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In diesem neuen Format filme ich mich am Morgen auf dem Weg zur Arbeit mit meiner Kamera und halte meine Gedanken zum Tage fest.

In dieser dreizehnten Folge geht es um folgende Themen: „Schnee und Weihnachten“, „Mein Plugin-Hybrid im Winter“ und „Klimawandel: Was tue ich? Wo ist meine „rote Linie“?“.

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21 KOMMENTARE

  1. Hi Soldiers,

    ich versuche ganzheitlich zu denken und wo es geht und ich es kann Dinge zu ändern um den ökologischen Fingerabdruck zu ändern. Hier mal zwei Beispiele:

    Beispiel Milch:
    Ich musste lange suchen um einen Ersatz für Milch zu finden. War nicht einfach letztendlich bin ich bei einem Hafermilch-Produkt Barista Edetion hängen geblieben. Es schmeckt mir sogar besser als Milch!

    Beispiel Duschgel:
    Hier habe ich einiges probiert, habe auch Duschgel in Seifenform versucht. Bin jetzt bei einem Produkt hängen geblieben, das vielegängigen Ökosiegel hat und damit wirbt Biologisch abbaubar zu sein. Hier ging es mir aber mehr darum den Plastikanteil im Produkt zu reduzieren.

    Ansonsten Plastik reduzieren, was geht zu Fuß oder mit dem Rad zu erledigen. Aber alles in allem mache ich das auf dem Level, es muss für mich passen und auch sinnvoll machen. Beim E-Auto bin ich da noch nicht so weit. Wir fahren immer sehr weit in den Urlaub bis zu zwölf Stunden und hier lohnt sich weder ein Hybrid noch ein E-Auto. Als zweites Auto für Arbeit und Co wäre das eher sinnvoll! Wie gesagt seit kreativ und probiert es aus, es gibt auch Dinge die besser und gesünder sind!

  2. Cooler Beitrag und gute Diskussion.
    Frage: wieviel Strom (kwH) verbrauchst du (ihr) als Gamer im Jahr? Oder, was heißt viel?

    Cheers

    • Na ja hat bei mir als Gamer wenig mit dem Hobby Gaming zu tun, mein Elektroherd ist hier der Stromfresser 😀 da kommt mein PC nicht mit, selbst wenn er 24/7 läuft.

  3. Meine roten Linien sind ähnlich zu denen von Steve.

    Wobei ich aber ehrlich zugeben muss, dass ich die Diskussion um den Klimawandel für etwas zu hysterisch halte (ähnlich zu der Coronasituation). Viele Folgen lassen sich ja mitigieren – man kann z.B. von Flüssen und Küsten wegziehen. Ich sag nicht, dass das nicht schlimm ist (grad bei ganzen Inselstaaten die verschwinden), aber es ist eben auch kein unlösbares Problem. Und ich beschreib ja hier nur die ultima ratio – die Niederlande haben den Untergang ihres Landes auch abgewendet oder zumindest abgemildert.

    Bei Corona wurde auch in Rekordzeit eine neue Art Impfstoff auf den Markt gebracht. Es braucht halt nur die richtige Incentivierung. Und das gleiche sehe ich auch beim Klimawandel. Füpr die meisten probleme wird sich eine Lösung finden lassen, wenn der Druck nur groß genug ist. Klar haben wir es beim Klima mit einem komplexen System zu tun und es ist nicht unwahrscheinlich, dass nach einer gewissen Erwärmung ein Sprung nach oben passiert, den man so nicht hat kommen sehen – aber auch dann wird es Lösungen dafür geben.

    Sicher wäre es am billigsten, wenn man die Folgen jetzt schon niedrig halten könnte, aber es ist eben auch kein Weltuntergang, wenn es nicht so schnell passiert.

  4. Also, dann will ich dich mal nicht enttäuschen. Mal gucken, wie lang das wird.

    „… dass man seinen Arsch erst hochkriegt, wenn es ernst wird“ Damit meinst du wohl nicht die Klimapaniker, oder? Selbst nach deren Prognosen wird es in Jahrzehnten ernst, nicht heute, nicht morgen. Ansonsten hat du Recht: wir werden den Arsch erst hochkriegen, wenn wir im Dunkeln sitzen oder sich die Leute zwischen Wohnen, Essen und Heizen entscheiden müssen. Wir sind eben sehr obrigkeitshörig; solange die Politik Volldampf voraus fährt, hinterfragt keiner den Kurs.

