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With Amazon Studios’ upcoming The Lord of the Rings series taking place in the Second Age, I wondered if they would be pulling stories and information from J.R.R. Tolkien’s The Silmarillionand Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth. Well, it turns out that they will, and according to TheOneRing.net, Amazon has acquired the rights to stories in these books. (via)

Auch wenn es viele Gerüchte und Spekulationen rund um die Handlung der von Amazon produzierten Serie zu Der Herr der Ringe gibt, so gilt als sicher bisher aber nur der Umstand, dass das Ganze im Zweiten Zeitalter von Mittelerde spielen soll und die Serienmacher sowohl den Aufstieg Saurons als auch den Fall von Númenor thematisieren möchten. Da diese Elemente der Handlung allerdings in Tolkiens Silmarillion geschildert werden und das Tolkien Estate bisher nie eine Lizenz für die Verwendung dieses Werkes vergeben hat, fragten sich in den vergangenen Monaten viele Fans, wie Amazon das Ganze umsetzen wird und woher sie ihre Handlung nehmen.

Durch die direkt von der Produktion der Serie stammenden Berichte auf theonering.net besitzt die wartende Fangemeinde nun aber endlich eine Antwort auf diese Frage. Scheinbar konnten die Amazon Studios das Tolkien Estate tatsächlich von einer engen Zusammenarbeit überzeugen, weshalb sie auch die Rechte für die Verwendung von Teilen des Silmarillions erhalten haben. Zusätzlich dazu wurden Amazon wohl auch noch die Rechte an den Unfinished Tales gewährt, die nach dem Tod von J. R. R. Tolkien aus seinen unfertigen Texten zusammengesetzt wurden. Mit diesen beiden Büchern steht Amazon ein Großteil der Vorgeschichte zu dem Herrn der Ringe zur Verfügung, sodass sie ihre bisher erwähnten Pläne auch wirklich korrekt in die Tat umsetzen können.

An dieser Stelle sollte noch einmal betont werden, wie wichtig die Vergabe dieser Rechte an Amazon ist. Dabei handelt es sich nämlich um das erste Mal, dass solch eine Lizenz an eine Produktionsfirma vergeben wurde. Nach seinen Filmen zu Der Herr der Ringe und dem Hobbit wollte Peter Jackson zwar auch die Rechte für die restlichen Werke von Tolkien erhalten, aber das Tolkien Estate war wohl nicht wirklich zufrieden mit seiner bisherigen Arbeit in diesem Bereich. Die Rechtevergabe an Amazon sagt mir zumindest, dass das Tolkien Estate ziemlich viel Vertrauen in die Arbeit von Amazon hat. Dieeser Fakt spricht auf jeden Fall für diese Produktion. Zusätzlich dazu scheint das Tolkien Estate insgesamt drei verschiedene Experten bei der Produktion vor Ort zu haben, deren Ziel ist es die Korrektheit der Geschichte zu überwachen.


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11 KOMMENTARE

  1. Ich würde vermuten, der Hauptgrund ist das JRR Tolkins Sohn Christopher Tolkien inzwischen verstorben ist.
    So wie ich es mitbekommen habe, war er immer maßgeblich darauf bedacht das keine Rechte groß ausgegeben werden.
    Um so entfernter dann die Verwandtschaft, um so eher werden dann die leichten Dollar dominieren.

    • Auch meine Vermutung. Christopher war der Hauptgrund warum man mit Jacksons Arbeit unzufrieden war und er wurde auch nicht müde, dass zu kommunizieren. Ob das jetzt richtig oder falsch ist sei mal dahin gestellt, gute Filme haben wir in jedem Fall bekommen.

      • Die Jackson-Filme sind grauenhaft. In den ersten Minuten den Hauptplot spoilern, auch ansonsten wirres Drehbuch. Dazu melodramatische Musik, unerträglich weinerliche Charaktere, Pennälerhumor, billiger Klamauk. Die Kostüme sind nett, aber das war es auch schon. Ich erwarte nichts von Amazon, aber viel schlechter kann es eigentlich kaum werden.

  2. Wie es allerdings sein kann das sie mit Peter Jacksons Arbeit unzufrieden sein sollen ist mir Fremd. Für mich ist der HdR und der Hobbit das Filmepos meines Lebens.

    • Genau das habe ich mich auch gefragt.
      Läuft wahrscheinlich darauf hinaus dass Amazon die ersten waren die genügend Geld geboten haben…

    • Weil halt viel weggelassen wurde und viel verkürzt wurde.
      Und natürlich das Tom Bombadil nicht vorkommt aber eine Figur viel Platz bekommt die in der Handlung vom Buch nur in „Nebensätzen“ erwähnt wird .

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