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Am vergangenen Sonntag trat die aus Schauspieler Jack Black und Musiker Kyle Gass bestehende Band Tenacious D in Sidney auf. Da es sich bei dem Tag um den Geburtstag von Gass handelte, präsentierte Black ihm auf der Bühne einen Kuchen und er forderte ihn dazu auf, sich etwas zu wünschen. Der als Witz gedachte Wunsch von Kyle Gass lautete „Verfehlt Trump beim nächsten Mal nicht.“. Diese Formulierung wurde in den vergangenen Tagen stark von Fans, Zuschauern und Black selbst kritisiert.

@_esilemx Tenacious D last night in Sydney on KG’s birthday 🥳#dontmisstrumpnexttime #tenaciousd #tenaciousdsydney #spicymeatballtour #kylegass @Jack Black ♬ original sound – Melise

In einem Beitrag auf Instagram betonte Jack Black, dass er von dem „Witz“ etwas überrumpelt wurde und erst nicht darauf reagieren konnte. Da er allerdings aktiv gegen Hassrede steht, kann er eine Formulierung dieser Art nicht tolerieren. Als Reaktion darauf hat er die Tour von Tenacious D komplett abgebrochen. Es waren noch weitere Auftritte der Band in Australien, Neuseeland und den USA geplant. Zusätzlich dazu liegen derzeit wohl alle zukünftigen kreativen Pläne auf Eis und es ist unklar, wie es mit der Band weitergeht.

Kyle Gass hat sich mittlerweile für seinen Witz entschuldigt. Er bezeichnete seinen Spruch als unangebracht, gefährlich und einen schrecklichen Fehler. Das Ganze war ein improvisierter Moment, der aus seinem Mangel an Urteilsvermögen entstanden ist. Es tut ihm leid, wie viel Schmerz und Probleme er dadurch verursacht hat. Ob diese Entschuldigung seine Beziehung zu Black reparieren kann, ist aktuell noch nicht bekannt. Es wäre auf jeden Fall sehr schade, wenn durch so einen Vorfall eine seit Jahrzehnten bestehende Freundschaft zu Ende geht.


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2 KOMMENTARE

  1. Krass, wie ein dummer Spruch alles zerstören kann! 🤦‍♂️ Kyle Gass hat’s echt verkackt. Klar, Trump nervt, aber sowas geht gar nicht. Jack Black’s Reaktion ist hart, aber verständlich. Hoffe, die beiden kriegen die Kurve und machen weiter.

  2. Er hat gesagt, was viele heimlich zumindest einmal leise gedachte haben.
    Problem dabei: Er hat es in der Öffentlichkeit getan.

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