    Extremismusgewalt: wieviel muss erst linksextremistische Gewalt (Hamburg brennt) oder islamistische Gewalt (Gruppenbereicherungen) passieren, bevor man das ernst nimmt? Die Ampel hat ja gerade erst beschlossen, dass der Rechtsextremismus die größte Gefahr sein solle.

    Es geht nur um Geld beim Klima. Jaein. Die Hüpfer glauben wirklich daran, aber frag dich mal, wer an den Windrädern, Solarzellen, Batterien etc. verdient. Das sind im wesentlichen dieselben Industrien, die letztes Jahrzehnt noch auf Erdöl gesetzt haben. Diese Großkonzerne haben immer mehrere Gäule im Rennen.

    Ja, Fukushima war der Wendepunkt. Ein (1) Toter durch Verstrahlung am anderen Ende der Welt hat Mutti gereicht, um unsere ganze leichtgläubige Gesellschaft in Panik zu versetzen. Klar, es ging um die Wahlen in BW. Und hätte Kretschmann nicht gewonnen, wäre tags darauf die Atomkraft wieder sicher gewesen.

    Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die Ahrflut etwas mit dem Klimawandel zu tun hätte. Die schlimmen Folgen waren ein Zusammenwirken von Bauen im Überflutungsgebiet, Einbetonierung der Gewässer und Politversagen beim Katastrophenmanagement. Und wegen letzterem, bzw. um davon abzulenken, wurde natürlich sofort „Klimawandel“ gebrüllt.

    Sollte der Golfstrom zusammenbrechen, ja, was dann? Dann dürfte es in Europa kälter werden, nicht wärmer. Und irgendwo anders wirds wärmer, wo auch immer das warme Wasser eben landet. Und für den Planeten heißt es netto null.

    Übrigens habe auch ich den Eindruck, dass Extremwetterereignisse zunehmen würden. Das liegt aber nicht daran, dass Extremwetterereignisse zunehmen, sondern dass die Berichterstattung zunimmt. Beispiel Tsunami: Früher wurden Tsunamis an unbewohnten Stellen der Nordseeküste oft gar nicht bemerkt. Heute hat jeder Wattwanderer ein Smartphone dabei und kann für die Nachrichten spektakuläre Bilder machen. Unsere kollektive Wahrnehmung ist dichter, unser kollektives Gedächtnis besser geworden, „dank“ Internet und Multimedia.

    Abschließend: Die Warmphasen der letzten Jahrtausende waren immer Phasen der Blüte der Menschheit. Und jedwede Veränderung – zum Beispiel die Verschiebung von Küstenlinien – geschah stets deutlich langsamer als die Migrationsgeschwindigkeit der Menschen. Es ist noch nie eine Kultur morgens aufgewacht und stand bis zu den Knöcheln im Meerwasser. Und übrigens ist CO2 eine ausgezeichnete Pflanzennahrung. Der Planet wird immer grüner in letzter Zeit. Und wenn wir die wachsende Menschheit ernähren wollen, dann wird das eher mit Pflanzen gelingen als mit Eiswürfeln.

    Ich habe keine Angst vor dem Klimawandel, ich nehme ihn als Fakt. Wenn wir ihn verlangsamen können sollten, ohne uns in die Vorindustrialisierung zurückzuziehen, können wir das gerne tun. Aber was momentan stattfindet, ruiniert unser Land schneller, als wir den Planeten ruinieren könnten, und der Rest der Welt lacht uns dabei aus. Wären wir klimapolitisch ein gutes Beispiel, könnten wir gerne vorangehen. Tatsache ist aber, dass wir ein abschreckendes Beispiel bieten. Und deshalb wird uns auf dem momentanen Weg auch keiner folgen.

    • Zusammengefasst: Unwissenschaftliches nachgeblubbere deiner AfD-Vorbilder.

      Wie vorsichtig man dabei sein sollte hat Alice Weidel vor kurzem wieder bewiesen, als sie die Quelle „destatis“ für ihre Behauptung nannte und das Statistische Bundesamt auf Twitter prompt antwortete: „Bei uns gibt es keine Daten zum Impfstatus von Intensivpatientinnen und -patienten“.

