. Ich will die Leistung der jeweiligen Leute wirklich nicht schmälern (und den Spaß schon gar nicht!), aber bin ich der einzige, der diese „Punkt-basierten“-Sportarten irgendwie dämlich findet? Also Sportarten, in denen eine Jury über deine Leistung entscheidet und nicht irgendein objektiv vergleichbarer Wert?
    Als Laie verstehe ich sofort, warum Sprinter A besser war als Sprinter B…weil A zwei Hundertstelsekunden schneller gelaufen war. Aber beim Breakdance? Synchron-Turmsprung? Und was weiß ich nicht noch?

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