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Ausnahmsweise haben wir die neue Ausgabe des Herrenspielzimmer bereits am Samstag-Abend aufgezeichnet, daher gibt’s den Podcast heute schon am Sonntag-Mittag. Zu Gast war der gute, alte Dennis von LevlUp.

Hier eine Übersicht über alle Themen:

– Feedback letzte Sendung: „Linksgrüne Ideologie“ (ab 01:20 min)
– Diversity in Hollywood (ab 11:46 min)
– Marvel und Secret Invasion (ab 40:48 min)
– ExileCon: Path of Exile 2 (ab 57:34 min)
– Serien: Witcher S3 Folge 6, Bluey, Mare of Easttown (ab 01:22 Std)


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33 KOMMENTARE

  1. Schwierige Themen in dem Podcast.
    Ich bezeichne mich selbst nicht als konservativ oder links. Ich vertrete Standpunkte aus beiden Milieus. Ich würde Enclase zum Beispiel zustimmen, dass es keine Milliardäre geben sollte. Auch der Tag von Milliardären hat nur 24 Stunden und kein Mensch kann so viel Verantwortung tragen oder so dermaßen wertvolle Arbeit leisten, dass er dadurch genug verdienen dürfte, um für mehrere Generationen seiner Familie ausgesorgt zu haben, während andere bei Mindestlohn arbeiten und vielleicht sogar noch mit Sozialleistungen aufstocken müssen.
    Allgemein ist das Thema Vermögensverteilung und soziale Gerechtigkeit (im finanziellen und arbeitstechnischen Sinn) etwas, wo ich mir viele Veränderungen wünschen würde.

    Bei vielen anderen Themen vertrete ich Standpunkte, die man als konservativ betrachten könnte – manch ein Hardliner würde mich wahrscheinlich sogar als rechts bezeichnen, was ich aber entschieden ablehne. Als Beispiele seien hier die übermäßige Repräsentation von immer bizarreren Randgruppen in (öffentlichen) Medien und deren Forderungen gegenüber der Gesellschaft sowie die Themen Einwanderung, illegale Migration und Asylmissbrauch genannt, zu denen ich im Gegensatz zu den vielen, stumpf-blöden „Ausländer raus!“-Schreiern einen tatsächlichen Bezug habe.

    Die Grünen sind für mich persönlich nicht wählbar – wie alle großen, etablierten Parteien inklusive AFD. Ich denke nicht, dass sie in der Lage sind, das Klima zu retten – nicht einmal als allein regierende Partei. Die politische und wirtschaftliche Realität würde sie schnell einholen. Dabei nehme ich das Thema Klimawandel durchaus als ernstes Thema wahr. Da ich mittlerweile aber zu 100% von Zuhause arbeite, kein Auto mehr habe, meine Familie zu 70% autark lebt dank Photovoltaikanlage, Energiespeicher und Wärmepumpe und ich das letzte mal 2017 mit einem Flugzeug geflogen bin – aus beruflichen Gründen, wohlgemerkt – sehe ich meinen Beitrag als erfüllt an. Einen solchen Luxus kann sich aber nicht jeder leisten, das weiß ich wohl.
    Zurück zu den Grünen: ich denke also, sie werden klimatechnisch nichts Entscheidendes bewegen können. Weder in Deutschland, noch weltweit. Gleichzeitig denke ich aber, dass sie meine aktuelle Situation und mein Leben in Zukunft wesentlich schlechter machen würden, da sie in vielen sozialen und kulturellen Fragen komplett konträr zu meinen Standpunkten stehen.
    Wären sie eine „reine“ Klima- und Umweltschutzpartei mit wenigstens gemäßigten Meinungen zu den mir wichtigen sozialen Themen, hätten sie meine Stimme und würden sich auch hervorragend als Protestpartei eignen, um den anderen Etablierten Parteien den politischen Mittelfinger zu zeigen.

    Thema Disney und Wokeness:
    Gute Schauspieler machen auch schlechte Filme nicht gut – im allerbesten Fall vielleicht erträglich(er).
    Ich kenne noch den alten Arielle-Film mit der weißen, rothaarigen Meerjungfrau. Ich stelle mir dann die Frage: warum ist diese Figur jetzt auf einmal dunkelhäutig? Es gibt doch ein etabliertes Bild dieser Figur, also warum jetzt ändern? Und komme dann zu dem Schluss, dass ich hier einfach politisch erzogen werden soll. Und das missfällt mir, es stößt mir einfach bitter auf. Ich war zufrieden mit meiner weißen, rothaarigen Arielle und meinem weißen, schwarzhaarigen Schneewittchen und ihren sieben Zwergen.
    Dabei gab es doch schon so clevere Neuinterpretationen oder Änderungen von bekanntem Stoff, die nicht mit dieser „Pistole-auf-die-Brust“-Mentalität durchgesetzt wurden.
    Als Beispiel sei hier der neue Captain America genannt: wie auch immer man jetzt die Serie zu Falcon und Winter Soldier persönlich fand – Falcon, seinerseits ein etablierter Charakter im Marvel-Universum und guter Freund vom originalen Cap, wurde hier gut als neuer Captain America aufgebaut. Auch das Thema Rassismus in den USA wurde dabei gut beleuchtet. Steve Rogers hat ein würdiges Ende im Marvel-Universum gefunden und Falcon wurde gut als neuer, dunkelhäutiger Captain America etabliert – überhaupt kein Problem. Würde mir einen Captain America-Film mit „Falcon“ als Cap und Bucky als Sidekick auf jeden Fall ansehen.

    Anderes Beispiel Wednesday: die Serie hat mich in die Welt von Wednesday und der Addams-Family eingeführt. Alles was davor kam, kenne ich nicht. Die fiktive Familie ist spanischer bzw. mexikanischer Herkunft, daher passt Jenna Ortega auch optisch gut in die Rolle rein. Sie ist jetzt für mich „mein Bild“ von Wednesday. Käme in 10 Jahren ein Remake der Serien mit einer, bspw. chinesischen Schauspielerin, würde ich mich auch fragen: warum weicht man jetzt von diesem etablierten Charakter ab? Schreibt möglicherweise noch die Familie um, sodass sie chinesische Wurzeln hat? Was soll das?

