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Kryptogeldminer verbrauchen immer mehr Strom. Aber wie viel genau, lässt sich nur schwer ermitteln. Ein Niederländer hat errechnet, wie hoch der Energieverbrauch des Bitcoin-Netzwerks mindestens ist […] In einem Blogeintrag zu der Veröffentlichung schreibt er außerdem, dass bis Ende des Jahres ein halber Prozent des weltweiten Energieverbrauchs für Bitcoin draufgehen könnte.

Wie schon im Podcast thematisiert: Genau aus diesem Grund ist der Bitcoin für mich keine zukunftsträchtige virtuelle Währung. Bitcoin war nur der Anfang. Andere Kryprowährungen (wie zum Beispiel IOTA, das eben nicht “geminet” wird) haben da meiner Ansicht nach ein wesentlich größeres Potential…

Quelle: Heise.de

9 KOMMENTARE

  1. IOTA wurde letztens erfolgreich angegriffen. BITCOIN bekommt seine staerke eben durch die rechnungsmechanismen. Das hat mit security zu tun. Wenn man sagt zB bitcoin wuerde 0.5% des weltweiten strombedarfs konsumieren, muss man allerdings auch sagen das bitcoin auf der GANZEN welt benutzt wird. Da hat es dann auch wenig zu bedeuten wenn der bedarf zB groesser als der von der Schweiz ist.

    Letztlich kann keine Waehrung Bitcoin ersetzen. Es ist die 1. und bekannteste. Waehrungen wie IOTA usw. koennen innovativer sein aber wahrscheinlich immer im Schatten von Bitcoin sein da es das sicherste und am meisten de-zentralisierte Netzwerk ist. IOTA ist da eine ganz andere Geschichte.

  2. Der Abbau und Transport von Gold benötigt noch immer viel mehr Energie. Klar der Wert im Verhältnis zum Energieverbrauch ist bei Gold (noch) viel höher, aber das ändert nichts daran dass wir eigentlich sinnlos tonnenweise Gold um die Welt schicken und eigentlich nur ein kleiner Teil dafür für Sachen wie Elektronik und Schmuck verwendet wird. Das soll BTC im Moment ja auch darstellen, einen store of value und keine currency.

    Trotzdem denke ich dass andere Verfahren wie proof of stake die Zukunft sein werden, hat aber alles seine Vor- und Nachteile.

  3. Wieviel Strom brauchen den alle Banken auf der Welt?
    Wieviel Energie wird produziert damit jeder Bankarbeiter zu seiner Arbeit kommt?
    Das wird deutlich mehr sein als es mit Bitcoin der Fall ist gehe ich stark von aus.
    Dazu wird leider absolut garnichts gesagt

    • Ein Hauptkritikpunkt am Bitcoin ist, dass für ihre Erstellung massenhaft Strom verbraucht wird. Geht dafür 1% der weltweiten Energieproduktion drauf, ist dies eine unfassbare riesige Menge und wahrscheinlich ein vielfaches aller Bankaktivitäten weltweit.
      Hierzu vielleicht ein passender Vergleich um dir diesen Umstand zu verdeutlichen: Prof. Friedemann Mattern von der ETH Zürich hat den Strombedarf des gesamten Internets berechnet/geschätzt (Für das Jahr 2014). Dafür teilte er den Strombedarf für das Internet in 3 Teilgebiete ein:
      1. Sämtliche!!! Endgeräte wie PC, Telefone, Fernseher usw.
      2. Daten- und Rechenzentren
      3. Kommunikationsnetze inklusive Mobilfunktstationen.
      Diese machen “lediglich” 4-5% des weltweiten Strombedarfs aus. Wenn jetzt Bitcoins für 1% verantwortlich sind, alter Falter.

      • bitcoin kann aber den weltweiten zahlungsverkehr ersetzen. wenn jetzt der gesamte weltweite zahlungsverkehr nur 1% erfordert ist das verdammt wenig.

        denn wieviel energie brauchen all die banker für ihre autos, züge, klimaanlagen etc pp.

        das würde alles wegfallen und damit auch noch energie sparen

        • “denn wieviel energie brauchen all die banker für ihre autos, züge, klimaanlagen etc pp.”

          Ähh, die fliegen dann alle auf ihren Heimatplaneten zurück, oder warum brauchen diese Menschen nichts mehr, sobald sie nicht mehr in der klassischen Bankenwirtschaft arbeiten?

        • Bei aller Liebe zum Cryptomarkt, aber merken manche “Fans” eigentlich noch, was sie da faseln? Als ob die von dir genannten Banker dann sich in Luft auflösen würden – diese Menschen fahren weiterhin Autos und Züge, arbeiten weiterhin in klimatisierten Gebäuden etc. – die werden doch nicht zu CO2-neutralen Obdachlosen -.-

  4. Aber was ist, wenn das gar keinen Strom kosten würde?
    Dann würde von heute auf morgen einfach weniger produziert oder an andere Abnehmer verkauft. Es tun immer alle so, das wenn man sowas einsparen kann, dann würde es der Erde extrem helfen oder es würde an Hilfsbedürftige weitergereicht.
    Vielleicht sollte man erstmal an der optimalen Nutzung arbeiten. (übermäßiger Solarstrom etc.)
    Von daher mache ich mir über sowas wenig Gedanken. < 0,5%….

    • Unser Stromnetz muss immer in der Balance zwischen Geber und Abnehmer sein.
      Gibt es eine Überkapazität oder Unterversorgung kann das Netz zusammenbrechen und es kann eine Kettenreaktion entstehen mit der Folge eines weitreichenden Blackouts.
      In Varel (Niedersachsen) entsteht zusammen mit einem Japanischen Energiekonzern zurzeitein Pilotprojekt um das o.g. Problem mit der Balace auszuklammern.
      Dort entsteht nahezu direkt vor meiner Haustür ein riesiger Batteriespeicherkomplex um große Energiemengen durch Überkapazitäten durch Luftkraft und Solaranlagen aufzufangen und bei Bedarf freizugeben.

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