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Die Rassismusdebatte in den USA ist in der TV-Sendung »Sesamstraße« angekommen. Dort soll nun jedem Kind ein positives Selbstwertgefühl vermittelt werden – durch Wissen über Melanin. (Via)

So eine Aktion finde ich gut und angemessen. Hier wird aber auch im Gegensatz zu dutzenden anderen Fällen nichts verboten, zensiert oder gecancelt. Es geht einfach nur um Aufklärung und ein positives Selbstwertgefühl. Falls Euch die Sache näher interessiert, lest mal in den Spiegel-Artikel rein, da wird die Szene ausführlicher beschrieben.

Im Grunde läuft die Sache so ab, das ein afroamerikanischer Junge und sein Vater die bekannte Figur Elmo besuchen, der dann direkt nachfragt, warum sie so eine dunkle Hautfarbe haben. Der Vater erklärt, dass dies dem Melanin im Körper zusammenhängt, welches unsere Haut-, Augen- und Haarfarbe bestimmt.

In Sachen Rassismus gerne weniger Zensur-Kreuzzüge und mehr Aufklärung wie hier in diesem Beispiel.



11 KOMMENTARE

  1. Ich frage mich wie sowas Rassismus nun verhindern soll ?

    Nehmen wir die USA als Beispiel.

    Dort sind 5 x mehr schwarze als Weiße inhaftiert während sie aber einen deutlich kleineren Bevölkerungsanteil stellen. Auf der BLM Demo sind sie raubend und plündernd durch die Straßen gezogen u.s.w.

    Nein das heißt natürlich nicht da alles so sind.
    Aber es gibt halt genug schwarze Leute in den USA die rassistische Klischees mit ihrem Verhalten fördern.

    Die USA hat da seid Jahren massive soziale Defizite und wäre besser beraten grade jungen Schwarzen mehr Perspektiven zu bieten. Die brauchen Bildung und Jobs damit dieser Teufelskreis aufhört.

    Kein Kind wird als Rassist geboren.
    Zum Rassisten wird man durch Erfahrungen, Einflüssen und dem Umfeld.

    Ich denke einfach das wenn die Schwarze Gemeinschaft in den USA besser integriert wäre
    und nicht mehr so negativ auffällig wäre das es viel weniger Rassismus in den USA geben würde.

    • Stimmt, mit dutzenden Fällen habe ich untertrieben…

      Von abgerissenen Statuen von Christoph Kolumbus, über einen Flughafen, der nicht mehr John Wayne Flughafen heißen durfte, NHL- und MLS-Teams, die ihren Namen ändern mussten, bis hin zu zensierten und umgeschriebenen Kinderbüchern.

      Aber hey, war natürlich alles total wichtig und dringend notwendig – einen moralischen Kompass rückwirkend anzuwenden, macht schließlich total Sinn!

  2. Ich denke mal, dass der Unterschied zu Verboten oder „Cancel Culture“ halt auch schon darin besteht, dass sich die Sesamstraße an Kinder richtet. Ein Kind hat erstmal keine Ahnung, warum z.B. der afrikanischstämmige Junge im Kindergarten eine dunklere Haut hat. Von halbwegs gebildeten Erwachsenen im 21. Jahrhundert sollte man aber eigentlich erwarten, dass sie wissen, dass Hautfarbe nichts über Charakter und Intelligenz einer Person aussagen.

  3. Es wäre wirklich schön, wenn endlich mal jeder begreift, dass die Hautfarbe von der Melaninkonzentration abhängt und nichts mit dem Wert oder Unwert eines Menschen zu tun hat, liebe SJWs. Ein Mangel an Melanin macht niemanden zum Täter, ein Überschuss an Melanin niemanden zum Opfer.

    • Eine Ergänzung, nachdem ich den Spiegel-Artikel gelesen habe:

      „Unsere Hautfarbe macht viel dessen aus, was wir sind“.

      Nein, das ist genau die schwachsinnige SJW-Identitätspolitik, die Menschen in Gruppen, in Kasten einteilt.

      Menschen bilden natürliche Gemeinschaften, auf der Basis von Entfernungen zueinander. Das führt zur Hausgemeinschaft, Nachbarschaft, Viertel, Stadt, Landkreis, Bundesland, Nationalstaat. Letztlich sind das Interessengemeinschaften. (Daneben gibts noch die Familie, die aber in diesem Zusammenhang unerheblich ist.)

      Mit einem beliebigen männlichen, hellhäutigen US-Amerikaner, Eskimo oder Australier bilde ich keine Gruppe. Ebenso wenig hat ein dunkelhäutiger Amerikaner mit einem dunkelhäutigen Kongolesen zu tun.