    Was ich sagen möchte: jeder hat seine (Kindheits-)Helden und die meisten, wie ich auch, ein festes Bild von denen – denke ich zumindest. Und bei vielen sorgt es für Friktion, wenn man diese Bilder versucht auszutauschen, oder böser gesagt, zu zerstören. Wenn man dann noch den Eindruck bekommt, politisch erzogen zu werden, tut es sein Übriges. Ich werde mir mit meiner Tochter, wenn sie alt genug ist, auf jeden Fall den alten Arielle-Film ansehen. Der ist gut, zeitlos und wird ihr UND mir Spaß machen.

  2. Die beste Realverfilmung eines klassischen Märchen ist und bleibt 3 Haselnüsse für Aschenbrödel.Der Film ist 40+Jahre alt und immer noch progressiver und moderner als jede andere Realverfilmung,wohl auch weil die Hauptdarstellerin nicht das klassische Märchendummchen ist.
    Auf der animierten Seite Tangled..auch weil man mit Maximus das beste Pferd aller Zeiten geschaffen hat..

  3. Zur Disney Diskussion. Ich würde mich eher als konservativ beschreiben aber trotzdem sehe ich das wie folgt: Die Hautfarbe und Sexualität ist nicht der Hauptgrund wieso die Filme von vielen nicht gemocht werden, sondern ganz klar die Drehbücher, denn die sind „woke“!

    Zum Beispiel in The Boys stört es einen doch null welche Hautfarbe die Charaktere haben oder welche Sexualität. Die Serie ist so stimmig und „natürlich“ das ich mir nie darüber überhaupt nur Gedanken gemacht habe.

    Dann gibt es aber Filme oder Serien die einem die Tatsachen wie Hautfarbe oder Sexualität so offebsiv ins Gesicht drücken das man einfach nur abschalten will.

    Noch meine ganz subjektive Meinung zum Schluss, ich habe das Gefühl dass viele Autoren heute die Ursprungswerke nicht wertschätzen sondern der Meinung sind dass sie es viel besser können. (Ariel, Peter Pan, The Witcher, Schneewittchen, etc.)

    • „Die Hautfarbe und Sexualität ist nicht der Hauptgrund wieso die Filme von vielen nicht gemocht werden, sondern ganz klar die Drehbücher, denn die sind „woke“

      Du und die konservative Bubble lesen die Drehbücher bevor ihr in einen Film schaut? Es wird sich über woken Content bereits VOR dem Release beschwert. Nebst der Tatsache, dass es nicht so einfach ist an ein Drehbuch vor Release zu kommen, flunkerst du dir hier selber in die Tasche.

      Aber bedienen wir das Gedankenspiel doch einmal, was genau ist denn der substantielle woke Inhalt von einigen Filmen/Serien der dich so stört?

      „Dann gibt es aber Filme oder Serien die einem die Tatsachen wie Hautfarbe oder Sexualität so offebsiv ins Gesicht drücken das man einfach nur abschalten will.“

      Gerne mit Beispielen.

  4. Puh. Links versifft, konservativ braun. Wo finde ich mich dazwischen noch in der Mitte? DIE FDP hat, DIE GRÜNEN haben… auch im Freundeskreis sind wir unterschiedlichen Lagern zuzuordnen und die Diskussionen sind teilweise hitzig.
    Bei dem Thema Klima und dass es ein Problem ist hat man ja größtenteils Konsens. Über das WIE und dem potentiell verbundenen Wohlstandsverlust ist man sich nicht einig. Ich denke der Wohlstand muss unbedingt bewahrt bleiben sonst führt das früher oder später zu sozialen Unruhen. Dazu gehören jetzt nicht unbedingt 3 Autos und 5x im Jahr in Urlaub fahren, aber auch Themen wie Bürgergeld, gesetzliche Krankenversicherung, Rente, Bildung… Wohlstand generieren wir primär durch die Veredelung von Rohstoffen/Vorerzeugnissen die wir dann exportieren in Form teurer Güter.zB ist eine Firma wie BMW für 1/8 der Gesamteinnahmen der Stadt München verantwortlich (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bmw-zentrum-wie-wichtig-ist-bmw-fuer-muenchen-1.3698445#:~:text=Einen%20mittleren%20dreistelligen%20Millionenbetrag%20zahlt,Achtel%20der%20gesamten%20st%C3%A4dtischen%20Steuereinnahmen.)

    Ich arbeite in München und verdiene knapp 100k, meine Frau muss auch arbeiten. Es geht uns gut aber wir fahren auch „nur“ Toyota, Urlaub auf dem Campingplatz. Dafür dürfen wir den Maximalbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse zahlen, maximale Kita/Kiga Gebühren, keine Förderungen oder Zulagen … das ist auch alles OK, aber aus meiner Sicht langt dieser zusätzliche Beitrag. Ich habe keine Lust noch mehr Krankenkasse oder noch mehr Abgaben zu leisten. Gehöre ich jetzt zur Mitte oder zu den oberen 10%? Meine Frau ist Lehrerin und bei Beamten kommt dann auch immer schnell die Neiddebatte. Wieso zahlen die nicht hier oder dort ein? Vielleicht weil man sonst auch in die freie Wirtschaft gehen würde und der Job so noch halbwegs akzeptabel ist? Also was ich sagen will, ich finde diese Umverteilungsdebatte unsäglich. Millionäre, Milliardäre ist ein anderes Thema. Aber ab wann ist man Millionär? Wenn jemand zB zwei Wohnungen in München erbt aus Familienbesitz … bisher fair vermietet. Der Erbe kann oder will sich die Erbschaftssteuer nicht leisten und verkauft lieber. Wieder 2 Wohnungen für den Mietmarkt weniger.
    Ansonsten kann ja jeder sein Kreuz bei der nächsten Wahl machen wo er es für richtig hält. Ich denke halt dass man mit viel (teils auch empfundener) Bevormundung und Zwang die Ränder noch mehr stärkt.

