TEILEN

Die Luftwaffe der Bundeswehr hat Besuch: LeFloid, ein Youtuber mit über 3 Millionen Abonnenten. Er darf im Eurofighter mitfliegen. Dahinter steht eine Serie, in der er Extrem-Berufe vorstellt. Natürlich darf da ein Eurofighter-Pilot nicht fehlen. Sein Pilot ist Ronny, ein erfahrener Ausbilder. Er will LeFloid einen guten Einblick in seinen Beruf geben. Dabei muss er allerdings darauf Rücksicht nehmen, dass LeFloid ein sogenannter Novize ist, ein unerfahrener Fluggast.

Okay okay, wir haben’s gecheckt: Die Bundeswehr hat ein “Nachwuchsproblem” und sucht dringend neue Rekruten. Sie eröffnen einen hippen Youtube-Channel und produzieren eine Video-Reihe von jungen Soldaten. Sie werben penetrant und taktlos auf der Gamescom und idealisieren ihre Arbeit als cooles rL-Computerspiel. Und nun werfen sie LeFloid Kohle in den Rachen, damit er im Eurofighter mitfliegt und damit ebenfalls Werbung für sie macht? Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich grenzwertig – vor allem, dass sich LeFloid dafür hergibt. Allerdings kenne ich zu diesem Zeitpunkt nicht alle Hintergründe. Könnt Ihr mich aufklären?

*Edit*

Ich habe gerade von einem Bundeswehr-Mitarbeiter aus der Community gehört, dass LeFloid wohl kein Geld für die Aktion bekommen hat. Es war Teil seiner Youtube-Serie. Ich für meinen Teil finde ich es trotzdem nicht gut, da hier ja eindeutig Werbung mit ihm betrieben wird.

48 KOMMENTARE

  1. wenn ich Le Floid wäre und die mir anbieten dass ich in nem Eurofighter mitfliegen darf wäre ich bei
    wenn ich die Bundeswehr wäre und uns Le Fleid würde mitfliegen wollen Würde ich es Organsisieren dass es Klappt

    => Win Win Situation

    Glückwunsch an Le Floid die Chance bekommt man nur einmal im Leben

    Glückwunsch an die Bundeswehr Haben sich was getraut…

    und Ja der Bund muss werbung machen hat ja keine Wehrpflicht mehr….

  2. Verstehe nach wie vor nicht, was an Werbung für die Bundeswehr schlecht sein soll. Werbung für die Polizei ist ok, Werbung für die Feuerwehr ist ok, warum soll Werbung für eine andere wichtige staatliche Institution, wie die Armee, per se schlecht sein? Über die Form kann man natürlich streiten und ob Videospielanalogien der ernsthaftigkeit des Berufes gerecht werden, würde ich ebenfalls kritisch sehen.

    Aber grundsätzlich finde ich es völlig ok, wenn die Bundeswehr für sich wirbt und sich dabei natürlich an ihre notwendige Zielgruppe, insb. Schulabgänger im Alter ab 18, richtet.

  3. Verstehe den Aufschrei immer nicht, wenn die Bundeswehr mit wem/wo/wie Werbung macht, die müssen halt auch zusehen das sie Personal bekommen und wenn die aktuelle Werbekampagne gut ankommt scheint man offenbar alles richtig gemacht zu haben, so what?

    • Weil der Beruf eines Soldaten eben in keinster Weise mit anderen Berufen vergleichbar ist. Das tragen einer Waffe und das mögliche Schießen auf Menschen, die Gefahr in die man sich potentiell begeben könnte und so weiter.
      Das erfordert, dass sich ein junger Mensch sehr bewusst für das Ergreifen dieses Berufes entscheidet. Werbung ist an dieser Stelle einfach unangebracht in meinen Augen.
      Natürlich darf und soll die Bundeswehr über ihre Berufsmöglichkeiten informieren, aber es sollte eben die Information im Vordergrund stehen und der Beruf nicht als etwas dargestellt werden was er einfach nicht ist.

  4. ja klar als Jet Pilot ist cool… nur braucht die BW keine Jetpiloten, da bewerben sich auf eine stelle über 1000+ Offizieranwärter.

    BW braucht Deppen für die niederen ränge.

    wieso macht LeFloid kein Ausflug mit einem paar Gefreiten und lassen sich mal von Vorgesetzten rumkommandieren, Tagesmarsch plus Zelten im Wald usw.