      Und während unsere Industrie den Umbau auf Klimaneutralität inzwischen als Chance versteht, prophezeist du die Ruinierung unseres Landes.

      Hier mal eine Studie zur Erweiterung deines Horizontes: „Die Autoren dieser Studie sind dennoch überzeugt, dass mit den richtigen politischen Entscheidungen der Weg zu diesem Ziel gelingen kann, ohne dabei Deutschlands Wirtschaftsstärke zu gefährden. Die anstehende Transformation eröffnet Deutschland neue Quellen für zukünftiges wirtschaftliches Wachstum. Damit leistet Deutschland einen ambitionierten Beitrag für globalen Klimaschutz – und legt gleichzeitig die Grundlage für den zukünftigen Wohlstand der aktuellen und kommenden Generationen. “

      https://issuu.com/bdi-berlin/docs/211021_bdi_klimapfade_2.0_-_gesamtstudie_-_vorabve

      So wie du jetzt jammerst, dass wir sinnlose Maßnahmen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels ergreifen, wirst du auch 2050 jammern wenn sich 200 Millionen Flüchtlinge auf den Weg in die EU machen, weil ihre Heimat unbewohnbar geworden ist. Dann heißt es wieder: „Wieso hat man nichts dagegen unternommen?!“.

      Aber daran erkennt man mal wieder diese Idiotie der AfD. 2016 hieß es noch, dass man die Fluchtursachen bekämpfen muss. Der Klimawandel wird in der Zukunft die Fluchtursache Nummer 1 sein. Daher solltest du Maßnahmen gegen den Klimawandel als Prävention gegen genau das verstehen.

      Als klimaneutrales Deutschland/Europa lachen wir übrigens als letzter über die Länder von denen wir aktuell energiepolitisch abhängig sind.

      • Ich bringe wenigstens Argumente jenseits von „how dare you“, und vermutlich auch mehr als du in deiner Antwort. Soviel dazu.

        Klimaneutralität – ich lasse den Begriff jetzt mal so stehen – kann natürlich eine Chance sein. Wenn ich die gleichen Ergebnisse erzielen kann, ohne das Klima zu versauen, und dieser Weg wirtschaftlich ist (auch unter Berücksichtigung der Atemluftsteuer), dann gerne. Ich kritisiere ganz konkret unseren deutschen Weg, insbesondere den Ausstieg aus der Kernenergie. Der kann nunmal aus physikalischen Gründen nicht funktionieren, und auch keine noch so grüne Ideologie wird die Naturgesetze umschreiben können. Ich warte also auf die „richtigen wirtschaftlichen Entscheidungen“, bevor ich in Jubelstimmung ausbreche.

        Ich sage es mal ganz hart: Erstens halte ich jeden Euro, den wir für das 1,5°-Ziel ausgeben, für rausgeworfen, erstens weil wir als Menschheit das Klima nicht beherrschen können und zweitens als Deutsche sowieso nicht, solange Indien, China etc. ihre Ausstöße zigmal stärker steigern als wir sie senken können. Und zweitens könnten wir genau diese gesparten Euros ganz prima in die Festung Europa stecken, die wir früher oder später brauchen werden, weil dieser Kontinent schlicht voll ist. Und würde man die Klimapanik nicht so pushen, dann versetzen die Afrikaner ihre Lehmhütten ein paar Meter vom Strand weg, anstatt nach Europa zu kommen. Solange die Botschaft aber lautet „Ganz Afrika muss jetzt sofort nach Europa strömen, bevor (vielleicht) in hunderten Jahren ihre Heimat kaputtgeht“, kann ich jeden Afrikaner verstehen, der sich auf ins Schlaraffenland macht.

        Momentan ist unser Sozialsystem Fluchtursache Nummer 1. Und ob das in 50 oder 100 Jahren dann der Klimawandel ist, bleibt abzuwarten. Holland ist ja auch noch da. Die sind offensichtlich nicht geflüchtet, sondern haben Deiche gebaut. Wie gesagt, wir, die Menschheit, können am Klimawandel nichts ändern, aber wir können die Folgen abmildern. Dafür brauchen wir aber eher Ingenieure als Schulschwänzer.