    • Mit 100.000 Euro Jahreseinkommen gehörst Du übrigens nicht zu den oberen 10 Prozent, sondern zu den Top 4 Prozent.

      • Relativ auf München gesehen wohl nur zu den top 20%.
        Aber er spricht ein gutes Problem an: 100k ist nicht übertrieben viel, das ist halt weit entfernt von superreich. Trotzdem zahlst du halt überall den Höchstbetrag. Ein Problem wird das dann wenn dieser obere Mittelstand die Sozialabgaben zu einem Großteil alleine trägt. Dann stellt man sich irgendwann die Frage: Warum habe ich eigentlich 5 Jahre studiert wenn ich Netto am Ende dasselbe übrig habe wie jemand der 50k im Jahr macht? Das darf nicht in eine kommunistische Umverteilung abdriften, denn dann hat niemand mehr einen Sinn höhere Berufsstände anzupeilen und/oder wandert aus.
        Aus meiner Sicht sollte man an anderen Stellen einsparen als die obere Mittelschicht noch mehr zur Kasse zu beten, gerade zB bei irgendwelchen Ämtern. Letztens mal wieder beim Verkehrsamt gewesen. Katastrophe, das was da 30 Leute an einem Tag schaffen, schaffst du mit 2-3 Leuten die richtig arbeiten.Aber das sieht halt mal wieder keiner.

    • Puh. Der Kommentar zeigt mir mal wieder wie weit Weg die Leute deines Schlags von der Realität der meisten Menschen sind.

      Hörst du dir eigentlich selbst zu ?

      Mit 100k Jahreseinkommen und einer Frau die Lehrerin (Beamtin) ist, dürftet ihr zu den Top 3-4% gehören. Das ist keine obere Mittelschicht mehr, sondern ihr gehört damit zur „Elite“. Zur obersten sozialen abbildbaren Schicht. Damit zählt ihr erstmal grundsätzlich zu den „Reichen“.

      Die maximal Sätze an Steuern und sonstigen Beiträgen zahlt man übrigens schon weit unter deinem Einkommen. Bei der KV ist z.B. die Beitragsbemessungsgrenze bei ca. 60k Euro schon erreicht.

      Du kannst mit diesem Einkommen ein absolut sorgenfreies Leben führen. Du wirst dir niemals Gedanken über die Inflation oder sonstige „Probleme“ machen müssen, die ein Durchschnittsverdiener jeden Tag hat.

      Wenn irgendwo noch Geld abgezapft werden kann, dann bei Leuten wie dir, die massivst von der Beitragsbemessungsgrenze und ähnlichen Instrumenten profitieren, die dafür geschaffen wurden den „Reichtum“ zu bewahren.

      • Und genau da liegst du halt komplett falsch. Das wäre vll vor 20 Jahren noch so gewesen, aber keinerlei Gedanken über die Inflation oder sonstige Probleme machen müssen ist weit weg davon. Das ist kein Reichtum. Das ist nicht mehr zwei Häuser und zwei BMWs kaufen und drei Kinder haben. Würde sagen mit dem Einkommen Haus kaufen + ein Elternteil Kindergeld wird schon knapp am Ende des Monats. Zwei Kinder in der Kita sind dann zb mal direkt 1200€ netto bei dem Gehalt. Sagen wir Hausrate 2300€, da bleibt nicht mehr so viel. 100k sind etwa 4600 netto im Monat. Da sind dann so noch 1100€ für Kinderbedarf, Nebenkosten des Hauses, Lebensmittel, Auto usw übrig. Ist das viel? Ich denke nicht.

  5. Hallo ihr Lieben,

    ich bin langer, stiller Zuhörer des Herrenspielzimmers und möchte mich nach reiflicher Überlegung nun doch einmal zu der Politikdebatte äußern, die fast wöchentlicher Bestandteil des Podcasts ist.

    Ich für meinen Teil glaube einfach das die Diskussionen in den Kommentaren so aufgeheizt ist, da Enclase einfach in jeder einzelnen Politikdebatte die Grünen hervorhebt, sinngemäß sagt das Sie alles richtig machen und noch NIE ein negatives Wort über die Grünen verloren hat. Im Gegensatz dazu jedoch jede andere Partei in den verschiedensten Folgen niederredet und dabei zum Teil banale Dinge als schlimm anprangert, die im Gesamtkontext völlig zu vernachlässigen sind. Da wird eine Mücke teilweise zum Elefanten gemacht, aber die Grünen sind immer toll und machen alles richtig. Wenn Lemke (und vor einigen Monaten schon Habeck) eine/n Fotografen/Fotografin für bis zu 350.000 EUR Jahresgehalt suchen, um bei einem sehr aktuellen Thema zu bleiben, scheint das zum Beispiel kein Problem zu sein. Bitte versteht mich nicht falsch: Dies ist auch nur eine Mücke im Gesamtkontext, aber wenn ich jedes Fehlverhalten bei Partei X kritisiere, muss ich es auch bei Partei Y tun, ansonsten ist man keinen Deut besser als die Personen, die man stets und ständig selbst kritisiert.

    Frankreich setzt weiter auf Atomstrom und wir kaufen es Ihnen aufgrund unseres verfrühten Ausstiegs teuer ab, dabei stehen deren Kraftwerke in Fessenheim und Cattenom direkt quasi direkt an unserer Grenze. https://www.tagesspiegel.de/internationales/massiv-mehr-strom-produzieren-frankreich-will-mehr-als-14-neue-atomkraftwerke-bauen-9437426.html In einer der letzten Folge wurde argumentiert das die Grünen gar nicht schuld seien an Thema X, weil Sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht an der Macht gewesen sind. Was ist das denn Bitte für eine Argumentation? Natürlich sind die Grünen die Vorreiterpartei in diesem Kontext gewesen, haben dies vehement befeuert und die Diskussionen bis zum Siedepunkt aufgeheizt. Sich dann hinzustellen und zu sagen „war falsch, aber die Grünen sind nicht schuld, die sind gar nicht an der Macht gewesen“ ist einfach eine Verdrehung des Sachverhalts um die Grünen wieder positiv dastehen zu lassen.

