Verlegerverbände von OLG-Urteil zu Ad-Blockern enttäuscht

Am gestrigen Donnerstag erklärte das OLG München den Einsatz von Ad-Blockern für zulässig. In einer gemeinsamen Erklärung bedauerten die beiden Verlegerverbände VDZ und BDZV nun die Entscheidung der Richter. Der Entschluss, auch nicht gegen das kostenpflichtige “Whitelisting” vorzugehen, erzürnt die Medien-Verbände zusätzlich.

Adblocker hin oder her – da werden wir meinungstechnisch eh nie auf einen Nenner kommen. Also lassen wir’s einfach gut sein. Was ich aber beim besten Willen nicht verstehe: Wie kann denn dieses “Whitelisting” erlaubt sein? In meinen Augen ist das Heuchlertum hoch zehn: “Ja, wir machen Werbeblocker, um die Internet-Gemeinde vor der nervigen Werbung zu schützen – es sei denn, die Werbenden zahlen viel Kohle, um sich aus der Sache herauszukaufen. Dann isses okay!”

Was hat das OLG München denn bitte da geritten? Wie seht Ihr das?

Quelle: Meedia.de

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