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Keith Bakker gilt als Pionier bei der Diagnose und Therapie von Onlinespielesucht. Nun meldet er sich mit einer neuen These zu Wort: Wer extrem viel World of Warcraft spiele, sei nicht süchtig, sondern einsam. Er brauche keine Therapie, sondern seine Eltern.

Ein neuer Tag, ein neuer “Experte”. Ich kann bei diesem ganzen Gefasel nur noch mit dem Kopf schütteln. Hat schon mal irgendwer sich darüber Gedanken gemacht, dass auch nur die Möglichkeit besteht, dass die Leute das Spiel schlicht und einfach spielen, weil es Spaß macht – und das völlig unabhängig vom sozialen Hintergrund der Spieler? Ich denke einfach nicht, dass man 11.Millionen Spieler in eine Schublade stecken kann.

Obwohl die Symptome auf den ersten Blick denen einer Alkohol- oder Rauschgiftsucht ähnelten, sei das eigentliche Problem ein anderes, sagt Bakker. “Je mehr wir mit diesen Jugendlichen arbeiten, desto weniger glaube ich, dass wir von einer Sucht sprechen können. Was die Kids brauchen, sind ihre Eltern und ihre Lehrer. Wir haben es mit einem sozialen Problem zu tun.”

Ich habe da auch so eine These: Experten (und Pioniere) der Diagnose und Therapie von Onlinespielesucht brauchen Geld. Wer also extrem viel veröffentlicht und tolle neue Theorien aufstellt, ist nicht süchtig, auch nicht einsam, sondern einfach nur ein Klugscheißer, der Geld verdienen möchte – und das Thema Onlinespiele und MMOs verkauft sich nun mal gut. Danke an Stephan für den Link.

Hier der Link zum kompletten Text: Golem.de

61 KOMMENTARE

  1. Die ganzen Leute die schreiben “Ey der hat doch nen Schuss nur weil ich viel zock hab ich kein Problem durch und mit WoW” wäre nett wenn ihr mal postet wie lang ihr so zockt pro Tag

  2. Es müssten sich eigentlich nur die angegriffen fühlen die es tatsächlich betrifft. Und das scheinen ja doch einige zu sein im Gegensatz wie hier und anderswo immer behauptet wird.

  3. Ich will garnich auf den Artikel eingehn (wurde eh alles gesagt), sondern mehr auf euch und eure Comments. Ihr schimpft immer über die einseitige Berichterstattung und seid selber so verschoßen, dass ihr nur in eine Richtung denkt. Es gibt genügend süchtige WoW-Zocker, bestimmt auch unter euch (auch wenn jeder sagt, “nene, nix da, es macht mir einfach nur Spaß”), wie es auch genügend Casual-Zocker gibt. Aber warum soll man denn über jemanden ne Sendung machen, der am Tag 2 Stunden WoW spielt, dann seine Kinder ins Bett bringt, mit seiner Frau vor der Glotze gammelt und dann im Bett ordentlich… ??? Völlig langweilig. Ich weiß garnich warum ihr euch immer von so Berichten so angegriffen fühlt? Jeder der sich mit dem Thema beschäftigt, weiß es besser.

    Lg

  4. Ich denke die Leute mit Problemen sind weiterhin eine kleine Minderheit, aber man sollte sie nicht totschweigen. Man sollte sie auch nicht größer reden, als sie ist.

    Es gibt Leute mit Problemen und das fängt mMn genau da an, wenn Menschen anfangen dauerhaft die wichtigen Personen und Aktivitäten in ihrem Lebensumfeld zu vernachlässigen.

    Ich war früher im Fussball- und Handballverein gleichzeitig und habe nebenbei noch Fitnessstudio besucht. Alle drei Hobbies habe ich recht intensiv betrieben. Der Zeitaufwand war aber trotzdem noch wesentlich geringer als bei jedem “exzessiven Spieler”. Und selbst da musste ich manchmal einiges vernachlässigen.

    Nur war ich grade zu dieser Zeit topfit, habe sehr viele Leute kennengelernt über den Sport und hatte Power ohne Ende. Jeder, der intensiv Sport betrieben hat, kennt das Gefühl. Man könnte Bäume ausreißen manchmal.

    Und wie gesagt: der Zeitaufwand war wesentlich geringer als bei jedem Vielzocker, der mehr als 5 oder 6 Stunden tagtäglich vorm PC hockt und daddelt.

  5. es, wie ich finde, so wie steve sagt man kann nicht jeden in eine schublade stecken. ich habe freunde, komme mit meinen eltern super gut klar und habe trotzdem wow gespielt, weils einfach spass gemacht hat. zwischen sucht und spass muss man auch unterscheiden das >suchtspassonline spiel< spielt in so eine schublade von wegen suchti und so geschoben wird.

    so und da ich jetzt nicht mehr weis worauf ich eigentlich hinauswollte in dem sinn viel spass beim zocken und ka ob ich mir wotlk hol (resonanz is ja ganz positiv bis jetzt 😉 )

    alle schreib und satzzeichen fehler sind gewollt und beabsichtigt
    (so eine art buchstaben sudoku 😉 )

  6. @Stevinho

    Nein, es geht nicht um “exzessive Spieler”, es geht um solche die sich aufgrund ihres exzessiven Spielen in Behandlung begeben haben; es wird über solche gesprochen die eine tatsächliche Suchtsymptomatik aufzeigen.

    Lediglich die von golem.de formulierte Kopfzeile lässt etwas anderes erwarten als dann im Artikel steht. Aber das hat wohl kaum mit dem Herrn Bakker zutun, oder?

  7. Klar kann man nicht alle über einen Kamm scheren
    Allerdings entnehm ich dem Artikel, dass gerade die jüngeren Spieler, welche extrem spielen angesprochen sind.
    Und was mich persöhnlich stört ist, dass du den Artikel als kompletten quatsch und nur als Geldmacherei oder so ansiehst.
    Es stimmt einfach das jüngere Spieler nicht genau “wissen, was gut für sie ist”. Und mir kann keiner erzählen das für nen 12-15/16 jährigen extremes Computerspielen gut ist.
    Und das nicht jeder “Hardcoregamer” in die Schublade gesteckt werden kann, ist auch völlig klar.

