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Aber Nagelsmann hält einen langjährigen Verbleib bei nur einem Klub für schwierig. “Wenn du als Verein in der Lage bist, dir alle drei Jahre eine neue Mannschaft zu leisten, dann kann ein Trainer auch zehn Jahre in einem Klub Erfolg haben. Irgendwann geht ansonsten die Originalität deiner Ansprachen verloren, man nutzt sich ab” […] Und weiter: “Nicht umsonst hat Pep Guardiola als Trainer so einen Drei-Jahres-Rhythmus bei seinen Vereinen.”

Spannend, dass wir am Wochenende über genau dieses Thema im Podcast gesprochen haben. Um so höher ist die Leistung von Thomas Schaaf zu bewerten, dem es gelungen ist, vierzehn Jahre bei Werder Bremen als Trainer zu arbeiten – und das auch noch bis auf die letzten 1-2 Jahre extrem erfolgreich.

Quelle: T-Online.de

8 KOMMENTARE

  1. Halte ich für eine falsche These und eine billige Ausrede für schwache Trainerleistungen. Eine Mannschaft verändert sich personell in der Regel jede Saison und das nicht nur bei Vereinen, die es sich leisten können. Wenn du da keine Möglichkeit findest deine Mannschaft zu erreichen, bist du vielleicht einfach nicht so ein guter Trainer wie du glaubst zu sein.

    • Damit gibt es quasi keine guten Trainer bis auf 2-3 Ausnahmen. Diese Schlussfolgerung halte ich für unsinnig und damit deine Aussage, auf der sie aufbaut.

      • Es gibt auch nur sehr wenige Weltklasse-Trainer. Das hast du sogar ausnahmsweise mal richtig erkannt. Die 2. Hälfte des Kommentars verbuche ich einfach mal als Internet-Floskel, da sie keinen Inhalt hat.

  2. Ich denke schon das da viel dran ist. Ob es nun 3 oder 4 Jahre sind darüber kann man sicherlich streiten aber irgendwann nutzt sich jeder Trainer ab.

    Auch wenn ich aktuell echt die Klopp Zeiten beim BVB vermisse. Keine Trainer Diskussionen und Spekulationen wer wohl als nächstes kommt. Es war eine schöne heile Welt die es so wohl nicht so schnell wieder geben wird.

  3. Ferguson, Wenger, Hitzfeld, Klopp, Schaaf… gibt schon ein paar Beispiele gegen diese These. die meisten Trainer schaffen nicht mal länger als ein Jahr.

  4. So gesehen muss Christrian Streich ja froh sein, dass es die Talente regelmäßig zu anderen Vereinen zieht 😉

    Bei Personen wie Guardiola, Mourinho & co kann ich mir aber vorstellen, dass sie auch Lust auf neue Projekte und Herausforderungen haben… man will beweisen, dass man auch bei anderen Mannschaften mit seinem System Erfolg haben kann…

  5. Andere Zeiten würde ich beinahe sagen.
    Wobei Schaaf nicht mal das beste Beispiel ist, da sich sein Erfolg doch recht in Grenzen hält. Wenn man dahingegen Ferguson betrachtet, der noch mal fast doppelt so lange bei ManU war und mit ManU die CL gewonnen hat – mehr als 1x – sollte man den Unterschied merken.
    Mittlerweile ist Fußball viel internationaler. Während früher große Teile der Mannschaften noch aus deutschen/englischen/spanischen/italienischen Spielern bestand, sieht das heute (nicht überall natürlich) komplett anders aus. Das Geschäft an sich ist schnelllebiger und dementsprechend nutzen sich auch die Trainer ab.
    Ich war taktisch nie ein Fan von Schaaf, einfach weil die gefühlte “wir kassieren 4 Tore, schießen aber 5” Mentalität auf Dauer nicht für eine Konstanz ganz oben reicht. Ja ich weiß er war Jahre lang erfolgreich, rausgekommen ist trotzdem nur eine Meisterschaft und das in einer Zeit in der die Bayern noch nicht so mächtig waren.
    Als neutraler Zuschauer waren die Spiele aber oft unterhaltsam, deswegen war für mich immerhin der Unterhaltungsfaktor gegeben.

    Ich denke generell ist eine so lange Amtszeit wie die von Schaaf, Ferguson, Hitzfeld, Wenger oder auch schon Klopp in der heutigen Zeit eher schwer möglich. Nagelsmann sagt ja selber sowas wie man kann nicht den ganzen Kader austauschen und somit nutzt sich sein Effekt ein wenig mit der Zeit ab.

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