        Unsere energiepolitische Abhängigkeit endet genau dann, wenn die Kernfusion funktioniert. Wind und Sonne sind keine geeigneten Energieträger für ein Industrieland, und was wir an Rohstoffen aus unserem Boden kratzen können, ist alles andere als klimaneutral. Übergangsweise werden wir Gas brauchen, was immerhin weniger dreckig ist. Aber das wichtigste ist ein Ausstiegsmoratorium: Jeder Tag, an dem wir die Kernenergie weiter verteufeln, ist ein verlorener Tag. Im Vergleich zu Resteuropa und zur ganzen Welt.

        • Eigentlich wollte ich mit dir nicht mehr über das Thema Klima reden, seit ich weiß, dass du eigentlich nur den Quatsch nachplapperst, den diese eine semi-AfD-Vereinigung so zusammenschmiert, während gleichzeitig der Weltklimarat für dich „politisch indoktriniert ist“. Es ist einfach ein Fakt, du hast von dem Thema weder Ahnung, noch irgendeinen Unterbau, außer einen Propagandablog, der keinerlei Quellen anführt und in jedem zweiten Satz die Panik vor der linken Weltverschwörung schürt. Hab den Namen des Vereins mittlerweile verdrängt, aber du wirst da sicher nachliefern können.

          Drauf hinweisen möchte ich aber einmal mehr auf das Buch „Neben uns die Sintflut“, geschrieben von noch so einem Sozialistenwissenschaftler. Dabei geht es um die gigantischen Flurschäden, die der industrialisierte Norden in der restlichen Welt anrichtet. Denn unsere hochgelobte Industrie, die du ja unbedingt und über alles gehend verteidigen willst, ist nur deswegen so hübsch, weil sie fast alles, was nicht gut an ihr ist, ins Ausland verlagert hat. Dann werden halt in China und Indien Flüsse hochgradig vergiftet bei der Herstellung unserer Medikamente, in Argentinien werden Teile der Bevölkerung mit RoundUp vergiftet, weil irgendwo muss der Soja für uns ja angebaut werden und die Mineneinbrüche in Südamerika und Afrika kann man mittlerweile nicht mehr zählen, weil Europa und die USA brauchen ihre Erze. Von den Unmengen an Sand, die mittlerweile durch die Weltgeschichte geschippert werden (weird, den bauen die gar nicht in Heiligenhafen an der Ostsee ab! :O), muss man wohl nicht reden – stellt sich raus, sowas erhöht die Tsunami-Gefahr massiv, komisch.

          Und wenn in all dem die Menschen sagen „okay, fuck it, ich geh nach Europa, wenn die mich eh ausbeuten kann ich ihnen auch auf die Pelle rücken“, dann stellst du dich hin und willst einem erzählen, weder das Klima noch die Weltwirtschaft seien irgendwie ein Problem.
          Kann man so sehen, aber dann sei wenigstens ehrlich. „Guten Tag, meine Name ist Kinki und ich bin für Ausbeutung von Menschen, solange sie nicht aus Europa kommen. Und wenn die Ficker uns zu nahe rücken, Feuer frei.“
          Ist doch kein Problem, auch so eine Meinung darf man in einer Demokratie vertreten.

          • An der von Kinki vorgeschlagenen Mauer hängt ein Schild mit der Aufschrift: „Das Boot ist voll. Bitte geht wieder dahin zurück wo ihr herkommt und vergesst nicht euren Tribut regelmäßig zu leisten.“

            Das wird dann wie im Mittelalter mit dem eingemauerten König „Europa“ und alle anderen Länder haben Tribut zu leisten.

            Dabei vergisst der gute Kinki leider wie fragil die Weltwirtschaft geworden ist. Da werden in Indonesien Kohleminen auf Grund massiver Niederschläge geflutet und die Folge ist ein massiver Anstieg des Kohlepreises. Eine Dürre in Argentinien führt zu Ernteausfällen und der Preis für Soja steigt. Das trifft nicht die veganer sondern alle, da unsere Bauern Soja bei der Nutztierzucht verwenden. Die Überschwemmung einer Chemiefabrik in Indien kann zu einem Ausfall in der Arzneimittelproduktion führen. TSMC fehlt das Süßwasser zur Halbleiterherstellung und die Bänder von VW, BMW und Mercedes stehen still.