    Mfg max0r

  8. doch ich finde schon, dass er differenziert, denn er redet von seinen erfahrungen und die hat er mit extremfällen gemacht. somit betrachtet er mMn schonmal nur die leute, die wirklich >8-10h am tag zocken. zudem sagt er ja auch nicht, dass alle hardcore zocker krank seien.

    “die eigentliche Ursache des zunehmenden Problems seien Eltern, die ihre Fürsorgepflicht verletzten”
    dem wirst auch du mal zustimmen müssen und seine aussagen treffen schon auf viele leute zu

    ich stell auch, die von dir unterstellte, geldheilheit in frage. ich nehm eher an, dass BBC ein interview oder reportage mit ihm machen wollte und die aussagen dann dort zum vorschein kamen. er hat nun aber kein buch geschrieben mit dem titel “alle wow spieler haben unfähige eltern”.

  9. Wenn ein jeder von euch jemanden kennt der auf WoW nicht klar kommt, dann kann es ja kein so “geringer” Teil mehr sein oder? Einfache Mathematik. Es nimmt einfach überhand und ich stimme den Medien was die Onlinesucht betrifft ausnahmsweise mal zu. Es ist eine Gefahr und habe selbst Erfahrungen damit machen müssen (Im Freundeskreis).

    Wer morgens aufsteht und sich direkt mal an den Rechner setzt und einlogt ist süchtig. Wer aufs WC geht und ne WoW Zeitschrift mitnimmt (nachdem man sich vorm PC vom WoW spielen erhoben hat) ist süchtig.
    Wer nur noch über WoW spricht ist süchtig. Andere Themen langweilen die Personen. Es gibt Leute die zwischen WoW und RL locker differenzieren können aber ich glaube eher das dies die Minderheit ist und nicht umgekehrt.

  10. natürlich kann das hobby “computer” süchtig machen. genau wie: leistunssport, trading card games, angeln, modellbau, autos pimpen und die vielen anderen hobby, mit denen man “alleine viel zeit” verbringen kann.
    wie alt sind diese “experten” die solche texte verfasssen? geistig bei 12 stecken geblieben? oder sind sie doch so schlau sich eben dem momentanen “hack thema” anzuschliessen.
    oder wollen sie mit ihren texten nur etwas aufmerksamkeit in ihren sonst so einsamen leben finden, die sie sonst nicht bekommen? mal aus dieser richtung gesehen und sie mit ihrer eigenen naivität bekämpfen.

  11. natürlich haben leute die sich “experten” nennen allgemein kein durchblick.

    beispiel: der nette herr und experte der dafür verantwortlich ist, dass man auch verdacht online durchsuchungen durchführen darf, ja dieser herr der das durchsetzen will, der lässt sich jeden morgen das internet von einer sekretärin “ausdrucken” um terroristen zu fangen.
    ja die politiker halten uns normale bürger für “terorristen und verbrecher”, dass nehme ich ihnen auch nicht übel. wer kann sie den auch daran hintern, von Sich auf Andere zu schliessen?

    das ist eines der vielen beispiele, von personen die in dieser “scheindemokratie” gesetze erlassen dürfen.

  12. Ja klar gibt es viele, zuviele leute die einfach nich klar kommen… aber das is nur ein kleiner Teil und genau die leute sind es, über die in den großen Medien berichtet wird.
    Man hat doch mal wieder zu den Mitternachtsverkäufen gesehen das Wow nur über den negativen kamm geschoren wird. “Sind alles nur freaks die null Uhr an einem Elektronikmarkt stehen”.
    Ich persönlich denke, das es wirklich solche leute gibt bei denen Wow das leben einnimmt, aber das macht nur einen bruchteil aus wie die gilde von sk und nihidingens.
    Wow isn game und nix weiter, und wen juckts wer den first kill bei Klaus oder Joachim hatte. In einem monat interessiert das eh keinen mehr….
    Mfg Horst Kevin

  13. Man kann natürlich nicht alle über einen Kamm scheren, aber es gibt defintiv Leute, bei denen das Hobby WoW zu große Ausmaße annimmt. Ziehen sich aus ihren Freundeskreisen langsam zurück, vernachlässigen Arbeit/Studium/Schule. Tun fast nichts anderes mehr als vorm PC hocken und lassen sich davon auch nicht mehr wegkriegen. Und das ganze über lange Zeit.

    Hobbies sind wichtig und es ist auch ok sich ihnen intensiv zu widmen, aber sobald man sein komplettes Leben danach ausrichtet und alles andere vor sich hinrotten lässt, wird es wirklich kritisch.

    Sucht klingt einfach sehr hart, aber es gibt genug Leute, die abends einfach nicht NEIN zu einem Raid oder sonstigem sagen können, obwohl sie genau wissen, dass morgen eine wichtige Klausur ansteht und man dringend noch was tun müsste.

    Klischee- und Schubladendenken ist niemals gut, aber es gibt genug Leute, die durch die ganze Daddelei irgendwo hängen bleiben im Leben. So wie bei jeder anständigen “Sucht” 🙂

    Kleine Anekdote am Rande, ist wirklich so passiert:
    Die Frau von meinem ehemaligen Gildenleader hat mir eines Abends im TS erzählt, dass ihrem Mann an dem Tag gekündigt wurde (der hat auch ständig blau gemacht) und sie echt froh ist, dass er jetzt die ganzen Dailys und sonstigen WoW-Angelegenheiten allein klären kann. Familie mit kleinem Sohn wohlgemerkt. Und das ganze mit vollem ernst und keinem schlechten Hintergedanken.

    Geht einfach gar nicht…

  14. Ich möchte an dieser Stelle nochmal kurz anmerken, dass mir durchaus bewusst ist, welch großes Sucht-Potential in WoW steckt. Wenn man meinen Kommentar genau gelesen hätte, wüsste man, dass es mir prinzipiell darum ging, dass nicht jeder “Hardcore”-Gamer süchtig und/oder einsam ist. Man kann bei x-Millionen Spielern einfach nicht alle über einen Kamm scheren und irgendwelche allgemein gültigen Theorien aufstellen.