    Ich für meinen Teil bin kein Klimaleugner und versuche in meinem kleinen Kosmos meinen Teil beizutragen: ich habe meinen Fleischkonsum und Verpackungsmüll massiv reduziert, erledige viele Dinge mit dem Fahrrad statt dem Auto, etc., aber dennoch kann ich nicht Grün wählen, weil ich der Ansicht bin das bei einer Übermacht von Grün einfach das Gleichgewicht aus den Fugen gerät (dies soll nicht heißen das eine Übermacht der AfD besser wäre…). Wenn ich mir anschaue was die Grünen in den letzten Jahrzehnten alles gefordert haben, würden wir als Wirtschaftsstandort Deutschland ganz schön alt aussehen und die Wirtschaft ist nun einmal der Treiber warum es den Menschen in Deutschland verhältnismäßig gut geht und warum wir überhaupt die Möglichkeit haben anderen Menschen/Ländern, denen es schlechter geht, mit Hilfspaketen zu unterstützen.

    Ich höre immer wieder von Enclase „wir in Deutschland machen zu wenig, wir müssten viel mehr machen“, aber USA-Sascha hat es richtigerweise versucht mehrmals anzubringen, wurde aber jeweils leider von Enclase sofort unterbrochen. Wir in Deutschland können die Welt nicht retten, wenn der Großteil der anderen relevanten Nationen mit Einfluss auf diese Sachlage nicht mitmachen – dafür ist unser Beitrag am Gesamtkuchen einfach zu klein. Wir können und sollten weiter etwas dafür tun, aber müssen dies mit Bedacht angehen, denn wenn wir koste was es Wolle alles (Elektrifizierung, etc.) umsetzen, bugsieren wir uns selbst in das wirtschaftliche Hintertreffen. Für viele Unternehmen ist der Wirtschaftsstandort Deutschland schon jetzt aufgrund der hohen Kostenblöcke und Regulierungen nicht mehr attraktiv, https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/standort-deutschland-infrastruktur-regulierung-experte-100.html https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/zew-studie-deutschland-rutscht-in-standort-ranking-unter-die-schlusslichter-a-9bf40077-a495-486b-8ddf-f2d1ad7d6753 dabei ist die Wirtschaft für Deutschland essentiell. Ohne eine wettbewerbsfähige Wirtschaft geht es nun mal nicht. Wir sprechen heute bereits von Altersarmut und anderen problematischen Baustellen: wie sollen wir denn dies alles finanzieren, wenn deutlich weniger Überschuss erwirtschaftet wird? Oder erhalten wir dann die Hilfspakete aus anderen Ländern? Ist das der Wunsch? Es kann nun mal nicht jeder Streamer oder Lehrer sein – irgendjemand muss auch das Geld für den Staat erwirtschaften.

    Die Aussage von USA-Sascha über den Smog in China, die Enclase auch wieder nicht hören wollte, weil es seine Aussage darüber wie toll doch China alles macht torpediert hätte, und sofort durch einen Überschweif auf ein anderes Thema im Keim erstickte, stimmt. Der Smog (zumindest vor Corona als ich das letzte Mal dort war) ist unglaublich schlimm. Wer dort nicht gewesen ist, kann es sich nicht vorstellen. Es gibt tolle Berichte wie sehr sich die Luftqualität verbessert habe seit den 2000ern – ich habe davon nichts gespürt. Übrigens: Um ein schönes Bild bei den Winterspielen 2022 in Beijing abgeben zu können, wurde auf Anweisung der Regierung Wochen zuvor und über die komplette Dauer der Spiele fast die komplette, smogfördernde Produktion in den entsprechenden Gebieten entweder komplett stillgelegt oder gedrosselt und dann nach Ende der Olympiade wieder aktiviert.

    • „In den Kommentaren so aufgeheizt ist, da Enclase einfach in jeder einzelnen Politikdebatte die Grünen hervorhebt, sinngemäß sagt das Sie alles richtig machen und noch NIE ein negatives Wort über die Grünen verloren hat. Im Gegensatz dazu jedoch jede andere Partei in den verschiedensten Folgen niederredet“

      Glaube nicht das du ein stiller Zuhörer bist.
      Denn das stimmt so nicht , dein Ritter vom NIE hilft da nicht.
      Auch der Versuch mit den „verschiedensten Folgen“ läuft nicht.

      Denn in den „verschiedensten Folgen“ haben alle ihr Fett wegbekommen.

    • Dein Beitrag enthält viele Informationen die eingeordnet und richtiggestellt werden müssen.