            Wir outsourcen massiv dreckige Industrien nach China und beschweren uns über Produktionsausfälle wenn der Strom dort ausfällt. Aber China soll zuerst den CO2-Ausstoß reduzieren. Es ist so unglaublich schizophren.

            Aber mit Atomkraft und einer Mauer wird es sicher so weiter gehen wie bisher.

          • Ich vermute, du meinst EIKE. Diese Vereinigung unabhängiger Akademiker, gegen deren Konferenzen die Antifanten demonstrieren müssen, als handele es sich um einen Fusionskongress von Pegida und Impfgegnern! Alleine das ist schon ein deutliches Indiz, dass EIKE irgendwas richtig machen muss, wenn die Antifa Parolen brüllt.

            Dass unsere industrialisierte Gesellschaft sehr viel Raubbau am Rest der Welt betrieben hat und immer noch betreibt, ist ja nun wirklich keine Neuigkeit. Und jetzt? Macht es die Klimapanikprofitindustrie besser? Wie war das noch mit den seltenen Erden für die E-Auto-Akkus?

            Abgesehen davon, wenn die Flurschäden vergleichen willst, dann solltest du das relativ zur Produktivität setzen. Ein afrikanisches Dorf, bestehend aus Lehmhütten, dürften einen besseren CO2-Fußabdruck haben als jedes andere Land, das den elektrischen Strom entdeckt hat, trotzdem wäre das Dorf jetzt nicht unbedingt das Vorbild, dem ich nacheifern wollte. Und wenn wir mal die Staaten vergleichen nach CO2-Ausstoß geteilt durch Bruttosozialprodukt, dann hat Deutschland seine Hausaufgaben längst übererfüllt. Unter Berücksichtigung der Waren, die wir hierzulande herstellen, gehören wir nämlich zu den saubersten Ländern dieser Welt.

            Wo war ich? Ach ja, die Ausbeutung. War das jemals in der Menschheitsgeschichte anders? Nächstes Jahr fahren unsere Fußballer in ein Land, in dem Sklavenarbeit herrscht. Wer ist der Schlimmere? Derjenige, der das Ausland für Bodenschätze und Arbeitskräfte – wenn auch schlecht – wenigstens bezahlt, oder derjenige, der gleich die ganze Person zum persönlichen Eigentum macht? Ausbeutung wirst du nie beseitigen, solange irgendwo ein Mangel herrscht. Nur in deinem erträumten Utopia werden wir die Ausbeutung beseitigen. In dem Utopia würde ich auch gerne leben. Aber deshalb blende ich die Realität nicht aus.

          • EIKE eine Organisation unabhängiger Akademiker.

            Das ist doch wohl nicht dein Ernst?!
            „Über Eike hat die weit verzweigte und eng vernetzte US-Szene der Klimaskeptiker in Deutschland Fuß gefasst. Denn Eike-Präsident Thuss ist zugleich Gründer von CFACT Europe, dem Ableger des amerikanischen „Committee for a constructive tomorrow“, das 2008 mit fast 600.000 Dollar zu den größten Spendenempfängern des Ölkonzerns ExxonMobil gehörte.

            Aber Eike selbst erhält Lüdecke zufolge kein Geld von Konzernen. Muss man ihm wohl wie Alice Weidel einfach Vertrauen und glauben. 😉
            https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518

            Dazu empfehle ich: https://www.arte.tv/de/videos/102286-000-A/klimawandel-die-macht-der-lobbyisten/

            Bist also voll auf Linie der Kohle- und Öllobby.

            Aber natürlich sind wir alle Opfer der Lobby für erneuerbare Energien. Die Lobby ist so stark, dass der Ausbau in der Vergangenheit stagnierte. Richtig krasse Lobby ist das. Während dir Kohlelobby in Deutschland total schwach ist, oder? Huch: https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/kohleausstieg/informelle-treffen
            Sicher ein Einzelfall oder? Besser nicht Kohlelobby und CDU googlen dann bricht ggf. dein Weltbild zusammen.

          • Wow, 600.000 Dollar Spenden? Na, dann sind die ja total gefährlich, immerhin bekommt der IPCC aus staatlichen „Mitgliedsbeiträgen“ nur 6 Millionen Dollar … und zwar jährlich.

