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„Shadow and Bone basiert auf Leigh Bardugos weltweit erfolgreichen Grishaverse-Romanen und spielt in einer vom Krieg zerrissenen Welt. In dieser gibt es die Schattenflur, eine gewaltige dunkle Wolkenwand, die das Land durchtrennt und tödliche Bestien beheimatet, sodass die Überquerung fast unmöglich ist. Grisha sind besondere Menschen, die Elemente manipulieren können: Beispielsweise beschwören Inferni Feuer und Stürmer Wind. Eine Legende besagt, dass eine Sonnenkriegerin kommen wird, die Sonnenlicht beschwören und die Schattenflur vernichten kann; aber so eine Grisha hat es bislang noch nicht gegeben.

Als die Waise Alina Starkov auf einem Schiff der Grisha die Schattenflur überquert und dieses angegriffen wird, zeigt sich zum ersten Mal ihre Fähigkeit, Sonnenlicht zu beschwören. Da damit bekannt wird, dass sie eine Grisha und die Sonnenkriegerin ist, wird sie nun zur Zielscheibe verschiedener Gruppierungen, darunter eines Diebestrios. Ihr neuer Beschützer wird Kirigan, General der Grisha und Schattenbewschörer, doch nachdem sich zunächst Anziehung zwischen ihnen entwickelt, muss sie bald erkennen, welche finsteren Pläne er wirklich mit ihr hat.“

Enclase beurteilte die Serie im Podcast am Wochenende als „Game of Thrones bei Wish bestellt“, nachdem er sich die erste Folge angeschaut hat. Ich sehe das mal wieder anders: Ich habe jetzt sechs Folgen geguckt und finde die Serie (abgesehen vom für Netflix üblichen maximal diversen Cast) extrem gut. „Shadow and Bone – Legenden der Grisha“ ist eine wirklich gute Fantasy-Serie (ich kenne die Buchreihe nicht). Ich mag die Stimmung und Handlung und bin ziemlich gespannt, wie die Reise vorerst nach der ersten Staffel endet. Was man so liest, sind Staffel 2 und 3 bereits in Planung. Schaut also mal rein und bildet Euch ein eigenes Urteil.

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24 KOMMENTARE

  1. Die Dreiecksbeziehung ala Twilight nervt etwas. So viele Jugendbuchreihen mit weiblichem Protagonisten münden in solch einem seltsamen Beziehungsdreieck.

    Und die ständigen Wiederholungen bereits gesehener Szenen, extrem faul. Wenn sie zum x-ten Mal genau die Szene zeigen, in der sie als Kinder über die Wiese gerannt sind oder das die Hauptdarstellerin geleuchtet hat. Wirkt immer so als wenn man die Folgen künstlich strecken möchte, indem man immer wieder zeigt, was in den letzten Folgen passiert ist (für was gibt es eigentlich den Rückblick am Anfang?).

    Ansonsten durchaus solide Fantasy-Serie

    • Vorallem immer ein Mädel, zwei Typen…
      In jeder großen Serie,
      Harry Potter,
      Hunger Games
      Die Bestimmung- Divergent
      selbst Star wars…^^

  2. freut sich von euch auch schon jeder auf die neue „Eisenhorn“-Serie aus dem 40k Universum.
    Ich bin ja ein alter WH Hooligan und muss sagen das ich meine Begeisterung und den Hype kaum mehr aushalte. Ich hoffe nur das sie das Vorlagematerial und die Stimmung von 40k gut einfangen, was in der heutigen SJW Welt schwierig werden dürfte

    • Die Eisenhorn-Bücher fand ich super. Bin gespannt ob sich die Atmosphäre am Bildschirm einfangen läßt. Ich befürchte redaktionelle Änderungen für mehr Massentauglichkeit.

  3. Ich hab bisher 3 Folgen geschaut und finde es eigentlich ganz gut, werde auf jeden Fall weiter schauen.

    @Balnazza ich glaube die Story ist schon noch etwas besser, hab mich mal über die Bücher informiert
    Aber „Coming of Age“, Teenager/New Adults incl komplizierter Romanze ist es wahrscheinlich trotzdem. Aber das ist eh ein wenig ein guilty pleasure bei mir seit Tribute von Panem

    Jetzt hast du mir aber „Cursed“ versaut, da hatte ich nur 1 Folge gesehen und wollte irgendwann mal weiter schauen ^^

    • Sorry 🙁
      Ich hab es bis zur Mitte oder so geschafft, dann war mir die Hauptdame echt zu anstrengend. Aber ich bin bei sowas auch immer etwas sehr empfindlich, also vllt. bin ich da auch nicht der allerbeste Ratgeber.

