Große Brüste sind keine Krankheit!

Gott, da bin ich aber erleichtert:

Große Brüste sind keine Krankheit. Daher müssten Krankenkassen die Kosten einer Brustverkleinerung nicht übernehmen. Das entschied das Hessische Landessozialgericht in seinem aktuellen Urteil.

Nur wenn ein großer Busen entstellend wirke, müsse die Kasse für den Eingriff aufkommen.

Geklagt hatte eine 38-jährige Frau aus Nordhessen, die orthopädische und psychische Beschwerden auf ihre großen Brüste zurückführte. Die Ärzte rieten der stark übergewichtigen Frau zu einer Brustverkleinerung.

Das Argument: Bei dem ausgeprägten Übergewicht der Frau wirke die Größe der Brüste stimmig. Ihre Rückenbeschwerden seien zudem nicht auf ihren Busen zurückzuführen. Die psychischen Probleme solle sie besser durch entsprechende Therapien behandeln lassen.

Die Sozialrichter gaben der Krankenkasse Recht. Es sei wissenschaftlich nicht nachgewiesen, dass sich eine Brustverkleinerung positiv auf orthopädische Beschwerden auswirke. Erfolg versprechend sei es hingegen, wenn die Klägerin abnehme und Muskeln aufbaue.

Quelle: Bild.de

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