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Ich habe vor, mir einen 3D Drucker zu kaufen und damit tolle Projekte umzusetzen. Leider habe ich bisher noch absolut keinen Plan davon. Zum Glück habe ich in meinem Umfeld eine Menge Leute, die richtig Ahnung davon haben und mir dabei helfen werden, die ganze Sache zu lernen.

Heute in der ersten Folge geht es darum, sich einmal umzuschauen, was es überhaupt für 3D-Drucker gibt und welches für mich evtl. das richtige Modell sein könnte.

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6 KOMMENTARE

  1. Hi Steve,

    Bin selber seit Ende 2017 im 3d-Drucker Game.
    Seitdem hat sich einiges (!) getan. Der Hype um 3D Drucker hat sich auch auf Anzahl der Hersteller, Entwicklungen etc. ausgewirkt. Die günstigen Resin Drucker sind auf genau diesen Hype zurückzuführen.

    Aktuell besitze ich den Prusa Mk3s+ (stark Modifiziert mit Bear Upgrade, Bondtech Extruder und Gehäuse), eine Prusa Mini+ (Eenfalls mit Bondtech Upgrade) sowie einen Elegoo Mars SLA Drucker (welchen ich aber bald gegen einen Anycubic Mono X austauschen werde)

    Angefangen habe ich mit den Anycubic i3 Mega. Mit dem war ich zwar anfangs zufrieden, allerdings war die Qualität der Drucke zunehmend nicht zufriedenstellend. Außerdem durchaus ein Problem: Die Lautstärke der Schrittmotoren. In nem anderen Raum, klar weniger ein Problem, aber direkt neben einem laufend, eher nicht so spektakulär. Support aus China ist auch nicht spektakulär, und er war mehr auseinander genommen als am laufen.

    Nach knapp 1,5 Jahren bin ich dann auf den Platzhirsch in der „Hobby“ 3D Druck Szene umgestiegen: Prusa MK3 (mittlerweile MK3s+). Vorteile ganz klar:
    Markenteile (kein Biliger China Schrott)
    Eigene Slicer Software (Prusa Slic3r) für den Druck
    Aktive Entwicklung neuer Features
    24/7 Support via Web
    Aktive Forks drumherum (Darf es auch etwas mehr Stabilität sein -> „Prusa Bear Upgrade“ )
    Weitreichend „Professionelle“ Upgrades (Gerade im Hotend Bereich für Bessere /spezieller Anwendungsgebiete-> „Bondtech“,“Slice Engineering „)

    Zu den Preisen:
    MK3s+ als DIY zusammenbau Kit: ~750€ (Fertig für 999€)
    Mini+ als DIY zusammenbau Kit: 379€ (Fertig für 419€)

    Generell würde ich zum Kit raten, da man den Drucker früher oder später auf jeden Fall mal auseinander nehmen muss, und dann weiß man schon generell wie. Auch davor darf man sich nicht fürchten. Es wird Probleme geben. Das bringt das Hobby eben auch mit sich. Gleichzeitig „ist“ das aber auch das Hobby, mit dem Basteln drum herum.

    In deinem Fall, gerade als Einsteiger, ist wahrscheinlich der Prusa Mini+ zu empfehlen. So „Mini“ ist er nicht, schnell zusammengebaut und hat für mich das beste „Einsteigererlebnis“.

  2. Ich hab im Dezember mit dem 3D-Druck angefangen. Es ist ein QIDI X-Plus bei Banggood aus dem Angebot geworden.
    Der Drucker hat ein eigenes Gehäuse und läuft direkt nach dem Auspacken ohne Probleme.
    Einige Verbesserungen für den Drucker habe ich schon selbst gedruckt und laute Teile wie z.B. Lüfter ausgetauscht, dass gehört meiner kurzen Erfahrung nach allerdings zur „3D-Printer-Experience“.

    Kann nur empfehlen mit 1-2 Materialien zum Üben anzufangen und Erfahrung zu sammeln.
    Drucken, drucken, drucken und stetig lernen was es zu beachten/verbessern gibt.

    Link zum Test:
    https://drucktipps3d.de/qidi-x-plus/

  3. Bin vor ca. einem Jahr in das Thema eingestiegen . Aus meiner Anfänger-Sichtweise kann ich dir folgende Dinge sagen:

    1. Wenn du an der Technik interessiert bist und keine Angst vor dem Basteln hast: Ender 3 V2 (Riesige Community dahinter wenn mal Fragen oder Probleme sind).

