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As COVID-19 continues to spread, John Oliver discusses what could cause the next pandemic, what we can do to avoid it, and why you shouldn’t kiss pigs.

Wie üblich ein grandioser Beitrag von John Oliver: Er geht darin den Ursachen der Corona-Pandemie auf den Grund und gelangt zu der Erkenntnis, dass es der Tatsache geschuldet ist, dass der Mensch immer weiter in die Natur vordringt und Tieren Lebensräume entzieht. Warum das der Grund für weitere Pandemien sein kann und warum das so verheerend ist, erfahrt Ihr diesem äußerst lehrreichen Video. Schaut unbedingt mal rein!

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4 KOMMENTARE

  1. Den Teil mit dem Vordringen in den Lebensraum muss ich irgendwie verpasst haben. Oder meinst du die Geschichte mit der Bathöhle?

    Ich habe das so verstanden, dass die Hauptgefahr von Orten ausgeht, wo Mensch und Tier – insbesondere verschiedene Tierarten – dicht zusammenkommen, und da fallen mir tatsächlich als erstes diese asiatischen Märkte ein, wo lebende Insekten pfundweise verkauft werden, gleich neben den Hunden und Schlangen, die ebenfalls portionsweise zu erwerben sind. Nichts gegen die Geschmäcker der Asiaten; wenn die hygienischen Zustände ansatzweise unseren entsprechen würden, hätte ich damit kein Problem.

    Und das ist – denke ich – auch der maßgebliche Unterschied zu Mitteleuropa, hier werden die Rinder und Schweine dermaßen mit Antibiotika vollgepumpt, dass sich der Konsument gleich den Apothekerbesuch sparen kann. Wenn man sich hierzulande einen wirklich gefährlichen Keim einfangen will, sollte man eher durch die Lüftungsanlage eines beliebigen Krankenhauses kriechen!

    Ich erinnere nochmals an den Film Contagion und empfehle ihn uneingeschränkt: das ist wie eine Vorschau auf die jetzige Pandemie, obwohl das Szenario dort fiktiv ist. Und was war die Ursache dort? Die falsche Fledermaus hat das falsche Schwein auf einem chinesischen Markt gefickt! Zufall?

    • Die Chinesen sind zwar Schuld an diesem Ausbruch, aber nicht zwangsläufig für die Folgen.

      Auch kann Deutschland jederzeit Ausbruchsort sein.
      Reicht schon wenn der Jäger deines Vertrauens ein Wildschwein schießt,
      das rein zufällig nen Virus in sich trägt der mutiert ist und mit dem Menschen kompatibel ist und dort schweren Schaden anrichten kann.

      Die Spanische Grippe hatte ihren Ursprungsort vermutlich in den USA
      und ist laut Wiki vermutlich von Vögeln/Pferden umgesprungen auf den Menschen.

      Theoretisch hätten Länder wie China/Indien viele Afrikanische Länder doch bei dieser Pandemie regelrecht untergehen müssen. Aber grade die sind da noch am besten davon gekommen.

      Alle samt sind Hygienische Shitholes, aber nehmen wir Indien als Beispiel.
      Hygiene ist da nach unseren Maßstäben ein Fremdwort und die haben weit mehr als 10 x so viele Einwohner wie wir.
      Wo viele nunmal auch in Ballungszentren wohnen unter extrem schlechten Bedingungen.
      Die haben am ende aber nur rund doppelt so viele Todesfälle zu beklagen wie Deutschland.
      Selbst wenn du Bedenkst das wir nen höheren Altersdurschnitt haben als die Inder relativiert sich das aufgrund der Einwohnerzahl beider Länder. Zumal wir die deutlich bessere medizinische Versorgung haben.

      Ich hab da eher unsere massiven Hygienestandarts als Problem in Verdacht

      Die Länder die langfristig Probleme mit Covid 19 haben sind Länder mit extrem hohen Hygienestandarts.

      Wir pumpen ja nicht nur unsere Tiere voll mit Antibiotika.

      Das geht bei der Lebensmittelverarbeitung weiter.
      Du musst dir nach jedem Handschlag die Hände waschen und desinfizieren.
      Was in der Praxis gar nicht möglich ist da du dir damit die gesamte Haut zerstörst.

      Produktionsräume werden mit Desinfektionsmitteln zugeballert als ob du in einem hoch sterilen OP arbeitest. Was am Ende aber dazu führen kann das die Keime Resistenzen entwickeln können.