  5. tl;dr:
    – BW braucht Rekruten -> nutzt alle Werbemöglichkeiten, die sich ihr bieten
    – LeFloid wirbt indirekt durch seinen Influencer-Status für die BW
    – problematisch dahingehend, dass die Glaubwürdigkeit von LeFloid als BW Kritiker verloren geht und dass die BW sich mit einem Kritiker Werbung macht -> Werbeeffekt kann verpuffen, da unglaubwürdig bzw. nachträglich von LeFloid wieder Kritik an der BW

    Das ganze hat mMn mehrere Ebenen was den Werbecharakter angeht.

    Da wäre zunächst LeFloids Seite:
    Dass er bei der BW für sein Youtube Projekt war ist okay, er geht da einfach seinem Hauptthema, den interessanten Berufen, nach (und wer weiß, was da noch alles für Berufe kommen).
    Jedoch: durch seinen Bekanntheitsstatus (aka Influencer) und durch den Inhalt des Formats betreibt er damit, ob er dafür von Seiten der Bundeswehr bezahlt wird oder nicht, indirekt Werbung. Das Format selbst möchte interessante Berufe vorstellen, in dem Fall den Beruf eines Kampfjetpiloten bei der Bundeswehr. LeFloid selbst ist dabei Dreh und Angelpunkt der Serie und zeigt damit, wie er solchen Berufen gegenüber steht.
    Das beides zusammen wirkt einfach als indirekte Werbung. Das ganze dürfte allen voran bei den jüngeren Zuschauern Interesse wecken wenn sie ihr “Idol” (ist bewusst in Anführungszeichen gesetzt, ist dabei nicht abwertend gemeint, sondern mit Hinblick auf die Wankelmütigkeit jüngerer Menschen) in jenen Berufen tätig sehen. Da kann es schon vorkommen, dass der eine oder andere “nacheifern” will.

    Dann wäre da die Seite der Bundeswehr:
    Die Bundeswehr hat ein Mitgliederproblem in mehrerlei Hinsicht; beim Image, politisch, sozial, zahlenmäßig. Letzteres kann sie nur durch neue junge Rekruten ausgleichen, allen voran, wenn die BW nicht “veraltern” soll. Dafür muss sie Werbung machen und nutzt natürlich gerne die Kanäle aus, die die Jugend anspricht. Da wäre eben die Gamescom oder eben jetzt LeFloid, der zufällig für seine Sendung Interesse an einem Bereich der BW hat. Das ist günstige und gute Werbung für die BW.

    Beides, sowohl LeFloids indirekte Werbung als auch das nutzen von LeFloid für direkte Werbung durch die BW erachte ich erstmal nicht als so problematisch. Zum einen ist eine weitaus bessere Werbung als z.B. die Gamescom Plakate oder die sonstigen Werbevideos der BW, die sehr oft recht “peinlich” wirken in ihrer Machart. Zum anderen zeigt diese Form einen etwas “neutraleren” Blick auf die BW, kurz: es ist nicht übertrieben positiv, es gibt weitaus mehr Einblick und Meinung, allen voran von LeFloids Seite.

    Jedoch: kritisch sehe ich es dabei, dass LeFloid in der Vergangenheit sich recht negativ gegenüber der BW geäußert hat. Dass er nun im Rahmen seines Youtube Projekts mit der BW zusammenarbeitet wirft sowohl auf ihn als auch auf die BW in meinen Augen ein schlechtes Licht. Zwar kann sich die BW damit “rühmen”, dass ein Kritiker quasi indirekt Werbung für sie macht und Interesse an ihr zeigt, jedoch geht dabei die Glaubwürdigkeit bei der BW und bei LeFloid verloren.
    Es wirkt einfach so, als würde LeFloid für sein Projekt (und indirekt damit auch Geld, denn das ganze läuft ja unter YT Premium) quasi Prinzipien über Bord werfen bzw. nicht zu seiner vergangenen Kritik zustehen (denn das YT Projekt scheint sich eher neutral und nicht kritisch mit dem Beruf des Piloten bei der BW auseinanderzusetzen).
    Bei der BW hingegen wirkt es so, als würde man sich an wirklich alles werfen, was eine Werbemöglichkeit bietet, selbst an Kritiker, die sich im Nachhinein doch wieder negativ zur BW positionieren. Damit verpufft dann der Werbeeffekt einfach.

  6. Aus heutiger Sicht bereue ich es schon ein bisschen, dass ich mich nicht für ein Studium bei der Bundeswehr entschieden habe.
    Wie wohl viele ITler hätte ich damals den Traum in der Spielebranche zu landen… Ist ein Traum geblieben.