            Mich interessieren aber eher Inhalte und Argumentationen, nicht Finanzierung. Ich habe mir in den letzten Jahren immer wieder Argumente beider Seiten angeschaut, Klimapaniker ebenso wie Klimaskeptiker. Und daraus bilde ich mir meine Meinung. Und diese – meine – Meinung ist eben, a) dass die Menschheit allenfalls zum natürlichen Klimawandel beiträgt, b) dass die Menschheit den Klimawandel deshalb nicht aufhalten kann und c) dass der deutsche Alleingang das gleich zweimal nicht schafft.

            Kann ich mich irren? Selbstverständlich. Aber lieber bilde ich mir eine eigene Meinung und gehe die Gefahr des Irrens ein, als dass ich das Denken einstelle und mich ganz auf die eine oder andere Lobbyorganisation verlasse.

          • Du hast doch überhaupt nicht die Kompetenz die Arbeit des IPCC oder von EIKE zu beurteilen. Das ist so, als würdest du dir die Argumentation der EMA und Sucharit Bhakdi zur Wirkung der Corona Impfung anschauen.

            Während wir bei dem IPCC und bei der EMA ganz genau wissen, woher das Geld kommt und die Entscheidungsfindung transparent ist und noch dazu durch Beobachterorganisationen beobachtet wird. Sind wir bei EIKE und anderen Lobbyorganisationen auf investigative Recherchen angewiesen.

            Komischerweise kommt EIKE zuverlässig bei seiner Arbeit zu dem von der Kohle- und Erdöllobby gewünschten Ergebnis während der IPCC regelmäßig seinen Finger in die Wunde der Mitgliedsstaaten legt. Ein Widerspruch deinerseits, da der IPCC dank der 6 Millionen Euro seinen Bericht entsprechend nach dem Wunsches seiner Geldgeber ausrichten müsste.

            Der einzige Grund warum du deine Meinung nach der „Arbeit“ von EIKE ausrichtest ist, dass sie deine vorgefasste Meinung bestätigt. Wie ein Impfgegner der sich von Sucharit Bhakdi bestätigt sieht, so siehst du dich von EIKE bestätigt.

            Leute (Prof. Dr. Jörg Matschulla) die tatsächlich die Kompetenz besitzen um die Arbeit von EIKE beurteilen zu können, treffen übrigens folgende Aussagen: „EIKE lehnt folglich jegliche „Klimapolitik“ als einen
            Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten“. Die dort als Tatsachen
            oder Fakten beschriebenen Informationen sind in der Regel Falschaussagen; die als verantwortlich zeichnenden Personen
            haben keinerlei eigenen Bezug zur Klimaforschung.“
            https://tu-freiberg.de/sites/default/files/media/interdisziplinaeres-kologisches-zentrum-6414/klimawandel_klimaschwindel_web.pdf Und da gibt es noch einige mehr.

          • Über EIKE: „Die verantwortlichen Personen sind keine Klimaforscher, sondern nach eigenen Angaben unter anderem Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure, Publizisten und Politiker; viele davon befinden sich im Ruhestand.“

            Weird, beim Weltklimarat verweist du regelmäßig darauf, dass das ja alles nur Soziologen sind, aber bei EIKE ist es dann wieder kein Problem? Und mal im ernst: Hast du den Blog von denen mal gelesen? Falls du das als wissenschaftlich bezeichnest, dann tut es mir Leid, aber man merkt, dass Juristen einfach keine Wissenschaftler sind. Das was die da abliefern, damit würdest du in JEDER Erstsemesterveranstaltung in einer richtigen Wissenschaft durchfallen – egal ob Wirtschaft, Sozial, Kultur oder Natur.

            Und sorry, aber wie du dir Argumente „anschaust“ wissen wir alle seit Jahren. Stimmt es mit deiner Meinung überein, ist es korrekt. Ist das nicht der Fall, muss es wohl sozialistisch bezahlt worden sein.
            Again, sag doch einfach, dass du eine unfundierte Meinung hast, mehr nicht. Daran ist nichts schlimm, die meisten Menschen haben zu den meisten Dingen keine akademisch fundierte Meinung (ich natürlich eingeschlossen). Aber tu bitte nicht so, als hätte man dich „wissenschaftlich überzeugt“, denn das ist schlichtweg nicht der Fall.

