Computerspieler sind nicht menschenscheu

Computerspieler sind nicht menschenscheu, meinen Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen. Die virtuellen Kontakte führten sogar zu einer stärkeren sozialen Vernetzung im realen Leben, sagt der Soziologe Stefan Derpmann. Seine Forschungsgruppe hat die Motivation von zwölf repräsentativ ausgewählten Erwachsenen im Alter zwischen 21 und 41 Jahren untersucht, die regelmäßig das verbreitete Onlinespiel “World of Warcraft” spielen. “Die größte Motivation fürs Spielen ist das Miteinander”, sagt Derpmann. Die Vernetzung führe dazu, dass die Spieler, die sich online etwa als Zwerg oder Troll kennengelernt haben, auch im realen Leben gemeinsam etwas unternehmen würden und sich Freundschaften entwickelten. “Was zählt ist, dass man wie bei einem Sportverein etwas gemeinsam macht”, habe einer der Onlinespieler die Leidenschaft sein Hobby begründet.

Schön, sowas mal zu lesen! Danke an Pacman für den Link!

Quelle: heise.de

Kategorien
Gaming
Diskussion
27 Kommentare
Netzwerke