    In der zivilen Forschung zu arbeiten ist natürlich alles andere als schlecht, durch die BW öffnen sich allerdings noch mal ganz andere Möglichkeiten.

    Ich würde es nicht so verteufeln und vor allem würde ich die BW als Arbeitgeber nicht sofort ausschließen, sondern erst sehr genau recherchieren.

    Btw ich dachte die Plakate waren gefaked?

  7. Kann sich noch jemand daran erinnern, dass diese Truppe nach dem letzten großen Vogelschiss mal als Verteidigungsarmee konzipiert war? Eine Verteidigungsarmee ist für einen Staat wie Deutschland auch durchaus sinnvoll und unterstützenswert, allerdings geht der Anspruch der Truppe seit dem Ausspruch dass Deutschland “am Hindukusch verteidigt wird” weit über Deutschland hinaus. Und wenn man sich anschaut zu was die Angriffskriege mit Unterstützung der Bundeswehr im Nahen Osten in den letzten 15 Jahren geführt haben, wie viele Länder da zerstört wurden, dann kann man das schonmal kritisch sehen. Dazu kommt natürlich auch noch, dass Kriege heute Asymetrisch geführt werden, d.h. Heldenmythos ist nicht mehr. Unsere Jungs sitzen bequem und sicher während zivile Opfer billigend in Kauf genommen wurden. Hier mal ein paar Zahlen um das zu untermauern:
    Kriegsdauer Afghanistan: 17 Jahre
    Getötete Deutsche Soldaten: 54
    Getötete Zivilisten: Ca 3000. pro Jahr.
    Alleine der Angriff in Kundus den Deutschland 2009 angefordert hat, erzeugte mit über 100 toten Zivilisten doppelt so viele Opfer wie Deutschland in 17 Jahren zu beklagen hatte.

    Und das ist auch nur das moralische Argument. Das ökonomische wäre einfach, dass Ausgaben im Bildungsbereich definitiv Zinsen in der nächsten Generation bringen, Ausgaben im Rüstungssektor hingegen bringen dagegen hauptsächlich dem Rüstungssektor etwas. Und der Baubranche im Einflugsgebiet der Bomber

  8. Könnte diese elendige Bundeswehr Hetze hier mal aufhören ? Meine Fresse… es hetzt hier doch auch keiner gegen Lehrer, Feuerwehrleute oder sonstwen.

    Wir leben nun mal in einer Welt in der man das Militär braucht, auch wenn wir alle im Frieden aufgewachsen sind und das für uns selbstverständlich ist.

    Wenn die USA aus der Nato austreten, stehen wir in 10-20 Jahren auf einer ganz anderen weltpolitischen Bühne als Heute. Dann ist Deutschland bzw. Europa nicht mehr “unangreifbar”.

    Wir brauchen ein eiffizientes und gutes Militär und da gehört Werbung dazu.

    Und das geht nicht gegen dich Steve, aber ich habe 10 mal mehr Respekt gegenüber einem jungen Abiturienten der zur Bundeswehr geht, als gegenüber einem der sich in die Uni setzt und auf Lehramt studiert. Das nur mal am Rande.

    • Natürlich wird gegen Lehrer gehetzt, vermutlich sogar deutlich mehr, als gegen Soldaten. Und die zunehmenden Angriffe beweisen, dass auch Feuerwehrleute und Sanitäter nicht gerade auf Händen getragen werden. Ich hab sogar eher den Eindruck, dass das Bild von Soldaten gesellschaftlich noch relativ gut ist.

      Ja, wir brauchen eine Armee. Sogar eine ziemlich gute. Muss die sich deswegen auf unterstes Niveau begeben und so tun, als wäre Krieg ein großes, spaßiges Abenteuer? Welche Methoden des Dreißigjährigen Krieges kommen als nächstes? Feldjäger schleusen sich auf Studentenpartys ein und unterzeichnen da Rekrutierungsverträge mit den Besoffenen?
      Die Bundeswehr hat sehr viel, mit dem sie Werben kann. Etwa ihre attraktiven Studienangebote. Führerscheine noch und nöcher. Arbeiten mit Topausrüstung…naja gut, ein bisschen lügen muss gestattet sein. Aber LeFloid? Come on…

