Mikrotransaktionen in Assassin’s Creed Origins

In der Preview-Version von Assassin’s Creed Origin sind Lootboxen enthalten, die ihr mithilfe von Ingame-Währung kaufen könnt. Geht das auch mit echtem Geld? Diese Frage stellen sich derzeit viele Fans, die Angst davor haben, dass Mikrotransaktionen die Balance des Spiels zerstören könnten.

Wenn Mikrotransaktionen und Lootboxen bestimmte Vorrausetzungen erfüllen, dann habe ich (Azurios) eigentlich keine wirklichen Probleme damit. Dazu gehören beispielsweise die Implementierung in einen hauptsächlich auf dem Mehrspielermodus basierenden Titel, die Möglichkeit zum kostenlosen Freischalten dieser Inhalte durch ein Fortschrittssystem, die Begrenzung auf kosmetische Inhalte und ein nicht zu unfaires Dropverhalten.

In Spielen, die zum Großteil nur aus einem reinen Einzelspielermodus bzw. einer Kampagne bestehen, haben Mikrotransaktionen jeglicher Art meiner Meinung nach allerdings absolut nichts zu suchen. Diese Einschätzung gilt besonders für kostenpflichtige Inhalte mit tatsächlichen Auswirkungen auf die Stärke der Spieler, weil sich solche Produkte eigentlich immer negativ auf das Balancing einer Spielwelt auswirken (Beispiel: Schatten des Krieges).

Da Assassin’s Creed Origin bisher recht viel Potenzial und Abweichungen von der recht eingeschlafenen Spielweise der Reihe zeigte, hoffe ich im Moment darauf, dass die in der Preview-Version von Assassin’s Creed Origin vorhandenen Lootboxen einfach nur ein mit Ingame Währung bezahlbares System zum Erhalten von Beute darstellen. Auch wenn Steam das Spiel aktuell bereits mit “Käufe im Spiel” kennzeichnet.

 

Quelle: pcgames.de

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