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Immer wieder beeindruckend, was die Jungs und Mädels von Boston Dynamics mit ihren Robotern so alles auf die Beine stellen. Auch wenn das alles so einfach aussieht, reden wir hier von Jahrzehnten an Entwicklung, damit ein Roboter solche Moves hinlegen kann, ohne dabei umzufallen. Schaut einfach mal selbst in das Video rein!

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7 KOMMENTARE

  1. Was ist daran beeindruckend? Eine Maschine einen vorher fest programmierten Ablauf machen zu lassen? Das machen Maschine schon seit dem … 50-100 Jahren?
    Beeindruckend wird das erst, wenn die das ohne Programmierung einfach so machen können.

    • Das ist so niedlich naiv: Weißt Du eigentlich, wie aufwendig es ist und wie viele Jahrzehnte Entwicklung das gekostet hat, dass Roboter solche Moves überhaupt ausführen können, ohne dabei umzufallen und das Gleichgewicht zu verlieren?

      Nur weil sie hier in einem Video einer festen Choreo unterliegen, ändert das nichts an der grandiosen Leistung/Entwicklung.

      • Amen, gibt einen Grund warum Spot 50.000 € das Stück kostet und nicht 500€…
        Die R&D kosten muss man irgendwie wieder herein holen.

  2. Ich weiß nicht genau welches Gefühl bei mir überwiegt?
    Auf der einen Seite echte Bewunderung was Roboter mittlerweile so alles können. Auf der anderen Seite aber auch ein mulmiges Bauchgefühl wohin das noch führt…

    • Ähnlich bei mir. Zum einen können diese Roboter extrem hilfreich sein für humanitäre Arbeiten. Auf der anderen Seite muss man realistisch sehen, dass zwar schöne Tanzvideos gezeigt werden, aber große Teile der Investoren vermutlich eher an bewaffneten Systemen interessiert sind.
      Nichtsdestotrotz will ich eher nicht pessimistisch sein und das einfach als Fortschritt sehen, der in Zukunft mit Sicherheit hoffentlich viele gute Dinge hervorbringt, Fingers crossed.

    • Seh ich ehrlich gesagt gar nicht, zumindest nicht durch das Video.
      Das ist wieder diese bescheuerte Hollywoodpanikmache, die ich auch jedes mal zu Spüren bekomme, wenn ich sage, woran ich arbeite.
      Was man sieht, ist beeindruckende motorische Präzision – das ist in der Robotik aber eher ein alter Hut, wenn man diese klobigen Fertigungsroboter in den Fabriken denkt.
      Die sind halt nicht so Werbewirksam.
      Die Tanznummer ist gut choreografiert und garantiert gescriptet, das ist aber im Endeffekt nichts anderes als eine CGI-Animation mit einer kostenintensiven und sehr physikalischen Komponente. Sieht geil aus, ist cool, hat nur autonomer Robotik nix zu tun.
      Das eigentlich ethisch Fragwürdige bei Robotern ist doch das Treffen autonomer Entscheidungen, vor allem das Treffen von autonomen Entscheidungen die in einer Black-Box passieren.
      Der Zug ist aber in der Robotik noch lange nicht angekommen und das „Reinforcement Learning“, also das Autonome lernen durch Echtwelt-Erfahrung ist selbst auf Super-Computer extrem instabil und sehr aufwendig bis unmöglich zum Laufen zu bekommen.

      Das Problem ist auch, das man häufig KI und Robotik durcheinander wirft, wobei die beiden Felder weniger Berührungspunkte haben als man meinen würde.
      Die KI-Forschung versucht tendenziell immer autonomer Systeme zu schaffen, die „für sich selbst“-denken können.
      Die Robotik ist vor allem damit beschäftigt so viel Hirn wie möglich in einen Formfaktor zu quetschen, der A wenig Energie zur verfügung und B wenig Rechenleistung hat.
      Als extremes Beispiel: Der neuste Mars Rover, der dieses Jahr gelandet ist, hat eine CPU die der Rechenleistung des allerersten iMac aus den 90ern entspricht.
      Da ist Platz für ein paar primitive Scripte, aber definitiv nicht für SkyNet.
      Geht auch nicht anders, weil Roboter auf dem Mars oder wo auch immer die sonst sind, quasi keinen Strom verbrauchen dürfen und die Hardware robust sein muss – schließlich kann man nicht mal so schnell einen Ingenieur schicken der das Ding ein und wieder ausschaltet.
      Das widerspräche auch dem Gedanken der Roboterautonomie.
      Auf der KI-Seite: GPT-3, die aktuell beste Sprachverarbeitungs-KI kostete knapp 13 Millionen US$ alleine für das Training (also die initiale Verarbeitung der Daten), den monströsen Supercomputer der für die Aufgabe nötig war nicht eingerechnet.
      Von der generellen KI sind wir noch lange, lange laaaange entfernt und der Vereinigung von einem solchen System mit einem Roboter-Formfaktor der irgendwie realistisch ist auch…

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