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„Vater“, „Mutter“, „Muttermilch“ – Diese Begriffe sollen in einer Geburtsstation einer Uni-Klinik im britischen Brighton fortan nicht mehr genutzt werden […] Die Mitarbeiter seien demnach aufgefordert worden, Begriffe wie „Frau“, „Mutter“ oder „Muttermilch“ zu vermeiden. Statt „Frau“ solle das Wort „Person“, statt „Mutter “ solle „Geburtselternteil“ („birthing parent“) genutzt werden. Die „Muttermilch“ werde durch „Menschenmilch“ („human milk)“ ersetzt. (Via)

Ist mir gelinde gesagt total wurst. Meinungsfreiheit ist nun mal keine Einbahnstraße: Kann ja im Grunde jeder so halten, wie er möchte. Ich für meinen Teil mache dieses cringige Gender-Theater einfach nicht mehr mit. Ich lasse mir einfach nicht von einer bescheuerten Zeitgeist-Bewegung Sprache indoktrinieren. Und ob das der Sprachpolizei auf Twitter nun passt oder nicht, ist mir auch wurst!



31 KOMMENTARE

  1. https://www.dailymail.co.uk/news/article-9241217/Hospital-tells-midwives-use-terms-like-birthing-parents-human-milk.html

    Auch wenn dailymail nur einen kleinen Deut besser als Quelle ist, als der Express….

    Darin wird klar gelegt, dass man sich Gedanken darum gemacht hat, was man macht, wenn eine Transgender-Person dort gebärt… es geht nicht um die lächerlich verquere Idee alle Wort zu „entgendern“… Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass das auch nur irgendwer wirklich glaubt.

    Es geht darum, dass in England eine genetische Frau seine Hormontherapie abgebrochen hat, nachdem er einen Samenspender gefunden hat (und er bereits vor dem Gesetz als Mann galt). Er gebar ein Kind wurde aber in allen Unterlagen und allen Gesprächen, Kraft Gesetzes, als die Mutter bezeichnet. (Children Act 1989)

    Wie würdet ihr euch fühlen? Wenn ihr ein Kind gebärt, und auf Grund dieses Faktes spricht euch jeder einzelne Arzt und Bürokrat euer Geschlecht ab???

    • Soll ich dir was sagen? Heul doch…
      Muss ich jetzt gucken das kein einziges Individuum auf dieser Welt nicht mehr in seinen Gefühlen gekränkt wird?

      • Wie kann man sich bloß darüber aufregen, dass Menschen etwas tun, dass sie auf Rücksicht für andere Menschen tun….

        Nein, du MUSST generell gar nichts tun. Reicht mir schon, dass dir bewusst ist, dass du Menschen verletzen könntest. Was du machst ist ganz alleine dein Ding 🙂

        • Wie wäre es wenn wir dann einfach auf Geschlechter verzichten ? Dann kann sich auch keiner mehr gekränkt fühlen und wir sind alle nur noch super mega glücklich.

          Aber lustig das du denkst ich würde mich darüber „aufregen“. Mir ging es nur darum das man Wörter ändert für einen fucking super Special Sonderfall.

          • Man hat sich Alternativen bereit gelegt, nicht geändert.

            Kannst du nur hoffen, dass du niemals ein „super special Sonderfall“ wirst.

          • Glaub mir, ich würde mich niemals beschweren wenn ich so ein Sonderfall wäre. Es wäre mir schlicht egal und wenn du Lust hast, kannst du gerne in meinen Perso weiblich oder transgender oder was auch immer eintragen. Es wäre mir herzlich eh!

    • Tjo, meiner persönlichen Meinung nach hat man das Geschlecht mit dem man geboren wird – fertig. Die ganzen special Snowflakes die eine Sonderwurst haben wollen können diese gerne haben, aber in diesem Fall finde ich es einfach nur verrückt. Er/Sie ist nun mal die biologische Mutter. Er wird also mit seinem biologischen Geschlecht angesprochen und damit sollte man umgehen können und dies vor allem auch differenzieren können.

      Der Kompromiss wäre ja gewesen für die Schneeflocke eine Ausnahme zu machen und in ihrem Fall darum zu bitten jedes Wort auf die Genderwaage zu legen. Stattdessen sollen nun alle anderen generell eine schneeflockenkonforme Sprache nutzen.

      • Schon lustig. Alle die wegen „Genderwahnsinn“ rumheulen, bezichtigen Andere, rumzuheulen oder „Special Snowflakes“ zu sein…
        Fast schon wieder komisch.
        Akzeptiert einfach, dass Gesellschaft und Sprache sich verändern, so ist der Lauf der Dinge und „DAS WAR FRÜHER ABER ANDERS!1!“ ist kein wirklich solides Argument dagegen.

