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Kripp, Forsen, Trump oder die anderen großen Twitch-Streamer – was verdienen die eigentlich so? Am heutigen Abend haben wir einen kleinen Einblick bekommen, denn Hearthstone-Streamer Forsen blendete unabsichtlich seine Spendenstatistik für den Monat Dezember im Stream ein. Für die bisherigen siebzehn Tage belaufen sich die Spenden auf 18.045 US-Dollar – siehe Screen unten. Und das ist noch nicht sein kompletter Monatsverdienst – denn dazu kommen noch Einnahmen über Twitch durch Werbeeinblendungen und Subscriber. Man darf also davon ausgehen, dass er am Ende des Monats über 40.000 Dollar kommen wird – eine unfassbare Summe. Ja, Gaming lohnt sich…

Wir reden hier allerdings von Streamern, die an einem Abend auch über 20.000 Zuschauer haben und damit wirklich die absolute Spitze der Twitch-Elite darstellen.

Forsen

Danke an Maik für den Screen!

38 KOMMENTARE

    • Du kannst davon ausgehen, dass sowas durchaus überprüft wird. Wer das nicht versteuert macht sich strafbar, wer das riskieren will macht es eben, andere werden es ordentlich versteuern. Hat den Vorteil, dass es ja später auch mal angerechnet wird. Was auch immer das jetzt heißen mag, man könnte es sicher auch besser anlegen. Trotzdem. Es bleibt strafbar.

  1. olol da sieht mans mal wieder in wahrheit ist steve voll reich und bereichert sich nur noch mehr an unseren spenden und jammert immer rum das er das Studio nicht bezahlen kann damit wir noch mehr spenden und er noch reicher wird!!!!

  2. gab mal ne rechnung die bei reddit war.. sie verdienen quasi (ohne donations) 3000 euro im monat bei 10k zuschauern, wenn sie jeden tag streamen.

  3. nice die Summe

    Nach der Verlaufskurve rechts war das aber nicht jeden Monat so hoch.
    Im 1. Monat wo überhaupt was angezeigt wird (Mai) waren es rund 1000$.
    Dann schwankt es 4 Monate um 7500 und ab Oktober geht es durch die Decke^^ auf ca. 22500$ im November und dann die 18000 für den halben Dezember…. schon krass irgendwie.

  4. Ich glaube das wir hier von zwei unterschiedlichen Ebenen des twitch-streamens reden müssen. Die sogenannte Elite, sprich Leute wie forsen, trump, kripp, amaz und co bekommen ihren Großteil der Spenden und Subs über den amerikanischen Markt, der bekannterweise sehr spendenfreudig ist denke ich, deshalb ist auch Englisch die Sprache dort. Selbst wenn steve oder andere dt. sprachige streamer die selben viewer und sub zahlen hätten würden sie über ihren zielmarkt, sprich alle dt. sprachigen Länder allerhöchstens 10% von dem verdienen, die Elite, da die spendenbereitschaft für solche Streams bei uns nicht sehr hoch Sitz, da man in Europa wesentlich sparsamer ist als in amiland und Co. Dort geht man schon mal eher ein Risiko ein als hier. Wir diskutieren erst lange über Pros und cons bis man zu einem Entschluss kommt. Aber das ist unsere Natur. Was nicht schlimm ist.

    • “Großteil der Spenden und Subs über den amerikanischen Markt, der bekannterweise sehr spendenfreudig ist denke ich, deshalb ist auch Englisch die Sprache dort”

      wait what ? Hab letztens 1000€ für die Ebola Hilfe gespendet und hab auf einmal den ganzen Tag englisch geredet! Endlich weiß ich wieso!!!

  5. Das sind schon krasse Zahlen, von denen kann manch einer nur Träumen. Aber solche Zahlen sind im deutschsprachigen Raum kaum möglich, da es mir so vorkommt, dass die Amerikaner wesentlich lieber Geld an ihre Lieblings- Streamer spenden und auch schneller mal den Sub- Button betätigen. Zudem gibt es im Englisch- Sprachigem Raum auch bestimmt mehr Geld für die Werbung.

  6. Man muss aber immer bedenken das sich die Youtuber / Streamer auf recht dünnem Eis bewegen, wenn irgendwenn mal die Viewer und Spender wegbrechen ( was passieren in ca 10 Jahren spätestens passieren wird ), dann kann das ganz schnell und abrupt das Ende der Karriere bedeuten.

    • Das Streamen und Youtube an sich ist die Zukunft,ich glaub eher das sich die Zahlen steigern werden in 10 Jahren.Und es wird in dem bereich auch kein ende geben.

      • Du hast auf jeden Fall recht, dass darin die Zukunft liegt. Allerdings, wie auch im Fernsehen, werden nicht alle “Stars” von jetzt auf ewig mitmischen und Geld verdienen. Neue Gesichter werden kommen, bei “alten Hasen” wird auch mal plötzlich die Viewerpower wegbrechen. Das ist eine ganz normale Entwicklung. Demnach stimmt es schon was tieju schreibt: Sie stehen auf dünnem Eis.

    • Dass Twitch in 10 Jahren vielleicht nicht mehr existiert mag sein, ist aber eher unwahrscheinlich. Zudem beruht deine Annahme auf der Tatsache, dass Streamer sich nicht den Gegebenheiten anpassen und die Situation einfach hinnehmen. Wer weiß schon wie multimediale Unterhaltung in 10 Jahren aussieht? Vielleicht gibt es das klassische Fernsehen dann nicht mehr.

