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Super gutes Video, was sich rational mit dem Wahlprogramm der Grünen auseinandersetzt. Und nein, kein „linksgrünversifftes“ Abfeiern sondern wirklich rational und vor allem neutral – es gibt auch durchaus Kritik. Wichtig ist vor allem, dass mit diesem bescheuerten „wenn die Grünen an die Macht kommen, dann…“-Wutbürger-Bullshit aufgeräumt wird. Also schaut mal rein!

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13 KOMMENTARE

  1. Sehr fragwürdiger Meinungsbeitrag, der durch pseudo-quellenbezug Seriösität und Objektivität vorheuchelt. Ja, es wird dediziert das Wahlprogramm zitiert, aber das ist es auch schon. Alle anderen „Gegenbeispiele“ und Einordnungen sind reine Meinung und nicht quellenmäßig belegt. Und so bleibt es eine reine Meinung eines FDP-Sympathisianten. Einer liberalen Partei, die nachweislich Klientenpolitik, entgrenzte Marktpolitik (der regelt das schon!?) vertritt und nicht fähig war/ist einen demokratischen Kompromiss für das zu regierende Land zu finden und damit machtpolitische Eigeninteressen in den Vordergrund stellen.
    Die Grünen müssen sicherlich noch viel zu ihrer Politik erklären und das sollten sie auch unbedingt mit höchster Priorität tun. Denn ein solcher Wandel MUSS kommuniziert und Ängste und Vorurteile abgebaut werden. Sich diesen Themen zu stellen, ist unglaublich wichtig für die Seriösittätswahrnehmung.

    • Alle Beispiele, die er Anführt aus denen ersichtlich ist, dass es die Grünen – wie jede andere Partei auch – mit der „reinen Lehre“ nicht so genau nehmen, sobald sie selbst in der Regierung sind, wurden zweifelsfrei belegt und sind durch nen 5 Minuten online check auch nachvollziehbar.

      Selbes gilt für den anderen Kritikpunkt.

      Das man die Kosten einer massiven Umgestaltung der Gesellschaft durch jede Menge Fonds gegenfinanzieren will, hat er sich ja nicht ausgedacht. Steht halt so im Programm.

      Eine Nachfrage, wie das konkret funktionieren soll, darf da schon erlaubt sein.

  2. In dem Video ist sicher nicht alles Gold, was glänzt. Dennoch trifft er sehr gut den Kern des grünen „Problems“: Den großen Zielen der Grünen kann praktisch niemand widersprechen. Da wird das Bild eines Utopias gezeichnet, das wir alle gerne hätten. Niemand von uns will die Umwelt verschmutzen. Niemand von uns will die Ressourcen plündern. Niemand von uns will die Erde aufheizen.

    Die Frage ist, ob dieses Utopia realistisch ist, und dazu zählt ebenso physikalischer wie ökonomischer Realismus. Denn China, Russland, USA usw. werden uns eben nicht folgen, wenn wir Deutschen mal wieder die Welt retten wollen, insbesondere nicht in unserem Tempo. Wir werden nichts erreichen, außer maßgeblich unsere Ökonomie zu beschädigen und viel unseres Wohlstandes zu verlieren, aber über den Klimawandel entscheiden andere. Statt grün zu wählen, kann jeder gerne nach Afrika ziehen und sich in eine Lehmhütte seiner Wahl verkriechen; das ist Klimaneutralität.

    Der Typ sagt es ganz richtig: „Grün“ sind die anderen auch. Aber wo eben bei den anderen Parteien immer noch eine Abwägung zwischen Ökologie und Ökonomie stattfindet, sind die Grünen einfach Ökoradikale. Dem Klimaschutz alles unterzuordnen, führt nicht nach Utopia sondern ins Mittelalter.

    • Und was meinst Du, wann es wirklich vorwärts geht, wenn keiner den Anfang macht? Wenn keiner zeigt, wie man es machen kann? Oder die ersten Fallstricke mitnimmt, sodass andere den Weg dann sicherer gehen können?



      Genau – gar nicht! Denn das bringt ja kein Geld (oder Macht/Einfluss), sondern kostet Geld.
      Ergo werden alle einfach weitermachen und nur hier und da schauen, dass sie etwas grün aussehen. Die Grünen wählen werde ich aber trotzdem nicht. Ich bezweifle nämlich, dass die auch nur die Hälfte angefangen bekommen, geschweige denn umgesetzt. Vor allem in einer Koalition.

      Besser niemals Kinder, die Zukunft auf diesem Planeten wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit grässlich…

      • Zunächst mal: der grüne Weg ist nicht vörwärts, sondern rückwärts, er führt in die Vorindustrialisierung. Und dabei sollte man nicht vergessen, dass es unsere Umweltsau-Vorfahren waren, die es überhaupt erst möglich gemacht haben, dass wir uns via Computer/Handy über diese Themen unterhalten können.