    • 1) Extremismus: Kommst du dir nicht selbst langsam lächerlich vor, immer Linksextreme Gewalt mit rechtsextremer gleichzusetzen? Lübcke, NSU, Polizeichats, gehortete Waffen nur als Beispiele

      2) Das es keine Anzeichen dafür gibt das die Flut im Ahrtal etwas mit dem Klimawandel zu tun hat ist eine sinnlose Aussage. Der Klimawandel ist etwas abstraktes. Viele Wetterphänomene und Extremwettersituationen treten immer mit gewissen Wahrscheinlichkeiten auf. Man kann einen klaren Anstieg an extremen Wetterphänomenen in den letzten Jahrzehnten beobachten. Ob die Flut nun direkte Folge oder nur Zufall war, kann niemand halbwegs seriöses klar beantworten, weil es schlichtweg nicht möglich ist. Zwar wird die Berichterstattung „dichter“, jedoch lässt es sich ja auch schon an Phänomenen wie Starkregen, Dürren, Ernteausfällen, Überflutungen von Wohngebieten messen.

      3) Wenn der Golfstrom abreißt wird das hier relativ schnell relativ kalt werden. Eine Eiszeit ist ja nun auch nicht wirklich wünschenswert und schafft wieder neue Probleme. Wo ziehen alle Menschen in Mittel- und Nordeuropa hin? Das wird Kriege, menschliches Elend und viel viel Leid anrichten. Wäre es schön das zu verhindern? Ja ich denke das wäre ganz nett.

      4) Die Menschheit früher war anders organisiert. Eine Agrargesellschaft floriert nunmal bestens mit einem mediterranen Klima. Jedoch ist zu beobachten das die Landwirtschaft in Italien, Spanien, Griechenland stetig komplexer wird, da Wasserknappheit und starke Hitze viele Anbaugebiete unbrauchbar machen. Der Klimabedingungen aus Südeuropa wandern immer weiter nach Norden. https://www.welt.de/wissenschaft/article205479125/Weinanbau-Macht-der-Klimawandel-den-deutschen-Wein-besser.html

      • 1) Extremismus: ich setze nichts gleich. Eine Handvoll Tote sind zweifellos schlimm. Aber Terrorismus lässt sich nicht quantifizieren. Wenn Linke Gewalt gegen Sachen üben, ist das genauso Terror. Die Zahl der Todesopfer ist nicht maßgeblich (sonst würde der Islam eh alle Rekorde brechen). Ebensowenig die Zahl der Terroristen, da dürften locker die Linken gewinnen, denn dazu zähle ich jeden Autozündler, Flaschenwerfer und ähnliches. Der Staat soll Terrorismus insgesamt bekämpfen, aber zwei von drei Feldern liegen da eben leider aus ideologischen Gründen brach.

        2) Dass der Klimawandel für die Ahrflut verantwortlich wäre, war Steves Aussage. Ich habe lediglich gesagt, dass es für diese Behauptung keinerlei Anhaltspunkte gibt. Du legst mir also etwas falsches in den Mund, um dann dagegen zu argumentieren. Sehr durchsichtig.

        3) Genau das ist doch mein Punkt: Irgendwo auf der Erde ist es immer mal wärmer, irgendwo anders mal kälter geworden, und umgekehrt genauso! Das Klima hat keinen „Pauseknopf“. Aber wir reden über Veränderungen im Maßstab von Jahrzehnten oder Jahrhunderten. Deshalb muss kein Europäer mit seinem Notfallrucksack losrennen. Vielleicht müssen dann Europäer ins (dann grüne) Afrika fliehen? Wer kann das schon sagen, die Klimamodelle jedenfalls auch nicht besser als jeder Tarotkartenleger. Nur eines steht fest: Welche Flucht auch immer in der Zukunft wegen des Klimawandels stattfindet, das Tempo wird für menschliche Maßstäbe äußerst gemächlich sein.

        Und 4) Mal abgesehen davon, dass ich kein Weintrinker bin und ich Weintrauben für mäßig repräsentativ halte: Gleichzeitig werden dann konsequenterweise Gebiete weiter nördlich fruchtbarer. Du weißt schon, dass „Grönland“ seinen Namen von der Farbe grün ableitet? Wenn ich mal die Populationen der Wüstengebiete mit denen im „ewigen Eis“ vergleiche, dann scheint die Menschheit summa summarum mit Wärme deutlich besser zurechtzukommen als mit Kälte. Der springende Punkt ist: Irgendwelche Schreckensbilder auf dem Spiegel-Cover vom Planeten in Flammen sind einfach nur absurd und genauso dämlich wie der Kölner Dom unter Wasser. Wir müssen und von der Hybris verabschieden, Klimaveränderungen bekämpfen zu wollen, sondern unsere Anstrengungen darauf richten, uns auf sie vorzubereiten.

