"Zocken" als Behandlungsmethode?

Dieser interessante Artikel erreichte mich heute dank Community-Mitglied Nightwing:

Action-Videospiele verbessern das Sehvermögen. Die Augen erfahrener Spieler sind empfindlicher für feine Kontraste als die von Nicht-Spielern. Dies haben US-Forscher beobachtet. Mit Hilfe von Actionspielen lasse sich die Kontrastempfindlichkeit des Auges trainieren, schreiben die Wissenschaftler um Daphne Bavelier von der Universität Rochester im britischen Fachjournal “Nature Neuroscience”.

Die Forscher verglichen das Kontrast-Sehvermögen erfahrener Action-Videospieler mit dem von Nicht-Spielern. Die Videospieler waren dabei klar im Vorteil: Ihre Augen waren rund anderthalb Mal empfindlicher für feine Grauschattierungen. Diese Fähigkeit ist im Alltag besonders wichtig unter schlechten Sichtbedingungen wie etwa beim nächtlichen Autofahren. Die Kontrastempfindlichkeit gehört zudem zu den Eigenschaften des Auges, die durch Altern oder Krankheiten zuerst leiden.

Die Forscher sehen Actionspiele bereits als ergänzende Technik zur Behandlung nachlassender Kontrastempfindlichkeit. Bislang sei – anders als für manche andere Fähigkeiten des Auges – keine Trainingstechnik für das Kontrastsehen bekannt. Eine Verbesserung sei bislang nur über Brillen, Kontaktlinsen oder einen chirurgischen Eingriff zu erreichen.

Fällt Counter-Strike nicht ebenfalls unter diese Beschreibung? Warum trug Tim K. dann eine Brille? Ich verstehe die Welt nicht mehr. Computerspiele: Fluch und Segen zugleich? (Bevor wieder in den Comments geflamed wird: Das war Polemik! Danke für Ihre Aufmerksamkeit!)

Link: Onlinekosten.de

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