Wenn sich die Scheichs austoben…

ManCity wird verkauft

Am Montag hatte eine Investorengruppe aus Abu Dhabi, die Abu Dhabi United Group for Development and Investment ADUG, eine Absichtserklärung zum Kauf von Manchester City unterzeichnet.

Der Kaufpreis soll sich auf 185 Millionen Euro belaufen.

Okay, ein paar Scheichs haben sich Manchester-City gekauft, soweit so gut – das ist aber noch nicht alles:

Manchester/Madrid – Der Transfercoup von Manchester City mit Robinho soll noch nicht der letzte gewesen sein.

Diese Ankündigung machte Investor Sulaiman Al-Fahim vom Konsortium aus Abu Dhahi im Interview mit der Zeitung “The Guardian”.

Angeblich sei er bereit, für Superstar Cristiano Ronaldo vom Lokalrivalen und Meister Manchester United umgerechnet 165 Millionen Euro Ablöse hinzublättern.

City hatte Robinho am Montagabend für rund 42 Millionen Euro vom spanischen Meister Real Madrid verpflichtet.

Mir drängen sich anhand dieser News zwei Fragen auf:

1. Warum hat Werder keine Scheichs?

2. Machen diese Milliardäre mit ihren “Hobbys” nicht irgendwie unseren geliebten Fußball kaputt?

Dazu ein Kommentar aus der entsprechenden Sport1.de-News:

So langsam bin ich für eine Europaliga. Sollen sie sich doch da austoben und sich mit den besten (reichsten!) messen, während in den nationalen Ligen Vereine spielen, die ohne großen Investor auskommen. Wir sind auf dem besten Weg den Wettbewerb einfach mit Geld zu ersetzen. Die derzeitigen Summen sind absolut gar nix. Die Summen werden steigen und steigen, da man doch dem anderen reichen Kerl noch paar Euros aus der Tasche ziehen könnte. Je mehr Vereine sich in Hände reicher Investoren begeben, desto größer die Summen. Je größer die Summen, umso wichtiger wie viel ein Investor in den Verein steckt. Also wird es irgendwann nicht mehr die Frage geben wer was mit welchem Team erreicht hat. Sondern wer mehr wo Investor ist und wie viel er von seiner Kohle rausrückt. Fußballmanager für reiche. Ein Börsenspiel zugleich

Kategorien
Fußball
Diskussion
81 Kommentare
Netzwerke