  4. Zwischenfazit nach zwei Folgen:
    1)Ich versteh nicht, wie man den „diversen Cast“ hier als Negativ betrachten kann. Hat der schwarze Revolverheld rumerzählt, er wäre schwarz? Ist das Hauptargument der Heldin „ich bin eine Frau“? (gut, ihr Argument ist „ich bin Außenseiterin“, aber anyway).
    2)Die Serie selbst ist bislang tbh exakt dasselbe wie „Cursed – Die Auserwählte“ und diese eine Serie mit den Kampfnonnen. Hauptcharakter ist eine jugendliche weibliche Außenseiterin, die gegen ihren Willen die Fähigkeit zur Weltrettung bekommt und sich danach maximal dämlich anstellt bzw. versucht, vor dieser Verantwortung zu fliehen. Dabei bringt sie sich und andere noch durch unglaublich trotzige Aktionen in Gefahr.

    Nicht falsch verstehen: Ich bleibe bei Punkt 1, Diversität ist hier ebenso wenig ein Problem wie die weibliche Hauptperson an sich. Aber wieso muss es eine trotzige „nope, not my fucking problem“-Dame sein? Und das gleich dreimal?
    Ja, es ist eine „Coming of Age“(?) Serie und soll vorallem Teenager/New Adults ansprechen und die können damit vllt. relaten, aber ich finde es ehrlich gesagt nur wahnsinnig anstrengend. Was echt doof ist, denn ich mag die Ideenkombination in Shadow and Bone, Waffen des ~19. Jahrhunderts mit Magie zu kombinieren. Aber wenn die nächsten drei Folgen daraus bestehen, dass Fräulein Hauptcharakter sich sträubt ihre Kräfte kennenzulernen, abhaut und dadurch Probleme X, Y und Z auslöst, kann ich mir das eigentlich auch sparen.

    • „Die Serie selbst ist bislang tbh exakt dasselbe wie „Cursed – Die Auserwählte“ und diese eine Serie mit den Kampfnonnen.“

      Danke für die Warnung, dann kann ich den Quatsch ja diesmal direkt skippen. Meine Freundin wollte Cursed ursprünglich mit mir zusammen gucken. Nach ein paar „Wtf warum verhält die sich so“ Momenten musste ich abbrechen. Das war mehr Stress als Entspannung.

    • Der Diverse Cast stört mich nicht – aber ich denke ich sehe das genau so wie Steve. Netflix ist nunmal bekannt alles auf „biegen und brechen“ zu diversifizieren. Es ist völlig egal ob es der Vorlage entspricht oder Sinn ergibt. Da wäre auch in einem Samurai Film aus dem alten Japan ein farbiger Amerikaner, eine Transgender irgendwas dabei usw.

      Wenn ich und meine Frau z.B. aktuell mal Werbung mitkriegen auf Twitch, merkst du einfach wie ‚forcefully‘ die Diversifizierung hier durchgeführt wird. Da schlägste dein Buch auf, schaust in der Tabelle nach was du in deinem Cast haben musst und machst es – weil sonst der SJW Mob kommt.

      Es geht nicht um den Cast ansich, sondern wie er erzwungen wird. Wir befinden uns schon lange auf einer anderen Ebene, wo es nicht mehr um den Inhalt geht – sondern der Hass sich auf die absolute Erzwingung und die nicht akzeptanz einer anderen Besetzung/ Meinung geht.

      • Ich will das Fass hier nun nicht wieder groß aufmachen, aber nur so als Anstoß:
        Denk einfach nicht drüber nach.

        Ganz ehrlich, ich hab weder Lust noch Zeit darüber zu philosophieren, ob Charakter xy jetzt in der Serie ist, weil sie „einen Schwarzen“ brauchten oder weil es Sinn macht. Serie schauen, genießen (oder eben nicht), fertig. Gerade wenn man die Grundlage nicht kennt, kratzt es einen ja auch nicht. Da habe ich manchmal geradezu das Gefühl, einige recherchieren extra, ob sie den Charakter mögen dürfen oder ob er nicht doch „diversifiziert“ wurde.
        Denn tbh gibt es mMn nur ganz, ganz selten Momente, wo es einem wirklich akut auffällt. Als Beispiel sei hier „Kissing Booth“ genannt, wo es einen Subplot um zwei Jungs gibt, die aufeinanderstehen. Die beiden haben im ganzen Film vllt. drei Szenen und es ist einfach Megarandom reinplatziert. Aber weil es eben auch nur drei Szenen sind, nimmt man es schmunzelnd zur Kenntnis und ist fertig.

        • Naja es kommt immer der Punkt, wenn es wie Steve schon schreibt, aufgezwungen wirkt. Was leider immer häuifer der Fall ist.

          Bei „Shadow and Bone“ hatte ich es noch nicht, bin aber auch mal aufs Buch gespannt. Wobei ich dann so herum auch oft kein Problem habe, zumindest so lange der Charakter nicht explizit anders beschrieben wird, oder wenn dessen Ethnie eine Rolle spielt innerhalb der Handlung.

