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The 11-member Twitter board met on Sunday to consider billionaire Elon Musk’s $43 billion takeover offer for the social media company, according to reports. (via)

Der Unternehmer Elon Musk scheint sich aktuell sehr stark für das soziale Netzwerk Twitter zu interessieren, weshalb er die Plattform auch einfach aufkaufen und übernehmen möchte. Zu Beginn des Monats wurde Musk durch den Erwerb von Anteilen zum größten Twitter-Aktionär. Kurz darauf am 14. April schlug er vor jeweils 54.20 USD pro Anteil zu zahlen und Twitter für insgesamt 43 Milliarden USD komplett zu übernehmen.

Bisher hat sich Twitter komplett gegen diese Übernahme durch Musk gestellt und diese Einstellung sowohl durch Aussagen als auch durch Taten bewiesen. Die Gegenmaßnahme von Twitter lief darauf hinaus, dass andere Aktionäre der Plattform deutlich günstiger weitere Anteile hinzukaufen können, sobald die Beteiligung eines Aktionärs wie Musk bei mehr als 15% liegt. Dadurch ist es für Musk deutlich schwieriger, die Plattform einfach so zu übernehmen.

Interessanterweise sieht es aktuell aber ganz danach aus, als hätte Twitter seine Einstellung gegenüber Musk mittlerweile etwas geändert. Offenbar wurden am vergangenen Wochenende wohl bereits Verhandlungen zwischen Musk und Twitter gestartet, die sich mit dem Übernahmeangebot beschäftigen. Diese Informationen stammen von Berichten des Wall Street Journals und von Bloomberg, die sich beide auf interne Quellen bei den involvierten Parteien berufen.

Angeblich sind beide Seiten zumindest offen dafür, noch in dieser Woche einen Deal für diese Übernahme festzusetzen. Das Ganze hängt natürlich davon ab, wie viel Musk für die Anteile von Twitter zahlen möchte. Bisher verkündete der Unternehmer, dass er sein Angebot von 54.20 USD pro Anteil nicht erhöhen möchte. Dieser Preis ist laut Experten allerdings ein wenig zu gering und er entspricht derzeit nicht dem Wert von Twitter. Daher muss man abwarten und schauen, wie sich diese Sache entwickelt. Man könnte aber bereits in einigen Tagen hören, dass Twitter dem Angebot zugestimmt hat.

Wenn Musk die Plattform übernimmt, dann hat er schon jetzt einige feste Ziele für Twitter. Der Unternehmer ist wohl nicht zufrieden damit, wie die Plattform angeblich die Redefreiheit ihrer Nutzer einschränkt. Diesen Punkt möchte er angeblich auf jeden Fall ändern. Bisher gibt es keine Informationen darüber, wie Elon Musk sich seine Version von Twitter vorstellt. Seine Aussagen klingen bisher aber irgendwie danach, als würde es in der Zukunft deutlich mehr Müll und problematische Aussagen auf der Plattform geben. Schließlich werden alltägliche Nachrichten und Tweets nicht wirklich von der Plattform zensiert.


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5 KOMMENTARE

  1. Seine Aussage ist das er Woke Bubbel keine Plattform mehr bietet und das ist sehr gut.
    Ebenso das jeder seine Meinung äußern darf , nicht nur wenn sie Links ist. Das endlich auch Linksextreme Acc und Aussagen gelöscht und Strafrechtlich verfolgt werden.

    Das ist alles nur positiv aber getroffene Hunde bellen am lautesten 😉

    • Das ein einzelner Mann, der ein Problem mit der Pressefreiheit hat, die Kontrolle über Twitter übernimmt ist tatsächlich das was wir gebraucht haben. Endlich wieder wissenschaftliche Fakten und den Holocaust leugnen. Kann ja nicht sein, dass Linksgrüne ungestraft gendergerechte Sprache, Gleichberechtigung und Veganismus diskutieren.

      Jetzt soll er bitte noch den zwangsfinanzierten ÖR übernehmen, uns von den Gebühren befreien, damit das ZDF auch mal positiv über Tesla berichtet!

    • ja mehr Hass und Hetze, ist auf jeden Fall „alles nur positiv“
      Leute wie Trump die ihre wilden Horden aufhetzen und deren Taten dann relativieren „alles nur positiv“
      make twitter great again

      • Hass und Hetze sind heute sehr schwamige Begriffe, grade auf Twitter wird mal gerne alles als Hass und Hetze bezeichnet was nicht der eigen Meinung entspricht.
        Wie gesagt getroffene Hunde bellen laut, scheiße das nur gleiche Regel für alle gelten was ?^^

      • Merkst du eigentlich nicht, dass diese plumpen Kampfbegriffe wie Hass und Hetze allenfalls noch ein paar Linksaußen, aber keinen normaldenkenden Menschen mehr hinter dem Ofen hervorlocken?

        In dem Moment, in dem Elon Musk sagen würde „wir filtern nichts mehr, nichtmal strafrechtlich relevante Inhalte“ würde ich das kritisch sehen. Aber du solltest eben mal akzeptieren, dass die Redefreiheit nicht dort aufhört, wo dir das Gesagte nicht gefällt.

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