        • Kurze Frage an den Mann, der natürlich eindeutig nie politische indoktriniert ist: Aufmärsche vor dem Haus von Politikern in Sachsen, ist das Terrorismus oder sind das nur wieder die besorgten Bürger, deren Ängste wir genauso ernst nehmen müssen wie die Hampelmänner der AfD, die auf der Bundestagstribüne hocken, weil sie sich nicht testen lassen wollen?

          Und nebenbei: Grönland leitet seinen Namen von „grünes Land“ ab, dass bezieht sich entweder auf Erik den Roten oder auf die Einwohner selbst, die damit aber Bezug auf das schimmernde Meer genommen hab. Falls du also suggerieren wolltest, Grünland war irgendwann im Laufe der Menschheitsgeschichte mal wirklich „grün“, dann nope.

          • Ich lehne dererlei Aufmärsche strikt ab, weil sie nicht den Politiker treffen, sondern auch Unbeteiligte, seine Familie, seine Nachbarschaft. (Das gilt übrigens auch für Aktionen vor Höckes Haus, aber die sind für dich vermutlich ok.) Ob man das als Terrorismus bezeichnen kann, hängt davon ab, wo man die Grenze zieht: bei Rechtswidrigkeit? bei Gewalt? Ich würde eher gegen Terrorismus plädieren, und zwar aus folgendem Grund: Hätten sich dutzende Fackelträger (gewaltfrei immer vorausgesetzt) vor dem Kanzleramt versammelt, würde es schwerfallen, diese Leute Terroristen zu nennen.

            Was Grönland angeht: Es ist interessant, wie sich die Artikel ändern, je weiter man zurückgeht. Vor 2010 hat von Spektrum der Wissenschaft bis Spiegel noch jeder den Zusammenhang zu Grünland hergestellt. Vermutlich wäre das für die aktuelle Klimapanik aber eher kontraproduktiv.

            Ganz am Rande: Ob Klima, Corona oder sonstwas, von Euch kommt stets Guilt by association dahingehend, dass ich AfD-Positionen nachplappern würde. Wahrscheinlich ist das für Euch Ideologen unvorstellbar, aber ich maße mir an, meine eigene Meinung zu bilden, ohne dass die mir jemand vorkauen muss. Ob die mit der AfD weitgehend übereinstimmt (Klima) oder nicht (Corona), ist mir persönlich scheißegal. Und deshalb ist jeder Versuch ala „das sagt die AfD auch, das muss ja falsch sein“ einfach nur armselig. Vielleicht könnt ihr ja auch mal anfangen, selber nachzudenken und eigene Schlüsse zu ziehen.

          • In einer Demokratie haben Amtsträger ein Privatleben. Weder will ich, dass irgendwer vor einem Minister zuhause mit Fackeln auftaucht, noch will ich, dass Höcke im Supermarkt bepöbelt wird. Aber du bist derjenige der meinte, für ihn seien praktisch alle Linken Terroristen, da wird man doch fragen dürfen, wo du diesen undemokratischen Haufen einsortierst.

            Wenn die AfD mal bei irgendwas recht hat und sich nicht peinlich benimmt, werde ich sicher anfangen, sie ernstzunehmen. „Gottseidank“ (oder leider?) ist das bislang noch nie passiert, insofern bin ich da ziemlich save. Und bei aller Liebe: Die AfD IST die Partei der Querdenker. Wenn man sich von diesem Haufen distanzieren will und trotzdem AfD wählt, sollte man dafür besser gute Gründe haben.

  5. Soweit wie nötig, soweit wie möglich.

    Bin inzwischen wieder Bahn Fahrer aus div. gründen und empfinde das als sehr entspannend. Kein Stress mehr auf der Straße, Parkplatzsuche etc. Und das beste meine Firma zahlt meine Fahrkarte. Selbst wenn ich wieder ein Auto habe werde ich weiter mit der Bahn zur Arbeit fahren.

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