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Da hat der Böhmermann mal wieder einen rausgehauen. Alle reden darüber. Und es wird auch echt mal Zeit, dass die entsprechenden Influencer ein bisschen Gegenwind für ihr Handeln bekommen. Pocher macht mit seinem Instagram-Format ja etwas Ähnliches, aber bei Böhmermann hat das halt eine ganz andere journalistische Qualität. Dieses Video gehört meiner Ansicht nach zum Pflichtprogramm!

Ich habe mich übrigens schon als Bremer Influencer beworben! #FeelBremen

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22 KOMMENTARE

  1. Sehr sehr sehr schönes Video vom Böhmi.

    Allerdings fürchte ich, die Leute die dieses Video erreicht und „informiert“ , sind am Ende des Tages die Leute die eh kaum so Influencern Folgen .
    Die leute die quasi dafür Sorgen das dieses Model des Influencer leben Funktioniert und das Firmen zusammenarbeit mit diesen Leuten als Lukrativ ansehen und wieso diese Menschen so viel geld für „nichts“ bekommen.
    Das sind leider auch die Leute die sowas zum großteil garnicht gucken , oder so sehr Fanboy sind das sie es als „neid“ ansehen.

    Hab grade mal auf ein paar der Insta seiten geguckt, spannend was da grade in den Kommentaren abgeht.
    Das ganze wird aber nur 1 vlt 2 Wochen anhalten, dann ist es allen wieder egal und die Aufmerksamkeit zieht zum nächsten Thema weiter und alles geht seinen gewohnten gang.

    leider …

  2. Für mich irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Etwas ähnliches läuft ja mit Madeira. Angeblich wandern da die ganzen „Influencer“ nicht wegen der Steuerersparnisse aus. Aber schon komisch, dass es da Leute wie Ungespielt, iBlali, Orangemorange, Reved und Co. hinverschlägt. Natürlich ist hier die Idee Steuern zu sparen! Und darüber kann man sich natürlich aufregen. Allerdings wenn ich mich mal in deren Lage versetze und einen Beruf ausübe, bei dem ich extrem viel Steuern zahle und den ich eigentlich von überall ausüben kann, würde ich zumindest anfangen viel zu reisen und um andere Kulturen intensiv kennen zu lernen. Vielleicht mal ein Jahr Spanien, Italien, Japan und die USA. Und wenn man dabei auch noch Steuern sparen kann, würde man, wenn man tief in sich hineinhorcht, wahrscheinlich auch nicht nein sagen.
    Dubai ist nun mal ein super Ort zu leben. Was hier im Beitrag so dargestellt wird, als würden die Influencer ihre Seele an einen Unrechtsstaat verkaufen und Staatspropaganda betreiben, nur um Steuern zu sparen, sehe ich nicht so. Ich denke als „Neureicher“ lebt es sich in Dubai super. Gezeigte Personen würde ich alle so einschätzen, dass sie gerne Luxusshopping betreiben, teure Autos fahren und in den größten Luxus-Appartments leben.
    Vielleicht bin ich aber auch einfach nur sehr naiv.
    PS: FU an Böhmermann für den Hannover-Diss! Bremen ist nicht schöner 😉

    • Wenn ich Steuern sparen könnte, indem ich mich nach Hinter-Tibet verziehe, wo mich eine westliche Lebensweise und schnelles Internet erwarten, hätte ich keinen Schmerz damit, Deutschland hinter mir zu lassen.

      Gut, für mich persönlich kommt das eh nicht in Frage, weil man eben mit deutscher Juristenausbildung nicht so flexibel ist wie ein Ingenieur oder EDVler o.ä. Aber nachdem ich vor einigen Tagen wieder mal meinen Steuerbescheid bekommen habe, wäre es jedenfalls nicht die tiefe Verbundenheit mit unserem Staat, die mich hier halten würde. Und auch keine Reue, dass dem Staat zukünftig rund 50 Cent von jedem von mir verdienten Euro entgehen würden.

      Eine völlig andere Frage ist die Gewissensfrage, ob man in einem Staat leben will, in dem Menschenrechte von Herkunft, Aussehen, Geschlecht oder – schlimmer noch – Inhalt des Geldbeutels abhängig sind. Und dabei geht es mir nicht um die aktuelle Politik dieses Landes; trotz allem, was hier falsch läuft, haben wir immer noch Freiheiten, Gleichberechtigung und Menschenwürde, die weltweit ihresgleichen suchen. Deshalb: Egal, wie gut es mir in Dubai ginge, zu wissen, dass derjenige, der meine Dreckwäsche wäscht, quasi ein Sklave ist, wäre schon eine ziemlich große Hypothek.