        Punkt 2: Wenn du mit gutem Beispiel vorangehst, erwartest du, dass die andere aus Gründen der Moral folgen. Staaten haben aber keine Moral, Staaten haben Interessen. Und deshalb wird niemand dem deutschen Vorbild folgen. Erst recht nicht die Staaten, die überhaupt erstmal in die Oberliga kommen wollen. Einem Chinesen, Inder oder Afrikaner brauchst du nicht mit globalen Interessen kommen, solange die persönlichen Interessen, wie zum Beispiel ein voller Bauch, nicht 24/7 befriedigt sind.

        Wir können nur gewinnen, wenn wir auf die Zukunft setzen. Den Energiebedarf werden wir durch nukleare Energie decken können, aber nicht durch Windmühlen.

        Übrigens: Die sogenannte Energiewende ist in Wirklichkeit eine Stromwende. Es geht nur um die Substitution in der Erzeugung elektrischer Energie. Elektrische Energie machen aber nur so 20-30% unseres Energiebedarfs aus. Wärme, Bewegung macht viel mehr aus. Und selbst wenn wir es mit Hängen und Würgen, mit Massenspeichern, Stromabschaltungen usw. schaffen würden, unsere Stromerzeugung klimaneutral zu gestalten, dann mach dir einfach mal klar, dass dann immer noch über 2/3 unseres Energiebedarfs fossil gedeckt wird. Das sind einfach Dimensionen, die vollkommen unrealistisch sind. Wind und Sonne haben einfach derart beschissene Energiedichten, dass einfach die Naturgesetze Grenzen setzen. Die Lösung kann nur in nuklearer Energie liegen, und zwar bevorzugt in der Kernfusion. Aber Wind und Sonne werden nie wirtschaftlich sein. Schon jetzt „funktionieren“ sie ja nur, weil unser Strommarkt eine Planwirtschaft ist.

        • Sorry Kinki, aber das was Du da „verfasst“ kann man (oder ich als Fachkraft) so nicht unkommentiert stehen lassen. Im Grunde ist alles falsch, was Du hier schreibst. Und dabei Rede ich vom fachlichen Teil und nicht von Deinen Meinungsbeiträgen bzgl Staaten, Politik etc. (jedem seine Meinung)

          Mit der Energiewende wird mitnichten nur die Stromerzeugung in Frage gestellt, sondern auch Wärme, Verkehr und mechanische Energie durch Energiewandlung. E-Auto, Diesel, Fernwärmeausbau, Gebäudesanierung, Energieausweise etc kann doch nicht ernsthaft an dir vorbeigegangen sein. Das Statement ist nahezu lächerlich. Energiedichte stimmt zwar, nur der daraus resultierende „Gedanke“ es würde nicht reichen ist faktenleugnerisch, da diese Energie flächendeckend auf dem ganzen Globus vertreten ist. Allein die Sonneneinstrahlung deckt ein tausendfach Vielfaches des globalen Energiebedarfes (dazu nur ein Satz aus Wikipedia, den du locker hättest mal selbst Recherchieren können: „Die gesamte auf die Erdoberfläche auftreffende Energiemenge ist mehr als fünftausend Mal größer als der Energiebedarf der Menschheit.[2] „). Ich könnte weitermachen, aber allein diese absolut uninformirte und höchst lächerliche Aussage, verleitet mich dazu anzunehmen, dass Du das eh nicht glaubst. Also kann ich mir den Rest sparen. Keiner sagt, dass eine technologische Transformation leicht ist und mal eben umgesetzt werden kann. Gerade nicht, wenn menschliche Interessen dagegen arbeiten. Aber solche Desinformation bzw Fakten zu leugnen und diese auch noch zu verbreiten… genau das ist der Grund wieso bisherige Politik verfassungswidrig ist – weil solche „Stimmen“ immernoch zu viel Einfluß auf die Politik haben und sie sich erpressen lassen oder mitverdienen.

  3. In Österreich sind die Grünen ja „an der Macht“. Vor allem die Justizministerin, Alma Zádic, macht dort einen hervorragenden Job.

  4. Muss den anderen leider zustimmen, das ist keine richtige Analyse sondern eher ein Kommentar mit ziemlich dünner Argumentation und Polemik. Versucht den Anschein zu erwecken halbwegs neutral und fundiert zu sein, aber scheitert dabei kläglich.