  15. Bairuike hat hier vollkommen recht… am Anfang ist es nur mal so:” Ach heut könnt ich mal bissl zocken…” über “heut komm ich net ich muss zocken…” bis schließlich zu: ” ach zock ich einfach bis mir jemand anruft und ich ihm dann mit lächerlichen Ausreden klarmache, dass ich keine Zeit hab…”

    und ich denke dadurch kommt dann eben das ‘no – rl’ bzw keine ‘rl-Freunde’ wie Psychologen oft in Ihren Untersuchungen… zurecht … behaupten… man macht nämlich das Game selber zum Vordergrund des Lebens und das andere wie sich mit Freunden treffen wird dabei zur Nebensache.

    Ich selber Spiele auch viel, doch kann ich noch zwischen ‘ein bisschen’ und übertrieben entscheiden. Wenn ich so Hardcoregilden sehe, bei denen die Member praktisch Ihr Reallife nach WoW gestalten müssen, find ich das einfach nur krank. Deshalb find ich es z.B. gut dass Blizzard mehr auf Casual geht, auch wenn dadurch die “großen Gilden” rumflamen der Content wäre zu leicht.

    Und wie Bairuike auch weiterhin sagt, wird dadurch die Schule und anderes vernachlässigt. Man will nicht lernen also spielt man halt mal ne Stunde WoW… wobei da schnell mehr draus werden und man am Ende wohl garnicht lernt.
    Ich finde man sollte hier auch nicht den Eltern die Schuld geben, aber Sie darauf aufmerksam machen dass diese bestimmte Regeln abmachen sollen… z.B. du lernt eine Stunde und darfst dafür eine Stunde spielen (oder so).
    Bei ‘Erwachsenen’ sollte man sich darauf Verlassen können dass sie Ihr Reallife nicht wegen eines Spieles zerstören bzw vernachlässigen…
    Denn allein aus einem: ‘ ne Schatz heut nicht ich muss Raiden ‘ kann ein Streit entstehen der die gesamte Beziehung kaputtmachen kann… warum? nun sobald einmal ein Streit entfacht wird, wird meiner Erfahrung nach alles, wirklich alles was einen mal irgendwann am anderen gestört hat eingebracht. Das ist für niemanden gut.

    Also mein Tipp: sich vielleicht nicht 3-4 Tage für Raids sondern für Freunde freinehmen bzw. sich mal den Wecker zu Stellen und nach 2h aufhören und einfach mal mit jemanden Telefonieren.

    Naja vermutlich werd ich jetzt ziemlich geflamed…. aber naja was solls! wenns euch net passt dann ignorierts einfach

  16. Im großen und ganzen ist in erster Linie die Formulierung dieses Berichts mehr als “unglücklich” gelungen…
    WoW erfordert ein hohes Maß an Spielzeit und ich bezweifle, dass die meisten hier darunter liegen.
    Aber es geht (oder sollte zumindest) nicht um den WoW oder Online Spieler an sich gehen, eigentlich sind bestimmte Fälle angesprochen.
    Und damit sind eher Leute gemeint, die sich schwer damit tuen im RL (oder auch generell) Kontakte zu knüpfen, kenn ich nur zu gut, und im Internet trifft man immer Leute, selbst diese, die einem ähnlich sind, da diese auch im Internet Zuflucht suchen bzw. sich dort viel aufhalten.
    Ich kann jetzt in erster Linie nur von mir selbst reden und den Erfahrungen, die ich gemacht habe, darum will ich nicht auf alle anderen schliessen, auch nicht auf die, die ja tatsächlich aus ähnlichen Motivationen ihre Zeit im Internet verbringen, aber diese Erfahrungen zeigen einfach, dass ein gewisser Wahrheitsgehalt enthalten ist, nur ist die Verallgemeinerung hier, die glaube ich aber garnicht gewollt ist…
    Und im großen und ganzen würde ich nciht alles nur auf WoW beziehen (ich spiele ja acuh schon seit langem keins mehr), sondern auf das Internet generell.
    Vorallem, da viele Leute auf die dieses Verhalten zutrifft bereits vor WoW fliehen, da es halt unter zu großer Bekanntheit “leidet” und somit genau wieder die Leute anzieht die man loswerden wollte.
    Und allgemein besteht auch so ein gewisser Hass gegen alles, was sich als Medium bezeichnen lässt… alles ist Kommerz! Egal was! Kommerz! Kommerz!
    Leute denkt doch mal nach -.-

  17. Ich weis nich, für mich macht das den Anschein als würde der Typ raten…”Meldet sich mit einer NEUEN These zu Wort…” Irgendwie strahlt der Artikel da oben auch irgendwie aus, dass alle WoW-Spieler irgendein, einfach IRGENDEIN Problem HABEN. Sei es Arbeitslosigkeit, Assozialität, oder ein terminiertes Soziales Umfeld…(Nein, ich vertrete diese Meinung nicht, nein ich spiele kein WoW) ==> Ich denk Keith braucht wirklich ne` neue Küche^^

  18. so ganz unrecht hat er aber nicht steve ! ein cousin von mir war auch extrem süchtig nach 3 jahren hat sich sein ganzes leben um wow gehdreht (so verrückt es auch klingt auch sein “sexualleben” ..) erst durch soziale kontakte wie die mutter die viel mit ihm geredet hat ist er zur vernunft gekommen und hat ohne zu zögern aufgehört, er hat selbst gesagt ihm hat es keinen spaß mehr gemacht es war einfach nur der gedanke das man ohne wow garnichts mehr auf der welt hat und ich glaube der “klugscheißer” oben richtet sich genau an solche menschen

  19. Ich spiele momentan auch Sehr viel Wow und hab meinen neuen char schon aufn highlevel gebracht, zwar nicht 80 aber schon 62, auch wenn man pro Tag vielleicht nen paar Stunden mehr spielt würde ich nicht süchtig werden, ok ich spiele momentan nur WoW. Bin vom Typ normalerweise einer, der ein Spiel anzockt und nachn paar Stunden weglegt. Aber es fesselt einen nur und wird niemals süchtig machen, weil Erwachsene halt ihr Leben einfach im Griff haben und/oder arbeiten.