    • Oh buh freaking huh, cry me a river ey. Oh nein, die armen Youtube Millionäre müssen extrem viel Steuern bezahlen, da kann ich ja schon verstehen, dass die der Gesellschaft hier den FU FInger zeigen und sich bei erstbester Gelegenheit verpissen. Sollen die doch Schulen oder Straßen oder Krankenhäuser von irgendwas bauen, aber nicht von MEINEM Youtube Money. Solidarität und Leave no one behinder schön und gut, aber bei MEINEN Steuern hört der Spaß auf.

      Ich erzähle mal was, weil wir hier so schön anonym sind. Ich habe im letzten Jahr mit Boni weit mehr als 100k Steuern bezahlt. Denkst du nicht, ich hätte mir davon irgendwas schönes kaufen können? Aber ich bin als Migrant im Grundschulalter in dieses Land gekommen. Ich konnte hier nicht nur in Sicherheit leben, ich konnte kostenlos zur Schule, zur Uni, das studieren worauf ich Lust hatte, das mir diesen Verdienst überhaupt erst ermöglicht hat. Ich würde mich vor mir selbst ekeln, wenn ich wegen ein paar mickriger Euros dieses Land und vor allem diese Gesellschaft verraten würde. Und dieses Land ist auf Steuern angewiesen, jetzt mehr den je. Jeder, der auf Kosten der Gesellschaft Steuern optimiert, kriegt für mich nicht nur kein Verständnis, sondern Verachtung.

      PS: Und das ist übrigens der Unterschied zwischen einem echten Patrioten und kinki aka „ich hätte kein Problem damit auf Deutschland zu scheissen, solang die gutes Internet haben“. 😉

      • PPS: Typo im vorletzten Satz „kriegt von mir“ + für dieses „Problem“ haben Staaten wie die USA eine ganz einfache Lösung: willst du Staatsbürger sein, hast du deine Steuern in den USA zu zahlen. Scheissegal wo du lebst und ob du da auch steuerpflichtig bist. Tust du das nicht, verlierst du die Staatsbürgerschaft. Du musst auch an deinem neuen Wohnort steuern zahlen? Das ist dein fucking Problem. Jeder Amerikaner hat sein Einkommen in den USA zu versteuern. Das würde ich mir auch für Deutschland wünschen und dann will ich sehen, wer groß die Klappe aufmacht und meint er könne auf Deutschland verzichten (und die dürfn dann auch gerne wegbleiben).

      • Es ist ein Unterschied zwischen „Deutschland hinter mir lassen“ und „auf Deutschland scheißen“, insbesondere da letzteres eine eher theoretische Möglichkeit ist. Deutschland – jedes Land – ist mehr als ein Fleck auf der Landkarte, es ist die Summe seiner Gesellschaft, seiner Kultur, seiner Errungenschaften, seines Rechtssystems. Auch wenn unsere Momentane Politik fürn Arsch ist, fällt mir kein Land ein, in dem ich lieber wohnen würde.

        Wenn du nur denjenigen als Patrioten gelten lässt, der sein Land liebt, obwohl es scheiße ist, dann werde ich darüber nicht streiten. Aber Auswandern mit Verrat gleichzusetzen, dem kann ich nicht zustimmen. Insbesondere weil es argumentativ Türen öffnet, die zu nichts führen. So könnte ich beispielsweise dagegenhalten, dass Steuern – zumindest in dieser Höhe – Raub sind. Wie kann es also Verrat sein, vor einem Räuber zu flüchten? Du siehst, das führt uns nicht weiter.

        Du weißt sicher, dass Deutschland ein Auswandererland ist, wenn man die „Flüchtlinge“ abzieht; auf gesetzlichem Wege wandern jedes Jahr mehr Deutsche aus als Ausländer ein. Viele davon werden finanzielle Gründe haben. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die sich mehr als einmal wehmütig umdrehen, und einige würden bei entsprechenden Rahmenbedingungen sicher auch zurückkehren. Willst du denen absprechen, Patrioten zu sein? Was ist mit z. B. Exiliranern, die auf politische Veränderungen hoffen, um zurückkehren zu können? Keine Patrioten?