      1. Die 350.000 Euro sind ein Maximalbetrag und für die potentiell möglichen vier Jahre veranschlagt. Die Obergrenzen solcher Rahmenverträge werden in der Regel nicht ausgeschöpft. In diesem Jahr seien bislang erst 26.500 Euro für die fotografische Begleitung des Ministers ausgegeben worden.
      https://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-habeck-wirtschaftsministerium-sucht-fotografen-fuer-87-500-euro-jahresgehalt-a-80fb7aa8-b52d-46fa-9d34-37aaab84ac76
      2. Der Stromhandel geschieht auf Basis des Preises geschieht, nicht aufgrund der Verfügbarkeit. Im Sommer ist französischer Atomstrom fast immer sehr billig. Wieso sollte Deutschland den nicht abnehmen. Haben wir 2020 übrigens auch schon gemacht. Übrigens: Frankreich quersubventioniert sein Atomprogramm über das Militär, da sie eine Atommacht sind.
      „Wissenschaftler um Studienleiter Professor Jürgen Karl haben anhand von Daten der Europäischen Strombörse berechnet, wie sich die Preise ohne das wachsende Angebot von Ökostrom entwickelt hätten: Im Studienzeitraum 2011 bis 2018 hätte der Strom in Deutschland insgesamt 70 Milliarden Euro mehr gekostet.“
      https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/darum-ware-strom-ohne-erneuerbare-energien-noch-teurer-1.10151622
      3. Donald Trump behauptete das der Klimawandel eine Erfindung Chinas sei. Irgendwann behauptete er nur noch, amerikanische Maßnahmen könnten dagegen sowieso nichts tun. Im September 2018 nahm das US-Verkehrsministerium eine unter Obama beschlossene Emissionsbeschränkung für die amerikanische Autoindustrie mit der Begründung zurück, die Erde werde sich sowieso um 3 bis 4 Grad erwärmen. Einige Tausend Megatonnen amerikanisches Kohlendioxid mehr oder weniger im Jahr machten da keinen Unterschied.

      Merkst du wohin die Argumentation „Wir in Deutschland können die Welt nicht retten, wenn der Großteil der anderen relevanten Nationen mit Einfluss auf diese Sachlage nicht mitmachen – dafür ist unser Beitrag am Gesamtkuchen einfach zu klein“ führt? Genau richtig, so noch weniger bzw. gar kein Klimaschutz.
      4. Ich kann das Geheule der Wirtschaft nicht mehr hören. Besonders mit dieser abfälligen Bemerkung: „Es kann nun mal nicht jeder Streamer oder Lehrer sein – irgendjemand muss auch das Geld für den Staat erwirtschaften.“
      Diese Attitüde: „Wirtschaft um jeden Preis!“ hat uns überhaupt erst in diesen riesen Haufen Scheiße in Form des menschengemachten Klimawandels gebracht. Wenn du also Angst vor einer schrumpfenden Wirtschaft dann schimpfe schon mal als Ursache Nr. 1 auf den Klimawandel. Denn der würde einen Verlust des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 bis 1,8 Prozent bedeuten. https://www.zdf.de/nachrichten/politik/klimawandel-kosten-wirtschaft-verluste-100.html#:~:text=Klimawandel%2DKosten%20variieren%20je%20nach%20Modell&text=F%C3%BCr%20das%20Jahr%202050%20w%C3%BCrde,an%20die%20Erderw%C3%A4rmung%20getroffen%20werden.

      Und natürlich ist in China nicht alles Gold was glänzt. Schließlich produziert dort die ganze westliche Welt ihre Produkte die ihnen persönlich zu dreckig sind. Und dann wird auf China mit dem Finger gezeigt. Wir beklagen uns das China zur Energiegewinnung Kohle importiert. Und EU-Unternehmen beklagen sich über Produktionsausfälle, weil China denen wegen zu wenig Kapazitäten den Strom abstellt. Wir tragen also für den Smog in China ebenso Verantwortung! https://www.handelsblatt.com/politik/international/engpaesse-chaotische-zustaende-chinesischer-energiemangel-trifft-europaeische-unternehmen/27701058.html?ticket=ST-2676322-2sK0pZORMX7Q3TDzfEIa-cas01.example.org

      • Danke, dein Kommentar auf meinen Kommentar enthält viele Informationen die eingeordnet werden müssen.

        1. Pardon, da bin ich gerne bereit zurück zu rudern. Meine genannten Zahlen sind nicht korrekt, dennoch sind 150.000 EUR Max.-Beitrag/Jahr für ein paar Begleitungen und Porträtfotos schon eine stattliches Sümmchen.

        2. Ich habe mit keiner Silbe davon gesprochen das Deutschland seinen Stromverbrauch nicht selbst decken könne, bitte verdrehe hier nicht den Inhalt meiner Darlegung.
        Mir ging es darum das wir mit der Brechstange unsere Atomkraftwerke ohne dringliche Notwendigkeit abschalten. Der größte Kritikpunkt an Atomstrom ist jeher die Gefahr die hiervon ausgeht – es macht aber für uns nur einen geringen Unterschied wenn ein AKW 50 km innerhalb unserer Grenzen in Jülich oder Phillipsburg steht oder eben direkt auf der anderen Seite. Ein Ausbau von Ökostrom ist wichtig, notwendig und sollte vorangetrieben werden – keine Frage. Bis dieser Ausbau vollständig abgeschlossen wäre bzw. ein hohes Niveau erreicht hat, hätte das Weiterlaufen lassen der AKW´s uns jedoch ein günstigeren Strompreis je kwH eingebracht. https://www.agrarheute.com/energie/strom/strompreise-steigen-abschaltung-atomkraft-fakten-605860
        https://www.wiwo.de/technologie/forschung/kernkraft-waehrend-der-krise-unterschaetzt-deutschland-den-kostenvorteil-der-atomenergie-/28952196.html
        Auch hat sich das Import/Export-Verhältnis in den letzten Monaten stark gedreht und ist eben nicht mehr auf dem Niveau der Vorjahre. Ich verstehe die Argumentation nicht warum wir günstigen französischen Atomstrom kaufen sollten, wenn wir a) Atomkraft nicht wollen und b) ihn falls wir ihn doch wollen, selbst hätten haben und auch exportieren können. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1380020/umfrage/deutscher-stromhandel/#:~:text=Im%20Juni%202023%20exportierte%20Deutschland,gr%C3%B6%C3%9Fte%20Menge%20aus%20D%C3%A4nemark%20eingef%C3%BChrt.

        3. Schön das du nur den ersten Satz meiner Argumentation herauskopierst und aus dem Kontext ziehst und die weitere Beschreibung außer acht lässt. Darauf lassen sich immer gut Argumentationen aufbauen. Meine Feststellung ist inhaltlich korrekt, weil unser Impact auf das große Ganze faktisch eben faktisch klein ist – daran lässt sich nichts rütteln. Weiterhin habe ich beschrieben das wir weiter an Lösungen arbeiten müssen und sollten.