  20. Diese sogenannten “Experten” verstehen einfach nicht, dass WoW ein Gruppenspiel ist, bei dem man ohne andere Spieler nur bis zu einem bestimmten Grad spielen kann.
    Auf den ersten Blick mag es wie eine soziale Abkapslung aussehen, ABER ich habe z.B. auch Freunde durch WoW gewonnen und auch mit RL Freunden viel WoW gespielt.
    Merke: Bist du als Forscher professionell
    Sei mit deinem Urteil nicht zu schnell 😀

  21. nein nein du verstehst das falsch! laut experten “ich liebe diese bezeichnung” und politikern, sitzen leute wie du täglich am pc, ohne kontakt zu anderen personen!
    natürlich sind alle deine mispieler nur einbildung!
    ich dachte auch einmal das da echte personen wie ich, irgendwo vor einem monitor sitzen! tja falsch gedacht! wir sind alles einsame menschen, die keinen kontakt zu anderen personen haben.

    p.s. hier schreiben auch nur bots 😉 kan ja nicht seind as unsereins mit “echten menschen” in kontakt tritt! wir wissen doch überhaupt nicht wie das geht!

    🙂

  22. ich findes es immer wieder sehr naiv, dass hobbys wie “computerspiele” als unnormal und krank dargestellt werden, wenn man dieses intensiv betreibt.
    statt dessen wenn einer stundenlang am auto schraubt, vlele bücher liesst, karten spielt wie tcg, dann ist alles in butter.
    ich gebe euch noch 10-15 jahre, dann sind computerspiele ein hobby wie jedes andere auch und diese geldsäcke bzw. politiker & hobbypsychologen haben bis dahin eine neue gruppierung zum “aufziehen” gefunden.

    p.s. ich spiele 1-2 stunden who am tag, früher waren es 5 stunden wow, aber ein unterschied zu meiner person macht die nun kürzere spielzeit nicht aus. weder bin ich deswegen ein schlechterer oder besserer mensch.

  23. “Lasst sie einfach reden und hört ihnen nicht zu…”
    Langsam nervt mich schon das ihr euch über diese Leute aufregt. Es ist doch Wurst wir können eh nichts machen. Welcher Fernsehsender will schon ausstrahlen das wir ganz normale Menschen sind und nicht 11 Millionen “Terroristen” oder von Eltern vernachlässigten Kindern. Es bringt doch viel mehr Geld wenn sie Skandale in die Welt setzen. Würde nun einer “klar Schiff” machen würden die Leute sich darüber keine Gedanken mehr machen, das Thema ging unter. Stattdessen nur negative Seiten hervorheben und auf ihnen draufrumhacken. Letzens stand bei uns in der Zeitung das 0,1% aller Patzienten auf Fehlern von Ärtzen krepieren. Das seien 170000 (170k wollt ich schon fast schreiben) Menschen die dabei draufgehen und das sei so fatal das daran strengstens etwas getan werden müsse. Die Anzahl derjeniger die geheilt werden im Jahr wird außenvorgelassen nicht erwähnt. Konstruktives Fernsehen gibt es schon lange nicht mehr auch das was in der Zeitung steht ist manchmal total Hirnrissig. Von “Der Bild” fangen wir erst garnicht an. Worin das Fernsehen jedoch gut ist, ist Entertainment in Sachen: Humor, Spannung und Action. Dahinter jedoch will man nur Geld und reitet auf kleinsten Dingen rum die auch noch so sehr es schockiert viele Menschen interessant finden. Heute habe ich mir nach Simpsons, Galileo angeschaut. In der Vorschau sagten sie zu einem Thema: Sind “Light” Produkte wirklich “light” und zeigen ein Bild wo sie 2 Wasserbehälter haben und 2 Coladosen die eine “light” die andere nicht und zeigen wer zuerst oben ankommt. Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte, entschied mich zunächst fürs lachen da mein Humor durch die Simpsons gut angestachelt war.

  24. edith sagt: lasst die doch labern, bla sucht sowas dummes… hab 3 jahre lang wow gezoggt mal mehr mal weniger, hat mir nich geschadet, höchstens weitergebracht mit sovielen leuten kontakt zu knüpfen.

  25. bla bla der typ hat einfach keine ahnung, ich hasse diese verfickten erwachsenen die meinen sie würden besser wissen was für uns gut is. sollen ihren tee trinken und fresse halten. die machen die welt kaputt, nicht wir. geht doch allen von den drecksaffen nur ums geld, son rotz echt. und steve gibt den scheiß auchnoch weiter und sorgt für das er seine kohle bekommt. gz

  26. Keith Bakker hat in meinen Augen Recht. Mit der Ausnahme, dass die Aussage von ihm nur auf Minderjährige zutrifft. Erwachsene können sich nicht auf ihre Eltern verlassen und müssen erwachsen werden und selbst Verantwortung übernehmen.
    Wieso? Weil ich selbst das beste Beispiel dafür bin. Fast zwei Jahre lebte ich WoW, ich habe außer essen und schlafen nichts anderes getan.
    Dabei hat mir WoW nicht mal Spaß gemacht sondern hat nur die Einsamkeit verdrängt.
    Wie es zu dem Alleinsein gekommen ist, ist eine andere Geschichte.
    Vielleicht überdenkst du, Steve, nochmal deine Meinung.

  27. Ich geb stevi recht in der hinsicht aber auch unrecht weil das ist immer ein zweischneidiges schwert die Experten (und Pioniere)
    wollen nur unser bestes (geld) was die wirklich machen ist den banal hauptsache die kasse stimmt aber es gibt auch die die wirklich süchtig sind und die hilfe brauchen aber warum wird man süchtig ? realitätsverlust wird als häufigste sache gesagt aber wechlen grund hat es? ich spiel 3 jahre wow schon zähl mich aber nicht zu den süchtigen oder hab realitäts probleme ich hab job freundin und freunde und bringe das noch mit wow alles in einen hut und es gibt kein besseres spiel zur zeit leider die die besser waren wurden totgepacht ( RIP dark age of camelot und SWG)

  28. ist ja vernichtend was du sagst, ähnliches habe ich mal bei einem neutralen bericht von ARTE gehört und die wollen bestimmt keinen skandal