        • Ja könntest du, wäre halt Schwachsinn. Aber natürlich könntest du behaupten, dass Steuern Raub sind. Ich könnte auch behaupten, dass Deutschland keinen Friedensvertrag hat und deshalb nicht souverän ist. Inwiefern bringt uns die Wiederholung dummer Verschwörungstheorien und Hirngespinste von ungebildeten Menschen weiter? Klar führt uns das nicht weiter, wenn man Schwachsinn behauptet.

          Die Argumentation ist doch völlig evident: eine Gesellschaft braucht Steuern, um zu funktionieren, insbesondere ein Sozialstaat. Wer die Vorteile dieses Landes, die durch Steuern finanziert sind, abgreift und sich dann verpisst, sobald er seinen Teil beitragen soll, ist für mich asozial und klar, auch ein Verräter. Da gibts für mich 0 Gegenargumentation. Ich würde auch Steuern von 90% zahlen, so wie der Spitzensteuersatz in den USA in den 50er auch war.

          Und wie gesagt, die „Auswanderer“ würde ich ganz einfach mit einer an die Staatsbürgerschaft gekoppelten Steuerpflicht treffen. Wenn ihnen ihr mickriges Geld wichtiger ist als ihr Land, können sie sich für immer verpissen und gehören nicht mehr zu diesem Staat. Win/Win. Was das Iran Beispiel soll verstehe ich nicht. Der Iran ist ein protofaschistischer Unrechtsstaat. Natürlich ist es berechtigt den zu verlassen. Deutschland ist ein paradiesischer Rechtsstaat und geldgier ist natürlich kein Grund dieses Land zu verlassen. Wie gesagt, wer das aus dem Grund tun will, braucht von mir aus nicht zurückkommen.

          • Ich will über die Angemessenheit verschiedener Steuersätze nicht diskutieren, da treffen zwei unterschiedliche Grundansichten aufeinander, freiheitlich und sozialistisch. Wir sind da unterschiedlicher Meinung. Punkt!

            Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das mit der Aberkennung der Staatsbürgerschaft nicht so leicht ist, wie du dir das vorstellst. Der wichtigste Punkt hier ist, dass Staatenlosigkeit vermieden werden muss. Darüber gibts ein UN-Übereinkommen. Überdies ziehen viele Leute aus rein beruflichen Gründen ins Ausland, vielleicht sogar auf Geheiß ihres deutschen Arbeitgebers, denen kannst du ihren Patriotismus ja nicht pauschal absprechen.

            Und zum Iran: Das mit dem Unrecht ist so eine Sache. Frag doch mal im islamischen Rechtsgebiet deiner Wahl nach, ob es Recht ist, dass Frauen Haut zeigen dürfen, dass Juden genauso viel wert sind wie Moslems, oder dass Gesetze von Menschen, nicht von Gott, erlassen werden. Der Iran hält von unserem Rechtssystem genauso wenig wie wir von dessen. Anderes Beispiel: USA unter Trump vs. USA unter Obama. Machst du Afroamerikanern, Moslems oder sonstigen Minderheiten einen Vorwurf, wenn sie vor Trump flüchten?

            Alles nicht so einfach und nicht so schwarz/weiß …

          • kinki, das hat nichts mit freiheitlich zu tun. Ich bin FDP Mitglied seit 10 Jahren und bin so liberal oder auch „wirtschaftsliberal“ wie es nur geht. Es geht hier schlichtweg um gesellschaftliche Solidarität, die auch für einen Liberalen ein Kernpunkt jeder Politik ist. Auch ein Liberaler kennt und versteht den Wert eines funktionierenden Sozialstaates. Verwechsle bitte nicht liberal mit libertär.

            Die juristischen Hürden zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft sind mir als Juristen durchaus bewusst. Es sind aber alles Strohmänner, die in typischer Manier verbergen sollen, dass die Konsequenz einfach nicht gewollt ist. Ansonsten steht der Änderung rechtlich nichts im Wege, wie gesagt die USA praktizieren das als demokratischer Rechtsstaat genau so.

            Und natürlich ist es so einfach. Was soll bitte dieser Relativismus, gerade von Dir? Das ist eigentlich eine Technik der extremen Linken. Nur weil es fanatische Islamisten gibt, macht das deren Position doch nicht gleichwertig zu einer humanistisch liberalen Position. Es sind doch nicht alle Ansichten gleichwertig und stehen gleichberechtigt nebeneinander. Entweder du stehst in der Tradition des westlichen Humanismus, dann gibt es eindeutig ein Richtig und ein Falsch. Oder Du bist Kulturrelativist, dann bist du aber irgendwie politisch in der GANZ falschen Ecke gelandet.