        4. Deine angesprochene 0.6 – 1.8% Reduzierung des Bruttoinlandsprodukts stehen leider in keinem Verhältnis zur prozentualen Reduzierung des Bruttoinlandsprodukts, wenn es der deutschen Wirtschaft schlecht geht. Wenn du das Geheule nicht mehr hören kannst dann erkläre mir doch bitte wie eine Exportnation wie Deutschland nur ansatzweiße ein Wohlstandsniveau aufrecht erhalten soll, wenn die Wirtschaft keinen großen Teil mehr daran beisteuern kann? Hast du dir hierüber auch Gedanken macht? Ich bin gespannt.

        • Also allein zu 2. dein Statement dazu „Frankreich setzt weiter auf Atomstrom und wir kaufen es Ihnen aufgrund unseres verfrühten Ausstiegs teuer ab“ und jetzt redest du davon es wird verdreht und du greifst ganz andere Punkte auf. Gesteh einfach ein wenn dein Argument demontiert wurde und renn nicht kopflos ins nächste

        • Zu 1. Dieses Beispiel ist das Paradebeispiel der konservativen Diskussionskultur. Nur das sie bei Richtigstellung nicht den Anstand haben sich zu entschuldigen.
          Zu 2. „Mir ging es darum das wir mit der Brechstange unsere Atomkraftwerke ohne dringliche Notwendigkeit abschalten.“
          Da musste ich herzlich lachen. Wie kann man ernsthaft bei einem Zeitraum von über 10 Jahre von Ankündigung der Abschaltung bis zur tatsächlichen Abschaltung von „Abschaltung mit der Brechstange“ sprechen?
          Das geht wohl nur wenn man in dieser Zeit als Maggus Söder im Dornröschen schlaf liegt, deswegen nicht in Alternativen investiert, aufschreckt und plötzlich mit heruntergelassenen Hosen vor dem Wähler steht und keine bessere Antwort auf das Desaster als „DIE GRÜNEN!“ einfällt.
          Die AKWs sind eine Scheindebatte. Aus deiner eigenen Quelle:
          „Die aktuellen Strompreise zeigen jedenfalls keine unmittelbare Reaktion auf die Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland. Kurzfristig wirken eher andere Faktoren auf die Höhe der Strompreise im Großhandel und an den Strombörsen: Etwa der aktuelle Anfall von billiger Windenergie oder Solarstrom und der daraus abgeleitete schwankende Bedarf an Strom der Gas erzeugt wird – und deshalb natürlich die Gaspreise.“ lol
          3. Ich finde es herausragend wie stichhaltig deine Feststellung ist. Sie ist so stichhaltig, dass der derzeit größte Populist als Anführer des 2. größten CO2-Emmittenten der Welt sich zu eigen gemacht hat um damit Klimaschutz zu verhindern.
          Übrigens: https://ourworldindata.org/grapher/co-emissions-per-capita?tab=chart&country=CHN~USA~DEU
          Huch, da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt.
          4. Der Wirtschaft wird es auf Grund des Klimawandels schlecht gehen. Während die Ergreifung von Maßnahmen gegen den Klimawandel der Wirtschaft Chancen bieten. Das sieht übrigens auch die Industrie so: https://issuu.com/bdi-berlin/docs/211021_bdi_klimapfade_2.0_-_gesamtstudie_-_vorabve
          Aber statt Maßnahmen zu ergreifen ist man damit beschäftigt durch Stillstand und bewahren unsere Wirtschaft kaputt zu machen. Unsere Autoindustrie wird von China abgehängt während man hier noch von E-Fuels schwadroniert. Nur um den Verbrenner als totes Pferd noch ein paar Jahre länger reiten zu können. Die bereits zu Gunsten der Kohlelobby getötete Solarindustrie bekommt einen weiteren und letzten Todesstoß: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/meyer-burger-solar-zellen-hersteller-usa-europa-subventionen-abwanderung-100.html Der Finanzminister CL nimmt nicht mal den Hörer ab. Das sture Festhalten an der schwarzen Null eines vom FDP geführten Finanzministerium tötet die Wirtschaft. https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommentar-ausgeglichener-bundeshaushalt-staatschulen-paradigma-ueberholt-100.html Am Ende ist es wieder die Schuld der „DIE GRÜNEN!“.

          Am Ende ist mir ein gesunder Planet mit kaputter Wirtschaft lieber als ein nachhaltig kaputter Planet mit kaputter Wirtschaft. Letzteres ist worauf wir gerade zusteuern. Denn die globalen Folgen des menschengemachten Klimawandels treffen uns direkt (Ahrtal) und indirekt (Sojapreise steigen wenn in Südamerika die Ernten ausfallen). Oder ganz aktuell: Der größte Reisexporteur der Welt Indien verhängt ein Export verbot. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/indien-reis-exportstopp-inflation-100.html

        • Zu Punkt 4:
          Ich würde doch ganz gerne mal wissen,wo denn der Wohlstand ist den die uberhypete Exportwirtschaft uns so bringt.
          Und Lösungen und Ideen gab es in den letzten 20 Jahren zuhauf,wurden nur immer abgeschmettert weil keine Gewinnmaximierung mehr dadurch möglich ist..Fakt ist,ein weiter so geht allein schon aufgrund der Endlichkeit der Ressourcen nicht..

        • Zu 3.: „Meine Feststellung ist inhaltlich korrekt, weil unser Impact auf das große Ganze faktisch eben faktisch klein ist – daran lässt sich nichts rütteln.“

          Daran lässt sich sogar sehr rütteln. Wenn man sich den Anteil Deutschlands an den Emissionen anschaut, erscheint er klein. Jedoch sind die Emissionen, die deutsche Firmen oder ihre Zulieferer im Ausland produzieren oder die in Folge der Nachfrage in Deutschland entstehen, überhaupt nicht enthalten. Diese Emissionen werden anderen Ländern zugeordnet.

