Filmtipp: Elysium

Elysium

Um ehrlich zu sein, haben wir uns den Film Elysium für einen Kinobesuch nur ausgesucht, weil meine Frau keine Lust auf Wolverine hatte und alle anderen Filme uns noch weniger ansprachen. Als dann heute im Laufe des Tages ein Community-Mitglied auf Twitter berichtete, dass der Film “ziemlicher Müll” sein soll, waren unsere Erwartungen im Keller. Umso überraschter waren wir, dass Elysium ein wirklich mitreißender Film ist, der einen äußerst interessanten Blick auf eine mögliche Zukunft wirft:

Im Jahr 2154 ist die Menschheit in zwei Klassen aufgeteilt: Die wenigen Reichen, die in einer luxuriösen Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der vollkommen ruinierten, überbevölkerten Erde dahinvegetiert (…) Der vorbestrafte Arbeiter Max (Matt Damon) ist eine der vielen hoffnungslosen Seelen auf dem blauen Planeten. Er bekommt nach einem Arbeitsunfall mit radioaktiver Strahlung die erschütternde Diagnose, dass er innerhalb der nächsten fünf Tage sterben wird – es sei denn, er gelangt nach Elysium, denn auf dem fortschrittlichen Raumschiff gibt es ausgezeichnete medizinische Möglichkeiten, die der Oberschicht vorbehalten sind.

Neben der mitreißenden Handlung, stellt man sich während und auch nach dem Film die Frage: Ja, was machen wir Menschen eigentlich in hundert bis zweihundert Jahren, wenn die Erde komplett überbevölkert ist?

Falls Ihr den Film noch nicht auf der Rechnung hattet, möchte ich Euch den Streifen wirklich empfehlen. Es ist definitiv nicht der beste Film des Jahres, aber dennoch ein sehenswerter Action-Streifen, mit tollen Special-Effects und vielen sozialkritischen und teilweise sogar philosophischen Fragen.

Hier zum Abschluss noch der Trailer zum Film:

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