          Mich triggert da aktuell eher öfter die Werbung, wo ich z.b. bei amazon mitunter das Gefühl habe, ich lebe in Harlem.

      • Musste lachen, gestern erst den Trailer zu einem Netflix Anime mit einen schwarzen (wahrscheinlich Amerikaner) Samurai gesehen (Yasuke).

    • Gerade Punkt 2) ist mir und meiner Frau auch sehr extrem aufgefallen. Aber es ist eben auch eine Serie für die Generation auf die das Simpsons Zitat sehr gut passt: „Ihr habt euer Bestes versucht und seid miserabel gescheitert. Was habt ihr daraus gelernt? Es niemals versuchen“.. ich kenn genug gerade auch jüngere, die diesen Rat bist zum Äußersten versuchen umzusetzen.

    • Thx für den Hinweis. Habe damals versucht Cursed die Auserwählte zu schauen, weil Hannah Baker in 13 reasons why einfach grandios ist. Ich musste genau wegen deiner Analyse nach 3 Folgen abbrechen.
      Ich verstehe nicht, warum die Charaktere so geschrieben werden. Können die mit ihren Fähigkeiten nicht einfach ordentlich aufräumen? Egal ob gegen Gut oder Böse.

  5. Was hat es denn jetzt mit deinem Kommentar zum diversen Cast auf sich? Du hast selbst mal gesagt, dass dir das im nachhinein gegenderte gegen den Strich geht, da kann ich mitgehen. Es dir aber bei einem neuen Franchise/neuer Serie völlig egal wäre. Was stört dich denn genau an dem Cast?

    • Ich müde, mit Dir darüber zu diskutieren. Es ist halt ein typischer Netflix-Cast, wie sie es aktuell in all ihren Serien machen. Manchmal finde ich es stimmig, manchmal wirkt es extrem nach Dampfhammer und „Diversität um jeden Preis“. Es darf auch mal eine Serie geben, in der nicht alle Sexualitäten vorkommen und im Detail dargestellt werden müssen.

      Und spielen die Bücher nicht in einer russischen Fantasy-Welt? Wie viele verschiedene dunkelhäutige kaukasische Ethnien gibt es? Und das ist leider typisch für den aktuellen Zeitgeist: Realistische Darstellung? Egal, Hauptsache divers!

      • Wo, wenn nicht in einer Fantasywelt kann man denn Diversität einbringen? Ich kenne mich bei den Büchern nicht aus, sollte es dort explizit anders dargestellt werden, dann kann man sich wohl beschweren. Ist es aber auch nicht irgendwo eine Art Zeitgeist, wenn man sich durch den diversen cast gestört fühlt, obwohl man doch gar keine gegenteiligen Bezugspunkte hat? Glaube mir, ich bin es auch leid und mein ursprünglicher Kommentar ist auch aggressiver rübergekommen, als es gemeint war. Mich nervts halt auch. Die Serie gefällt mir übrigens auch sehr gut :F

        • Das meiste ist stimmig.
          Ja es spielt in einer russischen Fantasy-Welt, aber zum einen war Leigh Bardugo (Die Autorin) an der Besetzung beteiligt, zum anderen sind andere Länder sehr wohl Thema und die Grisha werden durchaus auch aus anderen Ländern rekrutiert. Besonders, da man ja die Krähen auch eingebaut hat.

          Es gibt in den Büchern offen schwule Charaktere, Metrosexuelle, allgemein geht die Buchreihe mit Hinweisen auf alle möglichen sexuellen Spielarten ein.
          Von BDSM bis hin zu emotional verkrüppelten, wie Kaz, der Pflicht und seine Fassade immer über seine Zuneigung stellt.

          Leider ist es auch 08/15 Fantasy. Da ist das Geschlecht schon fast egal.
          Ob das nun Mädchen sind (Grisha-Trilogie, Shadowhunters, Sonea-Trilogie,…)
          oder Jungen (Potter, Percy Jackson, Belgariad-Sage,…)
          Immer hat einer irgendwie besondere Kräfte und muss damit klar kommen.
          (Pubertätsäquivalenz). Immer geht es zum Schluss gegen das Urböse (Sonea muss ich da ausnehmen, aber nur etwas)

          Aber gut, vielleicht wird dann irgendwann doch mal Rad der Zeit verfilmt.
          Ist ja letztlich dasselbe nur eben hoch 6 oder so.

  6. 1 Folge sehen und die Serie als ganzes beurteilen ist natürlich auch grenzwertig. Wenn sie einen nicht hookt ok, hab aber schon genug Serien gesehen die nach den ersten Folgen richtig gut wurden und andere die stark nachgelassen haben.

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