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Julian Reichelt, Chefredakteur der »Bild«-Zeitung, muss sich in einem Compliance-Verfahren innerhalb des Axel-Springer-Verlags verantworten. Rund ein halbes Dutzend Mitarbeiterinnen hatten dem Medienhaus Vorfälle aus den vergangenen Jahren angezeigt… (Via)

Dabei ist die Rede von Machtmissbrauch und der Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen – auch Nötigung und Mobbing soll Reichelt betrieben haben. Passt irgendwie in das Bild, was man von dem Mann hat. Man darf gespannt sein, wie sich der Springer-Verlag jetzt verhält: Stellt sich die „vierte Staatsgewalt“ hinter Reichelt und schreibt ggf. die Frauen und Vorwürfe runter. Oder muss Reichelt gehen?



8 KOMMENTARE

  1. Tja Julian, gegen die Mutti stänkern und den Rücktritt fordern war wohl zu viel des Guten. Da kommt die Retourkutsche direkt.

      • Halbes Jahr vor der nächsten Bundestagswahl einen Regierungskritiker zum Schweigen bringen, der zufällig Chef der größten Zeitung Deutschlands ist? Purer Zufall und gar keine Stasimethoden.

        • Reichelt einen Regierungskritiker nennen ist…gewagt.

          Die Bild ist zu einem guten Teil immer noch sehr CDU/CSU-nah. Das ist per se nichts schlechtes, eine Taz ist ja auch eher pro Linkspartei.

          Ich würde mir im Grunde zu dem Sachverhalt eine Schlagzeile auf der Titelseite der Bild wünschen – natürlich im ihr üblichen Stil. Sowas wie „GRABSCHER REICHELT – JETZT PACKEN DIE GENÖTIGTEN FRAUEN AUS!“.

  2. Ich würde ja lachen wenn er bleibt. Bild regt sich immer über alles auf, spielt alles hoch. Aber diesmal werden sie es bestimmt runter spielen. Reichert ist schließlich der Chefredakteur.

    Aber selbst wenn er geht, die Bild wird sich nicht ändern. Die bleibt wie sie ist. Absolut nutzlos.

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