      Eigentlich beteilige ich mich nicht am gegeneinander aufwiegeln verschiedener Berufsgruppen, aber nur so aus Jux: Das geht nicht gegen Bundeswehrsoldaten, aber wie viele von denen sind in echtem Kampfeinsatz? Keine 10%. Und wie viele davon sind in “richtigem” Kampfeinsatz? Wahrscheinlich nochmal um die Hälfte halbieren. All das bekommt man relativ gut vergütet, dafür, das man nix können muss außer dem, was einem vorher in 3-6 Monaten eingetrichtert bekommt. Ein nicht unerheblicher Studenten hingegen schleppen neben Partys und Freizeit auch noch Bildungskredite, Geldnot, riesigen Prüfungsstress und allgemeine Existenzängste mit sich rum. Rein medizinisch gesprochen ist das Leben als Student wahrscheinlich ungesünder als das des deutschen Soldaten.
      Und ohne was die Gesellschaft zuerst zusammenbricht, kann sich ja jeder selbst überlegen: Ohne Polizisten, Ärzte, Ingenieure und Lehrer oder ohne Soldaten.

      • Wenn die Russen in 30 Jahren vielleicht hier einmarschieren, möchte ich die ganzen Ingenieure, Ärzte und Lehrer mal sehen. (Ich bin selbst Ingenieur).

        Mag für die meisten Absurd klingen, aber ein Krieg kommt in der Regel nicht erwartet. Wie gesagt, die USA müssen nur aus der Nato austreten und schon weht ein ganz anderer Wind. Imoment würden uns die USA nicht opfern, zu wichtig sind wir im weltpolitischen Geschehen. Aber das kann sich ändern.

        Und ich erwähne hier ganz bewusst so oft die USA. Denn ausser vielleicht Großbritannien kann sich kein EU Land gegen einen massiven Angriff selbst richtig verteidigen ohne Hilfe.

        Es lässt sich leicht auf die Bundeswehr schimpfen, da wir alle im Frieden geboren sind und den Krieg nur aus Filmen kennen.

        • Deutschland wird niemals eine Armee aufbauen können, die sich dem Russen alleine entgegenstellen kann. Das ist aus reiner wirtschaftlicher Logik nicht drin. Was wir brauchen, ist eine EU-Armee, aber die scheitert ja schon daran, dass jedes Land seine eigenen Waffen, Panzer und Flugzeuge hat.
          Nichtsdestotrotz ist ein Krieg erstmal ein hypothetisches Problem. Ein Mangel an Wissenschaftler, Ärzten, Ingenieuren und Lehrern ist ein tatsächliches Problem, welches massiv zu Buche schlagen würde und auf Dauer ähnlich viel Schaden anrichtet, wie ein begrenzter Krieg. Wieso nun aber die Armee frei von jeder Kritik sein soll, der Rest hingegen sehen kann, wo er bleibt, erschließt sich mir nicht.

          Last but not least: Kriege kommen fast nie “plötzlich” oder “spontan”. In den allermeisten Fällen weiß zumindest eine Seite bescheid, nicht selten beide. Das “von jetzt auf gleich” ein Krieg ausbricht, ist vllt. eine handvoll Male passiert, kaum der Rede wert.

        • Russen marschieren in Europa nur ein wenn die überfallen werden.
          Napoleon greift Russland an = Russen stehen in Paris.
          Hitler greift Russland an = Russen stehen in Berlin.
          einfach mal aus der Geschichte lernen.

          Russland ist groß genug, die haben alles und ich meine auch ALLES, bei sich im Land. Ackerland/Holtz/Süswasser/Metalle/Öl/Gas usw.
          sogar Alaska hat mal zum Russischen Reich gehört, wurde verkauft an die USA.
          ein Land über drei Kontinente O_o.

          Solange Putin an der Macht ist, muss sich Europa kein Sorgen machen…. die frage ist was kommt nach Putin.

          und zu NATO:
          NATO ist eine Lachnummer die Verträge sind das Papier nicht wert.

          angenommen die ganze anti Russland hetze würde eintreten: Russland greift Estland, Lettland, Litauen und weil die Panzer schon rollen Polen gleich mit an.

          Wer glaubt das solche Länder wie Bulgarien, Rumänien, Italien, Spanien usw. zu Hilfe kommt?! sehr Fraglich. Länder wie Türkei sicher nicht !

          jeder der Versucht gegen eine Atommacht krieg zu führen ohne eigene Atomwaffen zu besitzen hat schon verloren.

          der Zusammenhalt in Europa zeigt sich schon an der Flüchtlings Kriese.
          Länder wie Polen, Ungarn, Tschechen usw. ziehen nicht am gleichen Strang… was passiert erst wenn es Krieg herrscht.

          es wird kein Spanier oder Italiener für z.B Litauen in Krieg ziehen…. oder ein Türke für Polen und anders rum.