  29. So wie ich WoW gespielt habe hat dieser Prof. ein bisschen Recht. Ich glaube jetzt nicht das die Zuwendung der Eltern groß fehlt, (denn welcher 14 Jährige hat bock mit seinen Eltern am Nachmittag Monopoly zu spielen ???) sondern das jenes Kind keine Freunde oder einfach nur Langeweile hat.
    Natürlich ist auch immer ein Spaßfaktor dabei, sonst würde man es nicht spieln.
    Doch wenn man “nur spaß” am spielen hat dann hält sich das zocken oft noch in grenzen.
    Extremes spielen kommt meiner Meinung nach durch starke Langeweile auf ( oder da beginnt “die Sucht” von der alle sprechen ). Auch spielen soziale Faktoren eine Rolle, doch die sind der Auslöser der Langeweile.
    Die Gefahr die nunmal bei WoW entsteht und besonders für Schüler die lernen “müssen” um die klasse zu bestehen, ist, dass man sich mit Raids/Arena einplant und dabei alles andere “vergisst” oder einfach durch Druck in der Gilde ( und natürlich spaß ), das WoW Spielen vielen anderen Tätigkeiten vorzieht. Da beginnen dann die Probleme, doch man sollte nicht vergessen, dass dies die Ausnahme ist und nicht die Regel.
    Die meisten zocken nicht WoW weil sie in der Schule geflamed werden, sondern man wird geflamed WEIL man WoW spielt…
    und so entsteht mit der Zeit ein Tüffelskreis bei manchen Jugendlichen/Kindern, die WoW spieln

  30. einfach nur /sign steve

    auch wenn ich damit keine eigene meinung mehr habe :-)a
    allerdings würde ich wohl noch geldgeiler vor Klugscheißer schreiben, und das Geld verdienen hinten weglassen

  31. Ich bin wohl das erste mal nicht deiner Meinung Steve, so wie ich das verstanden habe geht es um exzessives Spielen, also mehrere Stunden am Tag. Wenn ich mehrere sage meine ich alles über 4 Stunden, in den Falle könnte man wirklich von Einsamkeit reden. Auch wenn es klischeehaft klingt, wieviele der Jugendlichen WoW Spieler haben wenige Freunde. In diesem Falle würde ich wenige in etwa so difinieren: Man hat nur Freunde in der Klasse/Schule. Ein großteil dieser Freunde spielt auch WoW. WoW ist bei deinen Freundschaften Gesprächsthema nummer 1.
    Du bist weder in einer Beziehung noch hattest du je eine.

    Dies sind alles Aspekte die so, oder so ähnlich häufig auf den Jugendlichen WoW Spieler zutreffen. Wenn diese Leute mehr Freunde hätte und/oder eine Freundin bzw. einen Freund hätten (ich weiß das klingt nach Klischee) dann würden sie, und da bin ich mir sicher, viel weniger WoW spielen. Denn keinem sollte WoW mehr spaß machen als das wirkliche Leben und das pflegen menschlicher Kontakte.
    Nochmal ich will hier weder negative Kritik äußern noch irgentjemanden angreifen, doch wenn sich vieleicht wer hier wiedererkennt, sollte er sich mal die Frage stellen ob der Psychologe doch irgentwo recht hat.

    Würde mich interresieren wie du das siehst Steve.

  32. Willst du etwa Onlinespielsucht leugnen? Also so schön wie du das da darstellst ist es leider gottes auch nicht, meiner Meinung nach. Es gibt leider geung Leute die schwer wow süchtig sind (habe selber einige Bekannte) und ich kenne niemanden bei dem das Spiel nicht extrem viel Zeit verschlingen würde. Natürlich kann man nicht alle in einen Topf werfen, nur ist es bei wow nun mal so dass es einfach im gegensatz zu anderen Spielen viel viel mehr leut gibt die gar nix anderes mehr machen, weil sie sich in wow ein anderes Leben aufbauen.

  33. Ich hab eine andere These:
    WoW-Spieler sind paranoid…naja…vielleicht nicht jeder…aber einige…du Stevinho bestimmt auch ein bißchen. Denn häufig wenn kritisch über WoW, Power-Gaming etc. berichtet wird ist dass ein Schuh den sich viele zu gerne anziehen und auf sich gemünzt sehen. Ich denke auch dass der überwiegende Teil der Spielerschaft ein gesundes Verhältnis zu WoW hat – WoW als Hobby, als Freizeitbeschäftigung. Dennoch gibt es auch diejenigen die eben keinen gesunden Umgang mit dem Spiel haben, die sich durch intensives und unverhältnismäßiges Spielen ihr berufliches und privates Leben verbauen, sich Ausbildungswege verschließen; zu Gunsten des Spiels weittragende Entscheidungen fällen die sich negativ auf ihr ganzes späteres Leben auswirken. Natürlich ist es schwer abzuschätzen wie viele Menschen betroffen sind; ich bin aber sicher dass die Zahl größer ist als uns Medienberichte vermuten lassen… Ein guter Freund von mir ist seit einigen Jahren Psychater in einem niedersächsischen Landeskrankenhaus – in der dortigen psychatrischen Ambulanz ist WoW jedem Arzt ein Begriff – und nicht etwa weil sie selber spielen. Jeder dort hat Menschen kennengelernt der dem Spiel unverhältnismäßig verfallen sind und darunter leiden, teilweise sogar gesundheitliche Schäden davongetragen haben. Und üblicherweise dringen diese Schicksale eben nicht ans Licht der öffentlichkeit, der Psychater (oder anderswo der Psychologe) unterliegt der Schweigepflicht, der Betroffene traut sich nicht öffentlich darüber zu reden und dem Umfeld der Person ist das Problem unverständlich. Man sollte sich einfach bewusst sein dass solche Schicksale gibt.
    Es verhält sich vielleicht ein wenig wie mit der Alkoholsucht – auch wenn ich es nicht mag “Spielesucht” mit einer stofflichen Sucht zu vergleichen. Es gibt viele Menschen die gern mal ein Bierchen trinken und einige die gern mal richtig einen saufen gehen, aber trotzdem keine Alkoholiker sind. Daraus jetzt zu Schlussfolgern dass Alkohol völlig unproblematisch ist wäre dennoch absolut falsch. Genauso wie sich jedesmal “verfolgt” oder zu fühlen wenn in den Medien über Alkoholsucht berichtet wird – denn solche Berichte machen auf ein reales Problem aufmerksam und stellen eben nicht jeden Gelegenheitstrinker in der Öffentlichkeit als Säufer dar. Und ähnlich verhält es sich auch mit der “Spielesucht” – nur weil man persönlich kein Suchtproblem hat heißt dies noch lange nicht dass es nicht für andere Menschen ein Problem ist. Nur es ist niemanden geholfen dererlei Berichten grundsätzlich den Wahrheitsgehalt abzusprechen, denn es mag sich hier um ein reales Problem handeln, auf das es sich durchaus lohnt Aufmerksam zu machen und über Ursachen und Lösungen zu diskutieren – wie auch immer diese aussehen mögen.