      Der selbe Fehler wird auch Progamern immer unterstellt. Da heißt es auch oft “ja, aber mit 30 ist die Karriere ja aller Spätestens zuende!” Als Spieler mit Gehalt vielleicht. Diese Leute gehen dann ins Coaching, werden Commentator oder bauen sich wie Fatality andere Standbeine auf. Man sollte nie den Fehler machen die Ist-Situation auf einen Zustand in der Zukunft 1:1 zu übertragen.

    • Ich beziehe mich dabei eher darauf das in 10 Jahre die jetzigen Viewer und Spender Erwachsen sind, arbeiten müssen und dann weniger Zeit ( und evtl auch Geld ) für die Streams und Videos haben. Und wer weiß was in 10 Jahren der neue Trend ist…

      • Und es werden auch keinerlei kiddies nachkommen, da die mit streams und games nix mehr anfangen können! Ab jetzt werden alle langsam erwachsen und in spätestens 100 Jahren wars das!

  7. Kommt natürlich darauf an ob und wieviel Steuern und Sozialabgaben so ein Streamer zahlt. Mein Bruttogehalt sieht auch halbwegs stattlich aus, wenn dann nicht Väterchen Staat die Hälfte davon einkassieren würde…

    Steve, dir wünsche ich, dass deine Einnahmen aus deinen Streams reichlich sprudeln mögen. Niemand hat es mehr verdient als du.

  8. Sind trotzdem Daten die in meinen Augen nicht verbreitet werden sollten. Vor allem, wenn es aus versehen war. bei Streamern die es absichtlich zeigen ist das was anderes.

  9. Komischer weißé geht Twitch sowas an mir Vorbei. Hab da nichtmal ne Account. Generell habe ich 0 Lust leuten beim Daddeln zuzusehen , eher selber Zocken. Die Einzigste Ausnahme ist mal ne JN show.

  10. Viele Streamer zeigen, was sie so verdienen.
    Ein towellie (nur 2k viewer im Schnitt) z.B. verdient rund 8k$ an Amazon reflinks, 4k$ an g2a refs, hat rund 4k subs und bekommt am Tag rund 500$ Spenden.
    Das sind 250-300k im Jahr. Die typischen casual streamer, wie hearthstone oder LoL liegen bei 500-600k.

    • 4k durch subs? normal ist 50:50(oder?) also 2,5$/sub also 100$ für 40 subs das sind dann 1600 subs für 4k und das bei 2000 viewer im schnitt? der hat aber ne gute com… oder meintest du er hat 4k subs? dann sind seine viewer aber schon arg gering oder nicht?

    • Hier gibt es doch einige steuerliche Fragen die interessant wären:

      Fallen die Donations unter die Schenkungssteuer oder sind sie ESt pflichtig? Falls letzteres zutrifft, sind sie gemäß §3 Nr 51 EStG als Trinkgelder zu betrachten und damit steuerfrei? Wie ist es in Steves Fall beispielsweise zu betrachten wenn es wie in Steves Fall eine nebenberufliche Tätigkeit ist (§3 Nr 26 EStG : Einnahmen aus […] nebenberuflichen künstlerischen Tätigkeiten […] bis zur Höhe von 2100€ jährlich)?
      Im Fall der Schenkungssteuer hätte Steve ja auf 10 Jahre gesehen von jedem Spender einen steuerfreien Betrag von 20.000, also auch unbedenklich.

      • richtig ist:
        die “spenden” sind nach einkommensteuerrecht betriebseinnahmen ($4 (4) i.U. EStG) einer gewerblichen (§15 (1),(2) EStG) Tätigkeit die in gegenleistung zu der erbrachten leistung des streams geleistet werden. daher sind die einnahmen voll bei der einkommensteuer zu beachten (abzüglich ausgaben). selbst wenn sie als trinkgelder betrachtet würden (was nicht der fall ist) sind trinkgelder an den unternehmer grundsätzlich teil der einnahmen und nicht steuerfrei.
        es sind auch keine schenkungen (da eine gegenleistung vorliegt) und es handelt es sich auch nicht um eine nebenberufliche tätigkeit im sinne des §3 Nr 26 EStG, da es sich in keinem fall um eine dort aufgeführte tätigkeit, auch nicht künstlerisch mangels schöpfungshöhe, handelt.
        einzig fraglich ist nur ob tatsächlich ein austausch von leistungen besteht. die finanzverwaltung wird davon ausgehen. wenn man urteile des bfh und des eugh betrachtet gehen wahrscheinich auch diese gerichte davon aus, dass hier ein austausch vorliegt. um auf nummer sicher zu gehen, muss man daher von voller einkommenbesteuerung ausgehen.

        die umsatzsteuer fällt übrigens auch noch an. allerdings kann das wegen dem leistungsort eventuell ins ausland fallen (sofern spender aus dem ausland sind).

  11. Danke, dass du das mit der “absoluten Spitze” nochmal so hervorhebst. Ich würds nur ungern wieder erleben, dass mir Leute erzählen wollen “wie schnell man mit Youtube Millinör wird, weil man da einen Cent pro View kriegt!!!”

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