          USA hat noch keinem Land geholfen… wenn es nicht im eigenen Interesse war.
          NATO= USA und vielleicht noch UK…. Alle anderen sind wie Bauern auf einem Schachbrett, werden vorgeschoben und geopfert bei erster Gelegenheit um seine vorteile zu ziehen.

          es spricht nix dagegen das jedes land eine Verteidigung Armee hat, die muss aber nur im Innenland Stationiert sein.
          ……..was für ein eindruck macht es wohl auf Russland wenn Deutsche und Französische Soldaten paar Kilometer vor der Russischen grenze in Lettland stationiert sind ?! würde es uns und vor allem Polen auch gefallen wenn z.B die Chinesen mit Russland in Kaliningrad und Ostsee paar Manöver abhalten?!

  9. Mal ein anderer Gedanke:
    Stört es keinen, dass ein Kamerateam eines YouTubers fröhlich im und um den Eurofighter rum Filmen darf? Angeblich “unser” modernster und tollster Kriegsflieger?
    So ein Ding kostet so um die 100 Millionen Euro und die lassen Zivilisten da ne Doku drehen und fliegen da eine Runde mit denen durch die Gegend?

    Irgendwie stören mich das Sabotage Risiko und die Kosten für den Steuerzahler (so ein Rundflug kostet eine Menge) viel mehr.
    Und ob Doku oder nicht, die BW hat dies natürlich aus Image Gründen gemacht und es ist für mich eher Werbung als das man etwas tolles erfahren würde…

    • ch war zwar nicht bei der Luftwaffe, aber Anfang bis Mitte der neunziger Jahre selbst beim Bund. Und ich kann dir Sagen das so ein „Spektakel“ keine Seltenheit ist. Es wurden schon immer Zivilisten in Kasernen eingeladen, Reporter oder Politiker und sogar Kinder in solchen Dingern gesetzt, es gab damals sogar einen Tag der Offenen Tür in dem jeder die Kasernen betreten durfte und mal mit den „Dingen“ Spielen durfte (Ich war einige male als Wache dabei). Aber mit eines kann du dir sicher sein, es war nur eine tolle Theaterveranstaltung. Du kannst dir sicher sein das der Vogel so oder so geflogen wäre, mit ihm oder ohne ihn. Alle Paar Jahre muss der alte Schrott, der in den Kasernen vergammelt, mal ausgegraben werden um zu sehen ob es überhaupt noch Funktioniert.
      Der Eurofighter ist ca. 25 Jahre alt und ist/war ein schon immer ein Finanzielles Grab (High End , hihihih). Die Baupläne sind im Internet zu finden, die Kiste in der er saß wird wahrscheinlich bald ausgemustert und taugt nur noch für Übungsflüge oder zu einigen Präsentationen, nicht mehr und auch nicht weniger.

    • Das Ding wird doch am Ende eh an jeden verkauft, der es haben will…
      Schau einfach mal bei youtube nach “Waffenexporte leicht gemacht – Die Anstalt vom 27. März 2018 | ZDF”

    • Spielen wir einfachmal den Gedanken durch das der Eurofighter “the nest shit ” ist das neueste und beste was es auf dem MArkt gibt *hust*.

      Ich glaube kaum das in China ist da nicht auf ein Youtube Video angewiesen ^^

  10. Werbung für die Bundeswehr, okay. Aber Werbung für die Bundeswehr mit Lefloid? Echt ein no go. Hab noch in Erinnerung wie er sich über “Die Rekruten” ausgekotzt hat und jetzt macht er selbst als “Vorbild” Werbung für die Bundeswehr?

  11. Soldat zu sein ist in vielen Ländern was besonderes, man wird respektiert. Immerhin sind es diese Menschen, die im Falle des Falles uns verteidigen. Hier in Deutschland kriegt man dafür höchstens noch eine Tracht Prügel.
    Das finde ich durchaus deutlich problematischer als die Werbung, die die Bundeswehr macht, um neue Rekruten zu finden. Irgendwie müssen sie auf sich aufmerksam machen, um an Rekruten zu kommen.

  12. Ganz ehrlich, ich würd auch sofort mit nem Eurofighter mitfliegen wenn ich die Gelegenheit hätte. Bei meinem Grundwehrdienst hatte ich die Möglichkeit mit nem Kampfheli mit zu fliegen das war auch ziemlich cool.