          Das ist eine ähnliche Schummelei wie bei der Recyclingquote.

    • Sehr viel Text,mit dünner Aussage,altbekannten Halbwahrheiten der sich in Teilen selbst widerspricht.
      Altersarmut kam als begriff unter Regierung Schröder das erste Mal auf,nachdem er sich mit einem gewissen Carsten M.und ähnlichen Granaten zu Gesprächen über die Rente traf..passenderweise hatte der Herr vom AWD auch gleich die Lösung parat.private Vorsorge über seinen Verein..Effekt:Maschmeyer Milliardär,viele Leute sehr viel Geld und Erspartes verloren , Altersarmut noch schlimmer,Maschmeyer DHDL Juror..gute Bilanz in den letzten 20 Jahren,immerhin ist Herr Maschmeyer nicht von Altersarmut betroffen.
      Weitere Bilanz des aber die Wirtschaft geschwafels,übrigens von so genannten Sozialdemokraten initiiert:
      400€ Jobs die bis auf 700 aufgebläht wurden bei Studenten, Einzahlung in Kassen 5 Euro pauschal.
      Werk/leihverträge die dafür sorgen das Arbeiter die hälfte des Geldes bekommen für gleiche Arbeit über 2 jahre,auch dadurch geringere Einzahlungen an den Staat..
      Jobcenter,ALG 2 und der ganze andere Bums der im Interesse der AG und der Wirtschaft deren Existenz ja immer bedroht ist,all das hat wohin geführt?zum Erstarken einer AFD, Altersarmut auf historischem Niveau,Armut auf historischem Niveau, Pflegenotstand, Bildungsnotstand, Infrastruktur egal wo im Eimer,Tafeln haben Rekordzuwachs…swr einzigen Bevölkerungsgruppe denen es heute noch gut geht sind die oberen 10%niemandem sonst..und natürlich all denen die sich als arme Wirtschaft anbieten.Das willst du irgendwem als uns geht es halbwegs gut verkaufen??das ist das komplette Gegenteil von gut..aber links ist doof… Lachhaft..bei den Grünen gebe ich dir in Teilen Recht,da muss aber zwischen „grün“und der Partei unterschieden werden.traurigerweise ist das was die verzapfen nur ein Fliegenschiss gegen das was vom Rest bereits verzapft wurde und immer noch verzapft wird.

  6. Wie er so flachs daher redet man sei ein wenig „links“. Links sein hat aber wenig bis gar nichts mit Gerechtigkeit zu tun, genau das Gegenteil.
    Ich war auf politischen Seminaren, von unserem Land veranstaltet, allerdings 1992, das war noch ein anderes Land. Wird es heute nicht mehr geben schätze ich mal.
    Linke sind eigentlich immer für Verfall und Tote verantwortlich, wer Beispiele von mir haben will hat in Geschichte nicht aufgepasst.

    • Da muss ich kurz nachfragen um was für Seminare es sich denn gehandelt hat in dem der Staat solche Aussage getätigt hat?zumal man nicht das politische links der neunziger mit dem heutigen links verwechseln sollte..was in den 90 ern noch als linke Forderung galt,findet man heute im gemässigten rechten Bereich, politisch gesehen..soweit sind wir politisch schon weggedriftet.

    • Ich möchte dir freundlich mitteilen, dass du zwar keinen Punkt machst, aber tbh trotzdem Unfug redest.
      Gruß, jemand der in Geschichte „so’n bisschen“ aufgepasst hat.

  7. Spannender Podcast und dabei auch sehr gut beschrieben, dass der Diskurs von der konservativen-braunen Seite ohne Inhalt geführt wird.

    Der Grund meiner Meinung nach liegt dabei auch im Konservatismus begründet. Als Konservativer versucht man mal mehr oder weniger seine Werte zu bewahren. Nun stelle progressive Menschen diese lang „bewährten“ Werte in Frage. Die Freiheit steht bei Ihnen an erster Stelle. Nur Freiheit für Marginalisierte ist neu und diese „Freiheit“ soll am besten nur in den eigenen 4 Wänden bzw. besser gar nicht ausgelebt werden. Das löst bei Menschen eine kognitive Dissonanz (https://studyflix.de/biologie/kognitive-dissonanz-6656) aus. In extremer Form kann man diese Entwicklung in den USA derzeit verfolgen. Hierzu empfehle ich folgende Doku: https://www.youtube.com/watch?v=E-_PjRV4Z5U

    In Idaho findet man neue Menschen doof. Aber solange sie Weiß, Republikaner und Christen sind (die kleinstmögliche Gemeinsamkeit) drückt man dort ein Auge zu. Alle anderen sind dort nicht Willkommen und das wird Marginalisierten mit einem entsprechenden Auftritt (offenes Tragen von Waffen) offen gezeigt. Und damit alles bleibt wie es ist und ihr veraltetes Weltbild bewahrt wird, werden progressive Bücher aus Schulbibliotheken entfernt.

    Um nun den Bogen zu kriegen: Würde die konservative-braune Seite den Diskurs mit Inhalten führen, würden sie immer mit ihren Widersprüchen und falschen Entscheidungen der Vergangenheit konfrontiert werden.

    Ähnlich verhält es sich auch bei der diversity Diskussion in Hollywood. Die Angst vor einer ansteigenden Anzahl an „schlechten“ Serien und Filmen bei wachsender Diversität bei Betrachtung der Fakten nicht stand.

    „In theatrical releases, people of color accounted for 22% of lead actors, 17% of directors and 12% of writers. Women were 39% of lead actors and 15% of directors. While roughly double the percentages of a decade ago, the numbers are closer to those of five years ago, and still easily trail U.S. population demographics. Women have made gains in writing, composing 27% of writers in 2022 theatrical releases, up from 17% in 2019. Yet only one woman of color penned a top theatrical film in 2022.“
    https://apnews.com/article/hollywood-diversity-report-2023-34b8d7204f5b956494fbe4649e3acad6

    Übrigens: 92% der CEOs der 11 großen Studios sind weiß und 68% davon sind Männer.