          • Es geht um die alte Grundsatzfrage, ob Bürger oder Staat Inhaber aller Rechte ist. Wenns der Bürger ist, kann ich es als Raub bezeichnen, wenn er mir mehr als unbedingt nötig wegnimmt. Wenn der Staat ist, muss ich dankbar sein für die 20%, die er mir übriglässt. Nichts gegen einen angemessenen Sozialstaat, aber gegen einen überbordenden Sozialstaat und vorallem gegen gleichmacherische Umverteilung.

            Die USA bürgern ihre Staatsbürger aus, wenn die im Ausland wohnen? OK, man lernt nie aus.

            Keine Frage, aus verständiger Sicht verbietet sich ein Vergleich von Iran und Deutschland. Aber aus liberaler Sicht muss sich genauso verbieten, die Freizügigkeit des Bürgers mit der Drohung des Entzugs der Staatsangehörigkeit einzuschränken. Wenn du die Frage nach richtig oder falsch stellst, wäre das eindeutig falsch. Das Volk im Land festzuhalten – gleich mit welchen Mitteln – ist nämlich auch eher eine Technik der extremen Linken!

  3. Ich habe bis heute nicht verstanden, wie diese Influencing eigentlich funktionieren kann. Ich abonniere Kanäle, auf denen es um meine Hobbies und meine Interessen geht, aber ich kann nicht nachvollziehen, wie man ticken muss, um eine Bibi zu abonnieren (sorry, ist der einzige Name, der mir zu dem Thema einfällt!). Ist das so ein Generationending? Bin ich zu alt dafür? Nicht intelligent/blöd genug?!

    Dubai ist schnell abgehandelt: Der einzige Unterschied zwischen Dubai und jedem beliebigen islamischen Shithole (Menschenrechte, Frauenrechte usw.) ist, dass Dubai Geld as fuck hat. Der Scheich veranstaltet einen Spagat zwischen einer westlichen Fassade und Mittelalter hinter selbiger Fassade. Ich schätze, als Urlauber oder Influencer kann man es erfolgreich vermeiden, hinter die Fassade zu blicken. Aber es ist Heuchelei.

    • Ganz einfach. Intelligenz (IQ) ist einigermaßen Normalverteilt (Gauß). Gut, IQ ist nicht das beste Maß aber gerade das einzige was jeder kennt. 2 Sigma ist also ziemlich Intelligent, 1 Sigma (13.5%) ist so einigermaßen Intelligent und naja, der große Peak ist (86.5%) ist halt auf dem Niveau, der sich zu Schmink und Macho Influencern hingezogen fühlt. Mit Content für das Anspruchsvolle Volk machst du nicht wirklich Geld.

    • Das hab ich mich auch schon oft gefragt.

      Ich hab mit jeder Sekunde, der ich diesen Leuten zuschauen, das Gefühl, dass mir etliche Hirnzellen wegsterben.

  4. Immer wenn ich sowas sehe frage ich mich, wer schaut sich solche Leute an und finanziert denen Ihr Leben?
    Mir eigentlich total egal ob die in Dubai oder Wuppertal leben, …ich frag mich nur warum?
    Was soll das darstellen? Warum nehmen sich Kids und Teens solche Typen zum Vorbild und huldigen denen auf irgendwelchen sozial media? Packen denen ihr Taschengeld oder das der Eltern hin… einfach nur irre diese Welt.

  5. Ich war schon ein paar mal in Urlaub, das ist für ein paar Tage ganz schön, leben will man da aber nicht.
    Ansonsten erzählt er eigentlich nichts neues, bin ich von Böhmermann besseres gewohnt.

  6. Leider wird sich durch sowas nichts ändern. Die Welt ist einfach so schnelllebig geworden und morgen haben es doch 99% wieder vergessen oder die influenzer haben ganz dolle Entschuldigung gesagt und es ist sofort alles verziehen. Zusätzlich erreichst du damit nicht die Leute die die influenzer finanzieren… 10-18 jährige Mädchen (die Jungs finanzieren eher den Abschaum wie Montanablack).

  7. kann das schon verstehen das man in ein freies Land wie Dubai geht… hier in der Diktatur Deutschland ist halt schon schwer zu leben…

    /ironie

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