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Twitter is experimenting with an “unmentioning” feature that will allow users to remove themselves from conversations. It’s limited to some users and only on the web version for now but looks like a very useful way to clean up your mentions. (via)

In der Nacht von gestern auf heute verkündete Twitter, dass die Plattform aktuell an einem neuen Feature arbeitet. Diese Neuerung befindet sich derzeit in einer Testphase, weshalb sie nur ausgewählten Nutzern in der Web-Version zur Verfügung steht. Dieses Feature soll es den Menschen auf Twitter in der Zukunft erlauben, sich jederzeit aktiv aus einer laufenden Unterhaltung zu entfernen.

Die Option zum Verlassen einer Unterhaltung ist bei Testern über das Menü in der Ecke eines Tweets abrufbar und eine Aktivierung listet erst einmal alle Auswirkungen der Funktion auf. Dadurch wird der eigene Nutzername in der Unterhaltung untagged, es verhindert alle zukünftigen Erwähnungen in der Unterhaltung und Nutzer erhalten keine Meldungen mehr über die Unterhaltung. Das Ganze lässt sich danach also ganz einfach ignorieren und niemand kann einen zurückbringen.

Nutzer können viele Gründe dafür haben, warum sie eine Unterhaltung auf Twitter verlassen wollen. Manche Austausche dieser Art enden mit Beleidigungen oder anderen negativen Aussagen, einige Unterhaltungen sind einfach nur langweilig oder man wollte dem Textaustausch von Anfang an nicht angehören. Diese neue Funktion von Twitter sollte vielen Menschen aushelfen. Besonders, wenn es darum geht, Belästigungen und Beleidigungen auf der Plattform zu unterbinden und sich von solchen Dingen zu distanzieren.

Leider läuft der Status als Testphase darauf hinaus, dass das Ganze nicht unbedingt für alle Nutzer erscheinen wird. Hoffentlich verlaufen diese Tests positiv und die Neuerung kann in der Zukunft für alle Menschen auf Twitter übernommen werden. Jedes Feature, was Twitter etwas weniger toxisch macht, ist meiner Meinung nach eine sinnvolle Sache.

Twitter researcher and reverse-engineer Jane Manchun Wong tweeted an apparent


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4 KOMMENTARE

  1. Klingt nach einem sinnvollen Feature. In der Zeit, als ich Twitter genutzt habe, ist es mir auch öfters passiert, dass ich in Diskussionen getaggt war, an denen ich längst kein Interesse mehr hatte.

    Mal eine Frage halb-OT: was ist eigentlich konkret mit diesem „toxisch“ gemeint? Toxische Unterhaltung, toxische Männlichkeit, toxisches Weißsein … und jetzt übersetzt es mir nicht einfach mit „giftig“, das macht nämlich genauso wenig Sinn.

    • toxisch bzw. giftig bedeutet, dass du die Unterhaltung/Person/Kommentar als schädlich für deine Person empfindest.
      Bzw. dass andere Personen es als schädlich für sich selbst empfinden könnten.

      Wer das entscheidet was toxisch ist? Die Community.
      Wenn ein Konsens auf einer Plattform herrscht, dass dies oder jenes Verhalten als toxisch zu werten ist, ist es toxisch und es wir demnach geahndet.

      Was wie wer für schädlich für sich selber empfindet, entscheidet jeder für sich selber.
      Dies teilt derjenige dann in der Gesellschaft mit und wenn sich genug Leute finden, die das ebenso finden, dann wird dieses etwas in den Katalog aufgenommen was toxisch ist und in der Zukunft geahndet.

      Ich hoffe ich konnte helfen.

      • Das erklärt es zur Hälfte, soweit mal danke! Aber wenn ich das jetzt mal z. B. auf „toxische Männlichkeit“ übertrage, dann heißt das also, dass sich jemand daran stört/es schädlich empfindet, dass ich ein Mann bin. Ähm … hä?

    • Kurz „giftig sein“ gegoogelt: giftig Adj. ‚Gift enthaltend, boshaft, gehässig‘
      Also machst schon irgendwie Sinn.

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