    • Könnte mit dem Natürlichen Fakt zu tun haben, das Männer einfach keine Kinder kriegen können, aber diese Natur war halt schon immer ziemlich ignorant, bezüglich der Gefühlslage von first world problems.

  2. Mein erster Gedanke war ‚Bruh, der erste der seinem Kind Vatermilch gibt wird aber bitte instant weggesperrt.‘
    Dann hab ich gekichert.
    Ist alles, was mir sagenswertes zu dem Thema einfällt.

  3. Oh no, I called the blue haired girl „she“ instead of „OfficeJetPrinter9800“.

    Das schönste an der Sache ist, mit den Leuten die sich getriggered fühlen – die gehören in die gleiche Kategorie wie die alten „Grantler“ die immer was zum „granteln“ haben. Wenn man angemotzt wird und drüber steht und quasi nur Schulter zuckend – etwas herablassend – weitergeht, weil man sich mit so nem Müll nicht beschäftigen will: Das triggered die erst richtig.

    Kurz gesagt: I don’t give a …

  4. Ich kann ja einige Formulierungen der Gendergeschichte sogar irgendwo nachvollziehen, aber bei Muttermilch hört mein Verständnis vollends auf!
    Wer soll sich denn dabei diskriminiert werden? Die Väter weil sie keine Milch geben können oder wie?
    Mit solchen Nummern zieht man alle guten Ansätze, die schon schwierig genug sind völlig ins Lächerliche!

  5. Ich empfinde das ganze nicht nur Seltsam. Das nicht wahnsinnige Züge an….. was stimmt mit dieser Welt nicht mehr. Normal ist was von der Natur aus geht ohne Menschliche Hilfe. Mann und Frau als Geschlecht. Mann und Frau können gemeinsam ein Kind Zeugen. Frau wird als Mutter bezeichnet und gibt Milch. Im Normal fall. Ja frauen können nicht immer oder nichjt alle Milch geben.

    Und ja es ist inzwischen auch Ok wenn Homosexuelle Partner Kinder bekommen. Dennoch sollte man das oben nicht vergessen oder verdrängen.

  6. Nur zur Info, bzgl deinem Satz „Meinungsfreiheit ist keine Einbahnstraße“:
    Hier in Hessen wirbt die AfD aktuell mit dem Slogan „Toleranz ist keine Einbahnstraße“.
    Wobei die wahrscheinlich auch beim Begriff „Gender-Wahnsinn“ direkt mit auf den Zug aufspringen werden^^

    • Jop, war ja klar: Wenn Du nicht bereit bist, den linken oder rechten Wahnsinn mitzugehen, gehörst Du SOFORT dem anderen politischen Spektrum an und bist direkt AfD oder Antifa.

      Lass mich bitte in Ruhe mit so nem Bullshit!

    • Hast du an dem Satz „… ist keine Einbahnstraße“ etwas auszusetzen außer der Tatsache, dass er bei der AfD Verwendung findet?

    • Am besten direkt seinen Arbeitgeber anschreiben, dass er „Hass und Hetze“ im Netz verbreitet und dadurch für das Unternehmen nicht mehr tragbar ist. Wie es aufrechte Demokraten eben so machen.

    • Es macht einen Unterschied, ob der Wandel auf natürlichem Wege geschieht oder künstlich und insbesondere von oben vorgegeben wird.

      Die wenigsten dürften gegen einen natürlichen Sprachwandel Einwände haben. Ich denke hauptsächlich an eingedeutschte oder originale Fremdworte. Handy, Computer, App … das waren mal Mobiltelefon, Rechner, Programm. Stört (fast) keinen. Da musste uns niemand vorschreiben, diese Begriffe zu verwenden. Und erst recht musste uns keiner die deutschen Begriffe verbieten.

      Was soll eigentlich mit den zahlreichen Dialekten passieren, wenn wir Neusprech-Hochdeutsch einführen? Werden die auch verboten? Im Schwäbischen findet die Diskriminierung der weiblichen Form auf der Ebene des grammatikalischen Geschlechts tatsächlich statt. Die Butter ist hier „der Buddr“. Die Cousine ist „das Bääßle“. Und diese Sprache spricht sogar unser (grüner) Ministerpräsident, der müsste von seiner Partei doch schon längst abgemahnt worden sein!

      • Es macht keine Unterschied ob sich die Sprache normal wandelt oder dazu angestoßen wird…

        Es zwingt dich keiner diese Sprache Privat zu nutzen… Es gab schon oft genug angeordnete Sprachänderung, z.B. Hochdeutsch mit der Platt nach und nach total verdrängt wurde. Die aktuellen Änderungen sind ja nur klein und manche erzeugen deswegen Probleme wo es keine gibt.

