Hacker schreibt an Zuckerbergs Pinnwand

Khalil Shreateh, ein arbeitsloser palästinensischer Programmierer, hatte nach eigenen Angaben eine Sicherheitslücke bei Facebook entdeckt […] Der ersten Fehlermeldung ging das Facebook-Sicherheitsteam laut Shreateh nur ungenügend nach, auf Nachfrage habe er nur die Antwort erhalten: “Tut mir leid, das ist kein Bug. Shreateh blieb – sagt er heute – nur ein letzter Schritt: Mark Zuckerberg direkt auf den Fall aufmerksam zu machen. Dazu nutzte er seine Entdeckung aus, um an der Pinnwand des Facebook-Chefs diese Nachricht zu hinterlassen:

“Lieber Mark Zuckerberg, zunächst bitte ich Sie um Entschuldigung, dass ich Ihre Privatsphäre verletzt und an ihre Pinnwand geschrieben habe. Aber ich hatte keine andere Wahl, nachdem ich all die Berichte ans Facebook-Team schickte. Mein Name ist Khalil, ich komme aus Palästina.”

Minuten später war Shreatehs Facebook-Konto gesperrt, sagt der Entwickler.

Schöne Geschichte! Effektiver kann man wohl eine Sicherheitslücke nicht melden. Das ist fast so, als wenn Du Herrn Zuckerberg direkt Deinen 30-Inch-Cock ins Gesicht knallst. Dass sie dem Mann sein Profil sperren und die Belohnung verweigern, finde ich ziemlich armselig – da wurden die Herren aus Kalifornien wohl einfach zu hart vorgeführt…

Quelle: Spiegel.de

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