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Gestern ist der seit mehreren Tagen laufende Parteitag der amerikanischen Republikaner zu Ende gegangen. Zum Abschluss hielt Donald Trump noch einmal eine ziemlich lange Rede, in der er erstmalig über das vor ca. einer Woche durchgeführte Attentat gegen ihn sprach. Dabei betonte Trump, dass er eigentlich nicht mehr am Leben sein sollte und er nur dank der Gnade Gottes dem Tod entkommen ist. Kurz darauf sprach er über ein Thema, welches für ihn etwas überraschend kommt.

In seiner Rede kündigte Trump nämlich an ein Präsident für ganz Amerika sein zu wollen. Er möchte die aktuell in den USA vorhandene Spaltung des Landes überwinden, beide Hälften zusammenführen und die Probleme des Landes lösen. Das Ganze wirkt erstaunlich gemäßigt und es klingt nicht wirklich nach dem bisher recht einseitig gewesen Trump. Dieser Moment der Einsicht endete aber bereits nach wenigen Minuten. Danach verbreitete er wieder die üblichen Lügen und Beleidigungen, die auch schon seine vergangenen Reden dominiert haben. Das zuvor erwähnte Ziel eines „gemeinsamen Amerikas“ ist schnell komplett vergessen.

„Ich kandidiere, um Präsident für ganz Amerika zu werden, nicht für halb Amerika, denn es ist kein Sieg, für halb Amerika zu gewinnen. Als Amerikaner sind wir durch ein einziges Schicksal miteinander verbunden. Wir erheben uns gemeinsam oder wir fallen auseinander.“ – Trump

Ich erwartete nicht wirklich, dass ein gescheitertes Attentat auch nur ansatzweise Auswirkungen darauf haben wird, wie Trump sich verhält. Diese Rede unterstreicht diesen Punkt trotz des gemäßigten Anfangs noch einmal deutlich. Ansonsten hat der Parteitag der Öffentlichkeit sehr eindeutig den enormen Rückhalt gezeigt, den Trump mittlerweile innerhalb seiner Partei hat. Nach dem gescheiterten Anschlag zweifelt wohl niemand bei den Republikanern mehr an diesem Kandidaten. Vermutlich müssen wir Europäer uns wirklich darauf einstellen noch einmal vier Jahre an Trump in den USA zu erleben.


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5 KOMMENTARE

  1. nicht nur Trump müssen wir weiter ertragen, auch von der Leyen ist weiter im Amt. Langsam kommt es mir so vor, als ob nur noch Verbrecher an Führungpositionen sind. Persönlich fühle ich mich da so hilflos und kann es doch nicht ändern.

  2. Ja. Schlimme Zeiten stehen uns bevor. Klima retten ist jetzt endgültig Geschichte wegen Trump an der Spitze mit seinem positiven Hang zur Ölindustrie. Dadurch werden nicht erst 2045 alle sterben, sondern schon spätestens 2035. Und falls doch nicht, dann auch nur deswegen, weil bis dahin Wissenschaffende herausfinden werden, dass eine neue globale Eiszeit kommt und wir spätestens 2065 alle erfrieren werden, wenn wir dann nicht sofort handeln!

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