      Einer meiner Bekannten ist äußerlich so dunkelhäutig, wie man nur sein kann. Und er ist mehr Schwabe als ich, weil ich meine ersten Jahre im Badenerland verbracht habe! Was den Kollegen ausmacht, ist seine schwäbische Herkunft, nicht seine Resistenz gegen Sonnenbrand!

      • So schaut es aus. /sign

        Mich nervt das auf Partys oder Hochzeiten, wenn das Thema Politik aufkommt und ich mich als Konservativer oute. Manche reagieren mit Verwunderung, andere gar mit entsetzen, weil ich nicht ein voll woker Linker bin. Aufgrund meiner braunen Haut bin ich sofort bei denen in der „Migrationshintergrund oder Ausländer -> wählt links“-Gruppe drinnen. Ich versuche dann zu erklären, dass die mich mit ihrem Rassismus in Ruhe lassen sollen und das sogar jemand der aussieht wie ich selbst denken kann.

    • nein, diese dinge verursacht nicht das melanin.
      diese dinge verursachen menschen.

      und gerade in den usa schaffen es immernoch extrem viele menschen ihren kindern vorurteile anzuerziehen.
      in der realität gibt es viele benachteiligungen, absichtlich (polizeigewalt und racial profiling) und unabsichtlich (gesellschaftliche strukturen in denen weiße heute mehr grundbesitz, unternehmen, reichtum besitzen, weil sie vor 400 jahren das monopol auf alle diesen dingen hatten und auch lange nach befreiung und gleichberechtigung immernoch einen riesigen vorsprung haben).

      aber ja, das gibt es alles gar nicht, schon seit jahrzehnten nicht mehr, das sind alles nur noch verrückte SJW die das am leben halten und dumme schwarze die angst haben, aus der opferrolle auszutreten, ist schon klar. DENEN muss man sagen, dass hautfarbe vom melanin kommt, nicht vom untermensch sein. niemandem sonst.

      deine eine erfahrung widerlegt nicht die lebensrealität von hunderttausenden. schon gar nicht deine eine erfahrung hier bei uns, wo es zwar auch nicht perfekt ist, aber weitestgehend weiter als in den usa ist.

      • O’Wain, das ging ja völlig an Kinki’s Beitrag vorbei.

        Er sagt nicht, dass es keinen Rassismus gibt. Er spricht genau das an, was aktuell ebenso ein Problem ist: Das unfassbar sensibel reagieren auf absolute Nichtigkeiten.

        Die SJW gehen bei jeder Kleinigkeit an die Decke und wollen Köpfe rollen sehen und das bei absoluten Kleinigkeiten, bei denen kein normal denkender Mensch überhaupt an Diskriminierung denken würde. Sobald ein Weißer irgendwas gegen einen Schwarzen sagt oder tut, ist es Rassismus. Umgekehrt nicht. Stelle ich einen Weißen z. B. in einer Werbung als Müllmann dar, interessiert es keinen. Einen Schwarzen als Müllmann? Geht gar nicht. Dieses Schubladendenken führt ebenso dazu, dass Schwarze anders gesehen werden als Weiße. Wenn ich eine 100%ige Gleichheit möchte, dann muss das auch für alle Aspekte gelten.
        Alleine das sich die Dame von den Grünen für das „Indianerhäuptling“ entschuldigen MUSSTE, lässt einen an den Kopf fassen.

    • Ich weiss ja nicht ob deine Besessenheit mit SJWs noch gesund ist Kinki. Es mutet a weng wie Paranoia an.
      Sage Ich, so ein Typ im Internet.

      • Das kannst du gerne so sehen. Ich glaube aber, dass die SJWs das Problem sind, nicht die Lösung: Wer Menschen nach Hautfarben, nach Geschlechtern, nach sexueller Orientierung u. ä. einteilt und sie ausgehend davon unterschiedlich behandelt, der handelt zu einen selber rassistisch, sexistisch usw., zum anderen kurbelt er latent vorhandenen Rassismus, Sexismus usw. noch an.

        Mal ganz platt: Der Mann sieht, wie die Frau befördert wird, nur weil sie eine Frau ist. Was ist wohl sein Gedanke:
        a) oh, toll wie gerecht die Welt ist
        b) verdammte Weiber

        Ich bin mir noch unschlüssig, ob die SJWs einfach nur fehlgeleitet sind und nicht über diese Konsequenzen nachdenken oder ob sie diese Effekte ganz kalkuliert anheizen, um dadurch ihre eigene Existenzberechtigung zu schaffen. Das Ergebnis ist aber dasselbe: Ohne diese SJWs hätten wir deutlich weniger „ismen“ in der Gesellschaft.

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