    Warum sich aber derart viele Spieler von der Gesellschaft fehlverstanden oder gar Diskreditiert fühlen versteh ich nicht. Aber vielleicht ist es ja ganz schön sich ein wenig Verfolgt zu fühlen?

  34. Wer redet denn gleich von Süchtig??? Es geht hauptsächlich um die viele Zeit die man da verbringt. Ich mein wer regelmäßig mehr als 3 – 4 Stunden am Tag zockt, macht was verkehrt.
    Im Prinzip is es ja so, morgens verschlafen frühstücken, dann in der Schule sitzen hier und da was machen in der Pause vllt mit jmd über WoW reden ( da gehts los), dann nach Hause sobald die Haustür offen ist, kommt ein gleich der Gedanke hey hab jetzt bock auf WoW, also essen in Backofen oder schon fertig von Muddi serviert auffüllen PC an und erstmal den “Briefkasten” checken.

    So könnte der Tag eines Vielspieler aussehen, man macht sich selber stress, was dadurch entsteht das World of Warcraft LIVE ist. Das Spielt läuft immer weiter auch wenn man nicht da ist, also will man viel Zeit verbringen um mitzuhalten, nix zu verpassen.

    Und die These “ich bezahl 13 euro im Monat es muss sich lohnen” ist totaler quatsch, man gibt am Freitag Abend schon locker 15 – 20 Euro mindestens aus, beim weg gehen oder wenn man sich an nem Abend nen Film rein zieht und sich paar Bier kauft. Und dabei ist man vllt 6 Stunden unterwegs etc.
    Generell ist den meisten einfach nicht bewusst das 4 Stunden und mehr, !regelmäßig! schon in gewisser Weise zuviel ist.

  35. Tut mir leid, dass ich hier einigen vehement widersprechen muss.
    Ich finde Sqou bringts gut auf den Punkt. Ich finds auch relativ blauäugig zu behaupten, jeder WoW-Spieler macht das einfach weil’s ihm Spaß macht.
    Das mag zwar zu einem gewissen Grad stimmen, aber wenn man “nichts besseres” zu tun hat, ist es klar, dass man exzessiv das tut, was man mag. Ich denke man kann das nicht mit jemandem vergleichen, der nicht nur zockt, sondern auch (wie Steve) diverse andere Tätigkeiten am PC hat. Sei es Community-Arbeit oder Kreatives. Und diese Leute, die versuchen mit diesem Problem (was manche evtl. nicht wahrhaben wollen) umzugehen zu lernen einfach nur in die Schublade von Klugscheißerei und Geldgier zu stecken finde ich nicht fair. Ich würde nicht behaupten, dass Geld der einzige Motivationsgrund für ihr Engagement ist.

  36. Ich zock im Moment auch ~6 std am Tag, aber weils im Moment wirklich Spaß macht. Außerdem was willst du in der Jahreszeit machen. Bei mir ist es kalt und ob ich bei jemand anderem zu Hause rumgammel oder eben bei mir macht dann keinen unterschied.
    Naja Süchtig kann WoW schon in einem Rahmen machen, aber eben nicht so extrem wie bei Alkohol oder workaholics.

  37. Ehm, ka was das mit Geld zu tuhen hat, aber es gibt Leute die sind “Krank” und Spielsüchtige gehören auch dazu. Wenn man diese jetzt besser / richtig behandeln kann, wieso nicht?

  38. /sign

    Und das gilt für alle diese tollen Theorien, Studien und Tests.
    Welcher Forscher auch immer Zeit – und Geld! – in so einen Käse investiert, hat für mich jegliches Ansehen verloren. Hier werden Ressourcen verschwendet, die in das Heilen von Krankheiten und anderen WIRKLICHEN Problemen unserer Gesellschaft investiert werden könnten. Wozu das also? Nur damit die Klatschpresse wieder was zu berichten hat?

    Die sollten selbst mal überlegen, ob sie nicht forschungssüchtig sind. Oder geldsüchtig. Oder beides.

    Schön, dass es auch noch andere Leute gibt, die so einen Stumpfsinn erkennen und sich nicht von den Medien einlullen lassen.

  39. Najo deine Einstellung zu dem Thema ist aber auch nicht die beste. Du weißt selber das es genug Spieler gibt, die ein wirklich krankes Verhalten an den Tag legen, vor allem jetzt mit dem Release von WotLK hat man das gesehen. Wenn die Leute nach 4-5 Tagen schon 80 sind, dann ist das halt einfach nicht normal. Ok, bei Leute die Arbeitslos sind sag ich da ja nix gegen, die haben ja nix besseres zu tun. Aber wenn ich Leute sehe die sich extra wegen einem Spiel!!!!!!! nen Krankenschein holen….sry kann ich nicht nachvollziehen und meiner Meinung nach ist das eine falsche Reihenfolge der Bedürfnisse.
    Arbeits und Schule gehen vor, danach kommen Freunde und soziale Kontakte. Und wer als erstes, wenn er von der Arbeit oder von der Schule nach Hause kommt und sich direkt vor den Pc haut (egal ob WoW oder CS oder was weiß ich welches Game), hat defenitiv ein Problem.
    Najo und wenn man sich jetzt mal den typischen WoW Spieler anschaut, der spielt halt seine 4-8 Stunden am Tag WoW, das is zu viel.