  5. Hab mir das Video bis Minute 8 angesehen. Durch die mehrmalige Verwendung des Wortes „Zerstörung“ scheint er wohl den Eindruck erwecken zu wollen, in einer Liga mit Rezo zu spielen. Und dann nennt er auf brav schön die Programmseiten, aus denen er vorliest.
    Was aber fehlt sind Belege für seine eigenen äußerst platten und zu kurz gegriffenen (um nicht zu sagen „dummen“) Thesen. Über mehr als, wenn die Grünen „das“ (wobei er schuldig bleibt, was „das“ genau ist) machen, geht die Wirtschaft baden, ziehen die Reichen ins Ausland usw, geht er nicht hinaus. Bisschen zu plump für mich.

  6. Puh, also „neutral“ hat er vlt versucht aber gelungen ist es meiner Meinung nicht unbedingt in allen Punkten.
    Ich muss dazu sagen das ich sicher ein anderen Blick darauf habe weil ich selbst ein E-Auto fahre und definitiv nicht zu 100% Neutral in der sache bin.
    Allgemein fand ich jetzt das er ganz schön gegen das E-Auto gewettert hat, vor allem was Abbau angeht. Und ja der Abbau kann immer sauberer werden und grundsätzlich find ich auch das wir deutlich weniger Autos brauchen. Aber dann Wasserstoff ins spiel bringen und man alleine für die Tanks auch Platin beötigen wird nicht erwähnt, natürlich auch nicht das es auch nicht unter guten umständen abgebaut wird.

    Da waren jetzt noch 3-4 Punkte die mich auch gestört haben, zbsp hat er sich gegen neue/höhere Steuern ausgesprochen und das Makler keine Provision mehr bekommen sollen. Aber auch hier habe ich sicher immer ein anderen Blick drauf als andere Menschen weil ich vlt anders eingestellt bin 🙂

  7. Nennt mich bekloppt, aber ich sehe da keine sachliche Auseinandersetzung, sondern reine Polemik, der ein Disclaimer „sachliche Auseinandersetzung“ vorausgeht.

    Der Typ ist offensichtlich ein Versicherungsvertreter, der durch die Grünen seine Existenz bedroht sieht.

    Ich selber bin kein großer Befürworter der Grünen und spiele hier mal wieder devil’s advocate. Aber fällt euch nicht auch auf, dass seine gesamte Analyse folgendem Muster folgt:
    Auf Seite xx steht yy. Das ist aber scheiße.
    Warum ist das scheiße? Diese Erklärung bleibt er leider schuldig.

    Für alles Fonds auflegen -> Unfug
    Bundeshaushalt verabschieden (was de facto das selbe ist) -> geiler Scheiß

    E-Autos -> Scheiße
    Wasserstoffantrieb -> Noice (kann man drüber diskutieren, ist aber alles andere als ein Fakt)

    Nicht den Menschen verbessern wollen sondern Regeln implementieren -> VERBOTE!!!
    Dass diese Regeln auch einfach darin bestehen könnten, einen umweltbewussten Lebensstil einfacher realisierbar/günstiger zu machen? -> unmöglich

    CO2 besteuern -> DUMM. Das ist eigentlich mein Lieblingsargument in diesem Video

    Maklerkosten reduzieren und Sanierungsfahrplan erstellen -> Widerspruch.
    Ach, ne, moment. Das sind ja Maßnahmen, die sich eigentlich gut ergänzen.

    Sorry, aber den Tuppes kann ich nicht für voll nehmen.

    • Seit wann macht eine Steuer auf zum Beispiel Heizungsanlagen Sinn? Ich besitze eine ÖL Heizung und wohne in einem alten Bauernhaus. Alles andere als ÖL oder Gas macht hier keinen Sinn, eine neue Heizung kostet mit Solarthermie 25k. Eine Geothermie Heizung nahe 200k weil ich überall Fußbodenheizung legen müsste. Warum steuern? Warum wird das Geld nicht für mich angelegt und sobald ich davon eine sinnvolle Heizungslösung umsetzen kann, kann ich das Geld einfordern. Solche Steuern belohnen in der Form doch nur Leute die das Geld auf Tasche haben und bestraft alle die eben nicht mal schnell die Heizung sanieren können, die haben dann jedes Jahr weniger um das in eine neue Heizung zu investieren…Ich würde gerne wissen in welcher Welt das eine schlaue Form ist Menschen zu einer anderen Heizung zu bewegen.

    • Ich dachte ja eher an einen Banker.. ich meine, ich konnte seiner Argumentation durchaus das ein oder andere abgewinnen.. bis zu dem Punkt wo er die Riesterrente verteidigt hat.. da war vorbei.
      Ab dem Punkt war für mich relativ offensichtlich dass er mit seinem Video klares Eigeninteresse verfolgt

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