      Die Lebensmittel selber werden dann noch so weiterverarbeitet das sie möglichst Keimfrei zum Verbraucher wandern.

      Wir selber fressen Antibiotika bei jedem Furz, so hat unser Immunsystem nicht mal die Chance was alleine zu schaffen und und und.

      Ende vom Lied ist das unser Immunsystem kaum trainiert ist, und wir schon im Urlaub im falschen Land beim Verzehr von dortigen Obst erkranken können.
      Während der Chinese lebendige Tiere essen kann, der Inder im Ganges baden kann während Müll und Leichen drin schwimmen, bleiben die dennoch verhältnismässig gesund wo wir vermutlich schon im Sterbebett liegen würden.

      Unsere Hygienestandarts sind teilweise viel zu extrem, und bei solchen Pandemien zeigt sich das wir uns damit doch nur ins eigene Fleisch schneiden.
      Es geht halt nichts über ein starkes Immunsystem.
      Natürlich brauchen wir keine Zustände wie in China.
      Aber ein dezenterer Umgang mit Desinfektion und Antibiotika würde vermutlich schon viel helfen.

      Wir müssen uns auch nichts vormachen.
      Pandemien gehören zum natürlichen Kreislauf dazu und haben einen Sinn auch wenn der uns nicht passt. Verhindern können wir das dauerhaft jedenfalls nicht.
      Selbst der Spatz von nebenan kann die nächste Seuche in sich tragen.

    • „Den Teil mit dem Vordringen in den Lebensraum muss ich irgendwie verpasst haben“

      Wahrscheinlich, denn es ging auch darum, dass der Mensch durch die Auslöschung des natürlichen Lebensraums zum Aussterben vieler Tierarten beigetragen hat, die natürliche Feinde von etwa der „white-footed mouse“ waren, die bereits als Überträger von Krankheiten identifiziert wurde.

      Vorsicht, bevor wir etwas abbauen und neu errichten und mehr Respekt gegenüber anderen Lebensformen u. a. das Reduzieren des Konsums tierischer Produkt und generell mehr Vorsicht, wie man anhand der App in Thailand sehen konnte, sollten vielleicht nicht dafür sorgen, weitere Pandemien zu verhindern, aber die Wahrscheinlichkeit deutlich zu senken.

      „[…] hier werden die Rinder und Schweine dermaßen mit Antibiotika vollgepumpt, dass sich der Konsument gleich den Apothekerbesuch sparen kann.“

      Wenn SARS-CoV-2 über eben die Rinder und Schweine übertragen worden wäre, hätte uns das hier genauso gut treffen können, denn Antibiotika sind ein Mittel gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren. Ganz im Gegenteil. Es ist sogar durchaus möglich, dass durch das Absterben der „falschen“, also gutartigen Bakterien, eben jene Tierarten noch anfälliger für Viren sind. Ein falsches Schwein gekauft und man kann die ganze Gruppe gleich schlachten und verbrennen. Ich denke aber, dass man eben durch diese Art von Tierhaltung, potenzielle Krankheitserreger schneller erkennen und ausreichend isolieren kann, sodass sich etwa die Schweinegrippe nicht so stark verbreiten konnte, wie zunächst befürchtet.

      Sicher müssen sich die Gebiete, in denen solch hochinfektiösen Krankheiten erstmals entdeckt werden und häufiger auftreten Gedanken machen, wie man Epidemie oder gar Pandemie künftig verhindern kann, aber auch wir – wo es zuletzt vielleicht nicht so viele Ausbrüche gab – müssen Mittel und Wege finden, die Ausbreitung unter den Menschen so langsam wie möglich zu gestalten. Heute reden sie alle von: „Zur Normalität zurückkehren“, dabei sollten wir weltweit den ersten Schritt zu einer neuen Normalität machen. Alles ist besser als eine Pandemie mit Lockdown ohne soziale Kontakte und Existenzängsten.

    • Cool, dass die als erstes die Märkte der bösen Ausländer einfallen. An unsere heimische Massentierhaltung mit gleichzeitiger Flutung von Millionen von tierischen Organismen mit Antibiotika und die daraus entstehende Doppelgefahr aus multiresistenten Bakterien und zoonose Viren denkst du komischerweise nicht. Wann kommt eigentlich der Zeitpunkt, an dem Du dich reflektierst und merkst, dass Deine Gedanken auffällig oft in eine bestimmte Richtung gehen?

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