  13. Die Bundeswehr wird aber auch sehr gerne “aus Prinzip” gehated. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, wie wichtig die Bundeswehr für uns ist und dass wir den Menschen dort dankbar sein sollten, dass sie ihr Leben für ins aufs Spiel setzen.

    Die Art und Weise wie sie sie auf Mitarbeiterfang geht ist aber natürlich grenzwertig. Aber auch nachvollziehbar. Nach der Abschaffung der Wehrpflicht fehlen dort halt Tausende, da muss man “kreativ” werden damit sich das nicht noch weiter verschlimmert.

    • Sehe ich genauso. In Deutschland herrscht in meinen Augen eine sehr fragwürdige und sehr verbreitete Abneigung gegen Polizei und Bundeswehr. Vielleicht ist das alles noch eine Nachwirkung der NS-Zeit, wer weiß?

      Ich für meinen Teil halte das Video jetzt für eher harmlos. Die Gamescom-Werbung war da schon deutlich näher an der grenze zum geschmacklosen. Prinzipiell finde ich es aber völlig okay wenn die Bundeswehr Werbung für die Zielgruppe “16-26” macht weil eben genau diese Leute ja auch gesucht und dort gebraucht werden.

    • Die Wichtigkeit ist wohl eher theoretischer Natur. Es gab noch keinen Verteidigungsfall bei welchem die Bundeswehr zum Einsatz gekommen ist. Alle anderen Einsätze (an denen es so einiges zu kritisieren gibt – aber ist ein anderes Thema) der Bundeswehr haben mit der Landesverteidigung nichts zu tun und humanitäre Hilfe kann man auch ohne Armee leisten.

      • seit 2010
        Frühjahr 2016: Hochwasser in Bayern

        Rund 100 Soldaten helfen nach der Hochwasserkatastrophe in Simbach am Inn bei den Aufräumarbeiten, um Versorgungsleistungen wie Wasser, Gas und Strom sicherzustellen.

        seit 2015: Flüchtlingshilfe

        In ihrem bisher längsten Unterstützungsauftrag im Inland unterstützt die Bundeswehr die Länder und Kommunen in der Flüchtlingshilfe und verschafft ihnen Zeit, um Strukturen und die nötige Personaldecke aufzubauen, die zur Bewältigung der Aufgabe gebraucht wird.

        Frühjahr 2014: Unwetter in Nordrhein-Westfalen

        Insgesamt helfen 240 Soldaten der Bundeswehr nach dem schweren Unwetter im Raum Düsseldorf bei den Aufräumarbeiten.

        Frühjahr 2013: Hochwasser an Elbe und Donau

        Wieder berichten die Medien von einem „Jahrhunderthochwasser“. Wieder sind vor allem die Gebiete an Elbe und Donau betroffen. Wieder ist die Bundeswehr im Einsatz – dieses Mal mit fast 20.000 Soldaten.

        nach oben

        2000 – 2009
        Sommer 2009: Erdrutsch in Nachterstedt

        Bundeswehrpioniere erkunden vom Rand der Unglücksstelle aus die Möglichkeiten zur Bergung von drei Verschütteten.

        Winter 2007: Orkan „Kyrill”

        Die Bundeswehr ist mit Bergepanzern im Einsatz, um Straßen frei zu räumen.

        Winter 2006: Vogelgrippe

        Insgesamt sind rund 340 Soldaten beteiligt: ABC-Abwehrsoldaten, Panzergrenadiere, Sanitätssoldaten, Ärzte und Veterinäre.

        Winter 2006: Schneekatastrophe in Bayern

        Insgesamt 437 Soldaten sind allein im Landkreis Regen eingesetzt, rund 2.000 im gesamten ostbayerischen Schneechaos. In stundenlanger und schweißtreibender Arbeit befreien sie die Dächer vom Schnee und tragen dabei bis zu zwei Meter hohe Schneewände ab.

        Sommer 2005: Hochwasser in Bayern

        Soldaten der Bundeswehr helfen mit Sandsäcken bei der Eindämmung des Hochwassers.

        Sommer 2005: Haus-Explosion in Höxter

        Rund 80 Soldaten sind mit vor Ort und helfen bei den Rettungsarbeiten.

        Sommer 2002: Hochwasser an Elbe und Donau

        Die Bundeswehr stellt 44.000 Soldaten zur Verfügung. Es ist der bislang größte Katastropheneinsatz in ihrer Geschichte.

