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Am vergangenen Wochenende wurden die Spielserver von World of Warcraft das Opfer von mehreren lästigen DDoS-Attacken. Die dadurch entstandenen Lags und Verbindungsabbrüche störten nicht nur die Spielerfahrung in Retail WoW und WoW Classic, sondern sie führten auch zu extrem vielen Toden in Hardcore WoW. Zu den Opfern gehörten auch viele Mitglieder der beliebten Streamer-Gilde „OnlyFangs„, die sich zum Zeitpunkt der Angriffe gerade durch den Pechschwingenhort kämpfte und aufgrund der hohen Verluste bereits kurz vor der Auflösung stand.

Als Reaktion auf diese Angriffe veröffentlichte Community Manager Kaivax gestern einen durchaus interessanten Bluepost in den Foren. In diesem Beitrag sprach Kaivax darüber, dass Blizzard weiterhin darum bemüht ist, sich so gut wie nur möglich vor DDoS-Angriffen zu schützen. Da man diese Attacken am Wochenende aber nicht komplett vermeiden konnte und sie einen böswilligen Angriff einer dritten Partei darstellen, kann man die Folgen in Hardcore WoW nicht wirklich zu Lasten der Spieler legen. Aus diesem Grund möchte Blizzard alle durch die DDoS-Attacken gestorbenen Hardcore-Helden in den kommenden Tagen wiederbeleben.

Ansonsten betonte Kaivax auch noch, dass Blizzard seine Einstellung zu Toden in Hardcore WoW nicht geändert hat. Diese Art des Spielens ist weiterhin mit einem Risiko verbunden und Spieler sollten nicht mit regelmäßigen Wiederbelebungen rechnen. Die Entwickler behalten es sich nach ihrem alleinigen Ermessen vor, wie sie in Zukunft auf solche Situationen reagieren möchten und was für Maßnahmen angemessen sind. Bugs, Lags und andere Probleme sind auch weiterhin keine Rechtfertigung für eine Wiederbelebung.

Greetings,

Recently, we have experienced unprecedented distributed-denial-of-service (DDoS) attacks that impacted many Blizzard game services, including Hardcore realms, with the singular goal of disrupting players’ experiences. As we continue our work to further strengthen the resilience of WoW realms and our rapid response time, we’re taking steps to resurrect player-characters that were lost as a result of these attacks. Unlike the many other ways characters can die in Hardcore, DDoS attacks are an intentionally malicious effort made by third-party bad actors, and we believe the severity and results of DDoS attacks specifically warrant a different response.

In the future, Blizzard may elect – at our sole discretion – to revive Hardcore characters that perish in a mass event which we deem inconsistent with the integrity of the game, such as a DDoS attack.

Our broader stance on character restorations or death appeals has not changed. To be clear, we do not intend to revive characters which have died due to server disconnects, lag spikes, gameplay bugs, or any other reasons. Blizzard Customer Support cannot assist with issues related to characters who have died on Hardcore realms.

Thank you, as always, for your feedback.

Clay Stone
Associate Production Director, WoW Classic

(via)


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2 KOMMENTARE

  1. Die Streamer sind auch ein gutes Ziel – für jemanden der sein Selbstwertgefühl aus dem Leid anderer zieht (da keine bedingungslose liebe der Eltern und keine eigene Leistung auf die er stolz sein kann). Denn Stream kann man anschauen und ist so mit dabei, Folter ohne das Opfer zu sehen verliert seinen Reiz.

  2. Es ist halt schon auffällig, dass die Angriff am Freitag und Samstag genau dann gestartet sind, als Onlyfangs bei den kritischen Bossen angekommen war. Jetzt werden einige rumheulen, dass die bösen, bösen Streamer bevorzugt behandelt werden. Das mag sogar stimmen, aber Blizzard wäre schon schön dämlich gewesen, wenn sie einfach so ihre kostenlose Werbung hätten sterben lassen. Dazu kommt, wenn Blizzard nichts gemacht hätte, dann wäre das ein klares Zeichen von Schwäche gewesen.

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