    Mein Tipp: Freunde anrufen, zusammen was machen, selbst wenn es am Ende nur vor dem Fernsehen sitzen und nen Film angucken ist. Jetzt in den kalten Wintermonaten ne Freundin angeln und nen bissl Wintersport betreiben. Ins Kino gehen etc. und ma schaun das man WoW spielt, wenn man wirklich nix zu tun hat. Denn am Ende sind Spiele dazu da, um uns in unserer Freizeit wenn wir nichts zu tun haben zu unterhalten.

    Ach ja, den Dünnschiss von dem Psychologen glaub ich auch kein Wort, jeder is seines eigenen Schicksals Schmied!

  40. Kann ich nur zustimmen.
    Steve du machst es dir auch sehr einfach.
    – Korrupt, will sich nur wichtig machen, verdient damit Geld…
    Sich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen sieht anders aus. Wenn du dich belästigt fühlst beim täglichen Zocken, dann lass doch aber solche Posts. Das ist nahezu verantwortungslos deiner jungen Community gegenüber.

  41. Ich finde das mal wieder völlig lächerlich. Unsinniges Psychogelaber von Leuten, die meinen immer alles analysieren zu müssen (und wie Steve schreibt eben Geld brauchen).

  42. Seh ich auch so, Steve Deine Meinung klingt schon sehr naiv. Denn wer 4-7 Stunden WoW am Tag spielt (so schätze ich die tägliche Durchschnittsspieldauer eines WoW-Spielers ein) hat ganz bestimmt mehr als nur seinen Spaß am Spiel, denn die Zeit, die einen das Spiel nimmt, hätte ohne nämlich auch anders verwertet werden müssen und damit sind in der Regel Familie/Freunde/Partner gemeint…

  43. Ich höre nicht mehr auf solche sogenannten “Experten”,den es ist mir schlicht weg egal was Sie sagen.Ich will weder abstreiten das Onlinespiele suchtig machen-denn das machen sie(jaja ich weiß,nicht jeder ist/bzw. wird süchtig,ist mir auch klar)- und das es Leute gibt die mit diesen Spielen irgendetwas zu kompensieren versuchen. Aber wie gesagt…ich gebe werde etwas auf diese Experten noch auf irgendeine Berichterstattung über Onlinespiele in den Medien,denn wie Telaa schon erwähnte,die Medien verallgemeinern und werfen zusammen wo’s nur geht,damit ne spannende Geschichte bei rauskommt.
    Ich spiele auch gerne Online(zwar kein WoW mehr,aber das tut hier ja mal nichts zur Sache) und trotzdem erziehe ich zusammen mit meiner Freundin relativ erfolgreich(HOFFE ich zumindest^^) zwei Kinder.

    In diesem Sinne…wenn interessiert der Bullshit den die Medien/”Experten” über uns verzapfen?!?^^

  44. ich würde dem experten auch eher zustimmen. er sagt ja, dass die meisten nicht süchtig seien, sondern versuchen etwas zu kompensieren. damit betrachtet er ja schonmal nur die leute, die den ganzen tag (bzw freizeit) für wow opfern. und ich würde ihm zustimmen, dass diese menschen wenig kontakt zu anderen menschen haben (außerhalb des pcs) – sei es nun, dass sie keine freunde haben oder die eltern sich nicht mit ihren kindern beschäftigen. wer würde sonst denn alles aufgeben und nur noch wow zocken.

    also ich find, der is da schon recht objektiv an die sache rangegangen und berichtet ja auch von seinen erlebnissen. von daher guter text imo!

  45. ich hab mich um ,ehrlich zu sein, gekugelt vor lachen
    was kommt wohl als nächstes?

    WoW’ler sind allesamt außerirdische?

    wie war noch dieser eine satz:
    ,,Schaue bitte nicht beim WoW spielen fernsehen, sonst kommst du gar net mehr von der Glotze weg”

    ich denke auch, dass der arme herr wohl ne neue küche braucht, also klatscht er mal eben ne neue these auf den tisch

    wie bitte kann man solche ,,gelehrten” ernst nehmen?
    ich hab mal an einem einsamen freitag fast ne stunde damit verbracht, meinem klassen- und mathelehrer (der an sich ein wirklich ,,wachsamer” vater ist und eigentlich die schiene fährt, die steve vertritt) WoW zu erklären

    als er mich dann mal gefragt hat, was den die motivation dahinter seie und ich ihm sagte, zusammen mit anderen etwas zu schaffen, war er total baff
    seit diesem gespräch sieht er das ganze um einiges anders und er hat auch zugegeben, dass er da einfach auf ein vorurteil reingefallen ist

    wen ein ,,einfacher” lehrer das schafft, warum dann bitte nicht auch solche leute, die eigentlich als weise und gebildet gelten?
    oder sind solche leute vielleicht wirklich so verblendet, dass sie einfach denen, die es ihnen erklären, nicht mehr zuhören?

    aber hey, die ganzen leute, die keinen plan haben und für die sowohl WoW’ler als auch esports’ler ja nur Harz4 empfänger sind, haben jetzt wieder ordentlich was zum whinen

    freu mich schon auf einige geistreiche zitate

    ps: ist euch mal aufgefallen, dass viele die meinung vertreten, dass 99% der WoW’ler arbeitslos sind, sie aber im gleichen moment davon reden, dass dieses spiel unserer jugend verdummen lässtß (außer man zählt die schüler zu den arbeitslosen dazu^^)

  46. JA WOW danke Misseu Bakker , es sind Soziale Probleme!
    Ach was , genau das was Steve , Havii , Heinz und Hoffi in der 55ten WoW Nacht klar und deutlich festgestellt haben.
    Wie lange ist das her? 1 Jahr?
    Ich glaube ich spinne manche Leute haben echt den Schuss nicht gehört.

  47. ich weis eigentlich garnicht was du hast Steve, denn bei jugendlichen kanns ja wirklich stimmen, ich meine ich kann ja nicht wissen das der Spieler hinter dem Tauren da drüben vllt wirklich probleme zuhause hat, natürlich kann der taure auch einfach ein Einser kandidat in der schule sein, der abends immer 5 bräute aufreißt und “so nebenbei” auch noch WoW spielt.
    Und mal ehrlich: wer in WoW niemandem zum reden findet ( also nicht über seine Rl-Situation, sondern einfach nur plaudern), hat leider wirklich nichtsmehr im leben.