    2. Wenn es OotB tun soll: Prusa i3 Mk3 (Tschechischer Hersteller)

    3. Egal wo du kaufst, Ebay, Amazon, Wurstegal, schau das Artikelstandort Deutschland ist.

    4. Ein Drucker ist gut, wissen wie man aber Objekte erstellt ist ebenfalls wichtig. Thingiverse ist zwar toll aber irgendwann juckt es einen doch schon selbst etwas machen zu können. Fusion 360 (in Privatlizenz immer noch Frei) ist da ein Blick definitiv wert.

    5. Da bei dir ein Stöpsel frei rumläuft, überlege dir ein eigenes Case für den Drucker zu bauen. Google > ikea lack printer enclosure

    3D Druck ist schon ein Tolles Thema, unendlich Stunden voller Spass und Spannung, erwarte nie zuviel und du wirst immer überrascht 🙂

  4. Moin Steve,
    So wie du habe ich mich vor ein paar Jahren auch gefühlt. Als Student hat bei mir das Budget auch noch eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Zuerst habe ich mir Sachen wie den Anet A8 angeschaut (gibts zu hauf auf ebay), von diesen aber relativ schnell wieder Abstand genommen als mir klar wurde, dass die zum Teil billigen verbauten Teile (Mosfets) ein erhebliches Brandrisiko mit sich bringen.
    Ich bin dann letztendlich beim Ender 3 von Creality gelandet, der war damals ganz frisch auf dem Markt (habe ihn auf Gearbest.com aus China geholt, dazu später mehr) und hat sich jetzt im Laufe der Jahre als der wohl Beste Einsteigerdrucker herausgestellt. Was ihn auszeichnet sind auf jeden Fall die sehr guten Ergebnisse straight out of the box, und die Größe des Druckbettes was die auf jeden Fall viele Möglichkeiten eröffnet. Darüber hinaus bietet er hier und da noch Potenzial durch kleine Basteleien die Druckqualität und Geschwindigkeit weiter zu erhöhen. Grade dieses Basteln und am Drucker schrauben wirst du dir aneignen müssen wenn du dir so ein Teil zulegst, zu wissen an welchen Stellschrauben du drehen musst um Problem X oder Y zu lösen ist essenziell um auf dauer Erfolg und auch Spaß mit der ganzen Sache zu haben. Du findest keinen Drucker, bei dem du nicht durch Finetuning der einzelnen Teile noch eine Menge rausholen kannst. Daher ist ein Drucker wie der Ender 3 auch eine perfekte Ausbildung und führt dich meiner Meinung nach sehr gut an das Hobby heran und das zu einem Preis, der das Budget nicht so strapaziert, dass nichts mehr über bleibt für Gimmicks oder Verbesserungen, ein neues Hotend etc. und nicht zuletzt auch das Filament bei dem man auch nochmal einiges an Geld lassen kann.

    Zu deiner Sorge nach der Garantie etc. kann ich nur von meinem persönlichen Erfahrungen berichten. Ich habe durch einen Fehler meinerseits nach einem der ersten Drucke einen Sticker auf dem Druckbett meines Druckers geringfügig beschädigt (war kaum zu sehen, eher zu fühlen) aber geärgert hat es mich trotzdem, so einen Makel an meinem neuen Stück Technik zu haben. Ich habe also den Support von Gearbest angeschrieben und diese haben umgehend nicht nur den von mir angefragten Sticker geschickt, sondern direkt das ganze Heatbed was einzeln gut 40€ kostet losgeschickt. Von mir bekommt der Support daher auch direkt ne 10/10, Erfahrungen bei anderen chinesischen Händlern können natürlich abweichen.

  5. Ich kann dir nur empfehlen nicht die günstigsten Drucker zu wählen. Ich habe aktuell bei mir einen „Anycubic I3 Mega“ und einen „Anycubic mega S“ stehen. Beide sind für den Anfang zwar okay, aber benötigen bischen mehr Wartung als zb ein „ender 3“.

    Auch beim Fillament sollte man nicht die günstigsten wählen. Die meisten Anbieter ab ca 25€ sind von der Qualität in Ordnung.

    Was ich dir auf jeden Fall empfehlen kann, ist ein metallenen „Extruder“ zur Förderung des Fillaments zu holen, sollte der Drucker sowas nur aus Plastik haben.

    Bin gespannt was du alles drucken wirst.
    Falls du nsch Modellen suchst, die Seite „Thingiverse“ hat kostenlose Modelle von unterschiedlicher Qualität.

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