        1 Minute googlen

  14. Nennt mich Engstirnig aber im Falle eines “Angriffes” auf Deutschland sind wir hart gefickt und unvorbereitet. Ich glaub ne Aufstockung unserer Streitkräfte und sei es nur ne vernünftige Grun(z)Ausbildung täte unseren Streitkräften wirklich gut.

    Trotzdem find ich die Werbung ziemlich geschmacklos, ich hoffe einfach mal, dass es tatsächlich nur im rahmen seiner Doku war.

    • Ehm wer zur Hölle sollte Deutschland angreifen? Wir sind ein NATO Land umgeben von NATO Ländern und ein EU Land umgeben von EU Ländern. Wir könnten komplett auf eine Armee verzichten und würden nicht angegriffen.

  15. Aber unser Vorzeigeland Amerika darf das, oder wie? Da hat das Militär eine eigene Abteilung in Hollywood und sponsern Filme. Dort ist das Militär auch Überall.

  16. Ich hab es so verstanden das er das für eine YouTube Red Serie gemacht hat und auch dadurch finanziert wurde. Die BW hat jetzt wohl auch nur mit einem Video drüber berichtet.

  17. Soweit ich mitbekommen habe, war LeFloid bei der Bundeswehr um für seine Youtube-Doku über Extremjobs den Job als Jet-Pilot zu zeigen. Hat wohl auch kein Geld von der Bundeswehr erhalten.

    Ob man das trotzdem gut findet kann natürlich jeder selber für sich entscheiden

  18. Fürs Mitfliegen in einem Eurofighter bezahlt werden? Ganz ehrlich, ich würds auch machen. Vor allem da er es auf deren Kanal macht und nicht auf seinem eigenen hochlädt. Alle andere Promis dürfen schließlich auch Werbung für Sportwetten, Nivea, Modelabel etc. machen.

    • Normalerweise bin ich da total bei Dir, aber ich finde die Bundeswehr ist nochmal ein Sonderfall. Für das Militär Werbung zu machen und die ganze Institution dadurch für die jungen Leute zu idealisieren, geht für mich überhaupt nicht klar.

      • Was ist dein Problem Steve?
        Die Bundeswehr ist nun seit ein paar Jahren eine Berufsarmee und steht im harten Wettbewerb zu den Universitäten und der Wirtschafft um die knappe Resscource des Humankapitals an sich zu binden.
        Gerade bei der Laufbahnen eines Piloten bei der BW sind nur wenige junge Leute überhaupt in der Lage alle Checks zu bestehen um überhaupt Pilot zu werden, da einfach viel vorrausgesetzt wird neben der Gesundheit, Bildung etc.
        Da fallen schon 95% der Bewerber aus dem Raster.

        Und es wird für alle Berreiche nicht grade einfach in naher Zukunft sei es bei der BW oder in der freien Wirtschaft alle stellen zu besetzen. Daher ist es nur logisch das die Bundeswehr auf sich aufmerksam macht um überhaupt qualifiziertes Personal zu bekommen.

        • Ich sehe es tatsächlich sehr ähnlich.
          Jedoch kommt es auch darauf an wie man diese Aufmerksamkeit, bzw Werbung rüber bekommt.
          Wenn man das so macht wie während der Gamescom, wo Kampfeinsätze, oder um es mal krasser auszudrücken, Krieg massiv romantisiert und verharmlost werden.. da hört es dann doch recht schnell auf.

          Aber naja.. andere machen es ja genauso. Ich mein, RWE beweihräuchert sich in Werbung und Broschüren auch selbst bis zum erbrechen wie fortschrittlich sie ja sind und dass sie ihren sozialen Aufgaben als Unternehmen nachkommen blabla.
          Und im echten Leben wird drauf geschissen.
          Da werden ganze Gemeinden enteignet, hundert Jahre alte Gebäude die zwei Weltkriege überstanden haben platt gemacht, um an ein bisschen Braunkohle zu kommen welche aus energietechnischen Standpunkten nicht mehr gebraucht wird.

          • Du bist sicher einer der ersten der über ne teurere Stromrechnung meckert.

            Braunkohle macht 25% der Energie in Deutschland aus.

            Wo willst du die her nehmen ? Windkraft ? Was ist wenn es dann mal ein paar Wochen windstill ist ?

            Solar ? Es ist bekannt das innerhalb der nächsten 30 Jahre (ca.) ein großes Minimum beginnt, die Sonne wird dann 60% “weniger” strahlen, vereinfacht gesagt. Es wird bei uns Kälter und solarenergie wird quasi unbrauchbarer als eh schon.