    Der Vorteil an WoW ist einfach, das man nicht wegen Aussehen tyrannisiert werden kann, denn jeder hat die selben körpermaße, nur haare/gesicht/bart/whatever sieht anders aus.
    Denn der Taure da drüben kann ja im rl entweder total dick, klein, oder sowas sein, andererseits kann der taure auch wie David Hasselhoff aussehen 😉

  48. hm ganz ehrlich bin ich für solche statements dankbar. steve ich glaube du missverstehst hier grade auch was. hier geht es nicht um 11 millionen spieler, sondern die wirklich “kranken”, die 20 stunden am stück spielen und sich sofort nach der schule an den rechner klemmen usw…
    die theorie von herrn bakker ist wenigstens nicht so flach wie “wow ist schuld”, sondern er versucht hier tatsächlich auf die probleme hinzuweisen. da ich selber einer dieser “süchtigen” war, weiss ich wovon ich spreche.

    süchte sind oft ein weg um sich sozial zu isolieren bzw ein guter rückzugsort ( und wow ist da gleich mehrmals dienlich, da man hier die soziale akzeptanz erlangt, die man im echten leben vllt nicht bekommt!!!)

  49. Ich finde sobald man Ungleichungen wie WoW>All aufstellt sollte man mal den Selbstversuch machen: Spiel einen Tag kein Wow Und dir fehlt nix, dann bist du nicht Süchtig wenn doch besteht eine Sucht.
    Auch ich hab so ein “Gefühl” mir fehlt was, aber ich komme auch gut klar wenn ich statt dessen etwas anderes soziales tue, wie Basketball spielen, hab ich es nicht mehr.
    Es ist immer eine Frage des “Gefühls”: Kein ‘Suchti’ wird sagen er ist ein ‘Suchti’ denn dann ist er nicht Süchtig, sondern suchtgefährdert oder es besteht zumindest eine höhere Chance davon Loszukommen, denn Selbsterkennung ist der Erste Schritt

  50. Klar gibt “süchtige” , aber das jemand der WoW spielt automatisch Probleme mit seinem Umfeld haben muss, ist absoluter Quatsch. Ich meine man bezahlt da 13€ im Monat für, da will man auch mal mehr spielen damit es sich richtig lohnt! Ich selber glaube, dass die wenigsten Spieler auch nur ansatzweise süchtig sind, wenn jemand sich zB einen Beamer und eine Leinwand kauft, will die Investition auch nutzen und ist deshalb nicht gleich süchtig! Aber leider kriegt man im Fernsehen nur die “wirklich” süchtigen zu sehen, wobei das auch total überzogen ist (Mark-Oliver >.<)

    Wieder nur einer, der sich wichtig machen will!

  51. Wie Maxor schon schrieb, ist einfach Fakt das WoW großes Suchtpotenzial hat. Regelmäßige WoW Exzese sind nunmal ungewöhnlich. Wobei man unterscheiden muss, zwischen “Sucht” und einer gewissen Art von anziehungskraft die das Spiel hat.
    Wenn man viel Spielt, heißt das nicht gleich das man ohne nicht mehr auskommt oder pausenlos an WoW denkt, aber man verbringt im Verhältniss zu anderen Tätigkeiten extremst viel Zeit vor dem PC. Ungewöhnlich viel Zeit, man vernachlässigt viele Dinge, womit ich nicht sagen will man wird zum Mietnomaden, aber es beginnt definitiv schon bei den kleinen Dingen des Alltags. Ich habe vor längerer Zeit auch oft und viel gespielt. Am Ende kamen so ca 1350 Stunden WoW zusammen. Als ich dann aufgehört habe, was kein großes Problem darstellte, wurde mir erst bewusst wie bescheuert viel Zeit man in WoW verschleudert hat.
    Mit “Einsamkeit” kann der Forscher da gewisser Weise Recht haben. Ich kenne ein paar WoW Spieler und die sind eigentlich einsam oder in der Gruppe der nunja wie soll ich’s ausdrücken “Nerds oder Freaks”
    Trifft definitiv nicht auf alle zu, gibt einige von denen man garnicht erwarten würde das sie ein MMORPG spielen. Dennoch kann man davon ausgehen das viele WoW Spieler auch das stereotype Bild eines WoW Spielers erfüllen.

  52. ich denke, der autor bezieht sich am ehesten auf den grund, warum jemand anfängt, wow zu spielen – und immer weiter spielt
    die einen spielen aus spaß, die anderen, um ihre sucht zu befriedigen, und die dritten, um etwas zu kompensieren (z. b. das angesprochene fehlen von eltern)

    daher verstehe ich den text so, dass versucht wird, die süchtigen von den kompensierenden zu trennen – denn in den meisten massenmedien sind entweder alle wow-spieler süchtige oder mindestens diejenigen, die sehr viel wow spielen (ohne jede nachforschung der gründe dafür)

  53. trotzdem kannst du nicht leugnen, dass es einfach fakt ist, dass kinder in jungen Jahren (auf die sich die Sache mit den Eltern bezieht) selber noch nicht wirklich entscheiden können, was für sie gut. Klar macht das eine Menge Spaß. Aber es geht ja denk ich gerade um die Leute, die viele andere Sachen für ein Spiel vernachlässigen. Und an dem im ersten Zitat genannten Argument ist doch auch was dran. Du beachtest in deiner Kritik nicht wirklich, dass ja WEIL etwas jemandem gut gefällt man dazu neigt, in eine Sucht zu verfallen und alles um sich herum vergisst.
    Man kann sowas auf jedenfall nicht verallgemeinern. Aber ich denke das als jemand, schon einige Jahre und auch recht extrem sich im Internet in Spielen bewegt und es auch noch sicher einige Jahre tun wird. Nur man sollte halt einfach bedenken, dass jüngere Spieler sehr leicht der Verlockung und der Sucht verfallen können.
    Aber natürlich stimmt es, dass das Thema Onlinesucht, Killerspiele etc ein gefundenes Fressen für Experten und Medien ist, um daran sich zu profilieren.

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