    Viel mehr sollten wir uns hinterfragen: Wieso ist es für uns überhaupt kein Problem wenn der Schwarze einen Sklaven und der Inder einen Jungen aus den Slums spielt?

    • Kognitive Dissonanz ist aber kein Alleinstellungsmerkmal von Rechts. Findet man Links genauso.
      Vor allem dann, wenn es um bestimmte Kulturkreise geht, die so ziemlich die gleichen Ansichten vertreten wie die konservativ braune Seite. Nur ist man dort dann auf einmal ziemlich blind unterwegs.

      Ob erzwungene Diversität der Qualität insgesamt nicht schadet, wird sich noch zeigen. Serien wie Witcher oder Shehulk sprechen zumindest nicht gerade für sich.

      Es ist doch auch überhaupt kein Problem, wenn Schwarze oder Inder Rollen von „erfolgreichen“ Personen verkörpern. Es ist meiner Ansicht nach nur ein Problem, wenn eine Rolle unter dem Hauptaspekt Diversität besetzt wird, ungeachtet, ob es von den Fähigkeiten oder der Vorlage oder dem Drehbuch passt.

      • Ich gebe dir vollkommen Recht, dass wir alle von kognitiver Dissonanz betroffen sind. Der Umgang um diese aufzulösen ist jedoch eine andere. Leugnen oder Abwerten von Informationen zur Dissonanzreduktion tauchen meines Erachtens dabei erstaunlich oft im konservativen Lager auf.

        In diesem Zusammenhang sind folgende Erkenntnisse spannend. Furcht und Angst bestimmen die politische Haltung von konservativen Menschen und sind dafür besonders empfänglich:
        „In a 2012 study, liberal and conservative participants were shown collages of negative and positive images on a computer screen while their eye movements were recorded. While liberals were quicker to look at pleasant images, like a happy child or a cute bunny rabbit, conservatives tended to behave oppositely. They’d first inspect threatening and disturbing pictures—things like car wrecks, spiders on faces, and open wounds crawling with maggots—and would also tend to dwell on them for longer.

        This is what psychologists call a “negativity bias.” If you think about it, this makes sense. When attention is biased toward the negative, the result is an overly threat-conscious appraisal of one’s surroundings. To many conservatives, the world may look like a much scarier place. This would seem to explain why so many major conservative viewpoints tend to be rooted in fear—fear of the president, immigrants, vaccinations, etc.“
        „This suggests that liberals more often seek adventure and novel experiences. Conservatives, on the other hand, may prefer a more ordered, disciplined lifestyle. This could help explain why they can be resistant to change and progressive policies.“
        https://www.psychologytoday.com/us/blog/mind-in-the-machine/201612/fear-and-anxiety-drive-conservatives-political-attitudes?amp

      • The Witcher ist doch das perfekte Beispiel dafür, dass nicht die Diversität des Casts das Problem ist, sondern der Umstand, dass das Drehbuch schlecht ist und man sich viel zu sehr von der Vorlage entfernt.

        • Und hat man bei Drehbuchautoren, Showrunnern, Produzenten etc. die besten genommen, die zur Verfügung standen oder wurde primär darauf geachtet Quoten zu erfüllen?

          • Du wirst es kaum glauben. Aber die „besten“ zu nehmen ist keine Garantie für einen guten Film oder Serie. Ich mein MGM hat damals Peter Jackson für die Hobbit-Trilogie verpflichtet. Das Ergebnis: 1 Oscar während die Herr der Ringe-Trilogie 18 Oscars abgesahnt hat.

            Und jetzt schauen wir uns mal den Showrunner von The Witcher an. https://twitter.com/LHissrich/status/993668958266970112/photo/1
            https://www.imdb.com/title/tt5180504/fullcredits?ref_=tt_ov_wr_sm
            Mit Marvel’s Daredevil und The Umbrella Academy hat die Showrunnerin übrigens schon gute Sachen abgeliefert. Die Vita von David Benioff und D.B. Weiss sah da schlechter aus als diese die Produktion von GoT aufgenommen haben.

            Nun, wer ist denn nun der beste? Das liegt ganz beim Studio und wie diese sich eine Umsetzung der Serie vorstellen. Offensichtlich produziert Lauren Schmidt Hissrich die Serie ganz nach der Vorstellung von Netflix. Sonst hätten sie nicht Henry Cavill gehen lassen als die kreativen Differenzen öffentlich wurden. Sie ist offensichtlich in den Augen von Netflix die beste für den Job. Sonst hätten sie stattdessen die Showrunnerin und das Autorenteam rausgeworfen.

          • Diese Frage kann ich nicht beanworten. Ist bekannt, dass Quoten angewendet wurden? Wenn nicht handelt es sich lediglich um Mutmaßungen.

            Da schlechte Drehbücher schon geschrieben und letztenendlich auch produziert wurden, lange bevor Diversität auch nur im Ansatz ein Thema war, halte ich dieses „Argument“ für vorgeschoben. Es ist auch kein neues Phänomen, dass die Vorlage im späteren Verlauf missachtet wird und Quantität über die Qualität gestellt wird.

      • Da tust du She Hulk aber Unrecht,jfast jede Frau ab 30 kennt die Probleme der Hauptdarstellerin zu genüge und kann deswegen mit ihr connecten.und wie es so schön im Podcast gesagt wurde,manchmal ist man einfach nicht die Zielgruppe..

  8. Da Grimms sind 19.Jahrhundert und die Märchensammlung und folgz hart der Agenda der Nationalromantik.
    Ich glaube das größte Märchen ist das die Grimms im Mittelalter über die Dörfer gezogen sind und das Mütterlein auf dem Dorf nach Geschichten befragt haben.

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