            Hauptsache mal die Fresse aufgerissen weil der Hambacher Forst grad aktuell ist.

            Ich feiere jeden Baum der dort gefällt wird !

          • Das ganze tendiert von der Argumentatoin etwas ich Richtung SJW… die machen was, was mir nicht passt.. mimimi

            Ich fand die Werbug der BW auf der Gamescom passend.
            Ohne alle Gamer über einen Haufen scheren zu wollen. Es sind bestimmt genug dabei, die sich angesprochen, wenn nicht sogar berufen fühlen. Spätestens bei der Ausbildung wird vielen klar, dass das echte Leben, der echte Einsatz, mehr ist, als ein paar Mausklicks.

            Nicht wenige haben damals für die Abschaffung der Wehrpflicht plädiert. Die Bundeswehr braucht als Berufsarmee neue Rekruten. Und als staatliche Institution ist es nicht nur deren Pflicht, sondern auch deren Recht sich um Nachwuchs zu bemühen.

            Über einen Infostand auf der Gamescom beschweren sich alle, die Wehrdienstberatung an den Schulen ist ok… also bitte.

            Es muss nicht mal ein Verteidigungsfall auftreten. Spätestens wenn wieder eine Sturmflut oder Hochwasser droht freut sich jeder, auch die “Hater”, wenn das Heer zum Sandsackschleppen anrückt.

          • Die Plakate die in Steves Artikel bzgl. Bundeswehr und Gamescom gezeigt wurden waren fast ausnahmslos fake

          • Die Frage, die sich stellt ist natürlich auch ein bisschen: Wer hat den Krieg zuerst verharmlost? Das dürften wohl die Spielehersteller gewesen sein – die Bundeswehr springt eigentlich nur auf den fahrenden Zug auf.
            Und das tut sie, wie bereits gesagt, mit Recht. Stand jetzt ist die Bundeswehr nun mal da und wird so schnell nicht verschwinden. Wenn diese Werbung dazu führt, dass der durchschnittliche IQ in der Truppe nicht unter 80 fällt dann wär das schon mal ein Gewinn. Und es wird ja niemand (wie in den USA) zur Unterschrift überredet und dann nach Afghanistan verfrachtet – wer da keine Lust drauf hat muss nicht, wie bei fast allem in unserer Gesellschaft.

          • @Tom, Deutschland hat eine massive Überproduktion an Strom, so sehr dass wir dafür bezahlen dass uns andere Staaten den Strom abnehmen, damit unser Stromnetz nicht frittiert wird.
            Bezüglich Solar.. deine Glaskugel möcht ich auch gern haben.
            Bezüglich deines vorletzten Absatzes, ganz ehrlich, nimm ihn dir selber mal zu Herzen. Bitte.
            Abgesehen davon, was ist dein Problem dass du Leute sofort persönlich angreifst? Meine fresse, chill mal Junge und komm klar auf dein Leben.

            @mAc, öhm.. also das was du im dritten Absatz schreibst hab ich doch selbst gesagt. Ich finde es vollkommen in Ordnung wenn die BW Werbung macht.
            Bezüglich Schulen hab ich gar nichts gesagt, es wundert mich warum du mir da eine Meinung unterschieben willst die ich gar nicht vertrete.
            Bei mir war die BW damals selber an der Schule, und ich fand es ziemlich cool, weil man mal was gesehen hat.

            @Doominator, nein, die waren kein Fake. Ich wohne und Köln und die Plakate hingen hier an jeder zweiten Haltestelle des ÖPNV. Freundlich gemeinter Rat, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal nichts sagen.

      • Also bei der Werbung auf der Gamescom, kann ich das zu 100% nachvollziehen. Krieg und Waffengewalt als Real-Life-Shootergame darzustellen ist wirklich fraglich.
        Das Video mit LeFloid hingegen finde ich eigentlich ganz interessant und das ist auch Werbung wie die BW öfter machen könnte. Selbst ich würde gerne mal einen Panzer fahren, in einem Eurofighter mitfliegen oder mit sonstigen Dingen arbeiten, die man sonst nur aus Actionfilmen kennt.
        Das wirklich schlimme daran ist in meinen Augen die Dummheit welche die BW der Jugend unterstellt. Einerseits möchte man gutes Personal, andererseits macht man Werbung für eine dumme Zielgruppe die darauf anspringt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here