        • Kunstsprachen haben sich nie durchgesetzt. Es gab ja Versuche, z. B. Esperanto oder Volapük. Die natürliche Sprache entwickelt und wandelt sich über Generationen, einfach dadurch, dass sie von Eltern an ihre Kinder weitergegeben wird.

          Wer die Sprache kontrolliert, kontrolliert die Köpfe. Kannst du bei Orwell nachlesen. Schon deshalb muss die Sprache dem Volk gehören, nicht der Politik und erst recht nicht irgendwelchen wildgewordenen SJWs.

          Hochdeutsch ist hauptsächlich eine Schriftsprache. Die Dialekte sind noch sehr lebendig, und wenn man sich so manche Fernsehproduktionen ansieht, werden die Dialekte auch gewünscht.

          Und schließlich halte ich es nicht für eine „kleine“ Änderung, wenn Zeitungsartikel durch exzessive ****** fast unleserlich werden oder wenn Nachrichtensprecher von „Demonstrant-Würgepause-Innen“ reden. Insbesondere da besagte Sprechweise den geltenden Sprachregeln widerspricht, nach denen nunmal das generische Maskulinum benutzt wird, um beide (wegen mir auch alle) Geschlechter zu inkludieren. Auch „Radfahrende“ ist schlicht falsch, da es nur Personen bezeichnet, die jetzt gerade in diesem Moment radfehren. „180 Radfahrende kamen heute mittag im Massenspurt ins Ziel“ ist unsinnig, es sei denn, sie wären bis jetzt auf ihren Drahteseln sitzengeblieben!

          Was ist also der Unterschied? Deutsch ist richtig, Gendersprech ist falsch. Ganz einfach!

          • „Kannst du bei Orwell nachlesen.“ Ah die wissenschaftliche Relevanz von Science-Ficton-Autoren…
            sind „Sprache muss dem Volk gehören“. SJW sind doch teil des Volkes? Und Änderungen an Gesetzestexten etc. mussten noch nie von der „Gesamtheit des Volkes“ getragen werden. Sprache entwickelt sich, wenn eine Lobby genügend Traktion erhält, dass sie gesellschaftlich relevant sind. Ist nebenbei auch noch ganz Hilfreich, wenn die sich auf ethische/moralische/demokratische Grundsätze berufen können.

            Ich weiß zwar nicht wo du deinen Sprachwissenschaftlichen Exkurs herziehst, aber ein Subjekt/Nomen hat keine Zeitform.

            Seltsam, dass du keine Texte mehr lesen kannst. Vll bist du einfach nur eingefahren, und müsstest dich vll einfach nur anpassen? Sowohl meine Schüler, als auch die Menschen bei mir an der Uni haben kein Problem. Weder mit dem sprachlichen Gebrauch, noch mit dem geschriebenen Wort.

  7. Ich fürchte, dich wird es noch eher heimsuchen als mich, Steve, denn die Länder geben für ihre Beamten ja nach und nach SJW-Sprech-Leitfaden heraus. Berlin hat es definitiv, NRW bin ich mir gerade nicht sicher, aber natürlich gehts mal wieder maßgeblich von rot-grünen Regierungspartnern aus. Wie auch immer, falls dir im Rahmen deines Beamtenverhältnisses irgendwann so ein Seuchenwisch vorgelegt wird, wirst du nicht umhinkommen, zumindest in der Schule Neusprech zu nutzen. Es sei denn, du willst es riskieren, dass dich irgendeine wildgewordene SJW-Mama anschwärzt.

    Ich habs da besser, mir kann keiner vorschreiben zu gendern. Sollte jemals ein Gericht auf die Idee kommen, ist müssen von „klagender Person“ und „beklagter Person“, von Radfahrenden und ähnlichem Quatsch Gebrauch machen, würde ich es auf jeden Rechtsstreit bis zum Verfassungsgericht ankommen lassen. Wie schon in dem anderen Thread gesagt: Die Gerichte sind derzeit die letzten vernunftbegabten staatlichen Einrichtungen.

    Ach ja, natürlich hat jeder – zumindest privat – die Freiheit zu gendern, wie er/sie/es lustig ist. Ich nehme mir dann eben die Freiheit heraus, den/die/dasjenige alleine aufgrund dessen nicht für voll zu nehmen. Was natürlich Figuren wie Anne Will zugegebenermaßen schon geschafft hatten, bevor sie mit Gendersprech angefangen haben!

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